Posted from 87.179.11.92 by Ingrid on April 23, 2007 at 12:18:06:
Liebes Ressort-Team,
wieder mal hänge an dem Thema "Zeitlosigkeit". Ich bin zum Glück schon so weit, dass mir einleuchtet, dass Zeit nur in der Dreidimensionalität exisiert.
Folgende Frage wirft sich mir aber dennoch auf:
Die Inkarnationen laufen parallel ab. Die "CD-Rom" ist längst geschrieben und ich kann, wenn ich wieder bei vollem Bewusstsein bin, das "Stück" abspielen und anschauen, auf welches ich gerade Lust habe. Ich hoffe, soweit habe ich alles richtig verstanden.
Nun ist es aber doch so, dass, wenn ich den 2. Teil meiner Inkarnation abgeschlossen habe und wieder im Haus bin, ich neue Inkarnationspläne aushecke und dann verwirkliche. Wenn dem aber so ist, ist die Voraussetzung doch Linearität. Es gibt doch nichts mehr auszuhecken, wenn bereits alles parallel läuft. Und wenn ich wieder im Haus bin, dann weiß ich doch um die ganze Dimension meines Ichs, weshalb es auch keine Linearität gibt.
Wo ist mein Denkfehler?
VIELEN DANK,
herzliche Grüße
Ingrid
Posted from 84.151.171.209 by !!! on April 23, 2007 at 14:08:12:
In Reply to: Linearität-Inkarnationsdrehbuh posted by Ingrid on April 23, 2007 at 12:18:06:
nein, hier liegt ein (planbedingter :)) Denkfehler vor. Wenn Du "zurück" in die vergangene Inkarnation gehst, dann gehst Du gleichzeitig vor weil sich Dein BW in jedem Moment verändert, Du gehst niemals mit dem gleichen BW in eine sog. Erinnerung und deswegen liegt diese auch wiederum in der Zukunft.
Das kannst Du Dir etwas einfacher wie bei einer Rückführung vorstellen:
Um 10 Uhr gehst Du zurück in eine vergangene Inkarnation, wenn Du das beendet hast ist es 11 Uhr. Du warst gleichzeitig in der Vergangenheit und in der Gegenwart.
Die Inkarnationen laufen parallel vernetzt ab.
Lieben Gruß
!!!
Posted from 87.179.11.92 by Ingrid on April 23, 2007 at 14:19:01:
In Reply to: Linearität-Inkarnationsdrehbuh posted by !!! on April 23, 2007 at 14:08:12:
zum Glück ist dieser Denkfehler planbedingt ;-) ;-) ;-)
Der Vergleich mit der Rückführung ist sehr gut nachvollziehbar.
Und trotzdem hakt es noch:
Wenn ich bei vollem Bewusstsein bin, dann kenne ich doch meine Inkarnationen und kann auf diese einen Blick werfen wie auf das Inhaltsverzeichnis eines Buches. Man könnte doch sagen, dass meine Vollseele bereits die Kapitel vorgegeben hat, oder? Aber wenn dem so wäre, dann gäbe es doch im Haus nichts mehr auszuhecken? Es fällt mir leider wieder mal sehr schwer, mein Verständnisdefizit hier auf den Punkt zu bringen. Ich glaube, ich verstehe einfach nicht, wie meine Vollseele, die in ihrem Rahmen sehr bewusst ist, noch neue Pläne ausdenken kann, wenn doch das Drehbuch längst geschrieben ist und alles gleichzeitig abläuft.
Herzliche Grüße
Ingrid
Posted from 84.151.171.209 by !!! on April 23, 2007 at 15:49:00:
In Reply to: Linearität-Inkarnationsdrehbuh posted by Ingrid on April 23, 2007 at 14:19:01:
das ist ja im Grunde immer die selbe Frage des Unendlichen. Gott musste das Erkennen schon kennen, sonst wär es eine Unbekannte für den Allwissenden gewesen.
Das Interessante für die Vollseele ist, welche Wege BW-reduziert in Inkarnationen gegangen werden und die Kombinationen sind es, welche unendlich und immer wieder neu sind. Denke nur ans verschiedenartige Aussehen und Funktionieren im materiellen Dasein, in der räumlichen Darstellung, wo im Raum alles enthalten ist. Allein die Räumlichkeit erzeugt ja die illusionäre Tiefe/Entfernung.
Gehe ich heute rüber, ist das alles neu für mich, die Lichtsource, der jüngere und anders veränderliche Körper, andere Farben, andere Fühlebene, andere Dimensionen, Materie Durchdringen können, BW als reine (Art von) Energie werden etc. Meine Vollseele erlebt jetzt gleichzeitig mit mir dieses "Neue", welches da ist und auch nicht da ist.
Lieben Gruß
!!!
Posted from 67.174.184.190 by Peter on April 23, 2007 at 22:50:20:
In Reply to: Linearität-Inkarnationsdrehbuh posted by Ingrid on April 23, 2007 at 14:19:01:
ich versuche, den Kern deiner Frage zu verstehen:
> Nun ist es aber doch so, dass, wenn ich den 2. Teil meiner Inkarnation abgeschlossen habe und wieder im Haus bin, ich neue Inkarnationspläne aushecke und dann verwirkliche. Wenn dem aber so ist, ist die Voraussetzung doch Linearität. Es gibt doch nichts mehr auszuhecken, wenn bereits alles parallel läuft. Und wenn ich wieder im Haus bin, dann weiß ich doch um die ganze Dimension meines Ichs, weshalb es auch keine Linearität gibt.
Ich verstehe dich so, als willst du damit sagen, dass die Vollseele immer etwas "Neues aushecken" will. Es muss aber nichts Neues sein, nur hat die VS noch nicht alle mit einem bestimmten Ereignis verbundenen Gefuehle erlebt. Das heisst, auch wenn die VS weiss, dass es 10+ verschiedene Geschlechter gibt, so hat sie nicht unbedingt schon Inkarnationen in allen diesen Varianten und Untervarianten laufen bzw. laufen gehabt.
Irdischer Vergleich: Jeder junge Mensch weiss, dass seine Eltern eines Tages sterben werden. Doch kein junger Mensch weiss, WIE heftig sich das anfuehlt, bevor er/sie es nicht selbst erlebt hat.
Zum Thema Linearitaet: Da es in der Schoepfung keine Zeit gibt, laeuft alles quasi "gleichzeitig" ab. Aber gleichzeitig ist nicht gleichzeitig! Da es keine Zeit gibt, kann eigentlich nichts "zur selben Zeit" ablaufen! Wir muessen den Begriff "Gleichzeitigkeit" anders verstehen: Alles laeuft im Jetzt ab, aber jetzt ist nicht gleich jetzt! So bestaetigte Sara mehrfach, dass es ein bewusstseinsmaessiges Davor und Danach gibt, d.h., den Zustand VOR der Erfahrung und den Zustand NACH einer Erfahrung.
Beispiel: Alles existiert im Jetzt. Trotzdem war eine Katzenseele vielleicht noch nie als Mensch inkarniert und eine Menschenseele noch nie in einem fremden System. Es gibt also eine bewusstseinsmaessige "Leiter", welche die Seele hochklettert, auch wenn sie immer nur im Jetzt lebt.
> Wenn ich bei vollem Bewusstsein bin, dann kenne ich doch meine Inkarnationen und kann auf diese einen Blick werfen wie auf das Inhaltsverzeichnis eines Buches. Man könnte doch sagen, dass meine Vollseele bereits die Kapitel vorgegeben hat, oder? Aber wenn dem so wäre, dann gäbe es doch im Haus nichts mehr auszuhecken? Es fällt mir leider wieder mal sehr schwer, mein Verständnisdefizit hier auf den Punkt zu bringen. Ich glaube, ich verstehe einfach nicht, wie meine Vollseele, die in ihrem Rahmen sehr bewusst ist, noch neue Pläne ausdenken kann, wenn doch das Drehbuch längst geschrieben ist und alles gleichzeitig abläuft.
Es geht nicht unbedingt um neue Plaene, es geht ums Erleben von Gefuehlen, die vielleicht noch nicht erlebt wurden, oder auch darum, sie aus einem anderen Blickwinkel zu erleben, oder sie nochmal zu erleben. So meinte Sara ja einmal: "Ich moechte mal wieder Schnupfen haben". Natuerlich weiss sie, was ein Schnupfen ist, und sicher hatte sie in ihren irdischen Inkarnationen schon oft einen Schnupfen, so wie du wahrscheinlich schon oft ein Eis gegessen hast, und trotzdem bekommst du immer wieder Appetit darauf.
Das reine Sein ist fuer manche Seelen unbefriedigend, da sie sich nicht erleben koennen. Deshalb reissen sich Seelen auch darum, inkarnieren zu koennen, dreidimensional oder hoeherdimensional, und fuer einige gilt: je heftiger, umso besser. Und selbst Gott wollte sich erleben, als dies und als das, denn in der vollkommenen Einheit, in der "nichts passiert", laufen Sein und Nichtsein zusammen, und da ist auch Gott nicht.
Alles Liebe
Peter
Posted from 67.174.184.190 by Caro on April 23, 2007 at 23:13:39:
In Reply to: Linearität-Inkarnationsdrehbuh posted by Ingrid on April 23, 2007 at 14:19:01:
ihr hat m.E. ein wenig aneinander vorbeigeredet.
Bitte mache dir folgendes klar: Zeit und Zeitlosigkeit sind dasselbe, lediglich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.
Vergleiche hierzu einen Felsen. Er ist starr, still und unbeweglich. In seinem Innern jedoch ist viel Bewegung, Elektronen rasen mit nicht messbaren Geschwindigkeiten in seinem Innern, ganze "Planetensysteme" voller Bewegung sind in ihm. Ist der Fels nun in Bewegung oder nicht? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an, aus welcher Perspektive man betrachtet.
Deshalb nannte sich Gott in "Gespraeche mit Gott" auch "der unbewegte Beweger".
Wenn du dies nun auf die VS uebertraegst, ist es genau dasselbe. Die VS an sich ist in Ruhe, unbewegt, im reinen Sein. Aber ihre Teile sind in Bewegung. Schaust du naeher hin, siehst du "Ingrid", wie sie erlebt und viele andere Anteile der VS, die in Bewegung sind.
Die VS plant ihre IK als "Fokus Ingrid". Sobald die VS ihren Fokus auf etwas richtet, ist sie in Bewegung, nimmt Zeit wahr. So, wie wenn der Fels seinen Fokus auf einen Teil von sich (z.B. ein Elektron) richten wuerde. Dasselbe macht Gott/ATI.
Liebe Gruesse
Caro
Posted from 87.179.20.139 by Ingrid on April 24, 2007 at 07:54:00:
In Reply to: Linearität-Inkarnationsdrehbuh posted by Peter on April 23, 2007 at 22:50:20:
lieber Peter,
es ist bemerkenswert, dass Ihr Postings im Kern erfasst, obwohl der Kern vom Verfasser selbst nicht in klaren Worten geschrieben wurde!! Mit dieser allzu engstirnigen, irdischen Denkweise steht man sich aber auch dauernd im Weg.
Vielen, vielen Dank dass Ihr einmal mehr einen großen Knoten bei mir gelöst und mir ganz gezielte Antworten geschrieben habt.
Herzliche Grüße
Ingrid