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Thema Gefühle

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Posted from 62.104.219.70 by Manuel on May 29, 2002 at 06:51:54:

Hallo,

ich möchte einen kleinen Beitrag zum Thema Gefühle "posten". Wie soll man "out of body" Gefühle haben, geschweigedenn logisch denken können?

Gefühle bestimmen unser Leben. Denn lange bevor die kleinen grauen Zellen im Gehirn einen Denkprozess in Gang setzen, hat unser Körper schon auf der emotionalen Ebene eine ganze Kette von Reaktionen ausgelöst. Reaktionen, die wir als Gefühl von Wut oder Freude, von Angst oder Zufriedenheit wahrnehmen.

Dass wir dagegen wehrlos sind, ist allerdings ein Trugschluss. Denn so unromantisch es auch klingen mag: Emotionen entstehen nicht in unserer Seele und auch nicht im Herz, sondern in den unendlichen Bahnen unseres Nervensystems. Sie sind nichts anderes als das Ergebnis von Hormonausschüttungen ? Folgen der elektrisch-biochemischen Programme, die in unserem körpereigenen Informations- und Kommunikationssystem ablaufen.

Hochkomplexes Wechselspiel

Es brauchte einen neuen Zweig der naturwissenschaftlichen Forschung ? die Psychoneuroimmunologie (PSI) genannte Lehre von der wechselseitigen Beziehung zwischen Psyche, Nerven, Hormonen und Immunsystem ?, um der Quelle unserer Gefühle auf die Spur zu kommen. Sehr vereinfacht gesagt, läuft die Sache folgendermaßen ab: Alles, was wir sehen, hören, riechen, schmecken oder fühlen, ist ein Reiz, der ein hochkomplexes Wechselspiel im Körper auslöst. Schneller, als uns bewusst ist, werden Informationen über diese Sinneseindrücke mittels chemischer Botenstoffe, so genannter Neurotransmitter, ans Gehirn weitergeleitet. Allerdings nicht nur an den Neokortex, der für die intellektuelle Verarbeitung der Außenreize zuständig ist, sondern gleichzeitig ? weniger detailliert und deshalb fehleranfälliger ? auch an den so genannten "Mandelkern" im limbischen System, den man als Ursprungsort unserer Gefühle bezeichnen könnte.

Das Dilemma: Während der Neokortex seine Botschaft erhält und von allen Seiten beleuchtet, bevor er Aktionen einleitet, schüttet der Mandelkern blitzschnell einen Hormoncocktail aus, der den Verstand zumindest kurzzeitig blockiert. Rationale Überlegungen dringen dann nicht mehr durch: Wir sind "blind vor Wut", "gelähmt vor Schreck", "starr vor Angst" oder "außer uns vor Freude" ? und diese Gefühle stehen der Vernunft im wahrsten Sinn des Wortes im Weg.

Zwischen Glück und Melancholie

Wie dieser Hormoncocktail zusammengesetzt ist, hängt davon ab, ob zu dem entsprechenden Reiz schon ein emotionales Programm existiert. Wer ein bestimmtes Lied mit Gedanken an seine große Liebe verbindet, wird auch Jahre später bei den ersten Tönen ein warmes Gefühl im Bauch verspüren ? ausgelöst durch so genannte "Glückshormone". War beim selben Lied dagegen von Trennung die Rede, reagiert der Körper jedes Mal mit dem Ausstoß von "Melancholiehormonen".

Diese Tatsache lässt sich positiv nützen: Mit dem emotionalen Trainingsprogramm ? einem Weg, der in dreimal drei Schritten zum Ziel führt ?, kann man gute Laune ? unabhängig von äußeren Umständen ? ganz einfach selbst erzeugen.

Schritt 1: Die Kraft der Vorstellung

Positiv denken allein ist allerdings zu wenig. Denn wer die schönen Sätze nicht glaubt, die er sich tausendmal vorsagt, wird sich auch beim tausendundersten Mal nicht einen Deut besser fühlen. Wirklich wirksam sind nur Affirmationen, die nicht nur positiv formuliert, sondern auch positiv gefühlt werden und daher ins Unterbewusstsein vordringen.

* Beginnen Sie jeden Morgen mit einem Satz, der Sie selbstbewusst in den neuen Tag führt, z. B. "Alles, was ich wirklich will, erreiche ich auch", "Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten" oder "Von heute an lerne ich, mich anzunehmen, wie ich bin". Probieren Sie verschiedene Varianten aus, indem Sie sie fünfmal laut aussprechen. Benützen Sie nur jene Sätze, die Sie positiv berühren und keine innerliche Widerrede auslösen!

* Erlauben Sie sich Tagträume. Und gönnen Sie sich hin und wieder geführte Phantasiereisen ? je öfter Sie Ihr Kino im Kopf mit schönen Bildern füllen, desto schneller reagiert der Körper mit einer Dosis Glückshormone.

* Versuchen Sie, negativ erlebte Situationen neu zu bewerten. Selbst schmerzhafte Dinge haben oft eine unfreiwillig komische Seite, die so manchen Auslöser für Stress, Wut und Ärger relativiert. Oder nehmen Sie die Hubschrauberperspektive ein ? von oben gesehen reduzieren sich Menschen und Erlebnisse auf Spielzeugdimension und verlieren dabei viel von ihrem Schrecken.

Schritt 2: Körper und Seele in Schwung bringen

"Runners High" nennt sich die Hochstimmung, in die Läufer kommen, wenn ihr Körper Endorphine produziert ? die stärksten körpereigenen Glücksdrogen. Doch auch andere lustvolle Arten der Bewegung wie Tanzen, Power-Aerobic, Yoga, Pilates oder Tai Chi bauen die Glückshormone blitzschnell auf und die aufgestauten Stresshormone ab.

* Gönnen Sie sich daher jeden Tag zumindest 30 Minuten Bewegung, ganz gleich, welcher Art: Die entstehenden Endorphine, Testosterone und das Glückshormon Serotonin verdrängen die Stresshormone und lösen die von ihnen verursachten Energieblockaden.

* Lassen Sie keinen Tag ohne intensiven Körperkontakt vergehen. Denn auch zärtliche Berührungen sind nicht nur wichtig, sie sind überlebenswichtig. Massieren und massiert zu werden gehören wie das Streicheln und das Gestreicheltwerden zu den wenigen absolut stress- und angstfreien Erregungen.

* Knipsen Sie so oft wie möglich ihre körpereigene "Glückslampe" an ? das Lächeln. Besser noch: Lachen sie lauthals los und bringen Sie mit Ihrer Seele auch gleich Ihren Körper in Schwung. Lachen ist nämlich eine Art "inneres Joggen": Wer 20 Sekunden herzhaft lacht, erbringt dieselbe körperliche Leistung wie bei einem Drei-Minuten-Sprint.

Schritt 3: Essen Sie sich glücklich!

Gute Laune lässt sich essen, denn alles, was wir zu uns nehmen, wirkt sich direkt auf unser Hormonsystem aus. Der wirksamste Stimmungsaufheller ist einmal mehr der Neurotransmitter Serotonin, zu dessen Aufbau wiederum Tryptophan, eine essentielle Aminosäure, benötigt wird.

Wer seinen Speiseplan ganz bewusst auf "Gute-Laune-Kost" umstellt, profitiert allerdings nicht nur stimmungsmäßig, sondern auch leistungsmäßig: Viele der kulinarischen "Happymacher" sind nämlich auch "Power food", das die Konzentration und die Kreativität fördert.

* Tanken Sie täglich Glücksstoffe, allen voran Serotonin. Klassische Serotoninquellen sind Teigwaren, Getreidegerichte und Kartoffeln, aber auch Nüsse, Feigen, Ananas und Bananen, die als echte Frustkiller gelten.

* Schokolade ist (für beide Geschlechter) ein echter Seelentröster, denn sie hebt nicht nur den Serotoninspiegel gewaltig an, sondern setzt auch körpereigene Opiate frei. Als Dauerlösung sind Schokoriegel und Co. trotzdem nicht anzuraten, denn früher oder später ist der Frust über die überflüssigen Kilos größer als die Lust an der süßen Sünde.

* Fasten Sie einmal im Jahr und erleben Sie den ultimativen Glückskick: Schon kurzfristiger Nahrungsverzicht erhöht den Serotoninspiegel und verlangsamt gleichzeitig dessen Reduktion. So wirkt das Glückshormon intensiver und länger, als wenn normal gegessen und getrunken wird.


sagt jetzt bitte nicht Wegweiser lesen, den kenne ich!!

Trotzdem erklärt er mir nichts!

Besten Gruß

Manuel






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Thema Gefühle


Posted from 130.133.185.152 by Caro on May 29, 2002 at 12:40:59:
In Reply to: Thema Gefühle posted by Manuel on May 29, 2002 at 06:51:54:


Hi Manuel!

Hört sich alles sehr plausibel an.
Das Problem ist hierbei nur: Solange das Gehirn noch nicht vollständig erforscht ist,
basiert jede Untersuchung "Kommen Emotionen von der Seele oder nicht" auf Vermutung.
Denn, das Eine schließt das Andere nicht aus.
Es ist unmöglich ohne Augen zu sehen, ohne Ohren zu hören etc. Dennoch gibt es tausende von Menschen, die beides negieren können. Ebenso steht es mit den Gefühlen.
Das Gehirn ist das einzige große übriggebliebene Rätsel des menschl. Körpers. Nur allzu verständlich ist es, BW, Emotionen etc. alleinig dem Gehirn als Ursprung zuzuteilen.

Die Menschheit kann noch lange nicht alles erklären. Die Physik erachtet die Mehrdimensionalität bereits als annehmbar, die Medizin hängt diesbezüglich noch ganz schön hinterher.

Aber die Forschung geht weiter:-)

Liebe Grüße
Caro


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Thema Gefühle


Posted from 62.104.219.87 by Manuel on May 30, 2002 at 21:16:04:
In Reply to: Thema Gefühle posted by Caro on May 29, 2002 at 12:40:59:


Hallo,
doch dass die Emotionen im Gehirn aufgrund von Bodenstoffen und Hormonen erzeugt werden,
kann doch keiner mehr bestreiten, das ist selbst für den Laien klar bewiesen.

Gruß Manuel


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Thema Gefühle


Posted from 63.165.194.28 by Peter on May 30, 2002 at 21:35:25:
In Reply to: Thema Gefühle posted by Manuel on May 30, 2002 at 21:16:04:


Hallo Manuel,

bitte lass und dein Problem nicht in 2 Foren parallel behandeln. Du hast doch schon erstklassige Antworten im allgem. Jenseitsforum bekommen, du musst dich nur OEFFNEN, um sie zu verstehen, denn du bist eindeutig bw-verengt.

> doch dass die Emotionen im Gehirn aufgrund von Bodenstoffen und Hormonen erzeugt werden,
kann doch keiner mehr bestreiten, das ist selbst für den Laien klar bewiesen.

Im Gehirn wird gar nichts erzeugt, dort wird nur umgesetzt, und zwar werden dort die Impulse, die ueber den 6. Sinn kommen, in physische Reaktionen umgewandelt. Du sprichst von Liebe, aber was passierten denn alles, wenn sich jemand verliebt? Sein Herz schaegt schneller, es prickelt, er bekommt eine Gaensehaut, er fuehlt keinen Hunger mehr... etc, etc... Aber das alles sind doch rein physische BEGLEITERSCHEINUNGEN und nicht die Ursache! Der Impuls kommt von der Seele, und das Gehirn erzeugt all diese rein physischen Nebenerscheinungen!

Wer sich aber so stur wie die Wissenschaft einbildet, dass es nichts gibt, was man nicht sehen oder messen kann, der kommt dann natuerlich zu dem FALSCHEN Schluss, dass das Gehirn die Ursache sein MUSS! Doch das ist nichts weiter als eine wissenschaftliche Kurzsichtigkeit und hoechst unwissenschaftlich! Natuerlich kann man im Gehirm vieles messen, denn das Gehirn ist doch mit der Umsetzung beschaeftigt und aktiv! Aber das selbe kannst du auch im Empfaenger des Modellboots, wenn der die empfangenen Schwingungen verstaerkt, demoduliert und in Form von Ein/Aus Signale an die Relais weitergibt... Nur siehst du dann den Menschen am Ufer mit seinem Sender und wuerdest nie bestreiten, dass es den nicht gibt!

Alles Liebe,
Peter


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