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Ethik und Moral - Hintergründe der Psyche + Forschung

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Posted from 80.136.238.205 by Jesco on September 10, 2002 at 23:31:34:

Ethik und Moral in uns und in der Schöpfung (philosophisch)


Ein Mensch, der die Erkenntnis über die Schöpfungsprinzipien erlangt und verinnerlicht hat, ist oft ein Mensch, welcher sich schon immer über den Sinn des Lebens Gedanken gemacht hat - welcher ein empfindsamer Mensch ist.
Nicht selten fängt ein Mensch an, sich Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen, wenn er selbst direkt oder indirekt von Leid betroffen ist, indem z.B. ein Familienangehöriger, Freund, Bekannter, Lebenspartner oder ein Kind krank wird, verstirbt oder in missliche Lebenssituationen gerät.
Oder ein sensibler Mensch sieht nur eine Blüte an und fragt sich, weshalb sie nur so kurz aufblüht und dann wieder verwelkt. Oder er sieht das kurze Leben einer Eintagsfliege und fragt sich ebenso, weshalb sie überhaupt nur so kurz lebt und dann wieder in den (meist) unbekannten Bereich des Todes verschwindet.

Optimistische Menschen sagen sich in solchen Situationen, das Leben sei ein Geschenk, man solle es bewundern, respektieren und das Positive darin sehen.
Pessimistische Menschen sagen sich, dass es sowieso keinen Sinn hat, wenn Leben nur eine beschränkte Zeit existiert und dann noch mit dem Gedanken, dass es nicht immer schön ist - ein „Jammertal“ sei.

Man fragt sich, welche Ansicht die bessere ist und kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass es die Positive ist. Positiv zu sehen vermindert das persönliche Unwohlsein oder gar Depressionen. Es ist also definitiv so, dass die meisten Menschen das Schöne sehen möchten, da positive Grundstimmungen hervorgerufen werden, aber genauso ersichtlich ist auch die Tatsache, dass ein Mensch nach Bewältigung von Depressionen eventuell das Schöne im Leben noch bewusster aufnimmt und begreift, wie auch die Tiefgründigkeit der menschlichen Psyche. Wer würde da noch sagen können, es hätte keinen Sinn gemacht?
Man kann also eine Gesetzmäßigkeit erkennen, welche das Negative rechtfertigt, damit überhaupt das Positive wahrgenommen werden kann.
Wenn man noch weiter denkt, sieht man, dass alles im materiellen Bereich auf Polaritäten aufgebaut ist - Gegensätzlichkeiten, die den Menschen erst Leben lassen können.

Ein „natürlich“ denkender Mensch würde zu dem Schluss kommen, dass es in der Schöpfung einen Kompromiss gibt, welcher das Positive erst zulässt, wenn es Negatives gibt.
Allerdings wird ein Mensch emotional immer in Unklarheit geraten, wenn er sich z.B. Gedanken über den Sinn des 2. Weltkrieges macht, da logisch gesehen nur das Negative überwiegt, nicht nur schnell bzw. quallos getötet wurde, sondern qualvoll. Ob es primär die Angehörigen der Opfer, die davon hörten, wirklich erfahrungsmäßig weiterbrachte? Es ist sicherlich ein Grund, um negative Emotionen zu verstärken, aber gab es dabei auch umgekehrt mehr positive nach der Überwindung des Schmerzes? Und wie viele Angehörigen schafften es überhaupt während ihres Lebens, diese negativen, oftmals bewusstseinseinschränkenden Empfindungen, zu überwinden?

Man könnte an diesem Punkt sagen, dass es der Massenillusionsplan vorsah, daß die gesamte Menschheit in eine vorgesehene Richtung gelenkt wurde, damit sie neue Bedingungen schaffen konnte, um wieder auf neue Art und Weise Erleben zu können.

Diese Themen sind z.B. Streitpunkte zwischen Menschen, die an den Christusimpuls/ göttlichen Funken (menschliche Ethik und Moral) als Leitfaden glauben (Rudolf Steiner als öffentlicher Vertreter und Geistesforscher) und welchen, die sich sicher sind, alles hätte einen höheren Sinn und wäre unabhängig von menschlicher Ethik und Moral.

Im Prinzip sind beide Ansichten Illusionen, da kein Mensch genau sagen kann, ob das Leid dem Positiven überwiegt oder nicht.
Und im Optimalfall würde sich beides gegenseitig aufheben und einen gesunden Kreislauf bilden, oder gar das Positive würde überwiegen.
Aber wer kann das schon beurteilen? Und wer kann die Voraussetzung schaffen, objektiv einen neutralen Beurteilungsstandpunkt zwischen Negativem und Positivem zu schaffen, da doch alle Individualillusionen subjektiv, also für Menschen in tiefgründigen Sinne, nicht erfassbar bzw. nachvollziehbar sind?
Das können wohl nur Geistwesen, welche konstant multidimensional sind und durch Seelenmusterfokussierung in versteckte Bereiche der Seelen schauen können.

Ein aufgeschlossener Mensch würde rational gesehen an diesem Punkt niemals 100%ig auf einer von den beiden Weltanschauungen verharren, da er sich bewusst wäre, dass er ansonsten einer illusionserzeugenden Selbsttäuschung unterliegen könnte.
(Innerhalb forschungsbasierender Aspekte würde die sekundäre Realität nicht die Voraussetzungen schaffen, um die Schöpfungsprinzipien – universellen, höheren Wahrheiten aufgeschlossen und Täuschungsfrei zu erforschen :-)
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1. Teil: Wie sollte die Einstellung und die Art der Selbsterkenntnisgewinnung eines Menschen sein, der die Schöpfungsprinzipien verinnerlicht hat, damit fortwährend ein emotionsvolles Erleben in uneingeschränkter Weise ermöglicht werden kann und damit die Fokuszentrierung in gewissen Situationen aufgehoben wird?

Die Emotionen sollten nicht mehr unterdrückt werden (psychosenfördernd – erhaltend, meist im Fall von negativen Gefühlen), ebenso wenig sollte in sie eine egozentrische Versenkung (in Selbstmitleid oder übermäßig positive Überheblichkeit) stattfinden oder gar als Verursacher bestimmter Verhaltensweisen angesehen werden, sondern im Aspekt ihrer multidimensionalen Herkunft eher als „reine“ bzw. bezugslose Emotionen erkannt werden, ohne dass der Verstand dadurch zwangsläufig beeinflusst werden muss,

(Hineinsteigerungen, meist angefacht durch rationale Grundfindungen von Emotionen, rationales und emotionales steigert die Fixierung im Kreislauf – Fokusbandbreite wird vermindert. Beispiel: Zwei Menschen streiten sich über Verhaltensweisen und verspüren dabei die Emotionen (z.B. Wut) die wiederum die rationale Auseinandersetzung fördert, dabei bemerken sie vielleicht noch nicht mal den positiven, beabsichtigten Effekt :-) eine Bewusstseinserweiterung der beiden findet statt)

denn Emotionen werden primär erst durch die Erfahrungen,

(zum Verständnis: sekundäre Realitäten sind in „Grundform“ als Fokusse vorprogrammiert und erzeugen mit Guideführungen (Planbewusstsein, Gedanken – Emotionserzeugungen) zusammen Erfahrungen)

damit einhergehenden psychischen Strukturierungen in Verbindung mit Guides indizierten Situationen als subjektiv „gut, schlecht, wohltuend, unangenehm, wunderbar, schrecklich, anziehend, abstoßend usw. “ angesehen, da ja das programmierte Ich-Bewusstsein Emotionen auf gewisse Situationen ableitet. Jedoch zu überlegen wie man Emotionen bewusst einsetzt, ist schon schwieriger :-) Man sollte sich über ihren Nutzen im Klaren sein – welche rationalen Prozesse dadurch angefacht werden, die sich letztendlich auf das Verhalten auswirken. Gedankenexperimentell die Ich-Struktur im Wirken variieren lassen, um an Selbsterkenntnis zu gewinnen, sich nicht hineinsteigern - wenn plangewollt, würde es ohnehin von Guides eingeleitet :-)
Dadurch könnten bisher begangene Verhaltensweisen analysiert werden und man begönne die Emotionen als wahrscheinliche Reaktionsauslöser mit vielen potentiell auswirkenden Möglichkeiten im Bezug auf psychische Strukturierungen verschiedener Individuen anzusehen und wäre theoretisch gesehen, gleichzeitig aufnahmefähiger für noch intensivere Emotionen, welche nicht mehr zu stark zu unkontrollierten Reaktionen führen könnten, da die TS unweigerlich „selbsterkenntnisvoller“ - damit verbunden stabiler, reifer und allgemein verständnisvoller für Handlungsweisen anderer wäre – sie wäre strukturell ihrem multidimensionalem Ursprung näher.

Anmerkung: Ein Mensch mit solch hohem Bewusstsein würde in jeder Situation eine sehr tiefgründige, innere Ruhe und Ausgeglichenheit ausstrahlen (bitte nicht mit Gleichgültigkeit oder Ignoranz zu verwechseln!)
Vergleichen möchte ich die innere Ruhe/Ausgeglichenheit z.B. mit der vom Dalai Lama, wobei er nicht die gleiche Weltanschauung vertritt wie Peter, das Team und eifrige Leser in den Foren, dennoch ein sehr breites Verständnis für grundlegende Schöpfungsprinzipien hat, lediglich auf einer anderen Art durch den buddhistischen Glauben.
Seine Reife dürfte aufgrund seiner sekundären Realität sehr hoch sein, da der Buddhismus das Leid nicht komplett rechtfertigt, dennoch in der Form, dass das Leid wegen den Polaritäten eine wesentliche Grundlage darstellt und erst eine Orientierung zum „Guten“ ermöglicht, damit das „Nirvana“ erreicht werden kann, und letztendlich dadurch das Verständnis für (subjektiv gesehene – aus seiner Sicht) unreife Verhaltensweisen anderer Menschen erschwehrt (im Endeffekt wegen empfundener Ungerechtigkeit, die wiederum wegen des freien Willens nicht rechtfertigungsfähig ist – unterbewusster Glaubenssatz) und deshalb die innere Ruhe/Ausgeglichenheit auch schwieriger zu erlangen ist, mit steigendem Verantwortungsbewusstsein (z.B. durch Begreifen des eigenen Einflusses auf die Menschheit).


2. Teil: Umgangsweise mit der Tatsache, dass es keinen freien Willen gibt.

Ein Mensch hat selbst keinen freien Willen, da er nach Erfahrungen sowie Vorprogrammierungen handelt, Guide-zugänglichen Steuerungen unterliegt und dadurch gezielt beeinflusst wird.
Ebenso ist das „All there is“ durch Gesetzmäßigkeiten in universeller Ursachen- und Wirkungsprozessen festgelegt.
Das All there is BW kennt die Gesetzmäßigkeiten und kann sie umsetzen, um Wahrscheinlichkeitsberechnungen vorzunehmen, dies wird gemacht, um Massenillusionspläne und detailreiche Inkarnationspläne zu erstellen.
Dennoch wäre BW durch übergroße Bewusstheit über Zukünftiges in seiner Motivation erleben zu wollen beeinträchtigt (genau wie Menschen :-) und es könnte zur Trägheit kommen. Abstrakt gesehen, wäre bei der Überlegung schon alles „gedanklich“ geschehen, eine Statik wäre unvermeidbar.
Illusion könnte nicht zur Realität umgewandelt werden, da es nur Realität gäbe, und ohne Bewusstseinsdifferenzial gäbe es auch keine Realität mehr = „Statik“
Man sollte sich nicht durch die Tatsache, dass es keinen freien Willen gibt, verängstigen lassen, es gibt gar keinen Grund dazu! Im Endeffekt war es ja in der Schöpfung gewissermaßen auch schon (immer) so, da sie Gesetzmäßigkeiten „hinter“ den BW - Strukturen folgen musste und muss. „Gott würfelt nicht“ (im chaotischem Sinne) – zumindest nicht was die Gesetzmäßigkeiten anbelangt, diese sind in der Gegenwart fixiert und können nur über lange Zeiten hinweg geändert/erweitert werden, wie vermutlich bei dem „Ausbruch“ der 1. Kopien. – Das kann man auch an der gleichbleibenden Grundstruktur von BW erkennen, es benötigt nach wie vor z.B. Polaritäten, um zu erleben....
Vielmehr sollte man sich die Perspektive verinnerlichen, dass man durch eigene Gedankensteuerungen so etwas wie einen freien Willen hat, zumindest im Angesicht der Wahrscheinlichkeitsberechnungen :-)
Jedoch durch intensive Auseinandersetzung mit den Schöpfungsprinzipien verändert sich das Bewusstsein jedes Einzelnen unweigerlich in eine wahrscheinliche, individuelle Richtung. Ich würde sagen, an diesem Standpunkt kann man nichts mehr wollen als sich selbst zu erforschen, um konstant an Bewusstseinshöhe zu gewinnen.


3.Teil: Ethisches moralisches Verhalten aus meiner subjektiven Sichtweise

Inkarnierte TS haben Pläne, die berücksichtigt werden sollten! Allerdings wird in den Foren von jedem geholfen, der helfen möchte.
Aufklärung zum Verständnis wird geleistet, damit Menschen mit Problemen oder Fragen Wissen erlangen, womit oftmals plangewollt die Problematiken oder praxisbezogenen Ereignisse aus anderen Perspektiven gesehen werden können.
Soweit ist es gut und richtig. Oftmals wird auch abgewogen, ob jemand schon reif für Wissen ist, die resultierenden Entscheidungen sind sicherlich korrespondierend mit den Plänen der Betroffenen.

Wenn es jedoch um ersichtlich „pure Gewalt“ in beliebigen Situationen geht, auf die man im Sinne der leidgerichteten Opfer verbessernd wirken könnte, so sollte man nicht wegen der Erkenntnis zögern, dass alles schon seinen Sinn hätte.
Wie schon in diesem Beitrag sinngemäß geschrieben, kann man nicht 100% einschätzen, ob es aus Sicht der höheren Gesetzmäßigkeit wirklich einen Sinn macht, daher liegt man nicht falsch, leidvermindernd auf beliebige, gewaltvolle Situationen zu reagieren. Wenn diese Einstellung doch falsch sein sollte, so werden die Guides mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Beeinflussung durch die TS zu verhindern wissen, andersherum aus prognostischer Sicht nicht so erfolgreich.
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Die Bewusstseinserweiterung (verinnerlichtes Verständnis über Emotionen in Wechselwirkung mit der Ratio im Zusammenhang mit Erkenntnissen über die Schöpfung) kann nur einem kleinen Teil der Menschheit zum Privileg werden, da nur durch Polaritäten erlebt werden kann! Würden alle das gleiche denken und auch nach Außen hin weitertragen, könnten sie niemals die Möglichkeit haben, durch emotionale Punkte zu erleben, da sie durch Mangel an Vielfältigkeit nicht mehr auftreten könnten – die Illusionsweite zwischen den Menschen wäre zu gering, deshalb würde es selbst bei spirituell bewusstseinserweiterten Menschen immer TS Permutationen geben.

Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausdrücken konnte, da ich an manchen Stellen komplexe Zusammenhänge darstellen musste.

Über Anregungen wäre ich erfreut.

Liebe Grüße,

Jesco





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Ethik und Moral - Hintergründe der Psyche + Forschung


Posted from 217.80.35.91 by !!! on September 11, 2002 at 09:04:47:
In Reply to: Ethik und Moral - Hintergründe der Psyche + Forschung posted by Jesco on September 10, 2002 at 23:31:34:


hi jesco :)),

> Gedanken gemacht hat - welcher ein empfindsamer Mensch ist.
Nicht selten fängt ein Mensch an, sich Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen, wenn er selbst direkt oder indirekt von Leid betroffen ist, indem z.B. ein Familienangehöriger, Freund, Bekannter, Lebenspartner oder ein Kind krank wird, verstirbt oder in missliche Lebenssituationen gerät.

ja,...und heute vor einem Jahr war das WTC Unglück

>Oder ein sensibler Mensch sieht nur eine Blüte an und fragt sich, weshalb sie nur so kurz aufblüht und dann wieder verwelkt.

ist die Blüte verwelkt, sprießt der Samen :))

> Oder er sieht das kurze Leben einer Eintagsfliege und fragt sich ebenso, weshalb sie überhaupt nur so kurz lebt und dann wieder in den (meist) unbekannten Bereich des Todes verschwindet.

und was sind 100 Menschenjahre im Vergleich zu 2000 der Mammutbäume?

Lieber Gruß
!!!


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