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ein Versuch

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Posted from 62.178.18.126 by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Versetzt Euch bitte in die Lage eines Menschen welcher mit dem Tod konfrontiert ist.
Wie wäre Euer Wunsch zu STERBEN?????

Christine






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ein Versuch


Posted from 62.178.18.126 by Karin on November 19, 2003 at 18:14:05:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Hallo Christine

Wenn du nicht unmittelbar selbst davon betroffen bist,ist sehr schwer sich in diese Situation zu versetzen.
Begleitung in dem Sinne habe ich schon gemacht.
Für mich wäre es wichtig ohne Schmerzen,geborgen in der Familie einschlafen zu können.
Nur in den meisten Fällen ist dies nicht möglich.
Keinesfalls möchte ich an irgendwelche Maschinen angeschlossen werden,nur um mein Sterben zu verlängern.
Ich möchte auch nicht wie das Letzte bahandelt werden,würdevoll sterben,ja wäre schön.

Karin


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(1154)


ein Versuch


Posted from 217.84.55.125 by Kiri on November 20, 2003 at 02:57:42:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Liebe Christine,
ich glaube Du meinst, wenn man z.b todkrank ist? Dann würde ich es natürlich bevorzugen, möglichst ohne Schmerzen in Nähe von mir geliebten Menschen einzuschlafen.
Wenn Du allgemein nach meinem Wunsch der Sterbensart fragst, wäre es mir am liebsten in körperlicher Ekstase beim Geschlechtsakt mit meinem Schatzi (ich habs jetzt ein wenig geschwollen ausgedrückt, sonst wärs zu schockig).Grins!Únd danach meinem Guide mit noch ekstatischem Bewusstsein sagen: Guter Abgang, gelle?....war natürlich jetzt nicht so ernst gemeint,weil dies wohl nicht so eintreffen wird.
Ich möchte möglichst bewusst sterben, mit dem Gefühl der Zufriedenheit und den Gedanken, alles getan zu haben was ich mir für dies Leben vorgenommen hatte.
Ich möchte angstfrei gehen können, ohne Schuldgefühle...und daraus resultierenden Schmerzen. Und daran kann ich jetzt schon arbeiten.

Gruß Kiri


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ein Versuch


Posted from 80.110.90.78 by Mad on November 20, 2003 at 10:26:20:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Hallo Christine !

Das loslassen wäre für mich aus der Sicht des JETZT kein grosses Problem , doch stellt dies oftmals den Grund des Sterbevorganges dar .

Das anhaften , aus Angst vor dem Nichts kann durchaus ein Versuch sein dem Körper weiterhin inne zu "wohnen" , da die Erinnerung der Bewegung scheinbar nur im physischen Bestand hat .

Aus meiner Sicht ist der Sterbevorgang der mir eventuell einmal bevortsteht nicht von einem grossen Kampf begleitet , da ich ausserhalb des physischen Körpers ähnliche wie sogar grössere Freiheit empfinde (Körper als teilweise Einschränkung wenn man OBE´s erlebt) .

Einen speziellen Wunsch des Sterbens habe ich nicht , ich würde mir als Übergangsequenz das Hindurchtauchen der Weltraumnebel wünschen , und das Erfassen der Physischen Schönheit welche unsere 3dimensionale Welt in sich hat .....also eine schnelle Rundreise auf dem Planeten Erde und durch das Weltall (zeitlich gesehen wird dies ja nicht viel Zeit in Anspruch nehmen müssen *ggg*)

Ja , das wäre etwas was ich mir wünschen würde :-)))

Lieben Gruss
Mad


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Zusatz


Posted from 80.110.90.78 by Mad on November 20, 2003 at 10:29:35:
In Reply to: ein Versuch posted by Mad on November 20, 2003 at 10:26:20:


und auch machen werde *loool*


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ein Versuch


Posted from 195.124.7.150 by Sanni on November 20, 2003 at 12:11:22:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Liebe Christine,

wann, wo und wie ist mir seit dem Tod meines Sohnes eigentlich egal.
Früher hatte ich immer Angst davor, alleine zu sein, niemanden der meine Hand hält bis zu dem Augenblick, indem ich gehe.
Heute weiss ich, dass ich niemals alleine bin, keine Sekunde. Und in dem Moment des Übergangs wird mein Sohn da sein :)).

Ich hoffe nur, dass ich stark genug bin die Schmerzen auszuhalten, wenn ich denn Schmerzen haben sollte....Schmerzen machen mir immer noch Angst...aber ich habe ja auch noch Zeit, daran zu arbeiten *lächel*.

Es wäre schön noch eine kurze Rundreise zu machen, all das zu sehen, was mir als "Erdling" so viel bedeutet hat: die Wälder, das Meer, das taunasse Gras im Nebel...ja, denke ich schliesse mich Mad an und buche die "Sightseeing-Tour" *lächel*.

Alles Liebe,
Sanni


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ein Versuch


Posted from 141.35.193.154 by Angelika on November 20, 2003 at 15:32:18:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Hallo,
Vielleicht irre ich mich, aber was Christine meint – so glaube ich – ist das Hineinversetzen in Menschen, die zum einen plötzlich mit ihrem Tod konfrontiert werden und NICHT an ein "Danach" glauben, zum anderen keine Erfahrungen mit Meditation und/oder OBE haben und deshalb somit wohl auch nicht die Möglichkeit, sich auf diese Art und Weise bereits bewusst von ihrem irdischen Körper zu lösen. (Es sei außerdem dahingestellt, ob man unter starken Schmerzen noch in der Lage ist, sich dieserart zu konzentrieren bzw. zu entspannen, um meditieren zu können usw.). Körperlicher Schmerz lässt die Menschen sich nunmal besonders auf ihren KÖRPER konzentrieren; es ist schwer, ihn einfach *abzuschalten*.
Vielleicht könnte man mit Suggestion noch etwas ausrichten in diesem Stadium; einmal reichte ich einer Pat., die vor Schmerzen ununterbrochen schrie, die Hand und sagte ihr: „Stellen Sie sich vor, sie können jetzt einfach ihren Schmerz in meine Hand weiterleiten. Drücken Sie ihn mir einfach in die Hand, indem sie diese so fest drücken, wie Sie können. - Geben sie mir ihren Schmerz; geben Sie ihn einfach ab an mich.“
Nun, ich habe – leider - keine Geistheiler- oder ähnliche Fähigkeiten, und dementsprechend kurz war auch der Effekt (da ich leider auch nur für kurze Zeit neben dem Bett stehenbleiben konnte)...aber für ein paar wenige Minuten drückte sie wirklich meine Hand, so fest sie konnte und wurde ruhiger.
(Und auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere jetzt zu grinsen beginnt: Ich sprach in Gedanken mit dem imaginären Guide der alten Dame und sagte: „Laß‘ es doch endlich gut sein – hat sie nicht lange genug gelitten? – Was willst du erreichen? - Du bist ein Sadist!“ (Naja, ist schon ein paar Monate her....)).

Was ich selbst mir wünsche? – Natürlich nach Möglichkeit schmerzfrei oder zumind. schmerzarm zu sterben und zuvor (auch nach Möglichkeit) nicht allzulange leiden zu müssen. Schön wäre es natürlich, sich bereits vorher „absetzen“ zu können (so ähnlich wie von Mad beschrieben); und auch Kiri’s Variante fand ich nicht ganz unangenehm *ggg*....wenngleich....naja....für den Überlebenden könnte das schon ein kleiner Schock sein, meinst du nicht? *lach*).

Und – was ganz wichtig ist für mich: selbstbestimmt. Ich werde alles daran setzen, dem Versuch einer Lebensverlängerung gegen meinen Willen zu entkommen.

Viele Grüsse von Angelika.


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ein Versuch


Posted from 217.162.72.238 by Monika on November 20, 2003 at 16:37:49:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Haben wir denn überhaupt die Möglichkeit uns zu wünschen, wie wir sterben?
Wahrscheinlich eher nicht...aber ich kann mich Sanni anschliessen, ich bin jederzeit ohne Angst dazu bereit und nehme, was ich mir wohl bereits zurechtgelegt habe.
Hoffentlich so, wie mein Sohn, innert 30 Sekunden ohne Bewusstsein und Schmerzen.
LG, Monika


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ein Versuch


Posted from 212.254.79.83 by Hene on November 20, 2003 at 23:02:37:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Leiden heisst Leben!
Solange ich beim Sterbevorgang leide lebe ich.
Ich stelle mir vor, je länger ich leide um so schöner ist der Abgang.
In der Agonie, werden sich mir die Tore öffnen, die Schmerzen verschwinden
ich lasse los.
Eine grenzenlose Freiheit wird sich mir öffnen, ich fühle, ich schwebe,
ich bin Frei,ich sehe das Licht,ich spühre die Wärme, eine Alles umfassende
Liebe umgibt mich,ich staune, denn Alle sind sie schon da und warten auf mich.
Da Zeit nicht existiert, ja alles gleichzeitig ist auch die nach unserer
Zeitrechnung noch lebenden.
Wie ich sterbe ist eigentlich egal, nur leiden möchte ich davor nicht.
Ich empfand mal den Ertrinkungstod, so schrecklich sich dies anhört es
war sehr schön, ich danke um dieses Erlebnis.
Ich empfand Angst, dann eine riesengrosse Panik, dann die Gewissheit es ist
das Ende, ich wurde ruhig, mir öffnete sich die ganze Welt ich hatte kein
Zeitgefühl mehr, dieser Zustand dauerte sicher nur Sekunden, es könnten aber
auch Jahre gewesen sein.
Nur für diesen "kurzen" Moment, dies zu erfahren leben und leiden wir.
Trotz und eventuell gerade aus diesem Grunde hänge ich sehr am Leben,
weil ich weiss, dass das sterben nicht das Ende ist.
Alles liebe Euch
Hene


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(1161)


ein Versuch


Posted from 217.80.155.63 by Jürgen on November 21, 2003 at 09:31:56:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Hallo Christine,


während der nächtlichen Besprechung gesagt zu bekommen, daß man gleich da bleiben kann. Das wär's. Ich fürchte nur, daß das etwas mit meinem eigentlichen Erlebenswunsch kollidiert.


Liebe Grüße,
Jürgen


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ein Versuch


Posted from 157.161.32.115 by Blanche on November 21, 2003 at 13:11:53:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Hallo Christine,

seit gestern bin ich am Ueberlegen, wie mein Wunsch zu sterben aussehen würde. Aber ich komme beim besten Willen zu keinem Ergebnis. Ob das daran liegt, weil ich weiss, wie es unmittelbar nach dem Uebergang weitergeht oder weil ich weiss, ich habe einen Erlebnisurlaub hier auf Erden gebucht, bei dem mir nicht bewusst ist, wie und wann die Reise endet.

Also für mich selbst habe ich eigentlich keinen Wunsch parat!

Aber ich versetze mich mal in die Lage eines anderen Menschen (mit meiner Persönlichkeit), der vom Arzt erfährt, er habe noch ca. 6 Monate zu leben. Hat derjenige Familie, wird er vermutlich noch Einiges regeln in seiner noch vor ihm liegenden Zeit. Eine Patientenverfügung, die unnötige medizinische Lebensverlängerungsmethoden ausschliesst, hat er bereits. Da er krank ist, wird er mit dem Arzt und mit dem Klinikpersonal sich darüber unterhalten, wie er gerne seine letzten Wochen, Tage, Stunden verbringen möchte.

Ist jemand todkrank, geht es ihm ja kaum gut und er hat vielleicht etliche Beschwerden, die es ihm verunmöglichen, noch grössere Reisen zu unternehmen oder an bestimmten Aktivitäten teilzunehmen. Vermutlich wird er sich dann vielleicht Filme anschauen, die schöne Gegenden zeigen oder in alten Fotoalben blättern, eine Rückschau über sein Leben vollziehen, an all die Vorausgegangenen denken, die er bald wieder sehen wird.

Und jetzt kommt mir doch ein Wunsch in den Sinn: Ich würde gerne in eine Sterbeklinik gehen, wo sich andere Menschen in derselben Situation befinden, damit man sich austauschen kann. Berichte über solche Kliniken habe ich schon gelesen und das Beschriebene hat auf mich einen guten Eindruck gemacht. Man lebt da in einer Wohngemeinschaft, man nimmt die Mahlzeiten zusammen ein, wird, wenn nötig vom Personal gepflegt. Es gibt Gruppenstunden mit Gesprächen oder kreativer Tätigkeit - und man geht voll und ganz auf den sterbenden Menschen ein.

Leider sind diese Kliniken noch selten und sehr teuer, so dass nur wenige Menschen davon profitieren können.

Alles Liebe,
Blanche


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(1163)


ein Versuch


Posted from 193.159.179.4 by Phaetos on November 21, 2003 at 14:55:52:
In Reply to: ein Versuch posted by Christine on November 19, 2003 at 17:57:29:


Hallo!

Ich möchte meinen Tod vollkommen bewusst und genau erleben - aber ohne Schmerzen und Leid. Ich möchte einfach wach und dabei sein wenn die Abtrennung von meinem physischen Körper erfolgt, denn ich bin unheimlich neurierig wie mein Guide mich begrüssen wird - da ich ja an keine Religion so richtig glaube :) Evtl. kommt er einfach so wie ich ihn immer sehe - als blauer heller Lichtschimmer?! Und denn werde ich ihn vermutlich das erste mal genau so deutlich hören wie zur Zeit meine Mitmenschen ;) Naja - Ich werds irgendwan rauskriegen...

Große Furcht macht mir die Sache daß ich möglicherweise starke Schmerzen haben werde beim sterben - das ist eigentlich das einzige wo ich große Angst vor habe.

LG
Phaetos




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Genau das wäre auch was für mich :)) o.w.T.


Posted from 213.23.189.199 by Ghee on November 21, 2003 at 22:30:11:
In Reply to: ein Versuch posted by Jürgen on November 21, 2003 at 09:31:56:


*~*


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ein Versuch


Posted from 172.177.194.33 by Coco on November 22, 2003 at 16:51:19:
In Reply to: ein Versuch posted by Jürgen on November 21, 2003 at 09:31:56:


Hallo Jürgen,

scheint so, als ob wir nicht nur bei Kaffee und Leberkässemmeln den gleichen Geschmack haben *ggg*!

Liebe Grüße

Coco


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ein Versuch


Posted from 62.226.2.6 by Jürgen on November 24, 2003 at 09:34:32:
In Reply to: ein Versuch posted by Coco on November 22, 2003 at 16:51:19:


Hallo liebe Coco,


den Eindruck habe ich schon länger :)))


Liebe Grüße,
Jürgen


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ein Versuch


Posted from 62.226.2.6 by Jürgen on November 24, 2003 at 09:41:18:
In Reply to: ein Versuch posted by Phaetos on November 21, 2003 at 14:55:52:


Hallo lieber Phaetos,


--- Große Furcht macht mir die Sache daß ich möglicherweise starke Schmerzen haben werde beim sterben - das ist eigentlich das einzige wo ich große Angst vor habe. ---

Da kann ich dich ansatzweise beruhigen, da es einen Schutzmechanismus zu geben scheint. Ich habe einen Nahtoderfahrung gelesen, bei der eine Frau beim Staubsaugen auf einer Treppe mit dem Fuß umgeknickt ist und dabei so große Schmerzen hatte, daß sie sich plötzlich an der Decke schwebend selbst sehen konnte. Also wenn der Schmerz zu groß wird, dann tritt man offensichtlich aus. Ist tröstlich, finde ich. Auf der anderen Seite könnte aber auch da individuell sein.


Liebe Grüße,
Jürgen


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