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Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters

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Posted from 80.140.214.9 by ela68 on June 20, 2004 at 14:57:51:

Hallo,
seit mehreren Tagen verschlinge ich hier schon die Seiten,es ist schön das ich hierhin gefunden habe.

Mein Vater ist am 24.5.04 im Beisein seiner Kinder und Lebensgefährtin gestorben.
Er hatt seit 2 Jahren und 4 Monaten Krebs.

Seit Januar 04 ging es mit ihm rapide bergab,es wurde ein Rezidiv mit Metas festfestgellt.

Es folgenten schlimme 5 Monate,ende März ist er aus dem KH entlassen wurden,aber nicht um gesund zu werden.

Er wollte weder zu mir noch ins Hospiz,er wollte nur nach Hause.Er hatte gesagt er hat für sich im Herbst die Blumen gepflanzt und die wollte er blühen sehen.

Er war 8 Wochen zu Hause,er wurde von der ambulanten Hospizhilfe betreut und ich bin sehr dankbar,es sind wundervolle Leute die da arbeiten,sie gaben meinem Vater nie das Gefühl sterben zu müssen.

Mein vater nahm in der Zeit was zu,aß wider besser,ich konnte mit im Rolli spazieren gehen,es war eien schöne zeit.Ich war jeden Nachmittag für 4-7 Std bei ihm,es war zwar anstrengend aber ich habe es gern gemacht,er reif mich auch nachts an,wenn er mal wiede ratmenot hatte oder er bauchweh hatte,weil ich konnte seine PEG-Sonde spühlen,es war ein schönes gefühl,das ich ihm helfen konnte,nach ein paar minuten ging es ihm meistens besser.

An dem tag als er starb,hätte ich nie gedacht,das heute sein kampf beginnt,er hatte wieder gegegessen und sah besser aus.
Ich bin um 19 Uhr nach Hause gegagangen und hab wie immer zu ihm gesagt,wenn was ist soll er anrufen.

Meine Schwester war noch bei ihm und in der Zeit fing es an das er keine Luft bekam,aber es ging hinterher wieder.

Um 22 Uhr rief mich seine Lebensgefährtin an,dsa er wieder keine Luft beakm,ich reif beim hospiz an,die waren aber schon informiert und meinen Bruder,er wohnt um die Ecke von meinem vater.

Mein Bruder sagte gegen 22.30 Uhr zu mir,wenn ich ihn nochmal lebens sehen will,dann soll ich mich beeilen.
Ich wollte erst gar nicht,ich hatte so eine angst vor diesem zeitpunkt,aber irgendwas in mir sagte,fahr..egal wie es mir jetzt geht,meinem vater geht es schlecht.

Als ich mit meinem Mann ankam,hat mein Vater ganz dol nach Luft geschnappt,der mann vom Hospiz hatte ihm was zur beruhig gespritzt und mein vater wurde ruhiger,aber seine atmung war ganz schlimm,abder mann vom Hodpiz meinte es sähe nur für uns so schlimm aus,für meinen Vater wä#re es nicht schlimm,er muß so atmen weil seine lungenkapazität so wenig wäre wegen den lungenmetas...mein papa hat 3 stunden gekämpft,er war sehr unruhig und hat sehr stark geschwitzt,es war immer jemadn bei ihm.....

Als ich seine Hand hielt,hab ich zu ihm gesagt,papa du brauchst keine angst zu haben,er guckte mit halboffenen augen mich an und ich hab zu ihm geasgt,es sind alle bei dir da ging der kopf in die richtung wo die anderen waren.

Um 1 uhr wurde er wieder unruhiger,er bekam wieder eine beruhigungsspritzte, zu dem zeitpunkt hielt meine schwester ihm die hand,er gcukte einmal zwischen meiner schwester und dem mann vom hospitz und finf 2mal anzulächeln,als hätte er jemdenen gesehen.

Ca. 10 min. vor seinem Tod hielt mein mann ihm die hand,die atmung von meinem vater wurde flacher,der pfleger vom hospiz gab meinem mann ein zeichen,er wollte sagen das es jetzt gleich zu ende ist.
Mein mann sprach mit meinem vater und sagte,es ist alles ok..wenn du gehen möchtest dann geh....mein papa hat dann noch 2mal ausgeatmet und ist gegangen..

Er sah danch so friedlich aus,so hab ich ihn die ganzen 2 jahre nicht gesehen.
Ich hatte keine Angst vor,obwohl ich vorher immer angst vor diesem moment hatte,
Ich konne meinen vater küssen,streicheln...alles....

Nach ca. 5 Stunden kamen das Beerdigungsinstiut und hat ihn abgholt,ich hab ihn da acuh noch mal küssen können und abschied nehmen können.

Ich habe noch 2 Geschwister,1990 ist meine Mutter ganz plötzl. mit nur 39 Jahren an einem Herzinfakt gestorben,es war schlimm aber da war mein vater noch bei uns.
Die Beziehung zwischen meinem Vater und meinen geschwister wurd da schon sehr eng und durch die Krankheit von meinem vater noch mehr.

Ich vermisse ihn so unendlich und es tut so weh,ich bin zwar schon 36 jahre und habe selber familie,aber mein vater fehlt mir ganz doll....er war immer für uns da....und wir waren immer für ihn da...

Mein vater hat nie vom sterben gesprochen,der hospitzpfleger meinte einmal,wenn mein vater wüßte er würde morgen sterben,würde er noch termine für übermorgen machen,einen tag vor seinem tod,sagte er uns noch er wird wieder gesund.

ER ist in der Tag von sonntag auf Montag gestorben,nachdem nachmittag die frau vom beerdigunsinstitut da war,bin ich nach hause gegangen und hab mich hingelegt.
Da hatte ich folgenden Traum:Ich sehe meinen Vater in dem Krankenbett liegen,der HOspitzpfleger kommt nochmal um nach meinem vater zusehen ob er wirklich tot ist.er untersucht ihn,der rücken von meinem vater war schon ganz blau,er sagte zu mir ok..er ist wirklich tot und ging.
DEr Pfleger war noch nicht ganz die Tür raus..da sprang mein vater wie ein junger bursche aus dem bett und fing an gartenmöbel zutragen,ich lief sofort zu ihm hin,weil ich ihm helfen wollte,er meinte aber ich soll ihn ruhe lassen,er ist wieder gesund,er kann das allein..ich hab meinen vater ohn schläuche etc. gesehen.


Kann es sein das er mir sagen wollte er ist angekommen?Es waren erst ca 16 Stunden nach seinem Tod.
Als er kurze Zeit vorher 2 mal gelächelt hat,kann es sein das meine Mutter ihn geholt hat?

Und noch was ist passiert,ich habe eine nichte die ist 3 jahren,2 wochen nachdem mein vater tot war..sagte sie zu meiner schwester mama guck mal da opa....meine schwester sagte du weißt doch wo opa ist,,sie sagte ja da..und zeigte auf dem esszimmertsuhl..meine schwester hat da gar nicht von meinem vater stehen,kann es sein,das die kleine ihren opa gesehen hat?

Und noch was beschäftigt mich...mein vater konnte nicht loslassen und wir auch nicht....findet er trozdem ins licht? wird meine mutter ihn führen?


Tut mir leid,das ich einen so lange geschreiben haben,aber ich beschäftige mich schon so lang damit....und ich kann mit meiner trauer immer noch nicht umgehen,wenn ich hier lese beruhigt es mich dann immer wieder,das es ihm jetzt hoffentlich besser geht....und möchte gerne zeichen von ihm bekommen....eine sitzung hätte ich auch gerne..wenn die zeit gekommen ist...


Ich danke euch...

Viele liebe Grüße
Daniela





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Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters


Posted from 217.81.55.19 by Claudia on June 20, 2004 at 15:37:20:
In Reply to: Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters posted by ela68 on June 20, 2004 at 14:57:51:


Liebe Daniela,

mein allerherzlichstes Beileid zum Heimgang Deines Vaters. Aus Deinen Zeilen ist zu lesen, wie sehr Du immer noch die Sterbesitutation Deines Vaters verarbeiten mußt. Oft ist es hilfreich, wenn man immer wieder diese Abläufe erzählen kann. Alles ist noch so frisch für Dich und mit der Trauer muß erst gelernt werden umzugehen. Laß' Deine Trauer zu. Alles braucht seine Zeit.

Kurz vor seinem Tode hat er zweimal lächelnd Deine Mutter angesehen und er wußte zu diesem Zeitpunkt, dass der nun mit ihr gehen wird.

Dein Traum war für Dich ein Zeichen, dass es ihm jetzt viel besser geht als vorher. Er fühlt sich wieder wie ein junger Bursche, leicht und beweglich und voller Energie. Ein Trost für Dich, dass er nun nicht mehr leiden muß.

Kinder sind noch sehr medial und können viel mehr wahrnehmen als wir Erwachsene. Das kommt daher, weil Kindern ein noch viel höheres Bewusstsein haben, welches im Laufe der Zeit abnimmt bis es auf dem Stand des Inkarnationsbewusstseins ist. Deine Nichte hat den Opa im Eßzimmer gesehen.

Dein Vater wird des öfteren bei Euch sein. Du brauchst Dir keine Gedanken zu machen, jede Seele kommt ins Licht. Deine Mutter und sein Guide sind jetzt bei ihm und er wird seinen Weg jetzt fortsetzen, genauso wie Du und Deine Familie ihr Euren Weg hier fortsetzen werdet.

Wenn Du Dich allerdings unruhig fühlst, würde ich Dir raten, Dich mit Caroline Schmekel zwecks eines Checks in Verbindung zu setzen. Den Link habe ich Dir unten eingestellt. Auf dieser Seite findest Du auch ihre E-Mail-Adresse. Bei einem Check kann nachgeschaut werden, wie es Deinem Vater jetzt geht und wo er ist.

Du solltest Dich hier aber auch weiter einlesen, damit Du ein besseres Verständnis von der komplexen Thematik erhälst und alles besser verstehen kannst.

Liebe Daniela, ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe und umarme Dich.

Liebe Grüße
Claudia



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Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters


Posted from 217.116.64.10 by anny on June 20, 2004 at 16:25:47:
In Reply to: Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters posted by ela68 on June 20, 2004 at 14:57:51:


Hallo Daniela,

Mein herzlichstes Beileid zum Heimgang deines Vaters.

Auch ich schließe mich Claudias Worten an,du bist gerade dabei die "Sterbesituation" zu verarbeiten.

Menschen die solche Situationen das erste Mal erleben,sind in einer gewissen Weise "schockiert".
Es wird uns ja durch die Filme immer und immer wieder ein wunderschönes "Sterben" vorgegaukelt.

In der Realität sieht es anders aus......du beschreibst Ängste,die Atmung deines Vaters,
den Kampf mit seiner Krankheit,Schmerzen.

Da zuzusehen tut mehr als weh,es sind oft "Schmerzen" die wir als Angehörige nur sehr schwer aushalten.

Besonders schlimm wen wir als "Kinder" unsere "Eltern" auf ihrem letzten Weg begleiten.

Wir sehen den körperlichen "Verfall"...freuen uns wenn wieder an Gewicht zugenommen wird,freuen uns wenn tagsüber mal keine Schmerzdurchbrüche kommen.

Es ist ein Gefühlswechsel...ein ständiges auf und ab.

Während dieser Zeit ist ein Rollenwechsel zu beobachten....der starke Vater oder die starke Mutter werden schwach,sie werden hilflos.......WIR übernehmen die Rollen welche eigentlich unsere Eltern inne hatten.

Es fällt uns schwer diese Rollen zu erfüllen,weil wir es in einer gewissen Weise nicht wahrhaben wollen.

Wenn Vater oder Mutter am Ende ihrer Krankheit ans Bett gefesselt sind und dem "Tod" in die Augen sehen, werden wir vielleicht zum ersten Mal direkt in unmittelbarer Nähe mit dem Tod konfrontiert......es gibt kein ausweichen mehr.

Das macht uns zusätzlich große Angst,Angst auch vor dem eigenen Tod.

Das Sterben ist ein Vorgang der bei jedem Menschen unterschiedlich abläuft......ich finde es wichtig,dass du darüber sprichst......so beginnst auch du diese Sterbesituation aufzuarbeiten und das ist enorm wichtig.

Es ist ein Teil deiner Trauerarbeit,du weißt das diese Trauer gelebt werden soll,achte auf deine Gefühle,versuche diese auch immer wieder zuzulassen.
Besonders wichtig ist die Verstorbenen loszulassen....

In der letzten Sterbephase LASSEN die Menschen LOS,nur die Angehörigen haben oft große Schwierigkeiten dies zu tun....

Dein Vater hat es auch getan,er wußte das er vor seinem neuen "WEG" keine Angst mehr zu haben braucht.......

Ich wünsche dir alles Liebe und viel Kraft
anny



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Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters


Posted from 80.140.214.9 by ela68 on June 21, 2004 at 00:09:19:
In Reply to: Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters posted by Claudia on June 20, 2004 at 15:37:20:


Hallo liebe Anny und Claudia,

ich danke euch für eure schnelle Antwort.
Als ich denn Beitrag schrieb,war ich sehr aufgeregt und es kam alles wieder hoch.Heute genau vor 4 Wochen starb er,ich ging denn ganzen Tag nochmal in Gedanken durch.Aber wie ich an euren Antworten lesen kann,habt ihr mich trotzdem verstanden.


Claudia,du hast mir was von einem Link geschrieben,nur ich hab nichts gesehen....


Vielen Dank nochmal...

Liebe Grüße
Daniela


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Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters


Posted from 217.111.48.150 by Coco on June 21, 2004 at 13:06:02:
In Reply to: Ich komme nicht klar mit dem tod meines vaters posted by ela68 on June 21, 2004 at 00:09:19:


Hallo Daniela,

hier ist der Link, den Claudia dir setzen wollte!

Liebe Grüße

Coco


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