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...eine Gedankenhilfe

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Posted from 217.233.57.167 by Sonnenlicht on July 03, 2004 at 12:45:31:

Hallo Ihr Lieben,

seit geraumer Zeit bin ich stiller Leser und "Lehrling" auf diesen Seiten.
Heute wende ich mich mit einer Frage, die mich sehr quält an Euch...hat aber mehr mit dem Diesseits als dem Jenseits zu tun.

Ich habe einen fast erwachsenenSohn, der leider seit einigen Jahren trotz aller Liebe sehr entgleitet. Er hat einen leider kriminellen Weg eingeschlagen, der Ihn nun mit allen Konsequenzen verfolgt.

Ich schwanke nun natürlich an vielen Selbstzweifeln, ob ICH alles richtig gemacht habe, betrachte aber auch seinen Werdegang als SEINEN PLAN, aber auch als MEINEN.

Wie kann man damit umgehen, soll ich damit alles entschuldigen??...wie kann man damit umgehen???...ohne selbst dabei kaputt zu gehen??

Können liebende Seelen einen Einfluß auf Ihn haben???

Ein sehr trübes Sonnenlicht freut sich auf Eure Meinung..





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...eine Gedankenhilfe


Posted from 193.159.142.52 by Christina on July 03, 2004 at 13:57:16:
In Reply to: ...eine Gedankenhilfe posted by Sonnenlicht on July 03, 2004 at 12:45:31:


Liebes Sonnenlicht,

es freu tmich sehr, dass Du hier her geführt wurdest...

Natürlich ist nicht alles mit der Begründung/Entschuldigung, es sein Plan abgetahn.

Du weißt ja nicht, wie er sich in Zukunft entwickelt. Vielleicht benötigt er diese Erfahrung auch für eine andere Sache, ein anderes Eleben, in seinem Leben.

Du hast gewiss nichts falsch gemacht. Du, genauso wie er wollten dies so erleben. Ihr beide werdet an dieser Sitaution wachsen. Du weißt ja nicht wozu dies alles gut ist.
Sehe bitte nicht alles so schwarz :o)

Ich kann aber sehr gut verstehen, dass es schwer ist für Dich soetwas zu "akzeptieren" und Du Deinem Sohn ein anderes für Dich besseres Leben wünschst.

Liebe Grüße und Kraft
Christina


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...eine Gedankenhilfe


Posted from 212.56.240.47 by Wolfgang Weinbrenner on July 03, 2004 at 17:19:41:
In Reply to: ...eine Gedankenhilfe posted by Sonnenlicht on July 03, 2004 at 12:45:31:


Hallo Sonnenlicht!

Du und Dein Sohn, ihr beide habt euch sicher einen schweren Plan ausgesucht!
Gestern habe ich folgenden Text aus "Gespräche mit Gott" Band 3, noch einmal gelesen, und ich hoffe, dass dieser Text auch Dir etwas gibt:

"..."Okay", sagte die kleine Seele, "dann wähle ich Vergebung. Ich möchte mein Selbst als jenen Aspekt Gottes erfahren, den man vollkommene Vergebung nennt".
Nun, das war keine geringe Herausforderung, wie du dir vorstellen kannst.
Es gab niemanden, dem man hätte vergeben sollen. Alles, was ich geschaffen habe, ist Vollkommenheit und Liebe.
..."Ich sehe niemanden, der weniger vollkommen wäre als ich!" rief die kleine Seele. "Wem soll ich denn dann vergeben?"
Da trat eine andere Seele aus der Menge vor. "Du kannst mir vergeben", sagte diese freundliche Seele. ..."Ich werde in dein nächstes physisches Leben zu Dir kommen und etwas tun, wofür du mir vergeben kannst".
"Aber was? Was könntest du, ein Wesen vollkommenen Lichts, tun, dass ich dir vergeben wollte?" erkundigte sich die kleine Seele.
"Oh", gab die freundliche Seele lächelnd zurück. "Ich bin sicher, wir können uns da was einfallen lassen."
"Aber warum würdest du das tun wollen?" Der kleinen Seele war es ein Rätsel, warum ein Wesen von solcher Vollkommenheit tatsächlich etwas "Schlechtes" tun wollte.
"Ganz einfach, ich würde es tun, weil ich dich liebe", erklärte die freundliche Seele.
..."Alles, was es auch sei!" rief die kleine Seele. Das Wissen, dass sie die Erfahrung von jedem göttlichen Aspekt Gottes machen konnte, machte sie ganz aufgeregt. Sie verstand nun den Plan.
"In dem Augenblick, in dem ich dich schlage und peinige, in dem Moment, in dem ich dir das Schlimmste antue, das du dir je vorstellen kannst - genau in diesem Augenblick", so sagte die freundliche Seele, "...solltest du dich daran erinnern, wer ich wirklich bin."

Viele Grüße
Wolfgang


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...eine Gedankenhilfe


Posted from 217.233.57.167 by Sonnenlicht on July 03, 2004 at 23:07:44:
In Reply to: ...eine Gedankenhilfe posted by Wolfgang Weinbrenner on July 03, 2004 at 17:19:41:


Ich bedanke mich vielmals für die lieben Zeilen...ja, meine Gedanken gehen auch in diese Richtung...

Liebe Grüße von
Sonnenlicht


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...eine Gedankenhilfe


Posted from 83.129.183.241 by Jan on July 04, 2004 at 02:11:53:
In Reply to: ...eine Gedankenhilfe posted by Sonnenlicht on July 03, 2004 at 12:45:31:


Hallo Sonnenlicht,

das hat durchaus etwas mit Jenseits zu tuen. Denn schließlich ist das ein wichtiger Aspekt bei der Inkarnation, daß man sich eine Familie wählt. So sind Familienmitglieder eng miteinander verbunden. Auch über scheinbare irdische Trennungen hinweg. Egal, ob man sich dessen bewußt ist.

Ist das nicht normal, ja sogar wichtig für die Entwicklung, sich vom Elternhus ab zu nabeln? Es bricht ein Alter an, wo die Eltern oft die letzten Menschen sind, die etwas erfahren. Das legt sich nach der Abnabelung wieder. Es ist jedoch auch wichtig, daß du lernst deinen Sohn als selbständigen Menschen zu sehen, der seinen Weg geht. Ich weis, gerad für Mütter ist das schwer.

Seinen Weg wählt er. Seine Erfahrungen muß er erleben. Dafür ist er hier auf der Erde, um Erfahrungen zu erleben. Es macht keinen Sinn, jemanden mehr ab zu nehmen, als hin und wieder eine Unterstützung. Denn wenn man jemanden das Leben lebt, hätte derjenige gleich gemütlich im Jenseits sitzen bleiben können. Also was kannst du falsch machen? Nichts, den du bist ein 8wichtiger) Teil der Kulisse, in der dein Sohn das Stück seines Lebens spielt. Das ist deine Aufgabe, zu interagieren - nicht zu manipulieren.

Jedes Leben steht unter einem Motto, einer Lernaufgabe zu einem speziellem Thema. Jedes Leben dient als Ergänzung zu allen bereits gesammelten Erfahrungen. Es geht darum, alle Sichtwinkel auf alle Aspekte des Lebens ein zu nehmen. Und dieser Prozess erstreckt sich über all die unzähligen Leben. In diesem Leben hat sich dein Sohn einen Aspekt ausgewählt, und ist dabei die Sichtweisen zu erforschen.

Seine momentane Betrachtungsweise mag zu Leid führen. Vorallem auch bei ihm, und nicht nur beiden Menschen, denen er mit seiner Kriminalität auf die Füße tritt. Er wird seine Erfahrung schon sammeln, das ist sicher. Denn keine Erfahrung geht verlohren oder bleibt ungenutzt. Wie gesagt, es geht um den Rundumblick auf alle Aspekte.

Es macht keinen Sinn, zu versuchen ihn von seinen Weg ab zu bringen, weil dieser falsch ist. Er ist nicht falsch, sondern nur leidvoll. Drum geht es. Er muß lernen, daß der Weg von Angst und Gewalt sich in erster Liie sich immer gegen einen Selbst richtet. Man kann noch so sehr versuchen, den Verlust dieses Leidensweges durch krimmielles Handel aus zu gleichen. Man kann noch so viel versuchen, das benötigte bei seinen Mitmenschen zu stehlen. Das Problem ist nicht der Mangel, sondern das nicht nutzen der Fülle.

Er wird lernen, wie Selbstliebe sich in allem ausdrückt. In ihm und einer Inneren Ruhe und Freude. Und in seiner Umgebung, in seiner Wirkung auf seine Umgebung, wie in der Wirkung seiner Umgebung auf ihn. Dazu muß er erst einmal verstehen, was ihm fehlt - Liebe. Nein, nicht das ihm keine Liebe entgegen gebracht wird. Er weis sie nur nicht an zu nehmen. Du kannst ihm noch so viel Liebe schenken. Es wird ihn höchstens als Bedränung vorkommen, solange er nicht den Fluß der Liebe realisiert hat. Das hört sich nun nach einer Schwäche deines Sohnes an?

Genau das ist das Motto der Erde, und von uns allen. Wir inkarnieren hier. Wir engen den Kontakt zu unserem Bewußtsein so weit ein, daß wir im Dunklen stehen. Wir vernebeln uns selbst unsere Fähigkeit Liebe fließen zu lassen. Wir erforschen allerlei Ersatzbefriedigungen, um de Liebe, die einzigst wahre Kraft zu ersetzten. Und alles mit der gespannten Frage "Werde ich im Dunklen wohl das Licht spüren, und es wieder einschalten?". Das ist das höchst Wachstum, wenn man imn der Finsternis den Lichtfunken sieht, und ihn heller als die Sonne erstrahlen läßt. Diese Erfahrung ist DIE Erfahrung der Erde. Und dazu muß man das Licht erst einmal ausschalten. Was garnicht so leicht ist - denn wir SIND Licht.

Habe Respekt vor dem Mut deines Sohnes. Er geht durch eine leidvolle Erfahrung. Er mag nach menschlichen Mustern schuldig sein. Doch Schuld ist Teil der Finsternis. Und so gehört auch die EntSCHULDigung zur Schattenseite. Wenn du versuchst, etwas zu entschuldgen, akzeptierst du damit automatisch die Existenz der Schuld. Wie gesagt, es gehört zu den Schatten dieser Welt. Und der Schatten hat nur einen Zweck - jeden Lichtstrahl einzeln bewundern zu können.

Begleite ihn. Sei da, wenn er dich um Unterstützung bittet. Gebe ihn, was im Sinne des Lichtes ist. Biete im das Licht hin und wieder an. Und vorallem zeige ihm, daß du ihn liebst, ohne bedingungen zu stellen, wie er sein müßte um geliebt zu werden. Es ist SEINE Aufgabe den Weg zu gehen, und nicht irgend jemand Anderen sein Job, "liebevoll" Einfluß zu nehmen. Denn das ist nicht liebevoll, sondern manipulativ. Denn da fehlt eine wichtige Eigenschaft der Liebe - die Bedingungslosigkeit. Liebe schaut nicht darauf, wer es ist, oder wie jemand ist. Liebe fließt immer und überall und steht gerne zu diensten - ohne zu werten. Denn sie ist die einzigst wahre Kraft. und wo sie nicht ist, ist NICHTS. Und selbst das Nichts ist Liebe.

Alles Liebe
Jan


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