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www.jenseits-de.comSinn des Lebens ...[ Alle Antworten ] [ zurück zum Archiv ] [ Forum ]
in letzter Zeit gibt es eine Sache, über die ich mir eigentlich sehr den Kopf zerbreche. In erster Linie ist der Sinn des Lebens sicher einmal, "zu Lernen", darüber sind wir uns glaub ich einig *gg* Es ist ja so, dass wir in einer polaren Welt leben, wo es darum geht, durch alle möglichen Gefühle zu lernen. In dieser polaren Welt baut jeder von uns sein "ICH" auf, was wahrscheinlich auch der dahinterliegende Sinn ist, auf unserer Welt zu inkarnieren. Also ein "ICH" im Sinne von "das bin ich" und "das bin ICH aber nicht". Ich mache mir viele Gedanken darüber, ob es nun im Leben darum geht laut "YIN & YANG" sowohl das Weiße, wie auch das Schwarze in sich aufzunehmen und zu lernen durch gut, wie auch durch böses zu gehen, um am Schluss die Einheit zu sehen. Es gibt ja viele Menschen auf der Welt, die wertend urteilen: Dieses und jenes ist Böse. Das ist gut. Das heißt ja für mich, dass wenn z.B. ein Mensch über irgendetwas im Sinne von Schlecht urteilt, dass er diesen Punkt in sich selbst in den Schatten gestellt hat. Doch dieser Punkt ist in ihm, aber einfach nur im Schatten. Denn wenn ich mich mit Weiß identifiziere, heißt das ja nicht, dass das Schwarze weg ist, denn es gehört zum weißen dazu. Meine Frage ist nun, ob es nicht sinnhaftig sein sollte, nach gerade diesem Punkt in sich zu suchen, um eins zu werden mit allem was ist? Anderseits ist es genau die Polarität, die eigentlich den Lernprozess auslöst. D.h. simple ausgedrückt schlittert der Mensch ständig an diesem "PLUS"- u. "MINUS"pol, und durch diese "Spannung" lernt der Mensch. Kann man nun beide Ansichten vereinbaren? Denn einerseits geht es darum, das "ICH" abzubauen und andererseits darum, es "AUSZUBAUEN". Denn je mehr ich mein "ICH" ausbaue, desto Polarer wird für mich diese Welt . . . hmm . . . schwieriges thema??? Würde mich aber über eine Antwort freuen. lG, Midian
(7289)
> in letzter Zeit gibt es eine Sache, über die ich mir eigentlich sehr den Kopf zerbreche. In erster Linie ist der Sinn des Lebens sicher einmal, "zu Lernen", darüber sind wir uns glaub ich einig *gg* fuer den jenseitigen Anfaenger, der noch linear und zielorientiert denkt, trifft dies sicher zu. Mit zunehmendem Verstaendnis erkennt er aber, dass es eigentlich nur um das "spielerische Erleben" geht, und dass der Weg das Ziel ist. > Es ist ja so, dass wir in einer polaren Welt leben, wo es darum geht, durch alle möglichen Gefühle zu lernen. In dieser polaren Welt baut jeder von uns sein "ICH" auf, was wahrscheinlich auch der dahinterliegende Sinn ist, auf unserer Welt zu inkarnieren. Also ein "ICH" im Sinne von "das bin ich" und "das bin ICH aber nicht". Ja, das bin ich, aber nur in dieser Inkarnation, nicht als VS! > Ich mache mir viele Gedanken darüber, ob es nun im Leben darum geht laut "YIN & YANG" sowohl das Weiße, wie auch das Schwarze in sich aufzunehmen und zu lernen durch gut, wie auch durch böses zu gehen, um am Schluss die Einheit zu sehen. Wir inkarnierten Teilseelen sind so tief gesenkt, dass es den meisten von uns zu Lebzeiten wohl nie gelingen wird, die Einheit zu sehen oder zu fuehlen. Auch denke ich, dass dies sicher nicht unser Plan ist. > Es gibt ja viele Menschen auf der Welt, die wertend urteilen: Dieses und jenes ist Böse. Das ist gut. Das heißt ja für mich, dass wenn z.B. ein Mensch über irgendetwas im Sinne von Schlecht urteilt, dass er diesen Punkt in sich selbst in den Schatten gestellt hat. Doch dieser Punkt ist in ihm, aber einfach nur im Schatten. Denn wenn ich mich mit Weiß identifiziere, heißt das ja nicht, dass das Schwarze weg ist, denn es gehört zum weißen dazu. Da wir alle ein Teil des ATI sind, ist auch in jedem von uns alles vorhanden. Das Alles dringt aber nicht zu uns Teilseelen durch, soll auch gar nicht zu uns durchdringen, sonst gaebe es fuer uns keine unterschiedlichen Realitaeten mehr, und unser Erleben waere sehr eingeschraenkt. Dies wird durch "Filter" erreicht, die entsprechend unserem IK-Plan, Emotionen- u. Realitaetenplan gesetzt sind. > Meine Frage ist nun, ob es nicht sinnhaftig sein sollte, nach gerade diesem Punkt in sich zu suchen, um eins zu werden mit allem was ist? d.h. in Dingen, die mich an Welt stören in mich aufzunehmen, da ich sie anscheinend in den Schatten gestellt habe, weil sie mich ja sonst nicht stören würden. Geht es um die Einswerdung? Nein, zu Lebzeiten geht es ums Erleben und nicht ums Einswerden. Es geht ums Erleben von Gefuehlen, nur deshalb sind wir inkarniert. "Spaeter" sind wir sowieso wieder "irgendwann" eins mit dem ATI, und trennen uns wieder, um neben der Einheit die Getrenntheit zu erleben, da wir nur dann individuell sind, wenn wir uns definieren koennen, als "Ich" erkennen koennen, und das machen wir gerade. > Doch nun beginnt für mich das Problem . . . nämlich daß auf diese Weise mein "ICH" eigentlich abgebaut wird. d.h. je mehr ich in mich aufnehme, desto mehr bin ich "ALLES WAS IST", desto distanziere ich mich von Polarität. Du kannst dein Ich nicht voellig abbauen, wenn es dein Plan nicht vorsieht. Du bist eine TS deiner VS, bist somit auch nicht eigenstaendig, und deine VS ist wiederum eine TS der naechst hoeheren Kopie und somit auch nicht wirklich eigenstaendig. Hier "reden" also mehrere Kopien und Absichten mit, die dich daran hindern, als TS 4. oder 5. Kopie im ATI aufzugehen. > Anderseits ist es genau die Polarität, die eigentlich den Lernprozess auslöst. D.h. simple ausgedrückt schlittert der Mensch ständig an diesem "PLUS"- u. "MINUS"pol, und durch diese "Spannung" lernt der Mensch. Richtig, er erlebt die entsprechenden Gefuehle. > Kann man nun beide Ansichten vereinbaren? Denn einerseits geht es darum, das "ICH" abzubauen und andererseits darum, es "AUSZUBAUEN". Denn je mehr ich mein "ICH" ausbaue, desto Polarer wird für mich diese Welt . . . Je bw-verengter du bist, umso intensiver erlebst du die Polaritaet. Aber selbst ein hohes BW wird dich nicht daran hindern, Polaritaet zu erleben, auch wenn du schon ueber relativ vielen Dingen stehst! Nimm als Beispiel einen jenseitig sehr gebildeten Menschen aus diesem Ressort. Er versteht den Sinn seines Daseins, versteht, dass wir Seelen in IK-Gruppen inkarnieren, dass jeder von uns eine VS ist, dass wir schon x-mal hier waren und immer wieder herkommen werden, dass seine Eltern, Kinder bzw. sein Partner nur Seelen sind, die ihre Rolle nur "SPIELEN", dass es keinen Tod gibt, dass wir alle vernetzt sind, aber sobald ein naher Angehoeriger stirbt, trifft es ihn trotzdem VOLL! Es ist sicher nicht leicht, und ich hoffe, ich konnte deine Fragen einigermassen beantworten. LG, Peter (7290)
Der Sinn des Lebens ist einfach das SEIN an sich, mit allen seinen Höhen und Tiefen. Wir können hier nur lernen zu akzeptieren das es eben beides gibt und wir nichts daran ändern können so bewusst wir auch leben. Aber das Akzeptieren kann eine große Hilfe sein mit diesen oft wirklich schwierigen Themen des SEINs zu leben. Natürlich wird ein Bewussterer Mensch weiterhin darauf hoffen das die Menschen sich verstehen und lieben lernen und Gerechtigkeit überwiegt, nur lernt er auch das er nicht dafür Verantwortlich ist, wenn es nicht so sein soll. Alles hat seine Gültigkeit egal welche Seite der Medaillie betrachtet wird. Liebe Grüße Giny (7300)
Deine Frage finde ich sehr berechtigt *lächel* und ich denke, jeder macht sich so seine Gedanken darüber. Wenn du auf der Suche nach dem Sinn bist, wird dir dieses Ressort und diese Seiten helfen können, da diese Thematik hier sehr in die Tiefe geht. Letztlich aber ist es so, das dir diese Frage niemand beantworten kann, ausser du selbst. Ich kann dir nur meine Meinung darüber wiederspiegeln. Ich denke nicht, das wir irgendetwas "sollen" auch glaube ich nicht, das es ums Lernen geht, sondern um das Erleben, Empfinden, Ausprobieren. Letztlich bin ich ja auch durch all diese Fragen hier gelandet, wobei Theorie und Praxis dann doch oft ganz anders aussehen. Ich kann rückblickend wissen, das alles was mir passiert ist, Plan war und das empfinde ich als beruhigend, denn es nahm mir viele Schuldgefühle, man kann die Dinge verstehen, in einem grösseren Zusammenhang sehen... und denoch fühlt es sich an, wie es sich eben anfühlt. Meiner Meinung nach darf man die Dinge nicht zu "kopflastig" betrachten, so wie Thomas Mann schrieb: Leben und Geist sind zwei unvereinbare Gegensätze, denn wirklich LEBEN kann nur der, der sich dem Dasein hingibt, ohne darünber nachzudenken. Das scheint wieder wie zwei unvereinbare Gegensätze, denn man denkt nach, über das Jenseits, über den Plan über Gut und Böse. Das ist auch richtig und wichtig, aber ich habe die Erfahrung gemacht, das es wirklich wichtig ist zu LEBEN zu ERLEBEN sonst bleibt alles graue Theorie. Letztlich ist es so, das es kein Gut und kein Böse gibt, niemand, der etwas von dir verlangt, nichts was wir SOLLEN. Und jeder sieht die Welt mit seinen Augen, es gibt nicht DIE Wahrheit, aber durchaus Richtlinien, wie eben dieses Ressort. Der eine kann sich darin wiederfinden, der ander nicht, was durchaus auch ok ist. Ying &Yang, das Männliche und das Weibliche , das Gute und das Böse und in jedem steckt ein Stück von dem Anderen, aber letztlich ist es eine Einheit. Und so betrachte ich die Dinge, es gibt keinen Wiederspruch es ist alles EINS. Und letztlich findet jeder für sich herraus, welcher Weg, welche Wahrheit. Und ganz gleich welchen Weg ich nehme : Ich gehe nach Hause Ich hab etwas an deiner Frage vorbeigeantwortet, aber vielleicht siehst du den Sinn der dahintersteht. Dein Sinn und alles wie es für dich ist, wird sich ergeben, es gibt keine Trennung und es lässt sich vereinbaren, aber individuell darauf abgestimmt, was du erreichen "sollst" (willst) und wo du gerade stehst. Alles Liebe (7304)
> in letzter Zeit gibt es eine Sache, über die ich mir eigentlich sehr den Kopf zerbreche. In erster Linie ist der Sinn des Lebens sicher einmal, "zu Lernen", darüber sind wir uns glaub ich einig *gg* sara übermittelte uns ja, das unser Sinn vorher schon festgelegt ist. Insofern brauchen wir ihn also nur zu "leben" und eigentich nicht zu hinterfragen, da das BW als Vollseele ja das unseres Teilfokus bei weitem übersteigt und sie im Hintergrund für uns mitwerkelt (mit Weckrufen etc.) :). > Es ist ja so, dass wir in einer polaren Welt leben, wo es darum geht, durch alle möglichen Gefühle zu lernen. In dieser polaren Welt baut jeder von uns sein "ICH" auf, was wahrscheinlich auch der dahinterliegende Sinn ist, auf unserer Welt zu inkarnieren. Also ein "ICH" im Sinne von "das bin ich" und "das bin ICH aber nicht". Ja diese Abgrenzungen gehören zur Identifikation der TS. :) > Ich mache mir viele Gedanken darüber, ob es nun im Leben darum geht laut "YIN & YANG" sowohl das Weiße, wie auch das Schwarze in sich aufzunehmen und zu lernen durch gut, wie auch durch böses zu gehen, um am Schluss die Einheit zu sehen. > Es gibt ja viele Menschen auf der Welt, die wertend urteilen: Dieses und jenes ist Böse. Das ist gut. Das heißt ja für mich, dass wenn z.B. ein Mensch über irgendetwas im Sinne von Schlecht urteilt, dass er diesen Punkt in sich selbst in den Schatten gestellt hat. Doch dieser Punkt ist in ihm, aber einfach nur im Schatten. Denn wenn ich mich mit Weiß identifiziere, heißt das ja nicht, dass das Schwarze weg ist, denn es gehört zum weißen dazu. Wertungen erzeugen die Selektion für Bühnen und Gruppen zum Erleben in der gesamten Schöpfung, im Zusammenwirken der Matrixen und Spiel von Licht und Schatten. So kann als "schlecht" ein unbekömmliches Gewächs ebenso bezeichnet werden wie ein Tagedieb und es gibt auch das Gegenteil, das sog. Gute wird in den Schatten gestellt, nach Plan.
Nein sicher nicht, denn wir sind ja schon alle eins. Und das diese Sicht bei der Teilseele nicht erwünscht ist, zeigt Dir schon der Hund vom Nachbarn wenn er Dich ins Wadl beisst. Du kannst ihn dann bei Bedarf zur Befriedigung zurückbeißen, aber ob das zu einer Einheit führen kann, vermutlich noch nicht mal im Beißgefühl
> Anderseits ist es genau die Polarität, die eigentlich den Lernprozess auslöst. D.h. simple ausgedrückt schlittert der Mensch ständig an diesem "PLUS"- u. "MINUS"pol, und durch diese "Spannung" lernt der Mensch.
> Kann man nun beide Ansichten vereinbaren? Denn einerseits geht es darum, das "ICH" abzubauen und andererseits darum, es "AUSZUBAUEN". Denn je mehr ich mein "ICH" ausbaue, desto Polarer wird für mich diese Welt . . . Natürlich, beides kannst Du beruhigt vereinbaren, denn Einheit ist ja die Seele, das "Belebende", was alles durchzieht, auch die polarisierten Erlebensmöglichkeiten. :)) Lieber Gruß (7310)
Ich bedanke mich für deine Antwort. Du warst für mich immer eine große Hilfe ;-) lG, Midian |