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Posted from 84.154.222.170 by friedrich on June 19, 2005 at 23:42:30:

und da kommt ein lindes Strahlen...

ich grüße Euch -

manchen Augenblick habe ich schon auf dieser Seite verbracht, gelesen und Trost in vielem von dem hier Geschriebenen gefunden. - Und doch, so schön und hoffnungsvoll gütig es sein mag - ist es nicht alles nur ein verzweifelter Versuch, dem Sein einen Sinn zu geben, den es einfach nicht hat?!
Gerne würde ich innig daran glauben können, aber es scheint mir doch mehr und mehr einfach ein Weg, mit der eigenen Endlichkeit zurechtzukommen.

Woher wollen wir wirklich wissen, ob das durch "Medien" Mitgeteilte wirklich wahr ist? Natürlich kann man sagen - die Erlebnisse seien ein Beweis - aber von vielen enttäuschten Besuchern solcher Sitzungen hört man einfach nicht, übertönen nicht die Glaubenwollenden durch ihre frohe Botschaft das Schweigen der anderen? Hm, vielleicht mag einer sagen - oh Du Unglücklicher, Du mußt erst glauben, nur dann kannst Du zur Wahrheit vorstoßen!?

Wie verhält es sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen?
Erkundigt man sich auf der traditionellen wissenschaftlichen Seite nach OBEs so stößt man auf

*** Admin: Link editiert *** - ich hatte schon mal hier einen Thread dazu gestartet:

*** Admin: Link editiert, bitte Uebersetzung direkt posten ***

In dem Bsp. mit dem roten Schuh, den eine Frau gesehen haben mag, stellte sich später heraus, dass sie diesen auch vorher wahrgenommen haben konnte (noch einmal werde ich mich auf die Suche machen).

Es ist sonderbar - warum akzeptieren wir nicht einfach, dass wir nicht wissen können, was nach dem Sterben auf uns zukommt? Wir träumen von besseren Welten, von Liebe und Licht - und vergessen doch in unserem diesseitigen Leben so oft, gerade diese Ideal zu leben.

In diesem Forum gibt es viele aufgeschlossene Menschen - und so will ich aufrichtig hoffen und auf den Austausch von Gedanken mich freuen. So sind wir denn alle auf der Suche - vielleicht nach einem unendlich hehren Strahlen - oder seiner Idee in uns.

Auf bald
Friedrich

*** Admin: Link editiert, bitte keine fremden Seiten verlinken ***






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  • glauben - Wolfgang Weinbrenner 01:43:58 06/20/05 (0)
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glauben


Posted from 84.154.222.170 by friedrich on June 20, 2005 at 00:33:05:
In Reply to: glauben posted by friedrich on June 19, 2005 at 23:42:30:


OBEs Übersetzung - unten die englischsprachige Version

Während einer OBE sscheint der Proband wach zu sein und seinen Körper und die Welt von einem Punkt außerhalb seines physischen Körpers zu betrachten. Eine ähnliche Erfahrung ist die Autoskopie, die dadurch charakterisiert ist, seinen Körper von einem außerkörperlichen Standpunkt zu betrachten.
Trotz des großen öffentlichen Interesses und vieler Fallstudien sind systematische neurologiesche Studien von OBE und AS extrem selten und bis heute existiert keine testbare neurowissenschaftliche Theorie. (testbar bedeutet, dass die gewonnenen Ergebnisse reproduzierbar wären).
Die folgende Studie beschreibt phänomenologische, neuropsychologische und durch bildgebende Verfahren gewonnenen Korrelate von OBE und AS bei 6 neurologischen Patienten. Wir stellen neurologische Hinweise vor, dass beide Erlebnisse wichtige zentrale Ghirnmechanismen teilen.
Wir zeigen, dass OBE uns AS häufig mit pathologischen Eindrücken der Lage, der Bewegung und der Vollständigkeit des eigenen Körpers einhergehen. Diese Eindrücke beinhalten vestibuläre Eindrücke (wie schweben, fliegen, erheben und rotieren), visuelle Körperteilverkennungen (Körperverkürzungen, Transformationen und Bewegungen der Extremitäten) und die Erfahrung seinen Körper nur teilweise während einer OBE oder AS zu sehen. Wir fanden auch heraus, dass die Lage des Probanden die Erlebenisse der OBE und AS beeinflußte.
Letztlich wurden bei 5 Probanden Gehirnveränderungen und Fehlfunktionen im Temporoparietalen Bereich gefunden. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass OBE und AS paroxymale Fehlfunktoinen der Körperwahrnehmung und Erleben repräsentieren. Die Körperwahrnehmung und Verarbeitung, die unbewußte Erschaffung von zentralen Repräsentatoinen des eigenen Körpers basierend auf propriozeptiven, taktilen, visuellen und vestibulären Informationen – sowie die Integration dieser mit sensorischen Informationen des außerkörperlichen Raumes – sind eine Voraussetzung für eine schnelle und effektive Interkaktion mit unserer Umwelt.

Basierend auf unseren Befunden stellen wir die Vermutung an, dass der zweideutige Input von verschiedenen sensorischen Systemen ein wichtiger Mechanismus von OBE und AS ist und dass daher das irreführende Erleben, seinen Körper von einer Position zu sehen, nicht mit der gefühlten Position übereinstimmt.
Wir vermuten deshalb, dass OBE und AS in Beziehung zu Fehlfunktion stehen, propriozeptive, taktile und visuelle Informationen im Hinblick auf den eigenen Körper (Disintegration des körperlichen Ruames) miteinander abzustimmen, und auch aus vestibulärer Fehlfunktion resultieren, die zu einer zusätzlichen Disintegration zwischen körpelichen (vestibulären) Raum und außerpersönlichen Raum (visueller) führt.

Wir argumentieren, dass beide Disintegrationen (körperlichen Raum, körperlich-außerkörperlichen Raum) notwendig für das Auftreten von OBE und AS sind, und dass dass sie Folge einer paroxymalen cerbralen Fehlfunktion der Temporal-Parietealen Junctino sind und kurzzeitgen ungleichen Bewußtseins.

"Out-of-body experience and autoscopy of neurological origin
Olaf Blanke1,2,3, Theodor Landis3, Laurent Spinelli1,2 and Margitta Seeck1

1 Laboratory of Presurgical Epilepsy Evaluation, Programme of Functional Neurology and Neurosurgery, University Hospitals, Geneva-Lausanne, and 2 Functional Brain Mapping Laboratory and 3 Neurology Clinic, Department of Neurology, University Hospital, Geneva, Switzerland

Correspondence to: Dr Olaf Blanke, Department of Neurology, University Hospital of Geneva, 24 rue Micheli-du-Crest, 1211 Geneva, Switzerland E-mail: olaf.blanke@hcuge.ch

During an out-of-body experience (OBE), the experient seems to be awake and to see his body and the world from a location outside the physical body. A closely related experience is autoscopy (AS), which is characterized by the experience of seeing one’s body in extrapersonal space. Yet, despite great public interest and many case studies, systematic neurological studies of OBE and AS are extremely rare and, to date, no testable neuroscientific theory exists. The present study describes phenomenological, neuropsychological and neuroimaging correlates of OBE and AS in six neurological patients. We provide neurological evidence that both experiences share important central mechanisms. We show that OBE and AS are frequently associated with pathological sensations of position, movement and perceived completeness of one’s own body. These include vestibular sensations (such as floating, flying, elevation and rotation), visual body-part illusions (such as the illusory shortening, transformation or movement of an extremity) and the experience of seeing one’s body only partially during an OBE or AS. We also find that the patient’s body position prior to the experience influences OBE and AS. Finally, in five patients, brain damage or brain dysfunction is localized to the temporo-parietal junction (TPJ). These results suggest that the complex experiences of OBE and AS represent paroxysmal disorders of body perception and cognition (or body schema). The processes of body perception and cognition, and the unconscious creation of central representation(s) of one’s own body based on proprioceptive, tactile, visual and vestibular information—as well as their integration with sensory information of extrapersonal space—is a prerequisite for rapid and effective action with our surroundings. Based on our findings, we speculate that ambiguous input from these different sensory systems is an important mechanism of OBE and AS, and thus the intriguing experience of seeing one’s body in a position that does not coincide with its felt position. We suggest that OBE and AS are related to a failure to integrate proprioceptive, tactile and visual information with respect to one’s own body (disintegration in personal space) and by a vestibular dysfunction leading to an additional disintegration between personal (vestibular) space and extrapersonal (visual) space. We argue that both disintegrations (personal; personal–extrapersonal) are necessary for the occurrence of OBE and AS, and that they are due to a paroxysmal cerebral dysfunction of the TPJ in a state of partially and briefly impaired consciousness." Quelle: http://brain.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/127/2/243

BEITRAG 2
http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/extract/329/7480/1414
"I was in bed and about to fall asleep when I had the distinct impression that I was at the ceiling level looking down at my body in the bed. I was very startled and frightened; immediately (afterwards) I felt that I was consciously back in the (body on the) bed again."

Out of body experiences, as described by a person here, are characterised by a location of the self (or one's centre of awareness) outside one's body, an impression of seeing the world from an extracorporeal elevated perspective, and an impression of seeing one's own body from this perspective.1-3 They are striking phenomena because they challenge the experienced spatial unity of self and body—or the experience of a real me that resides in one's body and is the subject of experience and action.4 5 Recent neurological evidence shows that these experiences are related...


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glauben


Posted from 212.56.240.37 by Wolfgang Weinbrenner on June 20, 2005 at 01:43:58:
In Reply to: glauben posted by friedrich on June 19, 2005 at 23:42:30:


Hallo Friedrich!

>Wie verhält es sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen?

--All der beeindruckenden Fachtermini in Deinem zweiten Posting zum Trotz, stelle ich die Behauptung auf, dass die Schul-Wissenschaft über OBE nichts weiß. Sie geht nämlich immer davon aus, dass das Gehirn der Befehlsgeber menschlichen Handelns ist und Störungen oder Zerstörungen des Gehirns oder Teilen davon, ursächlich für bestimmte Auswirkungen sind. Dass das so nicht stimmt, kann man auch mit wissenschaftlichen Instrumenten nachweisen, wenn z.B. bei Nahtodes-Erfahrungen das EEG eine Nulllinie aufweist, die Menschen aber höchst beeindruckende Erlebnisse haben. Ich kenne zwei Menschen mit NDE-Erfahrungen, beide sehr bodenständig. Der eine, Dachdecker von Beruf, hatte schon zwei solcher Erlebnisse. Wir hier gehen jedoch davon aus, dass das Gehirn nur der Transformator der Befehle der Seele ist, an deren "Übersetzung" auch noch die feinstofflichen Körper beteiligt sind. Also ähnlich dem Schema: Programmierer (Seele), Software (feinstoffl. Körper), Hardware (grobstoffl. Körper).

>Und doch, so schön und hoffnungsvoll gütig es sein mag - ist es nicht alles nur ein verzweifelter Versuch, dem Sein einen Sinn zu geben, den es einfach nicht hat?!

--Es wäre für mich intellektuell nicht akzeptabel, wenn ich das, was ich in meinem Leben an "jenseitigen" Erlebnissen hatte, einfach negieren würde. Ja, es kostet schon Überwindung, sein altes Weltbild umzuwerfen, da es so schön dem allgemeinen "Mainstream" angepasst war. Es ist für viele Menschen leichter zu glauben, dass nach dem Tod alles "aus" ist, als dass es irgendwie weitergeht. Bedeutet dies doch auch, darüber nachzudenken, dass die Wissenschaft bezüglich ihrer Erklärungsversuche zum Tod möglicherweise ziemlich daneben liegt. Es ist in ihrer Methodik überhaupt nicht angelegt, dass es so etwas wie einen "Schöpfer" geben könnte, geschweige denn, dass wir Menschen "göttlichen" Ursprungs sein könnten. So werden wir mit der unsäglichen Mär "getröstet", dass wir "endlich" sind und dass das Sein "sinnlos" ist. Wie tapfer!

Gruß Wolfgang




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glauben


Posted from 67.174.184.190 by Caro on June 20, 2005 at 02:39:43:
In Reply to: glauben posted by friedrich on June 20, 2005 at 00:33:05:


Hallo Friedrich!

Hier wird (wiedereinmal) versucht, alle Erlebnisse des Menschen in den Koerper zu "pressen".

Die gesamte Studie erscheint erzwungen (es wird nach einer koerperl. Ursache fuer das "Phaenomen" gesucht), und die Loesungsansaetze beruecksichtigen nicht
a) die Haeufigkeit, in der OBEs auftreten (alles Menschen mit Hirnfehlfunktionen?)
b) die Gleichheit des Erlebten (Schlaflaehmung, Bewegungsunfaehgigkeit als Prae-OBE-Stufe, Austritt aus dem Koerper, Sehen der sog. Silberschnur usw.)
c) das im Moment der OBE deutlich klarere Bewusstsein des Erlebenden

Es wird nicht einmal angenommen, dass der Proband tatsaechlich seinen Koerper verlassen hat, sondern krampfhaft versucht, eine "rein biologische" Erklaerung fuer OBEs zu praesentieren. Diese Erklaerung ist jedoch unbefriedigend, laesst zu viele Punkte offen und unerklaert (s.o.).

Da NDEs im Grunde in ein aehnliches Schema fallen (auch dort wird krampfhaft nach einer neurologischen Ursache gesucht), empfehle ich das Lesen folgenden Beitrags: http://www.jenseits-de.org/g/forums/allgem/archiv/messages0/1612.html#1622

Liebe Gruesse
Caro


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glauben


Posted from 84.154.199.10 by friedrich on June 20, 2005 at 20:17:51:
In Reply to: glauben posted by Caro on June 20, 2005 at 02:39:43:


vielen dank für Eure Antworten!

ich selbst bin ein sehr offener, durch und durch undogmatischer Mensch - deshalb laßt mich einfach mal an Euren Erfahrungen teilhaben! Was erlebt Ihr bei den OBE?

Fliegt Ihr über die Welt? Sprecht ihr mit besonderen Wesen?

Wie lange dauern diese Erfahrungen und wie oft kommen Sie vor?

Ich freue mich wirklich auf Eure Posts!

Viele Grüße
Friedrich


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glauben


Posted from 84.151.103.144 by !!! on June 21, 2005 at 10:00:59:
In Reply to: glauben posted by friedrich on June 20, 2005 at 20:17:51:


Hallo Friedrich,

die spärlichen Antworten hierzu haben einen guten Grund:

Denn hier in der verlinkten Seite findest Du sicher die meisten Deiner Fragen beantwortet, denn es sind nicht nur Erlebnisse, sondern auch Analysen dabei:

http://www.paranormal.de/para/ballabene/obe/unobeind.htm
http://www.paranormal.de/para/ballabene/obe/erlebnisse/1-10obe/obebriefind.htm
http://www.paranormal.de/para/ballabene/obe/erlebnisse/protokolle1/ind1prot.htm

Viel Spaß beim Stöbern :)

Und liebe Grüße
!!!




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