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Verwirrt...

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Posted from 84.134.13.55 by theseus on July 25, 2005 at 12:06:03:

Hallo liebes Forum, hab bei euch mal ein bischen mitgelesen.

Also zunächst einmal: obwohl ich hier erst vor kurzem draufgestöbert bin, bin ich
mit euren Jenseitsvorstellungen vertraut.

Vor ein paar Jahren habe ich ein paar Seth Bücher gelesen und war sehr beeindruckt.
Leider kann meine Umgebung (bis auf meine Mutter) diese absolute Begeisterung
seltend teilen.

Zu früherer Zeit habe ich aus Neugierde etwas mit Drogen experimentiert (THC,
Psilocybin, Extasy, LSD) vor allem habe ich regelmässig "Gekifft".. irgendwie war
ich der Meinung, so der Welt, die mir so "dumm" und "ungerecht" erschien am
effektivsten zu rebellieren. ("Ach, wenn doch alle lieber k.... würden ...")
Das alles ging sehr lange Zeit gut. Irgendwie fühlte ich mich auch die ganze Zeit
irgendwie allein. Ich hatte zwar Freunde, und wir hatten auch gute Gespräche, und
viel Wärme, aber aus irgendeinem Grund hatte ich immer das Gefühl, das es mir
schwerer fiel gute Freunde zu finden. Die anderen schienen immer etwas besonderes
gefunden zu haben.. aber ich fühlte mich zwar wie ein Teilnehmer, aber irgendwie
auch nicht. Ebenso erging es mir mit den Frauen.. Ich war noch nicht in der Lage
wirklich tiefe Gefühle zu einer zu entwickeln.
Ich bin eigentlich eine Frohnatur, immer optimistisch, und sehe nach vorne.. aber
eines Tages, erkannte ich die Welt nicht wieder.
Ich war auf einer Party von Studienfreunden. Ich war zu Besuch, da ich nicht mehr
Studiere, (hab nach 3 Jahren abgebrochen und mach jetzt ne Ausbildung) .. Ich hab
damals regelmässig Gekifft. Auch auf dieser Party. Doch irgendwie erschien mir alles
wie eine Wiederholung.
Irgendwie erschien ich mir Unfertig, wie ein Kind, Unwissend und Unschuldig.. Und
alle anderen erschienen mir wissend.. aber in verschiedenen Stufen.
Alles sprach mit mir, und schien sich nur um mich zu drehen, wollte mich wecken,
oder wachrütteln.
Ich kann es nicht wirklich beschreiben.. es war ein sehr anstrengender und
Angstauslösender Zustand. Ich fühlte mich fehl am Platze.. und alles andere hatte
seinen Platz. Alles sprach mit mir und wollte mir Dinge weis machen.. aber alles das
war nur eine Wahrheit.. und nicht Die meine.
es waren 5 Tage in einer Hölle..
Ich war für alles verantwortlich, selbst für das Wetter.. Alle meine Bezugspersonen
wurden mir bewusst.. aber ich konnte sie nicht akzeptieren.
Da ich nichts anderes kannte, womit ich mich noch entspannen konnte rauchte ich
munter weiter mein Haschisch....
Die letzen 2 Tage sperrte ich mich in meiner Wohnung ein, und zog das Telefon raus..
Ich konnte das niemandem erklären...
Ich las Nietzsches "Zaratustra", und oh Wunder: Es sprach mir aus der Seele.. Es war
genau das, was ich fühlte.. Resonanz
Dann wusste ich, wie ich mir helfen konnte.. ich arbeitete zu der Zeit gerade in der
Psychiatrie.. da wollte ich nicht hin.
Ich musste raus, auf eine Insel, meinen Weg finden, ohne irgendjemanden. Alles
überwinden.. ich wollte für immer dort bleiben.
Genau das tat ich.. es war unglaublich, denn eigentlich habe ich immer davon
geträumt, nur sooo hatte ich mir es nicht vorgestellt..
nun ja. Nach etwa einer Woche "Trip" wo alles nach "Plan" lief..
kam ich wieder zurück.. gerade alles nochmal gut gegangen. Kiffen ist seitdem nicht
mehr. Hab es ein paar mal wieder gemacht, und der unangenehme "Film" kam in
Änhlicher weise wieder.

So ganz verstehe ich das noch nicht alles. Irgendwie muss diese "Psychose" ja auch
meine "Hürde" irgendwie offenbaren, oder ?
Was meint ihr dazu ?

mfg

theseus




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(7526)


Verwirrt...


Posted from 80.109.18.245 by Giny on July 25, 2005 at 14:37:54:
In Reply to: Verwirrt... posted by theseus on July 25, 2005 at 12:06:03:


Hallo Theseus!


>So ganz verstehe ich das noch nicht alles. Irgendwie muss diese "Psychose" ja auch
meine "Hürde" irgendwie offenbaren, oder ?

Ich vermute Deine Hürde ist die Welt so anzunehmen wie sie ist! Dies ist gar nicht so selten ;-) Flucht in Drogen ist ja etwas verschöner zu wollen, doch für wie lange? Da man die Realen Gefühle ja überdeckt.

Wir haben es hier auf Erden mit Polaritäten zu tun und alle Beide haben ihr Recht so zu sein wie sie nun mal sind. Es gibt kein Gut oder Böse wir sind es die dies Bewerten und in Kategorien bressen, da wir Glaubensmuster haben ob nun von unseren Eltern weitergegeben und diese uns selbst zugelegt haben. Wobei dieses natürlich auch einen Grund hat ;-)

Jede Seite der Medaille hat ihre Gültigkeit auch wenn wir es oft ablehnen und dann in eine Psychose uns flüchten wollen, doch nur wir sind es die dieses Erleben wollen um daran reifen und zu lernen.

Wenn man versucht auch die andere Seite zu akzeptieren, die man ablehnt, ist man schon auf einen sehr guten Weg, seine Hürde zu überwinden.

Ich hoffe ich konnte Dir vielleicht einen Tipp geben.

Alles Liebe Giny


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(7527)


Verwirrt...


Posted from 217.184.222.82 by Mortisha on July 25, 2005 at 17:26:01:
In Reply to: Verwirrt... posted by theseus on July 25, 2005 at 12:06:03:


Hallo :-)

Danke für deinen sehr interessanten Beitrag. Natürlich war alles Plan.

Wenn du es als Hürde betrachtest, natürlich, aber ich denke, du bist auch sehr daran gewachsen? Oft sind es eben gerade solche Erlebnisse, die einen reifen lassen.

Ich denke, beim Kiffen oder anderen bewusstseinerweiternden Drogen kann es immer problematisch werden. Du erweiterst dein Bewusstsein künstlich, alles schlägt ungefiltert auf dich ein und man kann das nur schwerlich verkraften bzw verarbeiten in dem Moment.

Du hast grosses Glück gehabt, wenn du so daraus gekommen bist. Ich sag dir das rein menschlich (sicher war es Plan) nicht in der Psychiatrie zu landen, aber dein Beitrag sprach mich sehr an, da ich viel mit "Psychosepatienten" zu tun habe und der Weg in die Psychiatrie war für fast alle der Untergang, eben weil unsere Wissenschaft nur den Soffwechsel des Gehirns behandelt, weil das Wissen, das es eben mehr gibt, als man unterm Mikroskop sehen kann nicht vorhanden ist.

Ein Bericht das es auch anders gehen kann, freut mich.

War jetzt keine direkte Antwort auf deine Frage, aber für mich war dein Beitrag sehr wichtig. Siehste, wie oft alles zusammenläuft ;-)

Ich wünsche dir alles Gute.

Lg
Tanja

Ps. lass es aber besser mit dem kiffen ;-)


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(7528)


Bin jetzt wieder klar


Posted from 84.134.13.55 by theseus on July 25, 2005 at 22:24:43:
In Reply to: Verwirrt... posted by Mortisha on July 25, 2005 at 17:26:01:


Ja Glück zu haben, gehörte schon immer zu meinem Plan.
Und in der Psychiatrie Äpfel durch Birnen auszutauschen... (legale und illegale Drogen)
kann auch keine Lösung sein.

Ich hatte schon einen Wahn. Aber ihn ungebremst auszuleben, und am Ende selbst die
Verantwortung übernehmen zu können, und keinen anderen Beschuldigen zu können.
Das hat den Durchbruch gebracht.

Freut mich wenn ich dir helfen konnte. War auch übrigens eine sehr interessante
Erfahrung, als ich wieder zurückkam - wenn ich das so sagen kann. Da war auf jeden Fall
Plan am Werke. Mein Auto stand z.B. die ganze Woche über in HH am Flughaven, direkt vor
dem Terminal. Trotz Suchmeldung von meiner Schwester. Ich war unereichbar, bis ich mich
meldete- und ich meldete mich erst, als alle für sich etwas akzeptiert und gelernt
hatten.
Das soll jetzt nicht grosskotzig klingen, aber irgendwie hat es schon so seine
Richtigkeit gehabt.

Für mich war auch sehr wichtig, denn (ich mach grad Krankenpflegeausbildung) vorher
konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, was bei einem solchen armen verwirrten Menschen
abgehen kann, und hab es dummerweise leichtfertig abgetan.

Das ich das mit dem Kiffen besser lasse, ist mir klar- jetzt, vorher nicht! Aber gaaanz
ab und zu fühle ich die Versuchung... aber eigentlich nur, wenn ich Lange weile hab.

Aber irgenwie ist in mir noch der Wunsch geblieben, dieses Land zu verlassen. Heute ist
mir klar geworden, dass ich nach meiner Ausbildung im Ausland z.B. in Südamerika oder
Afrika arbeiten möchte. Also war mein "Ausbruch" wohl nur ein erstes Wachrütteln von
meinem Fernweh.
Deshalb schrieb ich vorhin auch noch "Verwirrt" in den Subject ;)

lg, Martin



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(7529)


Verwirrt...


Posted from 84.134.13.55 by theseus on July 25, 2005 at 22:42:34:
In Reply to: Verwirrt... posted by Giny on July 25, 2005 at 14:37:54:


++ Ich vermute Deine Hürde ist die Welt so anzunehmen wie sie ist! Dies ist gar nicht so
selten ;-) Flucht in Drogen ist ja etwas verschöner zu wollen, doch für wie lange? Da man
die Realen Gefühle ja überdeckt.

Genau diese Erfahrung hab ich ja geschildert.
Ich bin im Grunde ein "Abenteuer-Typ" der nur leider in einer viel zu sicheren Welt
lebte.. Drogen waren bei mir nie eine Flucht, ich hab sie benutzt, weil mir die Welt ohne
sie zu langweilig war..
Sie erschienen mir als legitimer Weg mich selbst zu erforschen, genauso wie viele hier
das Jenseits erforschen, ..
.. nur eines Tages schlug das Pendel zurück, und ich erkannte meine Welt nicht wieder.
Aus diese Welt musste ich dann fliehen - um die alte (ohne Drogen) wiederzuentdecken.

In eine Psychose wollte ich mich nicht flüchten - ich flüchtete geradezu vor der
Psychose.
Drogen nehme ich seit dem nicht mehr - es hat mich davon befreit.

Warum ich diesen Text hier gepostet habe - nun, vorhin war ich schon noch etwas verwirrt.
Ich hatte das Gefühl, alles war umsonst, ich brauchte ein neues Ziel - ein von mir vorher
angepeiltes Ziel rückte in die Ferne. Ich spürte wieder Fernweh.. aber hab es nicht
erkannt.
Doch jetzt hab ich ein neues Ziel vor Augen: Ich werde nach meiner Ausbildung ins Ausland
gehen, und mit einer Hilfsorganisation als Krankenpfleger in Sozialen Brennpunkten
arbeiten.

Mein Plan sieht es wohl so vor, jedenfalls kotzt mich hier immer noch einiges an, aber
meine Flucht von damals war 2erlei: Befreiung von Drogen, und ein Schnellschuss für den
Wunsch wo anders zu leben als im sicheren dekadenten zivilisierten übersättigten Westen.

lg, Martin



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(7533)


Selbstliebe


Posted from 213.39.208.183 by th on July 26, 2005 at 10:29:13:
In Reply to: Verwirrt... posted by theseus on July 25, 2005 at 22:42:34:


Hallo Martin,

> jedenfalls kotzt mich hier immer noch einiges an, aber
meine Flucht von damals war 2erlei: Befreiung von Drogen, und ein Schnellschuss für den
Wunsch wo anders zu leben als im sicheren dekadenten zivilisierten übersättigten Westen.

Ja, einerseits kann ich es nachvollziehen, andererseits brauchst Du nur die gesellschaftlichen Bedingungen SO ändern, dass in den von Dir fovorisierten Kulturkreisen ähnliche Bedingungen wie hier bei uns herrschen und schon kann man die "Dekadenz" viel besser verstehen weil die Kulturen dann plötzlich neue Dekadenzen (die nicht unbedingt den unsrigen entsprechen müssen) entwickeln. ;-)

Die Bewertung, ob eine Gesellschaft "dekadent" ist, hängt, wie Dir sicher bewusst ist, vom Blickwinkel ab. Für mich persönlich sind andere Gesellschaften einfach nur anders "dekadent" als wir, wenn ich es NEGATIV ausdrücken möchte. Wir sind hier als Teilseelen in eine polare Welt inkarniert um uns hier an den Umständen zu reiben, mit ihnen zu "arbeiten". Entsprechend sorgen die Pläne für Spannung, damit dies auch geschieht. Dazu trägt die "Dekadenz" ganz wesentlich bei. Die Bewertung, "Dekadenz", entsteht aus der Nichtakzeptanz gewisser Andersartigkeiten (die auch in gewisser Weise mit der eigenen Persönlichkeit in Beziehung stehen).

Wenn Du Dir das alles aus VERSCHIEDENEN Blickwinkeln anschaust, sozusagen innerlich einige Schritte zurücktrittst damit sich die Perspektive vergrößert, dann kannst Du auch nicht mehr so einfach in "Täter" und "Opfer" einteilen. Opfer sind dann auch potenzielle und tatsächliche Täter und Täter sind dann auch potenzielle und tatsächliche Opfer (daher schreibe ich die Worte gerne in Anführungszeichen).

Letztlich geht es darum, die eigene "Dekadenz" zu erkennen und anzunehmen. Nur das führt zum Frieden mit sich und dem Umfeld. Es spricht nichts dagegen, wenn Du Dich um die "Opfer" kümmern möchtest. Daran kann man ganz sicher SEHR wachsen. Allerdings nimmst Du Deine Persönlichkeit nach dorthin mit. Es könnte gut möglich sein, dass Dein "Friede" dort erst recht von der Selbstakzeptanz abhängt, dass also das Konfliktpotenzial in gewisser Weise für Dich noch wächst. Vielleicht bleibt das lange unerkannt weil es ja so viel Arbeit gibt und man sich auf diesem Wege vor der Selbstkonfrontation ganz gut abhalten kann, aber letztlich wirst Du Dir wohl nicht entrinnen können.

Darum erscheint mir der andere Weg, das Verstehen, sinnvoller - insbesondere, wenn Du auf Deinem Weg, den Opfern zu helfen, nicht letztlich "scheitern" möchtest. Wenn Du Dich mit dem Wegweiser tiefer auseinandersetzt, dann kannst Du festestellen, dass unsere total verrückte Welt so gewollt ist, auch wenn wir hier alle mehr oder minder herumblödeln (angesichts des hohen Bewusstseins, dass wir als Vollseele haben). Auf diese Weise kannst Du in Frieden mit Dir gelangen. Um DEN Frieden geht es aus meiner Sicht.

Weil Du mit Dir, so wie Du bist, NICHT im Frieden warst, nahmst Du Drogen. Du sprichst zwar von Experimenten, aber es steckt mehr dahinter. Wer mit sich halbwegs im Reinen ist, der liebt sich auch selber und versucht sich deshalb z. B. nicht unnötig zu gefährten, wie das beim Konsum diverser Drogen durchaus der Fall ist.

Langeweile, die Du ansprachst, ist eine Flucht vor dem Anschauen belastender Inhalte im eigenen Seelenleben. Man erkennt nicht das, was man eigentlich tun möchte wirklich klar und hat vielleicht gerade nur Wünsche, die sich im Moment nicht realisieren lassen. Ansich ist der Mensch ein hochkreatives Wesen und hat von "Natur" aus KEINE Langeweile. Nur wenn diese Kreativität und die FREUDE daran durch belastende Inhalte der eigenen Psyche eingeschränkt ist, kann man Langeweile empfinden (insbesondere so stark empfinden, dass man darunter leidet). Sie ist auch ein Indiz für wenig Selbstliebe. Selbstliebe heißt ja Selbstakzeptanz und bedeutet, dass man die Inhalte der eigenen Psyche annehmen kann.

Noch klarer wird es, wenn man erkennt, dass man keine wirklich tiefen Beziehungen zu anderen eingehen kann (davon schriebst Du ja auch). Andere sind immer in manchen Bereichen irgendwie "schräge" (eben anders) und das kann man nur annehmen, wenn man das eigene "schräge" auch annehmen kann. Auch das hat wieder mit Selbstliebe zu tun. Nur dann ist eine tiefe Beziehung zu anderen möglich.

Darum denke, ich, dass Dein Hauptproblem in der mangelnden Selbstliebe liegt. In dem Bereich gibt es eigentlich nur die Möglichkeit der Selbstbetrachtung um das mit der Zeit aufzulösen und sich anzunehmen. Ansonsten wird man in immer wieder neuen und schmerzhaften Variationen durch Konfrontation mit der Umwelt und/oder der eigenen Psyche damit konfrontiert, ohne dass eine Lösung möglich ist.

Die Jenseitsforschung ist, wie gesagt, eine Möglichkeit, hier den Frieden zu finden. Sensibilisierend und BW-erweiternd können auch Bücher sein. Mir fällt da gerade Erich Fromm, "Die Kunst des Liebens" und Peter Lauster, "Liebe - Psychologie eines Phänomens" ein. Beide Titel sind bis zu einem gewissen Grade "brauchbar" um die Selbstsicht und Selbstakzeptanz und damit die Selbstliebe zu verbessern, insbesondere unter dem Blickwinkel der Jenseitsforschung betrachtet. Ich habe beide Titel vor diversen Jahren gelesen und denke, dass sie mich mit geprägt haben, aber erst die tiefere Auseinandersetzung mit der Jenseitsforschung führte bei mir so richtig zu größerer Selbstakzeptanz und Selbstliebe. Vielleicht kann Dir das ja auch nützlich sein, wenn es Dein Weg ist, auf diese Weise zu wachsen? :-)

Liebe Grüße

Thomas


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(7534)


Selbstliebe


Posted from 84.134.0.81 by theseus on July 26, 2005 at 15:39:30:
In Reply to: Selbstliebe posted by th on July 26, 2005 at 10:29:13:


Danke für die Büchertipps.

Werde ich mal reinschauen, die kenn ich nämlich noch nicht!
"Verstehen" kann ich die jenseitigen Dinge schon.. aber wenn ich eine Emotion fühle, dann
muss ich diese zunächst annehmen, und nicht im Vorfeld versuchen durch Vorstellungen wie
es sein "sollte" zu ignorieren.

Mein Problem ist auch, das ich zu viel denke und zu viel verstehen wollte..
.. und die abgeklärteste Erklärung fand ich bei "Seth" vor 5-6 Jahren. Sie ließ keine
Fragen offen.. nur die eine, was fange ich jetzt praktisch damit an...
.. jetzt ist es bei mir konsequenterweise so, das ich versuche "einfach" zu leben und
"einfach" zu tuen.

Trotzdem Danke, für deinen langen Beitrag

lg, Martin



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(7535)


Selbstliebe


Posted from 213.39.208.183 by th on July 26, 2005 at 17:32:21:
In Reply to: Selbstliebe posted by theseus on July 26, 2005 at 15:39:30:


Hallo Martin,

> "Verstehen" kann ich die jenseitigen Dinge schon.. aber wenn ich eine Emotion fühle, dann muss ich diese zunächst annehmen, und nicht im Vorfeld versuchen durch Vorstellungen wie es sein "sollte" zu ignorieren.

Ein tiefes Verstehen ist nicht bloß intellektuell, sondern emotional. Vielleicht schreibst Du das Wort "verstehen" deshalb auch in Anführungszeichen? Darum fällt hier bei uns so oft das wort "verinnerlichen". DIESES tief innere, emotionale Verstehen meinte ich vorrangig. Es führt zur Akzeptanz und die ist solange nicht in der Tiefe gegeben, wie wir uneins sind mit dem Erleben. In diese Richtung ging mein Beitrag eigentlich.


> Mein Problem ist auch, das ich zu viel denke und zu viel verstehen wollte..

Ja, die Resonanz war nicht grundlos, denn das Denken gehört auch sehr zu mir. Allerdings ist Denken nur DANN ein Problem, wenn man sich auf diese Weise von den Gefühlen abschirmt. Darin liegt die Tücke. Auch ist es eine Frage des Maßes. Will ich ALLES intellektuell verstehen, dann kann ich NICHTS mehr fühlen (weil das Fühlen dem Intellekt im Weg steht), will ich ALLES nur noch fühlen, dann kann ich NICHTS mehr intellektuell verstehen (weil der Intellekt dem Fühlen im Weg steht. Das wären die Extrema. Irgendwo dazwischen ist für jeden der Punkt, an dem er am meisten bei sich selber ist, am authentischsten lebt.

Denken kann also ein Ausdruck authentischen Lebens sein, aber auch genauso ein authentisches Leben verhindern.

> .. und die abgeklärteste Erklärung fand ich bei "Seth" vor 5-6 Jahren. Sie ließ keine
Fragen offen.. nur die eine, was fange ich jetzt praktisch damit an...

Ja - und mit dem Verständnis wird dann klar, dass man machen kann, was man will. Es gibt keine moralischen Hindernisse, außer man schafft sie sich selber. Das führt eben NICHT dazu, dass man dann das Leben eines "Barbaren" führt, sondern im Gegenteil zu viel Einfühlung und Akzeptanz, so dass man OHNE einen aufgesetzten moralischen Hintergrund in vielen Bereichen mit einem Minimum an Destruktivität (auch gegen sich selber!) auskommt.

> .. jetzt ist es bei mir konsequenterweise so, das ich versuche "einfach" zu leben und
"einfach" zu tuen.

Ja, so geht es! :-)))

Je mehr Akzeptanz vorhanden ist, desto weniger störend wird z. B. "Dekadenz" empfunden und man kann authentisch das eigene Leben leben. Es geht, wenn man inneren Frieden finden will, darum, die "Dekadenz" als "richtig" und nicht mehr als "falsch" im Sinne des Gesamterlebens zu fühlen.


> Trotzdem Danke, für deinen langen Beitrag

Vielleicht wurde es jetzt etwas verständlicher, wie ich es meinte? :-))

Liebe Grüße

Thomas


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(7537)


Selbstliebe


Posted from 84.134.0.81 by theseus on July 26, 2005 at 19:36:02:
In Reply to: Selbstliebe posted by th on July 26, 2005 at 17:32:21:


hmm ich versteh dich schon.

So schlimm verurteilen tue ich die Dekadenz auch nicht....
So wie ich es verstehe ist Dekadenz etwas, das sich aus dem Genuss eines Erreichten
Zieles entwickelt.. und letztendlich langweilig werden muss..
.. eine gewisse Zeit sich auf den Lorbeeren ausruhen ist ja ok. Verstehst du, wie ich das
meine ? Das ist quasi so, wie einer der nach seinem Tod im "Paradies" landet - was kann
ihn da anderes herausbefördern als Langeweile ???
Es gibt doch ein Sprichwort: "Dekadenz kommt vor dem Fall" - ich finde, das trifft es
ganz gut. Der Fall ist quasi der Untergang des Vergehenden.

Nur bin ich, und diese Info beziehe ich aus meiner bisherigen Selbsterkenntnis, ein
Mensch, der gerne Neues; Unbekanntes erlebt.

Somit ist es doch klar, das ich nicht lange in "Dekadenz" leben kann.
Und hierzulande geht es den Menschen vielleicht noch nicht wirklich schlecht.. Wir
meckern auf hohem Niveu...
Deshalb würde ich gern eine andere Kultur erleben, wo mir dieses nicht so grotesk
erscheint. Vielleicht lerne ich bei den armen und wirklich bedauernswerten Menschen ja
paradoxerweise die Dankbarkeit ?? Vielleicht brauche ich ja einen derartigen Kontrast.

Ich kann es auch nicht verurteilen... ich selbst mecker auf hohem nivau. Hatte nie
Hunger, Streit oder größere Dramen zu erleiden - alles lief wie geschmiert und behütet.
Wer wird sich da beklagen ??? Ja.. ich bin auch so ein dekadenter Meckerer.. Nur will ich
daran etwas ändern.

lg, Martin


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(7556)


Bin jetzt wieder klar


Posted from 217.184.222.71 by Mortisha on July 27, 2005 at 13:32:43:
In Reply to: Bin jetzt wieder klar posted by theseus on July 25, 2005 at 22:24:43:


Hallo Martin!

Schön, das du wieder "klar" bist. Ich hatte das auch schon so verstanden ;-)

Dein Vergleich Äpfel gegen Birnen tauschen hat mir sehr gut gefallen und du hast Recht, das ist nicht die Lösung.

Leider sieht das Konzept der Psychiatrie das anders....obwohl klar ist, das auch dieser Verlauf Plan ist, wenn es je nach Plan so gewählt wurde von der Vs.

Menschlich gesehen regt mich sowas natürlich trotzdem auf.

Ich selbst hatte noch keine "Psychose", aber wie gesagt, mit vielen Menschen zu tun, die eine haben/hatten.

Ich für meinen Teil bin dahintergekommen, das es meist einen Auslöser gibt und das es wieder vorübergeht, das man aber in dem Moment wirklich nicht klar kommt.

Ich finde es gut,wie du es gelöst hast, denn die Äpfel/Birnen Geschichte bringt es ja nun wirklich nicht :-/

Leider wird den Menschen immer wieder eingeredet, das sie "krank" sind und nie wieder ohne Medikamente können, da ihr Stoffwechsel im Gehirn gestört ist...das aber eine evtl. Stoffwechselstörung ein Symptom ist, nicht die Ursache wird leider nicht bedacht und so wird mit Medikamenten alles noch mehr durcheinander gebracht, bis es dann wirklich nicht mehr ohne geht oder noch neue hinzukommen.

Ich hatte "nur" eine Depression und auch da wollte man mir schon erzählen, das es an meinem Gehirn liegt, ich für mich habe die Medikamente auch abgesetzt und es geht mir wieder besser, für den Moment waren sie auch ok, aber ich lass mir nicht erzählen, das ich die ein Leben lang braucht, weil mein Gehirn eine mystriöse Erkrankung hat und bestimmte Stoffe nicht mehr herstellt.

Auch da Ursache und Wirkung verdreht und weiß ich doch, das alle psychischen "Erkrankunkungen" einen lebensgeschichtlichen Hintergrund haben, aber den wollen manche nicht sehen, weder Arzt noch Patient.

Aber auch da gilt, das es laut Plan passiert. Jeder nach seiner Wahrheit.


Das ich die Menschen mit Psychose verstehen kann und stellenweise auch den Wahn nachvollziehen kann und das ich manches gar nicht so krank finde, erzähle ich lieber nicht dem Falschen, sonst wird meine Diagnose nochmal geändert *lach* und erst recht, wenn ich mit Jenseitsforschung komme. Sowas darfs nicht geben, vielleicht machts der Wissenschaft Angst. Man selber findet aber doch seine Wahrheit heraus und weiß, wann man klar ist und wann nicht (wenn auch vielleicht nicht gerade mitten im Wahn).


Dein Bericht hat mir insofern geholfen, das ein Betroffener aus seiner Sicht schreibt, der es eben anders gemacht hat, wie die Masse.

Das du einen Wahn hattest ist dir ja klar, aber es hat auch wieder aufgehört.

Das mit dem Kiffen...ich wollte nicht den erhobenen Zeigefinger hinhalten *lach* Ich wusste nicht, wie ichs anders sagen sollte, es ist ja auch nur so gemeint gewesen, das es leicht wieder einen neuen Wahn hervorrufen kann, weil zu viele Infos ungefiltert reinkommen, wenn man sein Bw künstlich erweitert.

Generell hab ich nichts dagegen ;-) viele haben dadurch auch interessante Erfahrungen gemacht.

Ich mache übrigens auch gerade eine Ausbildung zum zur Pflegehelferin, aber zum Glück nicht in der Psychiatrie, ich arbeite mit alten Menschen. Aber auch da läuft es nicht unbedingt besser, im Allgemeinen. Ich habe zum Glück einen Chef, der auch ein bisschen "anders" arbeitet, sonst könnte ich das nicht mehr.

Mit deinem Fernweh das kann ich gut verstehen und wenn es dich so sehr zieht, dann mach, was dein Gefühl dir sagt.

Aber die Antwort von Thomas finde ich auch sehr aufschlussreich.

Dir alles Gute!

Tanja



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(7562)


Selbstliebe


Posted from 83.77.217.33 by Bernhard on July 27, 2005 at 15:46:31:
In Reply to: Selbstliebe posted by theseus on July 26, 2005 at 19:36:02:


Hallo Martin

Deine Geschichte erinnert mich sehr an meine.
Ich will ja kein Klugarsch :) sein, wäre aber trotzdem vorsichtig mit der Vorstellung, im Ausland seien die armen Leute besser/weiser/weiter. Dieser Sozialtraum könnte bald ausgeträumt sein.
Wenn Du Dich unwohl fühlst, liegt das nicht am Land oder der Kultur.
DU fühlst DICH unwohl und das kannst nur DU bei Dir im Inneren ändern.
Andernfalls würdest Du zig Millionen Menschen Niveau und Stil absprechen.


Liebe Grüsse
Bernhard


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(7576)


Bin jetzt wieder klar


Posted from 84.134.8.172 by theseus on July 27, 2005 at 23:00:41:
In Reply to: Bin jetzt wieder klar posted by Mortisha on July 27, 2005 at 13:32:43:


Danke.

Im Grunde war auch meine "Psychose" keine echte.. also zumindest nicht endogen (also von
innenen) sondern exogen, durch Drogen. Obwohl hier auch die Grenze fliessend ist.
Sowas ist natürlich leichter zu klären.
Durch diese Episode ist mir aber auch klar geworden, dass es Menschen gibt, die mich
aussaugen und welche die mich füllen. Vorher hab ich gedacht, och is doch egal, ich komm
schon mit allen klar.

Aber bei meinem Psychiatrieeinsatz ist mir aufgefallen, das viele der Patienten auch
wirklich die Hölle auf Erden erleben. Sie haben keinen sozialen Halt, Sitzen meisst
zwischen den Stühlen. Ihr Umfeld bekämpft sich, und sie selbst bekämpfen sich... Ihre
Psychosen sind oftmals gerade deshalb da, um das Umfeld auf die herrschenden Probleme
aufmerksam zu machen. (quasi Opferrolle)

Ich kenne aus meiner Famiele eine große Harmonie, und damit war auch klar, (im
Nachhinein) das meine Geschichte gut ausgeht. Aber ich bin auch echt froh, diese
Erfahrung gemacht zu haben, denn dadurch hab ich auch die Verbindung zu einigen für mich
negativen Menschen abgebrochen.

**Ich mache übrigens auch gerade eine Ausbildung zum zur Pflegehelferin, aber zum Glück
nicht in der Psychiatrie, ich arbeite mit alten Menschen. Aber auch da läuft es nicht
unbedingt besser, im Allgemeinen. Ich habe zum Glück einen Chef, der auch ein bisschen
"anders" arbeitet, sonst könnte ich das nicht mehr.

Ach, so schlimm fand ichs vom arbeiten her in der Psychiatrie eigentlich nicht, hat mir
eigentlich sogar besser gefallen als im Krankenhaus, weil die Menschen dort so 4-6 Wochen
bleiben, und man schon Beziehungen aufbaut. Auch wird viel mehr Wert auf die
Beschäftigung, Kommunikation, Sinn und so weiter gelegt. Dafür hat man im Krankenhaus ja
meisst nur wenig Zeit. Könnte mir vorstellen, dort länger zufrieden zu arbeiten, als z.B.
auf einer Inneren Station mich um Pflegefälle zu kümmern bzw. "die Ware Mensch
abfertigen"...
Aber jedenfalls ist Krankenpfleger ein (für mich) erfüllenderer Job als Informatiker..
das hab ich nämlich vorher 3 Jahre studiert :-) ... das konnte ich zwar gut, aber ein
leben lang wollte ich dann doch nicht vorm Rechner hocken...

lg Martin


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(7577)


Selbstliebe


Posted from 84.134.8.172 by theseus on July 27, 2005 at 23:31:33:
In Reply to: Selbstliebe posted by Bernhard on July 27, 2005 at 15:46:31:


tja, dieses sich ändern... das scheint wohl echt irgendwie die schwierigste Sache auf der
Welt zu sein. Ich weiss zumindest nicht wie es geht.

Es kann doch nicht anders gehen als in mühseliger Kleinarbeit jede "falsche" Handlung und
jeden "falschen" Gedanken zu entlarven, und durch etwas anderes auszutauschen ..

Tja aber durch was ?? All diese Gedanken und Handlungen kommen doch von mir, und sind
meine Entscheidungen.. Wer soll mir denn da den "wahren" Tip geben können??

Oder ändert man sich wie ein Quantensprung, es macht einfach "zonk" und es ist geschehen?
BW erhöht, aha, und alles klar ??

hmm ich hab echt keine Ahnung.
Ich weiss nicht, ob man sich überhaupt wirklich ändern kann, oder ob es nicht eher so
ist, dass man sich und seine Gefühle, Gedanken und Handlungen annehmen muss ?
... im Grunde ändert man sich dadurch doch auch.. vorher lehnt man sich ab, dann ist es
halt ok, das man so ist, wie man ist.

Klar, das hat sicher einiges mit Selbstliebe zu tun.

Also ich denke nicht wirklich, das im Ausland alles besser ist.
Nur anders. Und vielleicht warten dort ja auch noch Seelenverwandte auf mich, die ich bis
jetzt noch nicht kenne. - Tiefe Verbundenheit hab ich nämlich nicht mit vielen anderen
Seelen bisher verspürt.
Wenn ich eine solche Auslandserfahrung machen will, dann treffe ich mit Sicherheit einige
Menschen, die möglicherweise aus ähnlichen Motiven diesen Weg gewählt haben.
So groß ist mein Sozialtraum eigentlich nicht, in erster Linie will ich es für mich tun,
und bin neugierig, was mich erwartet.

lg, Martin


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(7594)


Selbstliebe


Posted from 83.78.179.223 by Bernhard on July 29, 2005 at 18:26:26:
In Reply to: Selbstliebe posted by theseus on July 27, 2005 at 23:31:33:


Hallo Martin

> Es kann doch nicht anders gehen als in mühseliger Kleinarbeit jede "falsche" Handlung
> und jeden "falschen" Gedanken zu entlarven, und durch etwas anderes auszutauschen ..

Das ist zu kopflastig. Ich dachte das eben auch immer, dachte, wir sind hier um unseren Charakter so zu veredeln.

Ich bin aber dabei leider wirklich einfach stehen geblieben, da half kein Marihuana, Peyote oder LSD ;).

Wichtig ist, dass in der Tiefe das Problem gelöst wird. Wenn Du Dich beobachtest und versuchst, Deinen Charakter zu ändern ist das lediglich eine kosmetische Übung an der Oberfläche.

Laut Caro werden diverse "Techniken" von den Guides empfohlen, jedem halt das seine.

Das Ändern passiert aber eben tief im Inneren. Ich ging mal zu einen Heiler und fand, es hätte durchaus geholfen aber nur eine Zeit lang.

Im reading stand dann, es hätte sehr wohl geholfen aber nur temporär weil "in der Tiefe nicht mitgearbeitet wurde". Ich verstand diese Aussage damals nicht, heute tue ich es.

Aber heh, ich möchte meine Auslandszeit auch nicht missen, viel Glück dabei :)

> Tja aber durch was ?? All diese Gedanken und Handlungen kommen doch von mir, und sind
> meine Entscheidungen.. Wer soll mir denn da den "wahren" Tip geben können??

Du sollst ja erstmal zu Dir gebracht werden und Dich anschauen können. Dann kannst Du Dich relativ problemlos ändern. Um mich selbst sehen zu können, brauchte ich auch die Hilfe. Eben die des Rebirthing-Leiters halt.

> Ich weiss nicht, ob man sich überhaupt wirklich ändern kann, oder ob es nicht eher so
> ist, dass man sich und seine Gefühle, Gedanken und Handlungen annehmen muss ?

Genau, ich denke das ist ein ganz wichtiger Punkt, aber vieles davon ist verschüttet, bzw. wird verdrängt und muss wieder ans Tageslicht gebracht werden. Besser nicht mit Drogen, das kann schiefgehen :)


Liebe Grüsse
Bernhard


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Selbstliebe


Posted from 84.134.22.156 by theseus on July 30, 2005 at 16:58:34:
In Reply to: Selbstliebe posted by Bernhard on July 29, 2005 at 18:26:26:


Hallo Bernhard

Danke für deine Erfahrungen.
Hab im Grunde auch das selbe gedacht.

**Du sollst ja erstmal zu Dir gebracht werden und Dich anschauen können. Dann kannst Du
Dich relativ problemlos ändern. Um mich selbst sehen zu können, brauchte ich auch die
Hilfe. Eben die des Rebirthing-Leiters halt.

Ich werd schon irgendwann in den "magischen Spiegel" blicken dürfen.
Und mit Drogen wird es wohl immer ein Zerrspiegel sein, in den man blickt.

Danke, und alles Gute !

mfg Martin


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