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Mein "Jenseits-Beweis"

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Posted from 84.60.170.201 by Maja on July 12, 2006 at 20:08:15:

Hallo.

Ich schreibe diesen Beitrag für diejenigen, die an einem Jenseits zweifeln und für diejenigen, die daran glauben, weil ich mein ganz persönliches Jenseits-Erlebnis gerne teilen möchte. Soll jeder davon halten, was er will…


Ich zähle mich keinesfalls zu den medialen Leuten, das wäre vermessen. Aber ich glaube schon, dass ich zu den sensitiven gehöre. Bei uns liegt das in der Familie. Meine Ur-ur-Oma war eine Heilerin, meine Ur-Oma hat Menschen gesehen, die nicht da waren, meine Mutter hatte schon ein paar „seltsame“ Erlebnisse und ich auch immer öfter…

Vor zwei Jahren erlitt mein Opa, zu dem ich schon immer eine ganz besondere Verbindung hatte, einen Schlaganfall. Nachdem keine Besserung mehr in Sicht war, kam er in ein Pflegeheim. Sprechen konnte er nicht mehr und die meiste Zeit starrte er nur stumm vor sich hin. „Blöde“ wie meine Verwandten sagten. Ich war da anderer Meinung. Ich glaube, er war nur auf der anderen Seite.

Ich konnte ihn nicht besuchen, weil ich mitten in meinen Abschlussprüfungen fürs Studium war und wir sehr weit auseinander wohnten. In dieser Zeit begannen die Träume von ihm. Manchmal jede Nacht. Wir trafen uns an Orten aus meiner Kindheit, meist im Garten, den wir beide sehr geliebt haben. Anfangs konnte er nicht sprechen, aber wir verständigten uns mit Blicken und lachten zusammen, so wie früher. Von Traum zu Traum wurde unsere Verständigung besser bis er schließlich wieder reden konnte. Das an sich war nichts Besonderes. Doch einmal träumte ich von ihm im Heim. Er saß in einem Rollstuhl, weil er alleine nicht mehr laufen konnte. Anders als in den Träumen sah er mich ganz ernst an. Genauso ernst sagte er: „Sag ihnen, dass sie mich nicht mehr anfassen sollen. Sie tun mir weh. Und sag ihnen, dass Nicole (Anm.: meine Cousine) nicht mehr mit ihrem Baby herkommen soll. Ich will das nicht.“

Ich wusste zunächst nicht, was ich mit diesem Traum anfangen sollte. Irgendwas in mir drängte aber, der Sache auf den Grund zu gehen. Also erzählte ich meiner Mutter davon. Diese sah mich mit großen Augen an, bekam eine Gänsehaut und erzählte mir, dass er tatsächlich immer sehr heftig und abwehrend reagierte, wenn ihn die Pfleger oder auch meine Verwandten anfassten. Und dass er völlig verstört gewesen war, als meine Cousine mit ihrem neugeborenen Baby zu ihm ins Heim kam. Das laute Weinen und Schreien hat ihm so große Angst gemacht, dass er sich danach nur schwer beruhigen konnte. Beides Dinge, die ich vorher nicht gewusst hatte.

Das war das erste Mal, dass wir im Traum wirklich miteinander kommunizierten. Dann kehrte lange Zeit Ruhe ein. Ich vermute es lag daran, dass er in dieser Zeit wieder mehr auf unserer Seite war. Dann vor ein paar Wochen erzählte mir meine Mutter, dass meine Oma ihr am Telefon erzählt hätte, dass mein Opa plötzlich ständig nach mir fragt. (Anm.: richtig reden konnte er nicht mehr, aber er sagte immer wieder meinen Namen) Dies beunruhigte mich. Ich dachte: Was, wenn er im Sterben liegt? Was, wenn er dich vorher noch mal sehen will? Ich war plötzlich unruhig, leicht reizbar. Immer und immer wieder schickte ich ihm den Gedanken: „Wenn du willst, dass ich zu dir komme, gib mir ein Zeichen!“ Doch es blieb aus. Bis zu dem Tag als mir meine Oma selbst erzählte, dass mein Opa ein paar Mal nach mir gefragt habe und dass er nun schon wieder damit anfange, ständig nach mir zu fragen. Das war mein Zeichen. Eine Woche darauf bin ich zusammen mit meiner Mutter zu ihm gefahren.

Ich erschrak als ich ihn sah. Er war nur noch Haut und Knochen und ich wusste sofort, dass es nicht mehr lange dauern könnte. Als er mich sah, war es, als erwache er aus einem tiefen, langen Traum. Plötzlich redete er mit Händen und Füßen. Und mit den Augen. Und ich verstand ihn. Die ganze Zeit über sah er mich an und ich hatte das Gefühl, als könne er meine Gedanken lesen. In meinem Kopf kribbelte und prickelte es die ganze Zeit. Ich werde seine Augen nie vergessen. Ich habe ihm immer wieder den Gedanken geschickt: „Du wolltest mich sehen. Hier bin ich. Ich hab es dir doch versprochen.“

Kurz bevor wir gingen fing er plötzlich an, zwei Finger in die Luft zu heben und zeigte „Zwei“. Meine Oma sagte, das täte er ständig, doch sie könne nichts damit anfangen. Bei mir geschah etwas Seltsames. Er zeigte „Zwei“ und gleichzeitig schoss mir ein Gedanke durch den Kopf „Zwei Schlaganfälle. Zweimal war er schon drüben.“ Und ebenfalls gleichzeitig hatte ich ein Bild in meinem Kopf. Es sah aus wie eine Höhle. Graue, glatte Felswände. Die Luft war feucht und kühl. Etwas weiter entfernt ein Ausgang, schwarz wie die Nacht. Doch um dieses schwarze Loch herum wie die Korona einer Sonnenfinsternis ein weißes, gleißend helles Licht.

Dann war es Zeit zu gehen. Zum Abschied habe ich meinen Opa umarmt, ihm einen Kuss auf die Wange gegeben. Meine Mutter erzählte mir später mit Tränen in den Augen, dass sie ihn noch nie so liebevoll, beinahe selig hat lächeln sehen wie in diesem Moment als ich ihn umarmt habe.

Ich tat das als Spinnerei ab. Das tue ich oft. Ich habe Angst, dass ich mir diese Dinge nur einbilden könnte. Am nächsten Tag sprach ich mit meiner Mutter über den Besuch. Da sagte sie: „Weißt du was ich glaube? Mit den zwei Fingern hat er die zwei Schlaganfälle gemeint und dass er schon zweimal tot war bis sie ihn zurückgeholt haben. Das war gestern mein erster Gedanke.“ Völlig entgeistert sah ich sie an, konnte nicht glauben, was sie da sagte. Ich erzählte ihr, was ich erlebt hatte und wir sahen uns beide erstaunt an.

Als wir an diesem Tag noch mal bei ihm waren, war er völlig verändert. Er schien verärgert zu sein, dass wir noch einmal gekommen waren. Lehnte Essen und Trinken ab, starrte stumm an die Decke und schien ganz weit weg zu sein. Ab und zu setzte die Atmung aus und ich dachte wirklich, dass er stirbt. Doch er starb nicht. Kurz bevor wir gingen fragte meine Mutter ihn: „Was hast du mit der Zwei gemeint?“ Seine Augen wurden plötzlich wacher, sein Blick klarer und er sah sie an, wieder die Zwei zeigend und auf seine Brust tippend. Also fragte sie ihn: „Zwei Schlaganfälle? Zweimal bist du schon woanders gewesen?“ Woraufhin er heftig nickte, ein seltsam zufriedenes Lächeln im Gesicht. Dann frage ich: „War dort ein Licht?“ Wieder nickte er. „War es gleißend hell und fühlte es sich warm an?“ Stirnrunzeln, weil er die Frage nicht verstanden hatte. Also wiederholte ich sie. Wieder ein Nicken. „Hast du dich dort wohl gefühlt? Möchtest du wieder dorthin zurück?“ Erneut ein heftiges Nicken und dieser seltsame Glanz in den Augen. Dann nichts mehr. In Gedanken sagte ich ihm noch: „Dann geh doch alter Mann, geh dorthin zurück. Es ist okay.“

An diesem Tag sah ich meinen Opa zum letzten Mal, und ich hatte es vorher gewusst. Kaum war ich wieder zuhause, fiel er in eine Art Koma, nahm niemanden mehr wahr, aß und trank nicht mehr.

Eine Woche nach meinem Besuch (vor ein paar Tagen) ist er gestorben. Ich war unendlich traurig, auch wenn ich wusste, dass es ihm jetzt besser geht und sein Leben nicht vorbei ist. Ich bat ihm, mir irgendwann ein Zeichen zu schicken, damit ich weiß, dass es ihm gut geht und er wohlbehalten angekommen ist. Ich hatte nicht und schon gar nicht so früh damit gerechnet, aber zwei Tage später träumte ich nachts von ihm.

Ich war mit anderen Leuten in einem Saal, wie bei einer Feier. Da kam er plötzlich durch die Tür. Er sah verändert aus. Jünger. Das Gesicht war voller, ohne Falten. Doch die Haare weiß, wie ich ihn immer gekannt habe. Sein Gang war aufrechter, energischer. Seine Muskeln und sein ganzer Körper wirkten fester, gesünder. Er sah aus wie ein Mann in seinen besten Jahren und er sah so glücklich aus. Als würde er von innen her strahlen. Und doch waren seine Augen betrübt als er mich sah, sah wie traurig ich war. Erklärend, beinahe um Verständnis bittend sagte er: „Ich konnte doch nicht sterben bei all den Medikamenten und dem Essen, dass mir reingestopft haben.“ Ich konnte nichts sagen. Mein Hals war wie zugeschnürt und ich war zu überfahren, ihn plötzlich wieder zu sehen. Da machte er einen Schritt auf mich zu, nahm mich in seine Arme und hielt mich ganz fest. Ich begann hemmungslos zu schluchzen. Weil ich traurig war, aber auch weil ich in diesem Moment unendlich glücklich war…

Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, fühlte ich mich leicht und froh. Der Traum hat ein wunderbar warmes, liebevolles Gefühl bei mir hinterlassen und ich habe nun Gewissheit, dass er noch da ist, dass es ihm gut geht…

Ich glaube, das hat meinen letzten Zweifel an all diese Dinge fortgewischt… Seitdem beschäftige ich mich sehr mit diesem Thema.

Mögt ihr es glauben oder auch nicht… Das bleibt ganz allein euch überlassen. :)

Wer Lust hat, kann mir ja etwas dazu schreiben. Vielleicht habt ihr schon ähnliches erlebt…

Liebe Grüße,

Maja





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Mein "Jenseits-Beweis"


Posted from 195.93.60.39 by WolfgangR on July 12, 2006 at 20:28:51:
In Reply to: Mein posted by Maja on July 12, 2006 at 20:08:15:


Hallo Maja,

vielen Dank, dass Du uns an Deinem Beweis für die ewige Existenz der Seele hast teilhaben lassen.

Nicht vielen Angehörigen ist es vergönnt, solche wunderbare Zeichen zu erhalten, wie Du sie bekommen hast.

Unsere Seelen gehen jede Nacht auf Astralreisen und treffen dort die Seelen bereits Verstorbener, noch lebende Angehörigen und Freunde und unsere guides. Dabei zeigen sich die Seelen Verstorbener sehr oft in einem körperlich gesunden und deutlich verjüngten Zustand.
Leider können wir uns nur sehr selten an diese Begegnungen erinnern und wenn, dann oft nur fragmentarisch. Diese Erinnerungen ordnet der nicht Jenseitskundige dann auch meist als mehr oder weniger wirren und unrealen Traum ein.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du noch sehr viel mehr über unsere wahre Heimat erfahren möchtest.

Wir stellen in diesem Ressort allen Interessierten umfangreiches Informationsmaterial zum Selbststudium zur Verfügung.

Du findest die Informationen unter den Links "FaQ" und "Wegweiser" oder in Peters Büchern, die die neuesten Ergebnisse der Jenseitsforschung beinhalten (zur Zeit als E-book) – die Links findest Du im Forumskopf). Am besten fängst Du mit den FaQ an.
Da die Infos aufeinander aufbauen, bringt es wenig, querzulesen. Auch wenn es viel Zeit kostet, empfehle ich Dir, das Material der Reihe nach zu studieren. Es wird Dir viele "Aha"-Erlebnisse bescheren. Wenn Dir Dinge unklar sind, kannst Du gerne hier im Forum nachfragen; es wird stets jemand da sein, der versucht, Dir zu helfen.
Alternativ lege ich Dir Peters Bücher, die die neuesten Ergebnisse der Jenseitsforschung verständlich darlegen ans Herz (zur Zeit als e-Book erhältlich – Links ebenfalls im Forumskopf).

LG Wolfgang



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Mein "Jenseits-Beweis"


Posted from 84.60.170.201 by Maja on July 12, 2006 at 20:35:30:
In Reply to: Mein posted by WolfgangR on July 12, 2006 at 20:28:51:


Hallo Wolfgang,

ich habe in den letzten Tagen bereits damit angefangen, mich systematisch durch diese Seiten zu arbeiten. Und du hast Recht, es bringt tatsächlich viele Aha-Erlebnisse. Am meisten erstaunt bin ich darüber, dass hier viele Dinge so erklärt werden, wie ich es schon für mich selbst getan habe. Und darüber, dass vieles genauso geschildert wird wie ich es erlebt habe. Einen Schatten aus dem Augenwinkel, ein Prickeln im Nacken, u.ä..

Ich bin unendlich froh auf diesen Seiten auf Leute zu treffen, denen es ähnlich geht und endlich einen Einblick in diese Welt zu erhalten. Bisher habe ich immer alles als Spinnerei abgetan und gedacht, ich bilde mir das alles nur ein. Aber wie es scheint, bin ich gar nicht allein mit diesen Erlebnissen... Tut gut, das zu wissen. :)

Liebe Grüße an euch alle und vielen Dank an die Macher und Betreuer dieser Seiten!



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Mein "Jenseits-Beweis"


Posted from 212.241.72.127 by klaus on July 16, 2006 at 21:17:06:
In Reply to: Mein posted by Maja on July 12, 2006 at 20:35:30:


hi :)

ich weiss ned inwiefern das relevant is aber ich hab auch eine geschichte die meine oma betrifft...

Als meine Oma ins Krankenhaus eingeliefert wurde war sie schwach usw.. altersbedingt sie war ja auch schon 96.. die ärtzte haben sie wieder aufgepepelt und sie wurde entlassen kurze zeit später kam sie wieder ins krankenhaus die ärzte gaben ihr nicht mehr lange zu leben ich wollte sie besuchen hatte aber leide keine zeit wegen schule usw.. aber dann war mir alles mal egal und hab sie besucht .. die ärtze wussten nicht was mit ihr war sie lag nur mehr im bett ein auge geschlossen das andere offen sie zigte keine reaktion... also mir kam es so vor als ob sie noch auf "gewartet" hatte ... ich umarmte sie und gab ihr ein bussii.. später an diesem tag starb sie.


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Mein "Jenseits-Beweis"


Posted from 84.113.6.189 by Seele on July 16, 2006 at 22:24:54:
In Reply to: Mein posted by klaus on July 16, 2006 at 21:17:06:


Hallo Klaus!

Das Erlebnis mit Deiner Oma ist ein schönes Beispiel dafür, wie ein Sterbender vor dem Übergang noch auf einen bestimmten Besuch oder ein Ereignis wartet, bevor er den Weg zurück in seine wahre Heimat antritt. Auch das ist Teil des IK-Plans und von den betroffenen VS so gewünscht. Schön, dass Du Deiner Oma durch Deine Anwesenheit den Abschied erleichtern konntest.

Alles Liebe,

Seele


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