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Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer

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Posted from 88.117.46.153 by Sonja on August 04, 2006 at 17:01:30:

Betreff: Ersteintrag – Kontaktsuche nach Jenseits-Interessierten, spirituell orientierten Menschen

Hallo liebe Leser!

Ich bin aus Österreich, 33 u. heiße Sonja. Ich möchte kurz etwas zu mir u. meinen bisherigen Erfahrungen bezüglich Jenseits u. Spiritualität erzählen.
Genau genommen habe ich mich schon seit früher Jugend mit dem Thema Sterben, Tod, Jenseits befaßt (mein Interesse, meine Neugier waren einfach schon immer da) u. wollte stets mehr wissen als man mir erzählte bzw. was ich durch TV etc. mitbekam. Insbesonders die Nahtod-Erfahrungsberichte haben mich damals gefesselt u. ich wollte dieses Wissen irgendwie verinnerlichen.
Hier mein Weg zur Spiritualität: Der Wendepunkt kam mit der Krankheit meines Vaters. Diagnose Enddarmkarzinom im April 2002, OP, Chemo, alles war unter sehr guter Prognose auf vollständige Heilung. Dann im Juni 2003 Diagnose Glioblastom, nur teils operabel u. die brutale Todesnachricht direkt ins Gesicht vor anderen Zimmerkollegen. Dann folgte Bestrahlung, Ernährungsumstellung auf Rohkost u. der Kampf ums Überleben. Gewinnung von Überlebenszeiten u. den Tod im Nacken – das waren die sehr unbefriedigenden, beängstigenden Begleiter des Alltags. Dann erfolgte eine sehr gute Entwicklung, starke Verkleinerung des Hirntumors, sehr gute Lebensqualität, keine Schmerzmittel mehr. Im Januar 2004 Nachkontrolle wegen Darm u. Feststellung einer Lebermetastase. Entscheidung, keine weitere OP trotz günstiger Bedingungen. Behandlung aussschließlich auf Naturheilbasis (unter Ganzheitsmediziner). Mein Vater war mental sehr stark u. nahm alles gelassen. „Wie es kommt, so soll es kommen!“. Er wollte seine Ruhe u. sein Leben genießen. Ich mußte das akzeptieren trotz nagender Angst, ihn zu „verlieren“!.
Am 27.08.04 letzter Geburtstag (56), zunehmende Schwäche in den Beinen bis Bettlägerig-keit für eine knappe Woche vor seinem Tod am 21.Sept.04 infolge Leberversagen. Es kam plötzlich u. Vater hatte keine Schmerzen bis auf die Verätzung der Speiseröhre infolge des Bluterbrechens. Ich war nicht dabei, nur meine Mutter u. Vater verstarb friedlich Zuhause!
Mir war stets das Leben nach dem Tode bewußt u. auch die Reinkarnation war mir logisch, doch wußte ich damals noch keine Details u. keine Zusammenhänge. Ich brauchte Zeit, alles zu verinnerlichen u. dabei auch die Trauerphasen zu durchleben.
Dies war ein starker „hochemotionaler Punkt“ für meine ganze Familie u. hatte eine enorme Bewußtseinserweiterung zur Folge. Zuerst war da tiefe Trauer, doch im Zuge meines Bayreuthaufenthaltes (April 2005) im Rahmen meiner Dissertation gewann ich Abstand von Zuhause u. suchte im Internet zum Thema „Jenseits“. Hierbei stieß ich auf die Homepage von „Peter“, das Jenseitsforum, druckte die Seiten im Jenseitsressort, Wegweiser etc. aus u. zahlreiche Beiträge des chronologisch aufeinander aufgebauten Inhalts über Grundlagen zum fortgeschrittenen Wissen bezüglich Jenseits u. Spiritualität. Es fesselte mich alles sehr u. es war eine lernintensive Zeit. Ferner besorgte ich die beiden Bücher von Paul Meek, Bücher von James van Praagh, Silvia Browne u. Anne-Ray-Wendling, welche ich meiner Mutter ebenso zum Lesen gab. Meiner Mutter half nur diese Lektüre u. mit zunehmender Bewußtseinserweiterung nahm der Trauerschmerz ab. Zahlreiche innige Gespräche zum Thema Jenseits u. über Details aus den Büchern u. den kopierten Seiten aus dem Jenseitsforum folgten, sodass meine Mutter u. auch ich weiterhin an Jenseits-Bewußtsein gewannen. Ein Sitting-Termin bei Werner Brodesser, ein bekanntes Medium aus Deutschland, folgte am 31.Okt.2005 in Neumarkt/Steiermark. Es lief sehr erfolgreich ab u. bewegte uns sehr. Vieles, was wir gelesen u. verinnerlicht haben, fand seine Deckung mit dem, was wir bei dem Reading erfahren konnten. Deutliche Beweise kamen rüber. Es kam noch hinzu, dass auch der jüngere Brüder meiner Mutter „kurz“ nach Vater starb, ebenso ein „21.“ – genau der 21.April 2005 u. zugleich Geburtstag meiner Mutter (ihre Mutter ist auch an einem „21.“ – 21.Nov. – gestorben). Abermals tiefe Trauer seitens meiner Mutter. Im Sitting allerdings kamen auch Beweise von ihrem Bruder rüber. Es ist schön, sich die Tonbandaufnahme jederzeit abhören zu können u. einfach „absolut“ zu wissen. Dieses Wissen über seine jenseitige Existenz, meine luziden Träume im ersten Jahr nach seinem Tod (habe mir die Träume aufgeschrieben; 2 davon waren so eindringlich u. lang u. müssen eine Astralreise gewesen sein), das ständige Lesen, Lernen u. sukzessive Verstehen von Jenseitswissen halfen mir nicht nur, die Trauer zu bewältigen, sondern auch mein irdisches Sein als Teilseele mit einem nur sehr begrenzten Inkarnationsbewußtsein zu verstehen. Bereichert wurde dieses ganze Wissen auch noch durch die Teilnahme an einem medialen Abend von Paul Meek (selbst erhielten wir zwar keine Durchsagen, doch es war schön dabei zu sein u. das alles miterleben zu können!). Mein Vater gab uns weiterhin einige Zeichen seiner Existenz (nicht nur über Träume).

Über vieles von dem, was ich berichtet habe, würde ich mich gerne näher austauschen.
Vielleicht geht es ja anderen auch so, dass sie keine geeigneten Gesprächspartner in ihrem Alltag haben, welche ebenso ein gewisses Maß an Jenseitsbewußtsein erlangt haben (egal aus welchen Anlässen heraus), sich irrsinnig für diese ganze Materie interessieren u. von den irdischen „Unwichtigkeiten“ einfach mehr u. mehr ablassen wollen.
Man vereinsamt da irgendwie, weil man von den meisten eben nicht oder kaum verstanden wird, weil diese eben ihren Fokus ausschl. auf die materiell, irdische Welt gerichtet haben u. Themen zum Jenseits, Tod u. Existenz nach dem Tod mehr oder weniger stark tabuisieren.
Zur Zeit bin ich selbst irgendwie in einer Krise (Beziehungsprobleme, Trennung oder bleiben? Mein Freund hat zahlreiche seelische Probleme u. Verstrickungen mit seiner Mutter........Denke dabei über den spirituellen Hintergrund nach u. will diesen verstehen, um mit der ganzen Situation besser umgehen zu können – doch das alles ist sehr emotionsgeladen u. schwierig). Vielleicht kann ich mich ja auf die eine oder andere Weise mit jemanden austauschen.

Ich freue mich sehr, wenn sich Kontakte ergeben u. bedanke mich schon sehr dafür.
In Licht u. Liebe
Sonja





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Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 80.141.235.215 by fee on August 04, 2006 at 19:29:42:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by Sonja on August 04, 2006 at 17:01:30:


Hallo Sonja,

das kommt mir alles so vertraut vor, was du da schreibst. Gerne würde ich mich mit dir austauschen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, wie wir das anfangen könnten.
Hier im Forum werden Beiträge die nicht dem spirituellen Wachstum dienen nicht gerne gesehen und die E-Mail Adressen austauschen geht meines Wissens auch nicht.
Also, eigentlich schade, denn vieles was du schreibst, das könnte auch aus meinem Leben sein, vieles habe ich so oder ähnlich erlebt.

Alles Liebs
Fee


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Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 88.117.46.153 by Sonja on August 04, 2006 at 20:31:25:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by fee on August 04, 2006 at 19:29:42:


Hallo Fee,

Warum sollten wir uns nicht unterhalten können über tragische, leidvolle Erfahrungen aus unserem Leben, welche uns zu mehr Jenseitsbewußtsein gebracht haben? Welche uns erst dazu gebracht haben, uns mit uns selbst, unserem Leben, den Tod u. das darüber hinaus Gehende auseinanderzusetzen, intensiver u. bewußter zu leben.
Um genau das sollte es doch in diesem Jenseitsressort gehen. Um den Austausch u. die Bewußtseinserweiterung des einzelnen. Es geht doch darum, Licht in das längst überholte Denken aus vergangenen Tagen hineinzubringen u. es ist anregender u. mal eine Abwechslung, als wenn man allein vor den Büchern hockt u. liest.

Würde mich freuen, wenn wir uns beide vielleicht doch über gemeinsam Durchlebtes unterhalten können. Am besten du fängst so an, indem du erzählst (ebenso wie ich), was dich überhaupt soweit brachte, dich mit der Jenseitsthematik näher auseinanderzusetzen.

Ansonsten alles Liebe u. Gute

Gruss Sonja


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(11028)


Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 80.141.235.215 by fee on August 04, 2006 at 20:51:43:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by Sonja on August 04, 2006 at 20:31:25:


Hallo Sonja,

ja, irgendwie hast du natürlich Recht. Also versuch ichs einfach mal. Vielleicht hat ja wirklich niemand was dagegen.
Also, ich habe meine Eltern beide hergeben müssen. Vater und Mutter. Und beide waren schwerst Pflegefälle bis zu ihrem Tod. Mein Vater gelähmt nach mehreren Schlaganfällen, meine Mutter mit Alzheimer (15 Jahre lang). Wer das nicht selbst erlebt hat, der kann sicher nicht ermessen, was es heißt, die beiden Menschen, die ein Leben lang Vorbild waren nun so dahin siechen zu sehen. Ganz besonders schlimm war der geistige Verfall bei meiner Mutter.
Sie waren beide nicht mehr Mutter und Vater sondern meine Kinder, unfähig sich selbst zu helfen. Man wird dann automatisch zur Leitfigur. Ich habe ihr gesagt, wie sie essen und trinken muß, wann und wie sie zur Toilette muß usw.
Kannst du dir vorstellen, wie sehr man aneinander wächst, wenn der Bezug so eng ist???
Nun gut, mein Vater starb 1990 und ich konnte keine Trauerarbeit leisten (obwohl es mir fast das Herz zerriß als er starb) weil ich meine Mutter aufrichten mußte. Und das kannst du nicht, wenn du trauerst. Also habe ich diesen Tod schon einmal verdrängt. Dann lange 15 Jahre später, indem die Alzheimer Erkrankung unaufhaltsam voran schritt, starb auch meine Mutter. Da bin ich dann nach einiger Zeit total zusammen gebrochen. Da hatte ich dann plötzlich zwei Menschen, um die ich trauern konnte. Denn jetzt konnte ich es ja.
Ach Sonja, wie gern wäre ich in das Grab gestiegen und das Weinen wäre zu Ende gewesen.
Aber diese Gnade wurde mir eben nicht zuteil. Heute weiß ich warum.
Damals habe ich angefangen Antworten auf meine Fragen zu suchen, mich mit dem Thema: was kommt danach, was war davor, zu beschäftigen. Ich glaube heute das dieser tiefe Schmerz nötig war um mich aufzuwecken. Aufzuwecken im positiven Sinne, was man leider immer erst sehr viel später erkennen kann.
Inzwischen ist es so, das ich loslassen kann (jedenfalls wenn mir mein Verstand keinen Streich spielt und eingeschaltet ist). Die Tränen um meine Lieben, die kommen zwar immmer noch, dann und wann, zu bestimmten Anlässen und Tagen oder auch manchmal einfach nur so,
aber es nicht mehr die Tränen der Verzweiflung, denn die schmerzen am meisten, sondern nur die Tränen der Einsamkeit. Denn es ist doch eine Portion Egoismus, die uns weinen läßt. Manchmal..... wenn wir uns bewußt werden, das sie nun im Licht sind und wir uns hier noch mit unserer irdischen IK herumquälen müssen.

Oh, jetzt hab ich schon wieder einen Roman geschrieben. Sorry! Sollte eigentlich gar nicht so lang werden.
Aber das kennst du sicher auch:......und schon hat man sich verquatscht.

Liebe Sonja, ich wünsche dir einen wunderschönes Wochenende und Kopf hoch, wer bis hier gekommen ist, der kommt sicher noch ein gutes Stück weiter.

Liebe Grüße Fee


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Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 81.189.64.13 by Ambra7474 on August 04, 2006 at 21:20:04:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by Sonja on August 04, 2006 at 17:01:30:


Hallo Sonja,

zu erst einmal herzlich willkommen bei uns! Es ist traurig, dass die meisten Menschen erst durch schwere Schicksalsschläge zu uns ins Forum finden. Dabei umfasst Jenseitswissen viel mehr wie das Leben nach dem Tod! Jenseitswissen = Diesseitswissen (Metaphysik).
Viele der Autoren, die Du nennst Sonja, habe ich auch gelesen - kam ich doch aufgrund einer katholischen Erziehung selber aus der religiösen Ecke. In den 80-iger Jahren las ich zum ersten Mal ein Buch von Jane Roberts, nämlich "Gespräche mit Seth" und später nach und nach auch alle anderen. Der Büchermarkt war damals bei uns noch relativ unterentwickelt was Literatur aus dem Channelingbereich betraf, da gab es noch jede Menge Bücher von Edgar Cayce und in Deutschland die Hasselmann - aus. 2001 bekam ich einen Internetanschluss und gab gleich einmal zwei Begriffe in Google ein, nämlich Seth und Jenseits - und ich stiess auf diese Seite. Zuerst war ich nur Mitleserin, dann fing ich an meine Meinung zu posten, las den Wegweiser und später Peters Bücher der Schöpfung (Link im Forumskopf), die ich Dir wirklich empfehlen kann - leider sind sie zur Zeit aber nur als E-Books erhältlich.
Ich bekam auch immer wieder Hinweise auf die Richtigkeit des von mir Gelesenen - zuerst während der Lektüre der Sethbücher von Jane Roberts und voriges Jahr ganz stark als es zu Begegnungen in luciden Träumen und OBE's mit meiner verstorbenen Grossmutter kam - es war ein richtiger Bewusstseinsschub!! Über das Netz bekam ich Kontakt zu einem ital. Parapsychologen, der in Rom ein eigenes Forschungszentrum betreibt und durfte sogar kurz mit ihm zusammenarbeiten, außerdem verstärkte ich meine Postingtätigkeit hier.
Sonja, ich freue mich, dass Du zu uns gefunden hast und hoffe nun öfters von Dir zu lesen. Wie Du Dir ja vielleicht denken kannst entscheiden nicht nur die Forumsbetreiber sondern auch deren und unsere Guides entsprechend unseren Antwortpostings wer für die Forschungsarbeit geeignet ist. Ich empfehle Dir zuerst einmal Peters Bücher zu lesen und bei tieferem Interesse kannst Du Dich dann jederzeit an die Forumsbetreiber wenden.


Alles Liebe

Petra


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(11031)


Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 67.174.184.190 by Peter on August 04, 2006 at 23:01:57:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by Sonja on August 04, 2006 at 17:01:30:


Hallo Sonja,

nachdem ich deinen "Frontalangriff" auf dieses Ressort abgewehrt habe (mehrfaches Posten desselben Beitrags in den Foren des Ressorts), ein paar Worte zu deinem Beitrag:

Wir wissen, dass Trauerarbeit und -verarbeitung sehr individuell und unterschiedlich sind und dass jeder dazu seinen eigenen Weg finden muss. Auch gibt es viele Seiten im Internet, die sich mit genau dem beschaeftigen, was du suchst: Eine Plattform zum Austausch mit Gleichgesinnten. Dieses Ressort bietet diese Plattform NICHT an, auch keinen Chat, in dem man seine oft jahrelange Trauer ausdruecken kann, auch wenn viele Menschen so etwas suchen. Warum nicht?

Schaut man sich einige Trauerforen an, so stellt man fest, dass viele Trauernde auf der Stelle treten. Sie sind auf ihren status quo fixiert, und das ewige Reden ueber ihren Verlust mit anderen Leidenden verstaerkt diese Fixierung zu oft nur noch und verhindert dadurch eine Bewusstseinserweiterung bei den Trauernden! Um aus dem Leiden herauszukommen, muss man aus dem Loch herauskommen, im dem man sitzt, und sich nicht noch ein paar bewusstseinsverengte Menschen dazuholen! Zu oft wird dabei eine Art "Geisterguertelmentalitaet" geschaffen, eine Art "Zeitkapsel", in der der Trauernde lebt, verhaertet, verbittert, versteinert, und je laenger diese andauert, umso schwieriger wird es, ihn wieder herauszuholen.

Dieses Ressort bietet eine derartige Plattform bewusst NICHT an, unterstuetzt keinen Adressenaustausch unter jenseitigen Laien und kein Gelabere, weil wir den Trauernden HELFEN wollen, und das nicht durch Knuddeln, billigen Trost oder abgedroschene Floskeln, sondern auf wirklich bewusstseinserweiternde Weise, und darunter verstehe ich, dass man den Trauernden den Sinn unseres Daseins, unserer Inkarnation und den Wunsch unserer Seelen nach dem Erleben von Gefuehlen erklaert. Wir muessen lernen, den SINN DES GANZEN zu verstehen, und uns nicht staendig erzaehlen, dass der Verstorbene doch noch so viel vorhatte, denn das STIMMT NICHT! Seine Seele hatte NICHTS mehr vor, und der Mensch ist doch seine Seele, auch wenn er es nicht immer weiss!

Dieses Ressort hat seit seinem Bestehen vielen tausend Menschen geholfen. Andere Trauerforen verlinken sogar dieses Ressort mit ihren Seiten, um ihren Lesern zu helfen. Doch, wie gesagt, jeder Mensch trauert anders, und nicht jeder ist am Lernen oder an einer BW-Erweiterung interessiert. Viele wollen lieber das Geknuddelt- und Bedauertwerden. So spalteten sich auch immer wieder Gruppierungen von diesem Ressort ab, die ihre eigene Homepage eroeffneten, auf der es dann auch immer viel lockerer zuging und nicht wie hier "schulmaessig". Doch die Erfahrung zeigt, dass diese Sites nach der anfaenglichen Begeisterung immer schnell wieder eingeschlafen sind. Aber... wie lange kann man sich denn gegenseitig erzaehlen, dass das Leben besch... ist??? Das fuehrt doch zu nichts und bringt doch auch keinen weiter! Lernt, versteht, helft anderen, dann helft ihr euch selbst am meisten!

Und deshalb bleiben wir bei unserem bewaehrten Konzept, dass wir eine "Bildungsstaette" und kein Ausquatschressort sind, dass wir Wissen vermitteln und den Trauernden helfen wollen, bewusstseinsmaessig zu wachsen, sofern sie das auch wollen und ihren Teil dazu beitragen. Ohne Fleiss kein Preis und ohne Anstrengung kein Lernen und keine BW-Erweiterung.

Alles Liebe
Peter



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(11039)


Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 62.47.46.101 by Sonja on August 05, 2006 at 14:34:39:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by Peter on August 04, 2006 at 23:01:57:


Hallo Peter!
Zuerst mal lieben Dank für deine aufklärende u. ausführliche Antwort. Ich erlaube mir, ebenso eine Antwort darauf abzugeben u. ferner auch Fragen zu stellen.

1.) Das mit dem „Frontalangriff“ war ein Mißverständnis. Ich wußte nicht, dass man sich zuerst einloggen sollte, bevor man überhaupt posten kann. Jedes mal, wenn ich auf „Beitrag posten“ klickte u. danach meinen Eintrag überprüfte, war er weg. Deshalb wiederholte ich das mehrmals bis ich dann auf den Hinweis „Ich müsse mich zuerst einloggen“ stieß. Es war keine Absicht von mir, irgendwen oder etwas anzugreifen. Nur, ich habe vielleicht nicht dieses PC-Verständnis wie andere u. es ist mir oft passiert, dass ich was mehrmals wiederholen mußte bis es klappte. Sorry, ich entschuldige mich für meine Dummheit!

So auch jetzt. Ich wiederhole u. berichtige das, was andere offensichtlich falsch auffassten.

2.) Ich habe mich erstmals hier eingetragen u. wollte von mir u. meinen Erfahrungen zunächst mal berichten, mich also etwas vorstellen, bevor ich meine Fragen stelle u. alles mehr wissenschaftlich verfasse u. weniger emotional. Wenn man ein Gefühls-mensch ist, dann hat man nun mal auch eine eher emotionale Ausdrucksweise. Auch wenn ich selbst Wissenschafterin bin. Das geht natürlich auch anders, wenn es verlangt wird.

3.) Mir geht es nicht darum, meine Trauer auszudrücken, mich mit Trauernden auf einer doch sehr irdischen, bewußtseinsverengten Ebene auszutauschen, d.h. mich u. andere zu bedauern u. unentwegt über durchlebtes Leid zu quatschen. Das habe ich wahrlich hinter mir u. bringt einen nicht weiter! Ich habe das alles mit meiner Mutter intensivst durchlebt u. erst der spirituelle Weg über aufklärende Literatur, wozu ich natürlich auch dieses sehr gut aufgebaute Jenseitsressort dazuzähle, hat uns weitergebracht. Somit weiss ich sehr gut, was du ausdrücken wolltest mit „Auf der Stelle treten“. Somit kann ich von mir auch sagen, dass ich mich sicherlich nicht in einer „Geistergürtelmentalität“ befinde.

4.) Mir ist sehr wohl bewußt, dass die Seele meines Vaters, d.h. eigentlich die Rolle, die er als mein Vater in dem vergangenen Leben gespielt hat (= Teilseele als bewußtseinsmäßige Abspaltung der Seele), einen gut durchdachten, mit der Inkarnationsgruppe(als Teil der Seelenfamilie) abgestimmten u. vernetzten Inkarnationsplan hatte. Mir ist auch bewußt, dass Zeit u. Art des Todes ebenso planmäßig vorbestimmt sind u. dass es keine Zufälle gibt.

5.) Das eigentliche, dass sich Trauernde jedoch immer wieder fragen, ist in erster Linie das „Warum“ – wir hier mit unserem doch eingeschränkten irdischen Bewußtsein würden allzu gerne den Plan eines Angehörgen u. natürlich auch den eigenen verstehen! Das Wissen jedoch, dass wir uns selbst Inkarnationserlebnisse in der Form „hochemotionaler Punkte“ gemeinsam ausgesucht haben, hilft uns jedoch, den Sinn etwas mehr zu begreifen u. darauf zu vertrauen, obwohl wir (noch) nicht das vollkommene Verständnis dafür haben. Wir fühlen, dass wir geführt werden, dass wir an mentaler Stärke u. an Bewußtsein gewinnen u. somit wird auch der Trauerschmerz kleiner u. kleiner! Nur Wissen hilft einem weiter!!

6.) Warum aber werden wir uns selbst erst dann mehr u. mehr bewußt, wenn wir einen „hochemotionalen Punkt“ erfahren? Warum gehen wir erst dann auf Suche? Ist das ebenso ein Teil des eigenen Inkarnationsplanes? Du hast es mal ganz klar gesagt, dass unser jetziges Inkarnationsbewußtsein auch einer bestimmten individuellen Grenze unterworfen ist. Jeder einzelne von uns kann somit auch nur zu einem individuell begrenzten Jenseits- u. Schöpfungsverständnis gelangen – fasse ich das jetzt falsch auf? Es geht doch den meisten so, die vorher im Alltag festgefahren waren u. sich über ihr Leben, den tieferen Sinn dessen, den Zusammenhang „Dieseits“ u. „Jenseits“ kaum Gedanken gemacht haben. Viele haben nach wie vor Angst vor dem Tod, dem „vermeintlichen Ende“, haben keine Vorstellung von ihrer multidimensionalen, unzerstörbaren Seele u. sind von Religionen nur allzu stark bevormundet.

7.) Ich weiss, ich habe jetzt vieles wieder angeführt, was in längst vergangenen Beiträgen enthalten ist. Aber man kann das nicht oft genug kommentieren, denke ich. Man kann gar nicht genug Aufklärung betreiben, weil die Masse immer noch in ihrem alten Denken festgefahren ist.

8.) Darum auch noch eine konkrete Frage – hoffe, sie ist nicht zu trivial. Ist das „Zufall“, dass die einzelnen Seelen, die in der vergangenen Inkarnation die Rollen meines Vaters, den Bruder meiner Mutter, die Mutter meiner Mutter an einem „21.“ ihren Sterbetag hatten? (Unter dem Gesichtspunkt, dass es keine Zufälle gibt u. dass alles eine konkrete Bedeutung hat). Haben Zahlen einen symbolischen Wert? Sind diese evt. ein Zeichen einer gewissen seelischen Verbundenheit?

9.) Eine weitere Frage hätte ich dennoch noch, falls sie mir gestattet ist: Wie lange dauert es (aus unserem linearen Zeitverständnis heraus) durchschnittlich bis die Teilseele an Bewußtsein über ihr Sein u. ihre letzte Inkarnation soweit zugenommen hat, dass sie wieder im „Haus“ ist (somit wieder zu 100% Bewußtsein hat) u. dann auch die Inkarnationspläne der noch „lebenden“ Angehörigen verstehen kann? Aus dem letzten Sitting heraus erfuhren wir, dass da auch bei meinem Vater noch Trennungsschmerz war u. dass das mit dem „Gefühle zeigen“ immer noch problematisch ist, er sich da, wie auch zu Lebzeiten, noch schwer tut (das Sitting war rund ein Jahr nach seinem Tod). Was er will, ist viel Natur um sich herum! Er will sein Leben genießen, was er auf Erden zu wenig getan hat. Das waren die Infos, welche wir unter anderem bekamen.

Das mit deinem Rat des „Lernens, des gegenseitigen Helfens“ sehe ich genauso. Nur ist der eine eben emotionaler als der andere u. drückt sich dann auch emotionaler aus. Ich möchte aber weder billigen Trost noch diesen vermitteln u. ich habe ganz bestimmt nicht vor, Gelabere loszuwerden bzw. mir dieses anzuhören. Ich bin auch nicht an abgedroschenen Floskeln interessiert, sondern nur am Lernen u. Vorwärtskommen.

Ich hoffe, dass ich wieder eine Antwort bekomme u. ich nun richtig verstanden werde.
Leider komme ich nur unregelmäßig ins Internet, sodass ich nicht immer gleich antworten kann. Trotzdem hoffe ich sehr, ich kann weiter dabei bleiben. Ich werde mich in Zukunft auch kürzer u. prägnanter ausdrücken.
Generell gilt, dass man zuerst mal eine Art Vertrauen entwickeln muss, bis man so richtig ins Gespräch kommt u. dann aus sich selbst u. seinem Wissen u. Verstehenwollen herausgehen kann. Ich bin ein offener u. auch hartnäckiger Mensch u. bei mir geht das wahrscheinlich auch schneller.

DANKE für das Angehörtwerden u. die Antwort(en)

Viele Grüsse
Sonja



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(11042)


Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 62.47.46.101 by Sonja on August 05, 2006 at 15:07:13:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by Ambra7474 on August 04, 2006 at 21:20:04:


Hallo Petra,

danke für deine Antwort. Ich habe einiges richtig gestellt u. Peter geantwortet. Darin habe ich auch einige Fragen gestellt. Würde mich freuen, wenn du mir in diesem Zusammenhang ebenso antwortest.

Leider bin ich zumeist nicht online, da ich dort, wo ich meine Diss. schreibe, keinen Internetzugang habe. Somit würde ich mir die Bücher auch dann erst besorgen, wenn diese auch im Druck angeboten werden (hoffe, dass dies bald sein wird). Aber ich bin schon sehr neugierig darauf.

Mir ist natürlich auch klar, dass wir als Teilseele mit unserem irdischen Inkarnationsbewußtsein letztlich Teil unserer multidimensionalen Seele sind u. somit Diesseits u. Jenseits zwei miteinander eng verflochtene Realitäten sind. Somit muss ein Wachsen im Bewußtsein nicht nur auf die irdische materielle Ebene sondern ebenso auf die Jenseitsebenen bezogen werden - Überseele, die doch im Haus ist.

Mir sind diese Zusammenhänge somit auch bewußt.

Gerne würde ich mich mit dir weiterhin austauschen. Hoffe, dass mein letzter an Peter gerichtete Beitrag ins Diskussionsforum gestellt wird.

Einstweilen alles Liebe u. liebe Grüsse

Sonja



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(11043)


Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 62.47.46.101 by Sonja on August 05, 2006 at 15:28:28:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by fee on August 04, 2006 at 20:51:43:


Hallo liebe Fee,

danke für deine so offene Antwort. Wie du mir bereits geschrieben hast, bin ich aufgeklärt worden, dass dieses Forum nicht für den Austausch von Trauererlebnissen gedacht ist. Ich habe das auch berichtigt u. einiges an Fragen an Peter gerichtet. Es war auch nicht meine Absicht u. ich denke, ich bin falsch verstanden worden.

Diese vielen schmerzlichen Erlebnisse in unserem Leben sind letztlich von uns selbst ausgesuchte u. aufeinander abgestimmte "hochemotionale Punkte" auf Seelenebene. Mit unserem eingeschränkten u. begrenzten Inkarnationsbewußtsein sind wir jedoch in der Lage alles sehr intensiv zu erleben u. auch zu überwinden. Ich habe Vertrauen, dass wir aus dem Leid mit einem enormen Bewußtseinswachstum hervorgehen werden u. wir werden alles mal komplett verstehen, warum es so war u. warum es so schmerzlich war.....Ich habe Vertrauen, weil ich es selbst erlebe u. es mir logisch erscheint.

Du hast den so wichtigen Prozess der Trauerverarbeitung blockiert bzw. blockieren müssen, weil du ja noch den anderen Elternteil zu versorgen hattest. Du hast selbst erkannt, dass das Durchleben der Trauerphasen wichtig ist, um überhaupt wieder zu sich selbst zu finden u. um dann auch bewußtseinsmäßig wachsen zu können.
Auch ich hatte meine Mutter aufzurichten bzw. fühlte mich dazu verantwortlich, doch ich bin geführt worden u. fand auch diesen Weg, der uns alle erst weitergebracht hat.

Eigentlich aber trauern wir in erster Linie für uns selbst u. um den scheinbaren Verlust unseres geliebten Menschen. Auch das ist notwendig, denn ansonsten würden wir Menschen ja nicht dazu fähig sein. Aber es ist wichtig, dass wir weitergehen u. in der Trauer nicht hängen bleiben, stets hadern u. uns immer im Kreis drehen. Genau das war bei meiner Mutter eine lange Zeit so. Erst zahlreiche Gespräche u. das Lesen der von mir erwähnten Bücher u. besonders dieses Sitting haben auch ihr sehr geholfen, loszulassen!

Bei dir war das anders, wegen dem Altsheimer. Ich bewundere dich, dass du dir so einen harten Inkarnationsplan ausgesucht hast u. das erlebte Leid aber auch überwindest u. dich für die Spiritualität öffnest u. weitergehen möchtest.

Ich finde, es ist wichtig, Bestätigung zu bekommen, denn nur diese gibt uns auch Kraft!

Es hilft niemanden, wenn man nur kritisiert wird oder nur bemitleidet wird. Leider reagiert das Umfeld sehr verständnislos.

Ich würde mich freuen, mit dir in Kontakt zu bleiben

Viele Grüsse

Sonja




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(11046)


Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 67.174.184.190 by Caro on August 05, 2006 at 21:08:55:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by Sonja on August 05, 2006 at 14:34:39:


Hallo Sonja,

> Warum aber werden wir uns selbst erst dann mehr u. mehr bewußt, wenn wir einen „hochemotionalen Punkt“ erfahren? Warum gehen wir erst dann auf Suche? Ist das ebenso ein Teil des eigenen Inkarnationsplanes?

natuerlich ist es das - es gibt nichts, was nicht Teil des Inkarnationsplanes waere. Absolut nichts, was du tust oder laesst, was dir geschieht oder nicht geschieht, ist "gegen" den Plan, das heisst somit gegen den Willen deiner VS, somit gegen deinen Willen. Alles ist in Harmonie, denn alles ist eins.

Wir gehen erst dann auf die Suche, wenn wir tief erschuettert werden und sich Fragen auftun, die uns nicht mehr loslassen. Viele Fragen entstuenden nicht, wenn wir in Frieden, Freude und Harmonie lebten. Die Motivation, mehr ueber das Leben zu erfahren, waere nicht stark genug, und reine Neugier verfliegt oft schnell wieder.

> Du hast es mal ganz klar gesagt, dass unser jetziges Inkarnationsbewußtsein auch einer bestimmten individuellen Grenze unterworfen ist. Jeder einzelne von uns kann somit auch nur zu einem individuell begrenzten Jenseits- u. Schöpfungsverständnis gelangen – fasse ich das jetzt falsch auf?

Nein, das siehst du schon richtig. Wir sind in unserem Bewusstein, somit in unserem Verstaendnis, in der "Klarheit" begrenzt. Auch wenn wir unser Bewusstsein erweitern koennen, so werden wir nicht alles begreifen, sondern immer nur so, wie wir es mit unserem derzeitigen Bewusstsein fassen koennen.

Sieh es so, dass du nur eine Teilwahrnehmung hast. Du siehst nicht das ganze Bild. Du kannst es nicht sehen, weil du dafuer ueber dir (und allem anderen) stehen muesstest. Solange du durch deine eigene persoenliche "Brille" schaust, und das tust du, solange du Sonja bist, wirst du alles nur durch diese Brille (= dein eigenes Verstaendnis) heraus begreifen koennen, und dies ist immer begrenzt.

> Es geht doch den meisten so, die vorher im Alltag festgefahren waren u. sich über ihr Leben, den tieferen Sinn dessen, den Zusammenhang „Dieseits“ u. „Jenseits“ kaum Gedanken gemacht haben. Viele haben nach wie vor Angst vor dem Tod, dem „vermeintlichen Ende“, haben keine Vorstellung von ihrer multidimensionalen, unzerstörbaren Seele u. sind von Religionen nur allzu stark bevormundet.

Das ist richtig. Das sind die "Muster", in denen wir festsitzen. Diese allerdings koennen ueberwunden werden. Jeder Mensch kann ueber sich selbst hinauswachsen. Wir taten dies bereits viele Male in kleineren Schritten (z.B. Heranreifen vom Kind zum Erwachsenen), und wir tun dies auch weiterhin. Einem Kind sind viele Dinge wichtig, die dem Erwachsenen nur noch ein Laecheln entlocken, da er aus dieser Perspektive herausgewachsen ist. Bewusstseinserweiterung ist nichts anderes - du erweiterst deinen Horizont, siehst mehr, verstehst mehr.

> 8.) Darum auch noch eine konkrete Frage – hoffe, sie ist nicht zu trivial. Ist das „Zufall“, dass die einzelnen Seelen, die in der vergangenen Inkarnation die Rollen meines Vaters, den Bruder meiner Mutter, die Mutter meiner Mutter an einem „21.“ ihren Sterbetag hatten?

Nein, es ist natuerlich kein Zufall. Eine Verbindung ist da, hier die Datumsgleichheit, und diese ist natuerlich Absicht. Sie kann einfach als Weckruf fuer dich dienen, als kleinen Hinweis, dass nichts dem Zufall ueberlassen ist.

> Haben Zahlen einen symbolischen Wert?

Nur fuer denjenigen, fuer den sie symbolischen Wert haben. :-) Jenseitige Seelen bedienen sich gerne der Symbolik des Menschen, den sie erreichen wollen, so z.B. ueber Traeume oder "Zeichen". D.h., nicht Zahlen haben einen von allem unabhaengigen symbolischen Wert, sondern sie haben fuer bestimmte Menschen Bedeutung. Und es ist dann am einfachsten fuer z.B. ihre Guides, sie ueber Zahlen zu erreichen. Andere hingegen sehen vielleicht in bestimmten Tieren eine symbolische Bedeutung und bekommen somit ihre "Botschaften" auf eine andere Art und Weise.

> Sind diese evt. ein Zeichen einer gewissen seelischen Verbundenheit?

Natuerlich, auch dafuer koennen sie stehen. Es geht hier um dich und dein Empfinden. Fuer andere haetten die Zahlen vielleicht gar keine Bedeutung, und wieder andere wuerden vielleicht zu rechnen beginnen. Wenn du Dinge siehst/wahrnimmst, die dich beruehren, achte auf deine Gefuehle und Gedanken. Sie geben dir Auskunft ueber die Bedeutung, die die Dinge fuer dich haben, und es geht nur um dich.

> Eine weitere Frage hätte ich dennoch noch, falls sie mir gestattet ist: Wie lange dauert es (aus unserem linearen Zeitverständnis heraus) durchschnittlich bis die Teilseele an Bewußtsein über ihr Sein u. ihre letzte Inkarnation soweit zugenommen hat, dass sie wieder im „Haus“ ist (somit wieder zu 100% Bewußtsein hat) u. dann auch die Inkarnationspläne der noch „lebenden“ Angehörigen verstehen kann?

Dies ist individuell unterschiedlich und haengt ganz vom Inkarnationsplan der jeweiligen Seele ab. Nach dem Tod beginnt der "zweite Teil" des Planes, und je nachdem, was die Seele fuer sich vorgesehen hat, kann die Aufarbeitung aus irdischer Sicht laenger dauern oder sehr schnell vorangehen. Es kann wenige Tage bis Jahre dauern. Und wenn wir nachfragen, warum die Seele "so lange" brauchte, bekommen wir zur Antwort, dass "so lange" nur aus unserer Sicht existiert, nicht fuer die jenseitige Seele, die erstens zeitlos erlebt und zweitens sich nicht mit anderen misst.

Ich hoffe, dies kann etwas helfen. Versuche dir bewusst zu machen, dass es keine Maßstaebe gibt, keine Richtlinien, sondern einfach nur Erlebenswuensche. Danach richtet sich absolut alles.

Liebe Gruesse
Caro


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Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer


Posted from 89.52.170.208 by lidia on August 05, 2006 at 23:13:30:
In Reply to: Spirituelles Wachstum infolge Tod u. Trauer posted by Peter on August 04, 2006 at 23:01:57:


Guten Abend Peter,
entschuldige bitte meine Frechheit : Dich kann man n u r sehr lieben !
Danke für Deine Arbeit lidia-maria


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