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www.jenseits-de.comQuälende Glaubenssätze[ Alle Antworten ] [ zurück zum Archiv ] [ Forum ]
ich bin so traurig. Wie soll ich denn an diese Glaubenssätze herankommen? Ich fühle mich so allein damit. In meinem Umfeld kann ich darüber mit niemandem reden. Ich versuche es mal der Reihe nach: Aber wie gehe ich bloß damit um?!? Es ist so schmerzvoll, das immer wieder zu erleben und es entmutigt mich sehr, weil ich befürchte, dass ich mir gerade durch diese Gedanken/diese Einstellung bereits jetzt die Chance verbaue, in eine irgendwie glückliche Beziehung mit diesem Menschen eintreten zu können. Ich freue mich, wenn mir irgendjemand ein paar Gedanken dazu mitteilen möchte. Im Moment bin ich ratlos und sehr traurig.
(18977)
so wie Dir geht es vielen Menschen, die am Anfang einer neuen Beziehung stehen. Man ist furchtbar unsicher, hat (meist ohne Grund) viel zu wenig Selbstbewusstsein, fragt sich ständig warum der andere einen wohl mögen sollte. es ist Unsinn, sagt die Vernunft lass alles einfach auf Dich zu kommen, Du kannst nichts falsch machen, Liebe wird uns geschenkt, wenn es unser Plan ist.
(18978)
>Und an dieser Stelle komme ich im Moment gar nicht weiter und quäle mich immer aufs Neue damit, mich ungeliebt und auch als wenig liebenswert zu empfinden. Es ist ja nicht so, dass sich dieser Mensch nicht für mich interessieren würde; von außen betrachtet befinden wir uns in einem ganz normalen Kennenlernprozess. Nur fühle ich mich dabei so überwältigt von meinen Überzeugungen, dass ich eigentlich nichts zu bieten hätte, was ihn interessieren könnte, was er an mir schätzen und vielleicht mal lieben könnte. Du hast diesen Menschen kennengelernt und das Kennelernen alleine schon wird dir bewusst machen, durch ihn, was es ist, dass dich so einzigartig macht. Jede Verbindung zu einem Aussen, macht die eigene Art bewusst. Beobachte mal als einfaches, was du in ihn siehst. Alles was du an ihm liebst, sind Anteile die du SELBST in DIR trägst. Diese Anteile sind dir aber aus gewissen Gründen nicht bewusst. >Ich empfinde mich (allerdings nur ihm gegenüber) als ein so langweiliges Wesen, weil ich eher in mich gekehrt lebe, nicht besonders viel weggehe (Kino, Theater, Konzerte oder so) und insgesamt nicht so viel zu erzählen habe. So "glaube" ich zum Beispiel: Wir alle lernen uns selbst zu lieben und zu schätzen, durch das bewusst machen eines Aussens. Wir lieben uns, da wir erkennen, dass Eltern, Freunde, Bekannte, Fremde auf der Strasse ec mit einem in Resonanz stehen. Wir erkennen auch die eigene Qualität am persönlichen Erblicken des Umfeldes. An der Freude der Natur, am erfreuen wenn man Kinder spielen sieht, am Geniessen eines Mahles ec Darin erkenne wir unsere Art und Weise zu empfinden......das ist etwas, was einen auszeichnet und ausmacht. >Aber wie gehe ich bloß damit um?!? Es ist so schmerzvoll, das immer wieder zu erleben und es entmutigt mich sehr, weil ich befürchte, dass ich mir gerade durch diese Gedanken/diese Einstellung bereits jetzt die Chance verbaue, in eine irgendwie glückliche Beziehung mit diesem Menschen eintreten zu können. Lerne eher darauf zu achten, wie du die Welt und deine Umgebung siehst. Alles was du empfindest ist Teil deiner Persönlichkeit. Lerne auch dir Zeit zu nehmen, dich selbst kennenzulernen. Beobachte dich wie ein Fremder.....was erkennst du an dir. Wie nimmst du die Welt wahr. Freude, Angst, Glück, Wut ec.....jede Situation die was auslöst in dir. Herzhaftes Lachen bei einem Film oder einer Situation, Traurigkeit bei einem Song oder einer Geschichte. Dann nehme das wahr was du fühlst und finde dich symphatisch wenn du lachen kannst. Tröste dich wenn du traurig bist. Du achtest auf Art und Weise von deinem Gegenüber welches es liebenswert macht. Achte auch auf deine Art und Weise zu reagieren und zu spüren.....das ist genau das was dich dann ausmacht. Alles Liebe (18980)
Ich muss halt einfach weitermachen. Und dass es leicht werden würde, hat ja schließlich niemand behauptet :-/ Nochmals ganz lieben Dank und Grüße, |