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Ich weiss, dass ich nichts weiss.....

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Posted from 62.143.180.245 by Ricky on August 25, 2014 at 19:47:22:

Hallo Peter,

das war wieder mal ein ganz tolles Posting in dem geschlossenen Thread weiter unten. Ich habe es mit Genuss gelesen. Ja, ich weiss nur, dass ich nichts weiss. Das habe ich selber in letzter Zeit, bevor Du dieses Posting geschrieben hast, gedacht. Es ist wirklich eine Frage des Vertrauens, der Schöpfung zu Vertrauen: Ich habe gerade - vielleicht eine Eingebung meines Guides - den Song "Somebody s watching me" bei youtube eingegeben und höre ihn gerade. Ja, jemand wacht über mich, nicht im Sinne eines Schutzengels, aber jemand beobachtet mich von drüben aus. Ich spüre auch seine Anwesenheit in Form eines angenehmen Kribbels, eines angenehmen Gefühls einer Anwesenheit aus einer anderen Dimension. Ja, Caro meinte auch, es wird wahrscheinlich mein Guide bzw. einer meiner Guides sein. In meinem Alltag kann ich noch nicht so gelassen sein und es so sehen, dass alles schon o.k. ist. Meine Gefühle überkommen mich noch oft und ich bin dann halt ganz menschlich. Aber der Weg ist das Ziel. Und ich soll halt noch nicht so weit sein, wie ich gerne wäre - voller Eigenliebe und Selbstannahme, voller Vertrauen in das Leben und Gottes faszinierende Schöpfung.

Danke Peter, dass Du das alles hier auf Dich nimmst. Ich weiss das wirklich sehr zu schätzen und ich fürchte mich nicht vor Gefühllosigkeit. Ich sehe es eher so wie Du.

Herzliche Grüße, denn das Herz weiss oft mehr als der Verstand, mit dem Verstand alleine kann man keine Probleme lösen, nur mit einem höheren Bewusstsein, gell. Mit meinem Verstand komme ich zurzeit eindeutig an meine Grenzen. Eine Aufforderung, mehr auf die (Voll-)Seele zu hören? Ricky




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Ich weiss, dass ich nichts weiss.....


Posted from 87.153.98.10 by Konny S. on August 26, 2014 at 08:14:43:
In Reply to: Ich weiss, dass ich nichts weiss..... posted by Ricky on August 25, 2014 at 19:47:22:


hallo team

ich möchte mich gerne auch dazu äußern. ich empfinde in diesem forum nicht die beschriebene gefühllosigkeit. es ist eher eine hilfreiche nüchternheit. wenn ich poste, dann tu ich das aus einem emotionalem grund und das kann man herauslesen. da empfinde ich die nüchternheit der antworten als ein auf den boden zurück holen. das gibt mir die gelegenheit, über mein posting, meine emotionen und über die antwort darauf nach zu denken.

als ich vor ein paar jahren hier her geführt wurde, war ich von dem, was ich hier lesen konnte, überwältigt, weil es so war wie ich immer gefühlt habe. zu viele aha erlebnisse ließen mich hoch fliegen. ich war sehr durcheinander, auf eine schöne, positive art.

dann kam die zeit des lernens und ging verschiedene wege. eine zeit lang dachte ich, das meine gefühlsbeladene art nicht der richtige weg ist und war sehr abgehoben von meinen gefühlen, was mir aber nicht gut tat.

mittlerweile bin ich auf einem guten weg und weiß, das ich hier bin, um emotionen zu erleben, und das tu ich mittlerweile. ich arbeite an meinen glaubenssätzen, was nicht einfach und manhcmal schmerzhaft ist. wenn ich dann hier lese, beruhigt mich der eher nüchterne ton hier und hilft mir, klarer zu denken.

ich habe erkannt, das meine art selbstbewußtsein nicht aus meiner stärke, zu sein, herrührt sondern von der angst, abgelehnt zu werden, geprägt war. mittlerweile erfahre ich ein sich erneuerndes selbstbewußtsein und das fühlt sich gut an.

ich fange an, etwas für mich selbst zu tun und habe verstanden, das es nicht wichtig ist, wie andere mich haben wollen. ich versuche, so weit es geht, auf mich selbst, auf mein bauchgefühl, zu achten. dadurch verliere ich aber nicht meine emotionen, die ich mir auch erlaube. dazu gehören auch wut, angst und enttäuschung genauso wie lachen, liebe und spaß.

und wenn ich ganz verzweifelt bin und manchmal nicht weiter weiß und mein kopf nicht still sein will, weil das denken nicht aufhört, bekomme ich, wenn es zuviel wird, einen kleinen hinweis. dann erklingt , wie aus dem nichts, die textzeile von michael jackson in meinem kopf : you are not alone.... nur dieser eine satz :-)) und mir läuft ein wohliger schauer über den ganzen körper, ganz so, als würde mich jemand umarmen und dann beruhige und entspanne ich mich.

stellt euch doch mal vor, wie es wäre, wenn das team hier genauso emotional antworten würde,wie die poster schreiben, mit der geforderten gefühlsdusselei.....wäre das hilfreicher ? ich denke nicht. ich mag die nüchternheit hier und hoffe, das es so bleibt.

sorry, ist etwas lang geworden :-))

liebe grüße
eine gerne gefühlsdusselige Konny



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Wir wissen mehr als wir begreifen können


Posted from 86.56.155.155 by Hermann on August 27, 2014 at 09:27:29:
In Reply to: Ich weiss, dass ich nichts weiss..... posted by Konny S. on August 26, 2014 at 08:14:43:


Hallo Ricky, hallo Konny,

Wir wissen mehr als wir begreifen können. Leider wird dieses Wissen genau aufgrund dieses Nichtbegreifens abgelehnt oder nur auf den Teil des Begreifens reduziert. Damit beginnt jedoch ein Dilemma. Diesem Dilemma musste sich jeder von uns einmal stellen. Wie geht man damit um? Das entscheidet im Wesentlichen das Ego. Die Leser, die die hier präsentierten Jenseitserklärungen und die Form der Aufklärung akzeptieren, haben ihr vorhandenes Wissen in Frage gestellt, da es sie nicht weiter gebracht hat. Wenn man sich die Schöpfungserklärungen der Wissenschaften und der Religionen vor Augen hält ist die Frage durchaus berechtigt, warum nur wenige dazu bereit sind. Der Grund dafür ist die Programmierung des Egos und der Ratio, die notwendigerweise auf das traditionelle Massenwissen und dem dreidimensionalen Auffassungsvermögen ausgerichtet ist.

Kritiken, wie beispielsweise die Nüchternheit (Gefühlslosigkeit) sind daher nachvollziehbar und verständlich. Unter einem Jenseits stellt man sich etwas Mystisches, Übergeordnetes, Beängstigendes vor. Dies wurde der Masse auch Jahrhunderte lang geistig eingebrannt. Nun gibt es im Internet eine kleine Gruppe, die den Sinn der Schöpfung nüchtern, ungeschminkt und emotionslos auf Basis von Informationen jenseitiger Lehrer erklärt. Es fehlen Appelle, Parolen, Gebote und Verbote. Sie haben auch keine Interessen zu missionieren.

Hier kann doch nicht alles stimmen, folglich geht man weiter zur nächsten Internetseite. Einige fühlen sich jedoch angehalten diese abstrakten, anormalen Erklärungen zu widerlegen, da sie einfach nicht möglich sein können, da sie mit dem vorhanden traditionellen Denkweisen und Glaubensmuster so wenig gemein haben. Trotz teilweise jahrelange Studien in allen möglichen Wissenschaftsdisziplinen und religiösen Erklärungsversuchen stellt man nun fest – diese Jenseitsinformationen sind nicht widerlegbar. Im Gegenteil sie erklären auch warum die Wissenschaften und Religionen Erklärungsnotstände haben. An diesen Punkt angekommen müsste man einmal das vorhandene teilweise sehr naive Massenwissen einmal in Frage stellen. Dies lässt jedoch das Ego nicht zu.

Was passiert nun, wenn man sich auf das „neue“ Wissen einlässt? Es beginnt ein langer Weg der persönlichen Entwicklung. Die Herausforderung dieses neue Wissen in das tägliche Leben zu integrieren ist teilweise sehr mühsam und mit Stolpersteinen gepflastert. Speziell dann, wenn wir mit emotionalen Herausforderungen konfrontiert werden stellen wir die Jenseitserklärungen in Frage. Bekommt man vom alten, traditionellen Wissen eine Antwort, die mich veranlasst einen Schicksalsschlag geduldig ohne murren zu ertragen? Hier bekommt zumindest eine Antwort warum das Leben so ist, wie es ist. Die emotionalen Empfindungen verschwinden nicht dadurch, aber sie werden minimiert.

Ein wichtiger Aspekt darf nicht vergessen werden. Dieses Wissen schafft die Möglichkeit mich und mein Leben so wie es eben abläuft zu akzeptieren. Nur wenn ich mich akzeptiere, kann ich auch andere Mitmenschen akzeptieren. Als ein Schüler Mahatma Gandhi fragte Meister, wie kann man die Welt verändern, antwortete Gandhi, fange bei dir an. Allein es ist nicht der Plan der Masse den Weg der Selbsterkenntnis zu gehen, daher sind wir notgedrungen gezwungen uns den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Wir (die Seele) wollen doch emotionale Erfahrungen erleben.

Wir wissen hier viel mehr über das Jenseits und den Sinn der Schöpfung, allein das Umsetzen dieses Wissens und das daraus entstandene neue Weltbild zu akzeptieren ist die Herausforderung, die es zu meistern gilt. Sokrates sagte auch – ein Philosoph besitzt die Weisheit nicht, er muss sich diese erarbeiten. Ihr beide habt dies verstanden.

Alles Liebe

Hermann


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