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Ich verstehe es nicht

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Posted from 91.15.129.209 by native on November 14, 2017 at 18:32:00:

Guten Abend an alle!

Mir geht ein Knoten, der sich partout nicht lösen will, nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht ist das ja auch noch für andere hilfreich, weshalb ich hier doch mal fragen möchte...

Ich hab ja vor einiger Wochen schonmal bzgl. der Angst nachgefragt, mir wurde da zwar einiges sehr viel klarer(Danke!), aber der Knoten platzt einfach nicht und ich weiß nicht, was ich falsch mache....

Hier und überall lese ich immer, dass man sich einfach der Angst stellt, dann sieht man ja, dass nichts passiert. Alles ist halb so wild, man soll nicht noch einmal traumatisiert werden, sondern merken, dass die Ängste und das, wovor man sich fürchtet in den konkreten Situationen, gar nicht eintreten!

Nun funktioniert das bei mir so nicht. Oft passiert es, dass, wenn ich gerade allen Mut zusammengenommen habe und mich etwas traue, das ich zuvor noch NIE gemacht habe( weil ich auf all die guten Worte höre, dass es schon gut gehen wird und es ja nur die Angst ist, nicht die Wirklichkeit), dann doch gerade das passiert, wovor ich mich fürchte. Genau dann! Was zur Folge hat, dass ich davon aus Angstgründen wieder Abstand halte. Ich verstehe es nicht, ich verstehe den Sinn nicht.

Wie soll man so Vetrauen ins Leben kriegen und in die Führung? Mir kommt es jedes Mal wie ein erneuter Peitschenhieb vor.

Kleines Beispiel aus meinem Alltag (irgendwie ist es immer das Autofahren) - ich traue mich zum ersten Mal, eine kleine Passage durch die Innenstadt zu fahren, weil ich es vorher immer gemieden habe. Zack, übersehe ich etwas, nehme 2 Fahrradfahrern die Vorfahrt, baue also fast einen Unfall. Jetzt traue ich es mich erst recht nicht mehr, meide wieder alle ähnlichen Situationen. Welcher Sinn steckt da dahinter, dass es so kommt? Ich soll doch merken, dass trotz Angst eben nichts passiert, oder? Regelmäßige Retraumatisierung führt doch zu nichts? Ich verstehe es einfach nicht... Momentan ist es extrem häufig, dass ich mich in solchen Situationen befinde. Ich würde am liebsten gar nicht mehr Auto fahren. Dabei hab ich brav versucht, mal nicht der Angst zu glauben.

Warum passieren diese Situationen immer wieder? Im letzten Post von mir hab ich ja festgestellt, dass ich niemanden anfahren muss, um GS aufzuarbeiten. Jemanden real anzufahren oder nur fast einen Unfall zu bauen, da mach ich aber emotional keinen Unterschied und fühle mich hundeelend, weil beides eben Horrorängste sind.

Wie soll ich darauf vetrauen, dass nichts passiert, wenn doch immer wiede genau das passiert, was ich fürchte? Das ist doch so kontraproduktiv...

Für Erleuchtung wäre ich sehr dankbar ... Liebe Grüße





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Ich verstehe es nicht


Posted from 174.115.207.106 by Triste on November 14, 2017 at 23:15:40:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by native on November 14, 2017 at 18:32:00:


Hallo Native,

Also hast Du gar keinen Unfall gebaut sondern "NUR" fast! :)

Das ist ein grosser Unterschied findest Du nicht?! Es liegt an Dir wie Du eine Situation bewertest!

Es gibt ein Sprichwort:"fast ist noch keine Fliege tot!"

Du bewertest diese Situation als BESTAETIGUNG Deines Glaubensmusters! Das ist der typische Kreislauf der self fulfilling Prophecy...

Du koenntest jetzt aber aus anderer Perspective eben sagen: toll - gar kein Unfall gebaut! Nur fast und fast ist bekanntlich ja noch nichtmal eine Fliege tot"! Und so in kleinen Schritten die Angst abbauen! Und freier agieren und dadurch weniger Situationen dieser Art heraufbeschwoeren.

Believes create! Also an was Du glaubst erschafft Deine Realitaet. ANGST ist eine sehr starke form von "Glauben" und je staerker die Angst umso wahrscheinlicher bestaetigt sie sich... bzw wirst Du immer so bewerten das Du Ihr mehr Kraft gibst!

Damit must Du aufhoehren.

Hoffe damit kannst du etwas anfangen... veraender Deine Perspective. So schlimm war die Situation doch gar nicht! Und selbst wenn Du jemanden angefahren haettest (das passiert ja tagtaeglich) waer auch das nicht das Ende der Welt! Weil auch das von den Seelen die die Opfer Rolle uebernommen haben doch genauso geplant war!

Gruss,

Triste


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noch was dazu


Posted from 174.115.207.106 by Triste on November 15, 2017 at 00:02:00:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by Triste on November 14, 2017 at 23:15:40:


Wovor genau hast Du Angst wenn Du sagst Du hast Angst davor einen Unfall zu bauen? Frag Dich das mal..

Ist es die Angst davor jemanden zu verletzen?! Wenn Du die Schoepfung verstehst eruebrigt sich dies ja...

Angst davor das Dir selber was dabei passiert?

Angst davor das Die anderen Dich dann verurteilen?!?!

geh der Angst mal auf den grund, vor was genau fuerchtest Du Dich?!

Gruss,

Triste


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Ich verstehe es nicht


Posted from 87.148.80.208 by !!! on November 15, 2017 at 09:16:25:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by native on November 14, 2017 at 18:32:00:


Hallo native,

> Kleines Beispiel aus meinem Alltag (irgendwie ist es immer das Autofahren) - ich traue mich zum ersten Mal, eine kleine Passage durch die Innenstadt zu fahren, weil ich es vorher immer gemieden habe. Zack, übersehe ich etwas, nehme 2 Fahrradfahrern die Vorfahrt,

Das Problem ist die Konzentrationskraft. Duch die Angst, die Du immer im "Hinterkopf" hast, ist die Kraft zur Aussenfokussierung z.B. statt 95 % nur 40 %, weil der Blick nach innen auf Angst gerichtet ist. Bei dem verminderten Blickwinkel ins Aussen übersiehst Du dann Dinge. Wenn Du dann noch Sätze wie "ich habe keine Angst" im Kopf kreisen lässt, wird die Konzentration nochmals eingeschränkt.

Wichtig wäre zur Stärkung deswegen viele Male zu probieren, in kleinen Phasen zuerst, völlig konzentriert einige Passagen zu fahren und zu beobachten, dass es immer leichter geht.

Das war jetzt nicht so jenseitig, hoffe es hilft Dir :)).

Lieben Gruß :)

!!!


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Ich verstehe es nicht


Posted from 178.3.250.237 by Olena on November 15, 2017 at 10:52:36:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by native on November 14, 2017 at 18:32:00:


nun kommt noch eine dritte Meinung aus dem Diesseits dazu!

Ich kann deine Angst total verstehen, weil ich selber darunter gelitten habe. Damals hat mir mein gesunder Menschenverstand dazu geraten, einfach mit dem Autofahren aufzuhören. Ich habe mich gefragt, warum soll ich mich dem Stress weiter aussetzen und durch meine miesen Autofahrerqualitäten auch noch andere Menschen in Gefahr bringen? Geh einfach locker mit dem Thema um und besinne dich auf die Dinge in deinem Leben, die dir Spaß bringen. Als passionierte Fußgängerin, die ich heute bin, kann ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen, warum ich mir damals diese panikartigen Zustände hinter dem Steuer angetan habe.

Vielleicht hatte ich mir als Vollseele ein autofreies Leben ausgesucht!? Seelen wollen in ihrer Inkarnation etwas erleben. Und ja doch – man erlebt eine Menge als Bahnfahrer und Fußgänger, was man so isoliert in seinem Auto nie erleben würde.

Natürlich gibt es auch andere Ängste, bei denen Vermeidungsstrategien eher die schlechtere Wahl sind. Ich hätte da einen Buchtipp für dich: “Die Natur der persönlichen Realität” von Jane Roberts. Mir hat die Lektüre absolut weitergeholfen, tiefersitzende Glaubenssätze bei mir aufzuspüren, zu analysieren und meine Denkstrukturen zu verändern. An letzterem arbeite ich noch! :-)

Einen schönen Tag wünsche ich dir, native!

Viele Grüße Olena


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noch was dazu


Posted from 91.15.128.81 by native on November 15, 2017 at 19:01:57:
In Reply to: noch was dazu posted by Triste on November 15, 2017 at 00:02:00:


Hallo Triste! Vielen Dank für deine schnelle Antwort!

Bei mir geht es tatsächlich um die negative Bewertung anderer, aufgrund derer ich mich schuldig fühle und mich schäme. Ich weiß, dass das ein negativer GS ist.

''Fast'' fühlt sich aber genauso an, wie wenn es wirklich passieren würde.

Ich verstehe nur nicht richtig, - und das ist das, worum es mir hier geht - wo die Grenze gezogen werden soll zwischen Retraumatisierung und Aufarbeitung bzw. warum es einerseits heißt, man muss die schlimmen Situationen nicht noch einmal durchleben, es mir andereseits aber inzwischen so regelmäßig passiert, dass ich am liebsten in kein Auto mehr steigen möchte. Das mit dem Autofahren war nur ein Beispiel. In anderen Situationen kommt es auch vor. Könntest du mir hier auf die Sprünge helfen?

Anfahren muss ich anscheinend keinen zur Aufarbeitung (und wenn es wirklich passieren würde, würde ich nie wieder in ein Auto steigen), aber ich muss 1000x durch Situationen gehen, die mich schuldig fühlen lassen, um aufzuarbeiten und anzuerkennen, es sind ja nur Gefühle? Das ist wahnsinnig entmutigend für die nächsten 10,20 Jahre meines Lebens, in denen ich aufarbeiten soll/muss. Ich hege inzwischen einen derartigen Groll auf meinen Guide, der mich immer wieder in solche Situationen bringt. Vor allem dann, wenn ich um Unterstützung bitte. Das, was dann oft kommt, ist für mich wahrlich keine Unterstützung.

Ich möchte mich als Schöpfer meiner Realität sehen und nicht als Opfer. Es klappt bedingt. Sicherlich nicht beim Autofahren :D

Vielen Dank nochmal und liebe Grüße


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Ich verstehe es nicht


Posted from 91.15.128.81 by native on November 15, 2017 at 19:10:47:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by !!! on November 15, 2017 at 09:16:25:


Hallo !!! Danke für diesen Input.

Du sprichst da tatsächlich was an, was mir auch vor einiger Zeit leider erst richtig bewusst wurde. Dass die Fehler zu großen Teilen durch die Angst kommen, allerdings auch nicht immer....

Hier komme ich an den Punkt, den ich unfair finde. Ich fahre z.B. ganz konzentriert, relativ angstfrei(sicher trotzdem nervös) und voller neu entdecktem Mut in eine Straße ein. Bitte innerlich darum, dass es mir gelingt und dass mir gezeigt wird, dass ich es sehr wohl KANN, das Autofahren, und dass ich der Angst nicht glauben soll. Übersehe trotzdem(oder grade deswegen?) etwas (das ich nicht übersehen dürfte)und baue fast einen Unfall, was die Angst verstärkt...

Das ist ein Schlag ins Gesicht für mich, wie soll ich es anders interpretieren? Ich dachte, mir soll gezeigt werden, dass es funktioniert, und nicht, dass es nicht funktioniert... :/

Liebe Grüße und Dankeschön


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Ich verstehe es nicht


Posted from 91.15.128.81 by native on November 15, 2017 at 19:22:33:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by Olena on November 15, 2017 at 10:52:36:


Danke dir, Olena, für deine Antwort,

du sprichst mir da aus der Seele. Würde ich nach meinem gesunden Menschenverstand gehen, würde ich auch Fußgängerin werden. Ich habe schon damals in der Fahrschule doppelt so viele Fahrstunden wie üblich gebraucht und weiß, dass ich (aufgrund von Unsicherheit und anderem) einfach keine aufmerksame Autofahrerin bin.

Ja, ich sehe mich persönlich auch ein bisschen als Gefahr im Straßenverkehr und habe immer das Gefühl, anderen etwas ''anzutun'', wenn ich (schlecht) Autofahre.

Nun bin ich fast gezwungen dazu, das Auto zu nehmen, da ich pendle. Umziehen nur deswegen möchte ich dann doch (noch) nicht ... Wäre das nicht das ultimative Vermeiden? Das soll ich doch nicht...würde nur gerne ^^ Aber durch Druck und Zwang (von ''oben'') werde ich regelrecht in diese Situationen genötigt .. Das hat für mich nichts mit Aufarbeitung zu tun, das ist für mich Tortur pur. Auch da bin ich ganz bei dir, wenn du sagst, du entscheidest dich bewusst dafür, dich dem Stress eben nicht mehr auszusetzen....

Naja, auf jeden Fall Danke sehr für deinen Buchtipp! :-)

Liebe Grüße und Danke dir


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noch was dazu


Posted from 87.173.133.146 by AnnaMutter on November 15, 2017 at 19:25:20:
In Reply to: noch was dazu posted by native on November 15, 2017 at 19:01:57:


Hallo Native,

Du musst Dich für NICHTS schuldig fühlen, wofür denn auch? Es läuft immer alles richtig. Was bedeutet denn Aufarbeitung? Sich seiner FALSCHEN Glaubenssätze bewusst werden und sich bewusst werden, was die Grundlage für das Trauma war, mehr braucht es nicht. Du musst nicht wütend auf Deinen Guide sein, der leistet viel Arbeit, um Dich auf Plan zu halten. Und er wird Dir dafür sorgen, dass Du immer und immer hingewiesen wirst auf das, was Du Dir bewusst machen/ aufarbeiten sollst. Es wird solange weh tun, bis Du Dich nicht mehr dagegen wehrst....

Vielleicht liest Du Dir die Beiträge von Triste und !!! noch einmal genau durch ....

Liebe Grüße Anna


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Ich verstehe es nicht


Posted from 217.82.45.15 by Monika on November 15, 2017 at 23:40:26:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by native on November 15, 2017 at 19:22:33:


Liebe native, du leidest unter Ängsten, nicht nur beim Autofahren. Die Ängste sind ja nur Symptome für etwas. Hast du je danach geforscht, was dahinter steht, bzw wofür die Ängste stehen? Um beim Autofahren zu bleiben: du schreibst, du bittest um Hilfe, die Situation gut zu meistern. Das Problem ist, du gibst Verantwortung ab. Einfach ausgedrückt, andere sollen die Situation für dich richten. So wird es aber nicht funktionieren. Die Herausforderung wäre dahin zu kommen, dir selbst zu trauen, von dir überzeugt zu sein und zwar voll und ganz, aus tiefstem Herzen. Egal worum es geht. Das ist natürlich nicht leicht. Erst recht nicht, wenn sich Ängste manifestiert haben. Ich höre heraus, du hast auch noch andere Angstmomente. So wäre es tatsächlich ein Ausweichen, wenn du das Fahren aufgibst. Es geht nicht nur ums Auto. Um dieses Problem und andere bewältigen zu können, müßtest du etwas machen, was dein Selbstvertrauen stabilisiert.Z.b die Erfahrung in einer Gruppe anerkannt, gemocht zu werden. Etwas tun, was du so wie andere auch bewältigen kannst. Soetwas kann man definitiv zb beim Sport erfahren. Du brauchst einen Boden, auf dem du schrittweise aufbauen kannst. Je stabiler du selbst wirst, umso mehr werden die Ängste in den Hintergrund treten. Also fokussiere dich nicht auf das Problem Auto.Dieses wird dir zunächst erhalten bleiben.Suche etwas für deine Freizeit, was dir insgesamt Auftrieb gibt, Freude bereitet, kleine Erfolgserlebnisse beschert. Ich verspreche dir, du wirst staunen. Und weißt du noch etwas? Das Gefühl ist toll, selbständig etwas getan zu haben, dein Leben in die Hand genommen zu haben, mit etwas so simplem, wie zb 1x/Woche zum Sport zu gehen, kann auch was anderes sein. Anstatt ein Stoßgebet loszuschicken und damit die Verantwortung abzugeben...damit bleibst du abhängig und du erlebst ja schon die ganze Zeit, dass es sich nicht gut anfühlt. Liebe Grüße Monika


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noch was dazu


Posted from 174.115.207.106 by Triste on November 15, 2017 at 23:53:37:
In Reply to: noch was dazu posted by native on November 15, 2017 at 19:01:57:


Hallo Native,

Du hast da mit einem Kindheits Trauma zu tun!

"Wenn ein Kind beschaemt wird, lernt es sich schuldig zu fuehlen"

Da wuerde ich ansetzen... versuch Dir in erinnerung zu rufen welche Kindheits Situatio(nen) das bei Dir so stark manifestiert haben!

Ausserdem: "Wenn ein Kind ermutigt wird lernt es sich selbst zu vertrauen" und "Wenn ein Kind geborgen lebt lernt es zu vertrauen"

Fang damit an Dich zu erinnern wo das ganze begonnen hat wenn Deine Eltern dafuer verantwortlich waren dann must Du Ihnen jetzt dafuer vergeben! Damit das keine Macht mehr ueber Dich hat. Durch das Vergeben bewegst Du Dich dann aus der Opfer Rolle heraus! Sobald Du das machst wird sich bereits vieles aufloesen...

Auch mit Deinem Guide (indem Du Ihn verantwortlich machst) siehst Du Dich und manoevrierst Dich in die Opferrolle.

Aus der Opferrolle must Du rauskommen und das faengt mit der Aufarbeitung die ich oben angesprochen habe an!

Gruss,

Triste


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Ich verstehe es nicht


Posted from 87.148.64.75 by !!! on November 16, 2017 at 10:14:11:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by native on November 15, 2017 at 19:10:47:


Hallo native,

> Hier komme ich an den Punkt, den ich unfair finde. Ich fahre z.B. ganz konzentriert, relativ angstfrei(sicher trotzdem nervös) und voller neu entdecktem Mut in eine Straße ein. Bitte innerlich darum, dass es mir gelingt und dass mir gezeigt wird, dass ich es sehr wohl KANN,

Dabei bist Du nicht voll konzentriert. Die innerliche Bitte wäre jetzt z. B. die Ablenkung, der Fokus auf jemanden gerichtet, der sozusagen "mitfährt" und so fahren verschiedene Level. Die Thematik ist gar nicht so einfach, aber bei 100 % Konzentration *auf Erde* passiert 100 % kein Fehler.

Viel Glück :)

!!!


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Ich verstehe es nicht


Posted from 91.62.184.216 by Tanja on November 17, 2017 at 08:46:43:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by !!! on November 16, 2017 at 10:14:11:


Hallo Native!

Auch wenn die Situation nicht sehr angenehm gerade für dich ist, so möchte ich dir dennoch für deine Beiträge und den anderen für ihre Antworten danken, da es auch genau mein Thema gerade ist.

Eine kleine Anmerkung: Du findest es unfair. Du hast dich bemüht und bekommst jetzt quasi eine auf den Deckel...So empfindest du es, weil du BEWERTEST.

Niemand straft dich! Gerade liest sich das so, als wenn du deine Aufgaben machst und die bösen Guides strafen dich, warum auch immer, dabei hast du doch alles richtig gemacht ;-) (Und verstehst jetzt entsprechend die Welt nicht mehr...)

Dem ist aber nicht so, die Situation kann eine andere sein, als das, was du hineininterpretierst, wir wissen es ganz einfach nicht.

Es geht ja nicht darum, Dinge abzuarbeiten, nach einem gewissen Schema um dann "belohnt" zu werden...Dies wäre wieder ein Kontrollversuch, letztlich aus Angst.

Ich würde tatsächlich versuchen, das Thema Auto mal loszulassen, da du so stark darauf konzentriert bist...Wie das aussehen soll, musst du schauen, es gibt sicher eine Lösung.

Es wäre ja auch kein Verbrechen, das Fahren mal sein zu lassen. Die Angst hat dann nicht gewonnen, du hast nur erst mal Abstand zu dem Thema. Denn ständige Überforderung tut selten gut.

Oft kommt mit dem Loslassen, auch mit dem Loslassen, sich immer wieder zu fragen, was warum wie ist dann von ganz allein die Antworten.

Ich weiß wie schwer das ist, einfach zu vertrauen und das Denken und kontrollieren und verstehen wollen sein zu lassen, aber tatsächlich kommen dann Antworten.

Ich z.b. pendel inzwischen oft mit dem Bus und dadurch bin ich soweit entspannt, das ich öferts mal freiwillig Auto fahre. Ich musste das Thema aber erst mal los lassen.

In den Urlaub fahre ich z.B. nicht mehr mit dem Auto, sondern nurnoch mit dem Zug, weil ich Fahren nicht mehr so gern mag und es mich stresst. Das nur als Beispiel.

Ich hoffe du verstehst meinen Beitrag nicht werten..ich kenne solche Gedankenmuster sehr gut.

LG Tanja (Morti)


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Ich verstehe es nicht


Posted from 91.62.184.216 by Tanja on November 17, 2017 at 08:48:43:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by Tanja on November 17, 2017 at 08:46:43:


Ps: Ich habe gerade gesehen, das ähnlich schon geantwortet wurde :-)


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Ich verstehe es nicht


Posted from 87.142.4.13 by Shawna on November 18, 2017 at 11:24:21:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by native on November 14, 2017 at 18:32:00:


Liebe native,

du hast ja schon viele Antworten bekommen. Noch ein paar ergänzende Worte von meiner Seite;)

Wenn du den übergeordneten Zusammenhang besser verstehen kannst, dann löst das vielleicht die Angst. Vielleicht deshalb, weil weder ich noch andere wissen, was dein Weg ist und was mit dieser angstbesetzten Situation bei dir bezweckt werden soll.

Zum übergeordneten Zusammenhang: Alle Verkehrsteilnehmer entscheiden für sich (bzw ihre VS entscheidet das), ob sie an diesem Tag unbeschadet durch den Verkehr kommen oder nicht. Wenn nicht, so ist das genauso vorgesehen, wie wenn sie ohne Schaden bleiben. Es liegt also nicht allein an dir, ob etwas passiert oder nicht. ALLE Beteiligten haben da ihre Finger im Spiel. Was ist das Schlimme daran, wenn etwas passiert? Was fürchtest du? Den körperlichen Schaden, die Wut der anderen, ...? Und gab es eine ähnliche Situation in deiner Vergangenheit (Wut von anderen auf dich, körperliche Schädigung,...)? Mach dir vielleicht Notizen, eine Mind-Map, so kannst du deine Gedanken evtl besser sortieren und kommst zum Auslöser.

Du sagtest in etwa, eine Vermeidungsstrategie komme für dich nicht in Frage und sei auch nicht gut. Generell sind Vermeidungsstrategien weder gut noch schlecht. Sie sind eine Möglichkeit von vielen, eine Situation zu meistern. Die Bewertung "schlecht" ist schon wieder menschlich ;) Viele Menschen fahren aber gut mit dieser Bewältigungsstrategie, demnach ist es von der Seele so gewollt. Sonst würde der Drang bestehen, aus der Vermeidung herauszukommen.

Ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sagen, dass auch für angstfreie Autofahrer wie mich das Fahren im Berufsverkehr bzw vor und nach der Arbeit ziemlich anstrengend sein kann. Und ich bin auch schon mehrmals sehr knapp an einem Auffahrunfall vorbei (wirklich megaknapp) oder hab beim Ausparken auf dem Supermarktparkplatz fast einen Passanten umgefahren, weil die selbst auch überhaupt nicht schauen *grummel* ;)

Ich bin mir sicher, du findest die FÜR DICH passende Bewältigungsstrategie für diese Situation. Ob das nun Aufarbeitung ist oder Vermeidung oder etwas ganz anderes, das wird sich dir zeigen. Geh nach deinem Gefühl. Was WILLST du tun (oder nicht tun)? Denk dran: es gibt kein richtig oder falsch dabei, keine gute oder schlechte Strategie. Das sind nur Bewertungen.

Alles Liebe Shawna


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Ich verstehe es nicht


Posted from 91.15.142.242 by native on November 19, 2017 at 12:14:45:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by Monika on November 15, 2017 at 23:40:26:


Hallo und Danke, Monika!

Ich forsche seit 2/3 Jahren (meiner Meinung nach) intensivst, für was die Ängste stehen. Ich hab das Gefühl, ich bin da auch schon weiter gekommen, als ich hier in meinen Posts immer den Anschein mache ^^' Ich schreibe auch immer aus Verzweiflung und ganz, ganz viel Wut auf mein Leben, weshalb es wahrscheinlich extrem bewusstseinsverengt rüberkommt. So ist es tatsächlich nicht immer! :D

''Ich höre heraus, du hast auch noch andere Angstmomente. So wäre es tatsächlich ein Ausweichen, wenn du das Fahren aufgibst. Es geht nicht nur ums Auto. Um dieses Problem und andere bewältigen zu können, müßtest du etwas machen, was dein Selbstvertrauen stabilisiert.''

Danke dir! Autofahren aufzugeben ist wirklich keine Option, da ich vom Land in die Stadt muss und kein Bus fährt. Ich teile die Strecke ja schon in Auto, Zug und U-Bahn. Selbstvertrauen aufbauen, auch da bin ich dran! Fortschritte sind da ... aber minimal. Die negativen GS sind hier so stark und tief verankert, dass sie schwer aufzulösen sind.

Ich habe tatsächlich etwas gefunden, was mir den Sinn im Leben gezeigt hat, und das studiere ich nun auch - leider ist auch das immer wieder mit großen Ängsten/Hürden verbunden ...

Nun gut..

Ich danke dir sehr für deine Worte! Liebe Grüße


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Ich verstehe es nicht


Posted from 91.15.142.242 by native on November 19, 2017 at 12:24:55:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by Tanja on November 17, 2017 at 08:46:43:


Hallo Tanja!

Auch wenn mich niemand straft, kann ich aus meiner Perspektive ja trotzdem sagen, dass der Guide aus irdischer Sicht trotzdem relativ sch*ße mit mir umspringt (von Zeit zu Zeit), manchmal is er auch ganz nett ;). Klar, er soll nicht mein bester Freund werden oder mir den Plan durch zu viel Mitleid versauen - aber unter Unterstützung in Momenten, in denen ich mich eh schon alleingelassen fühle, verstehe ich einfach was anderes...

Und ich weiß durchs Forum/Reading von seiner Existenz und kann ihn auch ab und zu fühlen. Da ist es doch nicht ganz abwegig, ihn auch in meine Überlegungen mit einzubeziehen ;-D

''Oft kommt mit dem Loslassen, auch mit dem Loslassen, sich immer wieder zu fragen, was warum wie ist dann von ganz allein die Antworten.''

Ich versuche es wirklich. Dann kommt leider noch oft eine totale Wut in mir auf, ich wäre ja nur Spielball usw. Sehr irdisch gedacht, ich weiß...

Dankeschön an dich für deine Antwort und liebe Grüße!


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noch was dazu


Posted from 91.15.142.242 by native on November 19, 2017 at 12:30:15:
In Reply to: noch was dazu posted by Triste on November 15, 2017 at 23:53:37:


Hallo Triste,

ich vermute, die Ursache, das Trauma, bzw. all das, was da hineinspielt, schon relativ ''gut'' auseinandergepflückt zu haben.

Es ist zumindest nicht so, dass ich da noch total im Dunkeln tappe. Es ist nur leider nicht nur 1 einziges, sondern vielmehr 1 grundlegendes Ereignis und dann viele verschiedene Situationen, über Jahre hinweg, in der ich mir auch die Opferrolle antrainiert habe bzw. in der ich zum Opfer gemacht wurde.

Von Vergebung bin ich noch ein ganzes Stück weg. Da ist einfach noch zu viel Hass und Wut in mir ..

Ich versuche, weiter dranzubleiben!

Vielen Dank und liebe Grüße!


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(27233)


noch was dazu


Posted from 91.15.142.242 by native on November 19, 2017 at 12:37:16:
In Reply to: noch was dazu posted by AnnaMutter on November 15, 2017 at 19:25:20:


Hallo AnnaMutter!

Der Grundlage des Traumas bin ich zu Teilen schon gewahr geworden (glaube ich? denke ich?). Trotzdem ist mein Leben dadurch nicht nur besser geworden, eher ''extremer''. Höhere Hochs, tiefere Tiefs ... ''Es wird solange weh tun, bis Du Dich nicht mehr dagegen wehrst....''

Okay... rosige Aussichten für die nächsten Jahre sind das ja nicht unbedingt. Ich werde schon seit Jahren zeitweise so unter Druck gesetzt, dass ich ,metaphorisch gesprochen, auf dem Boden liege... Entschuldigung, das verbittert mich gerade nur etwas. Ich sollte vielleicht ein bisschen Abstand zur Jenseitsthematik gewinnen. In meinem Zustand interpretiere ich vieles fehl...

Vielen lieben Dank und liebe Grüße.


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Ich verstehe es nicht


Posted from 91.15.142.242 by native on November 19, 2017 at 12:44:40:
In Reply to: Ich verstehe es nicht posted by Shawna on November 18, 2017 at 11:24:21:


Hallo Shawna!

''Was fürchtest du? Den körperlichen Schaden, die Wut der anderen, ...? Und gab es eine ähnliche Situation in deiner Vergangenheit (Wut von anderen auf dich, körperliche Schädigung,...)? Mach dir vielleicht Notizen, eine Mind-Map, so kannst du deine Gedanken evtl besser sortieren und kommst zum Auslöser. ''

Wie unten schon irgendwo erwähnt, denke ich, dahingehend tatsächlich schon ein bisschen erfolgreiche Arbeit gemacht zu haben. Ich weiß mehr oder weniger, wo die Schuld und Scham herkommen. Ich stecke abe auch einfach noch sehr in diesem Mindset drin. Für mich ist es immer noch Realität und wie ich das ändern kann, weiß ich nicht so recht.

''Du sagtest in etwa, eine Vermeidungsstrategie komme für dich nicht in Frage und sei auch nicht gut. Generell sind Vermeidungsstrategien weder gut noch schlecht. Sie sind eine Möglichkeit von vielen, eine Situation zu meistern. Die Bewertung "schlecht" ist schon wieder menschlich ;) Viele Menschen fahren aber gut mit dieser Bewältigungsstrategie, demnach ist es von der Seele so gewollt. Sonst würde der Drang bestehen, aus der Vermeidung herauszukommen.''

Ich denke, nein, weiß, dass Vermeidung für mich nicht mehr gewollt ist. Mir wurde es in den letzten Jahren oft schmerzhaft gezeigt. Deshalb spreche ich von ''ich *soll* nicht''. ;)

''Ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sagen, dass auch für angstfreie Autofahrer wie mich das Fahren im Berufsverkehr bzw vor und nach der Arbeit ziemlich anstrengend sein kann. Und ich bin auch schon mehrmals sehr knapp an einem Auffahrunfall vorbei (wirklich megaknapp) oder hab beim Ausparken auf dem Supermarktparkplatz fast einen Passanten umgefahren, weil die selbst auch überhaupt nicht schauen *grummel* ;)''

Danke hierfür! Wirklich! Das hat mich grade zum Schmunzeln gebracht und es hilft mir ungemein, davon zu lesen, dass es nicht nur mir so geht und ich nicht die einzige auf der Welt bin, die solche Erfahrungen macht! :-)

''Ich bin mir sicher, du findest die FÜR DICH passende Bewältigungsstrategie für diese Situation.''

Ich hoffe doch sehr, danke dir!

Liebe Grüße


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noch was dazu


Posted from 84.119.229.30 by Dawn on November 19, 2017 at 14:01:21:
In Reply to: noch was dazu posted by native on November 19, 2017 at 12:37:16:


Ja, deine Interpretationen werden dir nicht immer helfen die Sicherheit zu gewinnen. Die Lösung bei deinem Problem ist einfach und banal, sammle Erfahrung im Straßenverkehr, dann wird es dir auch nicht mehr so oft passieren Verkehrsregeln zu vergessen. Die Schuld bei den Guides / Plan zu suchen, weil du einen Fehler gemacht hast, halte ich z.b. für übertrieben. Klar die Angstgefühle machen dich unsicher in dem Fall geht ein negativer Punkt zu den Guides wegen der Angstgefühle, aber vieles beim fahren ist nun mal auch Erfahrung und das braucht Zeit. Du könntest z.b. üben auf Landstraßen zu fahren, weil es dort einfacher ist.


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noch was dazu


Posted from 91.15.158.64 by native on November 19, 2017 at 16:46:52:
In Reply to: noch was dazu posted by Dawn on November 19, 2017 at 14:01:21:


Hallo liebe(r) Dawn!

Danke dir für deine Sichtweise.

Es betrifft ja nicht nur den Straßenverkehr. Und auch sind es leider keine normalen Fehler mehr, sondern schon fortgeschrittene :D Bedingt nur eben durch die Angst einerseits und gesundheitliche Probleme andererseits. Ich möchte mich jetzt in meinen Argumentationen auch gar nicht weiter im Kreis drehen und den Thread unnötig in die Länge ziehen...

Deshalb Danke für deine Vorschläge! Das mit dem Üben kann nie schaden.

LG


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