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Wunsch vs. Benötigen

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Posted from 80.131.226.160 by native on March 16, 2019 at 01:57:59:

Hallo zusammen!

In Buch 3 auf S. 480 steht:

''Allerdings meine ich mit dem Begriff wünschen nicht benötigen, denn wenn wir den Gedanken hegen, etwas zu benötigen, wird sich diese Überzeugung auch in der äußeren Realität widerspiegeln. Wir erschaffen mit diesem Gedanken also nicht das Objekt, was wir glauben zu benötigen, sondern vielmehr den Zustand des Benötigens, zum Beispiel Armut.''

Wo genau ist denn der Unterschied zwischen Wunsch und Benötigen? Erschaffe ich mir automatisch mit dem Wunsch nach etwas den Mangel daran, weil ich mich auf das Benötigen, das Fehlen des Objektes, und nicht das eigentliche ''Haben'' des Objektes konzentriere?

So wie ich einige Textstellen in Seths 'Nature of personal reality' verstanden habe, kann man, sobald die negativen GS erkannt sind, diese zur erWÜNSCHTen Richtung hin beeinflussen, indem man die negativen durch positive ersetzt. So weit, so gut, das wird ja hier auch gelehrt.

Ist nicht dieses Verlangen selbst wieder ein Wunsch? Wunsch nach Gesundheit bei Krankheit, beruflichem Erfolg bei Versagen im Job, Arbeitslosigkeit usw.

Ich finde Seths beschriebene Visualisierungsübung, sich das erwünschte Endergebnis genau und detailliert vor Augen zu führen, super, aber wird hier nicht auch irgendwo der Mangel ausgedrückt? Er schreibt ja, man soll diese Übung nicht länger als wenige Minuten machen, um das Gefühl des Nicht-Habens nicht zu bestärken.

Heisst das jetzt, der alleinige Wunsch nach Verbesserung der eigenen Situation bestärkt den Mangel, weil er ihn ausdrückt? Man kann doch aber seine Situation annehmen und dennoch merken, man möchte sie verändern, man braucht doch den eigenen Willen (und Wunsch), etwas an sich/im Leben zu ändern, sonst verfällt man doch in totale Passivität und Resignation...? Oder ist Wünschen demnach nicht förderlich? So ganz blicke ich noch nicht durch...

Vielleicht könnt ihr mir auf die Sprünge helfen, Danke schonmal dafür und liebe Grüße!





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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 91.55.254.34 by AnnaMutter on March 16, 2019 at 09:20:55:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 16, 2019 at 01:57:59:


Hallo Native,

wir sollten hier unterscheiden, etwas zu benötigen ist in unserer Werteskala immer höher (dramatischer) als nur der bloße Wunsch. Ich denke es geht hier vor allem um das Annehmen-Können einer Situation und um das "entspannte" Visualisieren, was ich gerne möchte und die Vorfreude. Wenn wir einen Wunsch haben, sollten wir vielleicht auch erst einmal dahinter blicken und schauen, warum wir etwas wollen. Wenn, wie im Band 3 steht, hinter dem Wunsch eine Angst vor etwas Bestimmten zu entdecken ist, dann funktioniert es nicht.

Im Grunde kannst Du sagen, dass vorwiegend die Angst, der Urheber ist, wenn wir "scheitern". Wenn wir vertrauen, dass alles eh immer und zu jeder Zeit in Ordnung ist, dann wird auch das Visualisieren und Materialisieren leichter möglich sein, da man sich nicht mehr darauf versteift.

Ich hoffe, ich konnte es etwas besser verständlich machen.

Liebe Grüße Anna


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 91.0.126.55 by Inalina on March 16, 2019 at 10:49:48:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 16, 2019 at 01:57:59:


Hallo native,

Da ja alles Plan ist kann man sich nur wünschen was man wünschen/wollen soll, wie es Caro schon mal geschrieben hat.

Ob das gewünschte dann auch tatsächlich eintritt hängt auch wiederum mit dem Plan zusammen. Ich könnte mir das so vorstellen, dass man dann so zusagen in Resonanz mit seinem Plan tritt. Übungen helfen nur wenn sie gemäß Plan helfen sollen. Das geht dann Hand in Hand.

Viele Grüße Inalina


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 194.96.43.4 by Pepi on March 16, 2019 at 12:57:11:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by AnnaMutter on March 16, 2019 at 09:20:55:


Hallo native, vielleicht darf ich dir mit meiner bisherigen Lebenserfahrung (ich bin 62 J.) den Begriff Wunsch so erklären, wie ich diesen Erlebt habe. Die Wünsche meiner Kinder- und Jugendzeit, auch später noch, als reiferer Mensch, kann man fast zur Gänze unter dem Oberbegriff -WUNSCHDENKEN verstehen. D.h., man möchte seine Lebenssituation durch die Erfüllung des Wunsches ändern oder bereichern, was sich aber meistens nicht realisieren ließ/läßt. Als Kind werden einem von den Eltern Wünsche erfüllt. Das sind kleine Wünsche, meistens Spielsachen, Gegenstände für Hobbies, etc. Aber die Wünsche in späteren Jahren, nach einem schönen Auto, einer netten Frau, nach einem Super -Job,usw. Ja, an wen soll man die richten. "Lieber Gott, bitte ich wünsche mir....." Es kann sein, dass sich der "Liebe Gott" dann denkt, "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott". Ich bin dann später dahintergekommen, dass wünschen allein nichts bewirkt, außer Kopfweh, weil man es nicht so einfach bekommt was man will. Wenn man aber wirklich was "benötigt", und ich wünsche, dass sich was ändert, dann muss ich es wollen,selbst was unternehmen, ändern. Und da bin ich im Laufe der letzten 15 bis 20 Jahre dahintergekommen, dass, wenn es nach deinem Plan sein soll, die geistigen Helfer gerne mithelfen, das Leben, die Lebenssituation, die Realität zu ver-ändern. Dann geht auch dein Wunsch in Erfüllung. Aber wenn es nicht der Plan sein sollte wenn du was veränderst, dann bekommt du kleine Hinweise in Form von, das Telefon ist andauernd besetzt, oder die Bank bewilligt den Kredit für.... nicht, oder du hast überhaupt kein gutes Bauchgefühl dabei, wenn du am Abend schlafen gehst, oder am Morgen munter wirst, und dein erstes Gefühl ist dieser Wunsch, der dir jetzt schon im Magen liegt. Vertraue der Hilfe der geistigen Welt, oft geht etwas ganz leicht, dann soll es so sein, wenn es sich wehrt, vergiss es, oder versuche es zu einem späteren Zeitpunkt wieder.

Ich hoffe meine Geschichte hat dir geholfen. LG Pepi


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 161.97.235.130 by Peter on March 16, 2019 at 13:34:04:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 16, 2019 at 01:57:59:


Hallo native,

bei diesem Thema geht es ums Materialisieren, das bei uns Menschen aufgrund unseres noch relativ niedrigen Bewusstseins nur aeusserst begrenzt moeglich ist. Der Gedanke erzeugt die Materie, darauf hat Seth sich bezogen. Und deshalb kommt es auf den Gedanken an.

Schau auf das Verb im Satz "Ich brauche etwas". Das Verb ist brauchen und die Aussage ist negativ, denn sie drueckt einen Mangel aus. Laut Seth wird dann ein Beduerfnis materialisiert. Deshalb sollte man darauf achten, die Saetze positiv zu formulieren. Anstatt zu denken, "ich brauche bzw. moechte mehr Geld", soll man sich vorstellen, wie schoen es sein wird, "wenn ich dann erst mehr Geld HABE". Der Unterschied besteht also zwischen dem Brauchen und Haben, und anstatt ein Brauchen zu materialisieren, soll dadurch ein Haben materialisiert werden.

Natuerlich kann das nur im Rahmen unseres Plans ablaufen.

> ...man braucht doch den eigenen Willen (und Wunsch), etwas an sich/im Leben zu ändern, sonst verfällt man doch in totale Passivität und Resignation...?

Sicher darfst du deine Wuensche haben, es geht nur darum, WAS du materialisierst, ein Beduerfnis oder eine Verbesserung. Denke immer positiv! :)

Alles Liebe, Peter


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 161.97.235.130 by Caro on March 17, 2019 at 00:02:59:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 16, 2019 at 01:57:59:


Hallo Native,

wie Peter und auch Anna bereits schrieben, geht es primaer um die Motivation heraus, aus der du dir etwas wuenschst. Wuenschst du es dir, weil es dich so erfreut und dich erfuellt? Oder wuenschst du es dir aus einem Gefuehl des Mangels heraus und willst es vielleicht gar nicht wirklich, sondern moechtest es nur verwenden, um einen Mangel zu beseitigen. Letzteres funktioniert eh nicht, d.h., selbst wenn das Gewuenschte in dein Leben tritt (und das kann es durchaus, wenn der Plan es vorsieht), wird der Motor hinter allem (Mangel) bestehenbleiben und dafuer sorgen, dass du trotz Wunscherfuellung unerfuellt bleibst.

Grundsaetzlich gilt, dass kein Glaubenssatz in der Tiefe stehen darf, der dem Wunsch entgegensteht. Glaubst du z.B., nichts wert zu sein und daher nichts gutes/schoenes im Leben zu verdienen, wird dieser Glaubenssatz alleine gegen die Materialsiation von allem guten/schoenen arbeiten. Das ist aber alles auch so gewollt, da es den Betroffenen mehr zu sich selbst fuehrt, also ihm zeigt, wo Probleme im Denken und emotionale Blockaden liegen.

> So wie ich einige Textstellen in Seths 'Nature of personal reality' verstanden habe, kann man, sobald die negativen GS erkannt sind, diese zur erWÜNSCHTen Richtung hin beeinflussen, indem man die negativen durch positive ersetzt. So weit, so gut, das wird ja hier auch gelehrt.

Das ist zwar richtig, funktioniert aber nur, wenn darunter wirklich nichts mehr liegt, das die negativen GS aufrechterhaelt. Versucht man, positive GS ueber negative zu schieben oder negative abzulegen, obwohl der Motor dahinter (tieferliegender GS) noch existiert, ist die Aktion ebenfalls zum Scheitern verurteilt.

Beispiel: Du erkennst, dass du glaubst, nichts verdient zu haben, weisst aber nicht, dass dieser GS ("Ich verdiene nichts") auf dem noch tieferliegenden GS "Ich bin nichts wert" basiert. Wenn du dir jetzt suggerierst, dass doch sehr wohl etwas verdienst, obwohl du in der Tiefe deines Herzens glaubst, dass du nichts wert bist, wird dieser tieferliegende GS weiterhin gegen die "Wunscherfuellung" arbeiten.

> Ist nicht dieses Verlangen selbst wieder ein Wunsch? Wunsch nach Gesundheit bei Krankheit, beruflichem Erfolg bei Versagen im Job, Arbeitslosigkeit usw.

Ja, aber am Thema vorbei. Wenn du dir Gesundheit wuenschst, wenn du krank bist, ist das zwar verstaendlich, aber du ignorierst hier die Krankheit. Und wenn du sie ignorierst, uebergehst du einen wichtigen Punkt, naemlich, dass du die Krankheit selbst erschaffen hast. Die Frage, die du dir daher immer stellen kannst und solltest, ist, warum du etwas erschaffen hast. Wenn du dich als arm empfindest, frage dich, warum? Welcher GS in dir steckt dahinter? Wenn du dich als krank wahrnimmst, dann frage dich erneut, warum? Warum habe ich die Krankheit erschaffen?

Wenn du vertraust, dass dir nur geschieht, was dir dient, kannst du diese Fragen ganz neutral stellen, ohne den Hintergedanken, "etwas wegmachen" zu wollen. Denn um etwas wegzumachen, musst du erst mal dahinterkommen, warum es ueberhaupt da ist. Und wenn du vertraust, dass es nur fuer dich da ist, um dir zu helfen, kannst du es viel leichter annehmen. Nicht immer koennen wir verstehen, warum etwas erschaffen wurde. Oftmals liegt der Sinn tiefer, als der menschliche Verstand begreifen kann. Aber wenn du dich oeffnest, kannst du zumindest spueren, dass es in Ordnung ist, wie es ist, und auch, dass du es selbst so wolltest.

Aus dem Zustand der Annahme heraus entwickelt sich dann auch alles andere viel leichter.

Grundsaetzlich ist es wichtig zu verstehen, dass Materialisation nur ein Resultat ist. Wer also den Gedanken hat, sich durch Materialisation (Wunscherfuellung) gluecklich oder zufrieden zu machen oder einen Mangel zu beseitigen, der wird scheitern. Wer aus Unzufriedenheit heraus handelt, wird auch das immer wieder gespiegelt/vorgehalten bekommen, d.h. seine eigene Unzufriedenheit (die wiederum auf Aengsten basiert, die durch hinderliche GS aufrechterhalten werden). Man kann also nicht daran vorbeilaufen oder seine eigene Heilung (Bewusstseinserweiterung) umgehen.

Und wenn man hindurchgeht, sich also mit seinen eigenen Aengsten tiefer auseinandersetzt und beginnt, dem Leben mehr zu vertrauen, wird auch das "Materialisieren" leichter, weil es aus Zufriedenheit und einem Gefuehl der Fuelle heraus passiert. Wer gluecklich ist, wird das so auch immer wieder nach aussen projizieren.

> Ich finde Seths beschriebene Visualisierungsübung, sich das erwünschte Endergebnis genau und detailliert vor Augen zu führen, super, aber wird hier nicht auch irgendwo der Mangel ausgedrückt? Er schreibt ja, man soll diese Übung nicht länger als wenige Minuten machen, um das Gefühl des Nicht-Habens nicht zu bestärken.

Wie gesagt, solange der Mangel nur oberflaechlich ist und kein tieferliegender GS dagegenarbeitet, ist diese Huerde relativ leicht zu ueberkommen. Allein die Vorstellung des Gewuenschten reicht aus, um das Gewuenschte zu erschaffen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber mitteilen, dass wirklich absolut kein GS dagegenarbeiten darf. Wenn man etwas fuer unmoeglich oder sehr unwahrscheinlich haelt, ist das bereits etwas, was gegen die Wunscherfuellung arbeitet. Sich vorzustellen, wie es ist, wenn der Wunsch erfuellt ist, ist m.E. nur dann erfolgreich, wenn man in der Lage ist zu glauben, dass es wirklich bereits so ist. Ist da auch nur ein kleiner Funken Zweifel, arbeitet man automatisch wieder gegen sich selbst. Und das ist vermutlich das, was Seth durch diese zeitl. Limitierung der Uebung vermeiden moechte.

> Heisst das jetzt, der alleinige Wunsch nach Verbesserung der eigenen Situation bestärkt den Mangel, weil er ihn ausdrückt?

Nein, nicht unbedingt. Es geht hier wie gesagt um die Motivation dahinter. Wenn du eine wichtige Erfahrung umgehen moechtest, also "Materialisation" verwenden moechtest, um einer Erfahrung auszuweichen und damit eine noetige Entwicklung zu umgehen, wirst du scheitern.

Daher ist es so wichtig zu verstehen, dass Materialisation keine "Aufgabe" ist, kein Ziel, das man erreichen kann, sondern sie ist die automatische Folge des eigenen Zustandes. Wenn es im Leben nicht so laeuft, wie man sich das wuenscht, ist ein tieferes Hinschauen sinnvoll, um herauszufinden, was nicht stimmt - man kommt so automatisch zu sich selbst und tieferer Einsicht. Und ist das einmal passiert, wendet sich automatisch alles "zum Guten", was sich wieder auf die "Materialisationen" im Leben auswirkt.

> Man kann doch aber seine Situation annehmen und dennoch merken, man möchte sie verändern, man braucht doch den eigenen Willen (und Wunsch), etwas an sich/im Leben zu ändern, sonst verfällt man doch in totale Passivität und Resignation...?

Resignation ist nicht das Resultat von Annahme, sondern eher ein "Ertragen". Annahme ist etwas, das aus dem Vertrauen heraus geschieht, dass alles einen sehr guten Zweck erfuellt und in Ordnung ist, wie es ist.

Generell kann man sagen, dass, wenn etwas enorme Energien benoetigt, es dem eigenen tieferen Wunsch entgegenlaeuft. Waehrend es, wenn es in Harmonie mit den eigenen Wuenschen ist, ganz leicht von der Hand geht und ueberhaupt keine Energie benoetigt. Im Gegenteil, es passiert dann einfach als Konsequenz.

> Oder ist Wünschen demnach nicht förderlich? So ganz blicke ich noch nicht durch...

Wie gesagt, die Motivation hinter dem Wunsch ist entscheidend. Worum geht es dir wirklich, wenn du dir etwas wuenschst?

Letztendlich ist es wichtig zu verstehen, dass Materialisation nichts ist, was das Leben oder die eigene Situation verbessern kann, und sie sollte auch nie als Mittel dazu betrachtet werden. Materialisation ist nichts weiter als ein Selbstausdruck. Da du alles in deinem Leben materialisiert hast, kann dich das Aussen also nach innen fuehren - und genau dazu ist es fuer uns Menschen ja auch gedacht.

Liebe Gruesse
Caro


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 80.131.226.160 by native on March 17, 2019 at 18:28:29:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by Pepi on March 16, 2019 at 12:57:11:


Hallo Pepi,

danke Dir für deine Schilderungen! Mit deinen 62 Jahren haste tatsächlich schon ein bissl mehr Lebenserfahrung auf dem Buckel als ich *grins*

''Wenn man aber wirklich was "benötigt", und ich wünsche, dass sich was ändert, dann muss ich es wollen,selbst was unternehmen, ändern.''

Ja, natürlich, erwarten, dass man alles vor die Füße getragen bekommt, ist sicherlich nicht Sinn der Sache.

''Und da bin ich im Laufe der letzten 15 bis 20 Jahre dahintergekommen, dass, wenn es nach deinem Plan sein soll, die geistigen Helfer gerne mithelfen, das Leben, die Lebenssituation, die Realität zu ver-ändern. Dann geht auch dein Wunsch in Erfüllung. Aber wenn es nicht der Plan sein sollte wenn du was veränderst, dann bekommt du kleine Hinweise in Form von, das Telefon ist andauernd besetzt, oder die Bank bewilligt den Kredit für...''

Ja, das kann ich auch bestätigen. Wenn man mit dem Kopf durch die Wand will, und trotzdem nichts geschieht, dauert es halt aber mitunter lange zu verstehen, dass es evtl. nicht sein soll. Letzten Endes mag ich persönlich dann aber auch diese Vorstellung nicht, dass an mich von 'außen'(geistige Helfer, wer auch immer etc.) herangetragen wird, was geht oder nicht. Ich würde da schon gerne immer selbst 'Hand anlegen'. Vielleicht ist das aber auch einfach Sturköpfigkeit, haha ;)

LG!


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 80.131.226.160 by native on March 17, 2019 at 18:37:48:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by AnnaMutter on March 16, 2019 at 09:20:55:


Danke Dir, AnnaMutter!

Ich verstehe, was du meinst mit der Angst. Letzten Endes habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass Angst mobilisiert und antreibt und sich daraus mein Leben auch schon positiv verändert hat - ist das jetzt ''schlecht''? (In Anführungszeichen, weil Werten ja so ne Sache ist...)

Dieses Vertrauen, dass alles so, wie es ist, gut ist, bringt mich in einen Zustand der Passivität, in dem ich nichts mehr ändern will, in dem ich keinerlei Perspektive für mich sehe. Der Wunsch, etwas zu ändern, und das Wissen, dass ich das tatsächlich, wirklich KANN, wenn ich mit meinen GS arbeite, dagegen, motiviert mich. Ich habe im letzten halben Jahr viel an meiner Sicht und Einstellung geändert und war wahrscheinlich noch nie im Leben so zukunfts- und hoffnungsfroh wie jetzt. Angst ist dennoch im Spiel, aber sie treibt mich an zur Veränderung und mein Leben verändert sich tatsächlich schrittweise zum Guten ... Sicherlich ist da Tieferliegendes da, was sich jetzt noch nicht auflösen kann, aber das, so denke ich, wird irgendwann auch werden, mit Geduld...

LG


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 80.131.226.160 by native on March 17, 2019 at 18:40:21:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by Inalina on March 16, 2019 at 10:49:48:


Hallo Inalina und Danke!

Achja, das Kreuz mit dem Plan, haha :D Recht hast du natürlich, deshalb versuche ich mir über meinen Plan möglichst keine Gedanken mehr zu machen :)

LG


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(27847)


Wunsch vs. Benötigen


Posted from 80.131.226.160 by native on March 17, 2019 at 18:46:38:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by Peter on March 16, 2019 at 13:34:04:


Hallo Peter und Danke dir!

Seth spricht ja auch auffällig oft von den bewussten Gedanken, mithilfe derer wir die Realität ändern können. Demnach müssten positive bewusste Gedanken doch schon helfen, auch wenn noch negative unbewusste da sind, oder? Sicherlich macht es das Grundproblem nicht wett, aber es ist irgendwo ein Anfang, um die eigene Schöpferkraft überhaupt mal zu erleben/entdecken...?

''Der Unterschied besteht also zwischen dem Brauchen und Haben, und anstatt ein Brauchen zu materialisieren, soll dadurch ein Haben materialisiert werden''

Schwierig, wenn man sich das Haben nicht gönnen kann, oder? Da finde ich Seths Übung wirklich nicht schlecht, weil sie sehr spielerisch gestaltet wird, wie ich meine.

''Sicher darfst du deine Wuensche haben, es geht nur darum, WAS du materialisierst, ein Beduerfnis oder eine Verbesserung. Denke immer positiv! :)''

Danke, ja! Ich denke, das klappt immer besser :)

LG


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 80.131.226.160 by native on March 17, 2019 at 19:06:09:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by Caro on March 17, 2019 at 00:02:59:


Hallo Caro und Danke!

''wie Peter und auch Anna bereits schrieben, geht es primaer um die Motivation heraus, aus der du dir etwas wuenschst. Wuenschst du es dir, weil es dich so erfreut und dich erfuellt? Oder wuenschst du es dir aus einem Gefuehl des Mangels heraus und willst es vielleicht gar nicht wirklich, sondern moechtest es nur verwenden, um einen Mangel zu beseitigen.''

Geht nicht auch beides? Der Wunsch sowohl aus dem Grund heraus, dass es einen erfüllt, als auch aus dem Grund, dass ich den Mangel an dieser Erfüllung spüre und das verändern möchte?

''Grundsaetzlich gilt, dass kein Glaubenssatz in der Tiefe stehen darf, der dem Wunsch entgegensteht. Glaubst du z.B., nichts wert zu sein und daher nichts gutes/schoenes im Leben zu verdienen, wird dieser Glaubenssatz alleine gegen die Materialsiation von allem guten/schoenen arbeiten. Das ist aber alles auch so gewollt, da es den Betroffenen mehr zu sich selbst fuehrt, also ihm zeigt, wo Probleme im Denken und emotionale Blockaden liegen.''

Das z.B. wurde mir im vergangenen halben Jahr deutlich gezeigt. Aber auch wenn der tiefliegende GS immer noch da ist, obwohl ich ihn erkannt habe, so arbeite ich hart daran, meine Gedanken zu zügeln und die negativen gegen positive zu ersetzen und es trägt, wirklich, Früchte. Ist das nicht ein Anfang? Mich verunsichert das grad alles ein bisschen, wenn ich ehrlich bin ...

''Das ist zwar richtig, funktioniert aber nur, wenn darunter wirklich nichts mehr liegt, das die negativen GS aufrechterhaelt. Versucht man, positive GS ueber negative zu schieben oder negative abzulegen, obwohl der Motor dahinter (tieferliegender GS) noch existiert, ist die Aktion ebenfalls zum Scheitern verurteilt.''

Ich sehe es, so wie ich es gerade bei mir persönlich empfinde, nicht als ein Übereinanderschieben oder Verdecken, sondern ein gleichberechtigtes Existieren nebeneinander. Und als Versuch, die negative Seite, dieses Konglomerat and negativen GS nicht mehr zu füttern. Ich sehe es, nehme es an, so gut es geht, und versuche aber dennoch, dem nicht mehr zu sehr Glauben zu schenken, sondern neue, positive Gedanken und Sichtweisen zu entwickeln.

Und dabei ist der Wunsch zu Veränderung sicherlich auch der Motor, die mich antreibt. Er bringt mich heraus aus der Passivität, aus der Lethargie und dem Gefühl der Perspektivlosigkeit. Und, wie gesagt, ich merke tatsächlich, es tut sich so Vieles.

''Die Frage, die du dir daher immer stellen kannst und solltest, ist, warum du etwas erschaffen hast. Wenn du dich als arm empfindest, frage dich, warum? Welcher GS in dir steckt dahinter? Wenn du dich als krank wahrnimmst, dann frage dich erneut, warum? Warum habe ich die Krankheit erschaffen?''

Drehe ich mich dann nicht im Kreis? Ich habe mich viel mit mir selbst beschäftigt in den letzten Jahren und viiiel nachgedacht. Dieses 'Warum erschaffe ich mir das?' mit einbegriffen. Das Ende vom Lied ist aber immer, dass ich an meinen negativen GS ankomme und das schon alles darauf zurükzuführen weiß - aber dann tut sich nichts mehr, außer dass ich mich in der Negativität suhle.

''Letztendlich ist es wichtig zu verstehen, dass Materialisation nichts ist, was das Leben oder die eigene Situation verbessern kann, und sie sollte auch nie als Mittel dazu betrachtet werden. ''

Aber ist es nicht irgendwo ein Anfang, sich als Gestalter der eigenen Realität zu sehen?

Ich bin jetzt ein wenig verwirrt :D Naja, aber so wird der Status Quo wieder ein bisschen durcheinandergebracht, vielleicht aus gutem Grund.

LG


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 161.97.235.130 by Caro on March 18, 2019 at 01:40:48:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 17, 2019 at 19:06:09:


Hallo Native,

> Geht nicht auch beides? Der Wunsch sowohl aus dem Grund heraus, dass es einen erfüllt, als auch aus dem Grund, dass ich den Mangel an dieser Erfüllung spüre und das verändern möchte?

wie gesagt geht es um die Motivation dahinter ... also den "Gedanken hinter dem Gedanken".

Ich verstehe deine Vorgehensweise, und sie ist auch nicht verkehrt! Ueberhaupt nichts ist verkehrt, sondern du lernst durch alles, was du tust.

Wichtig ist nur, dass du dich nicht versteifst, sondern offen bleibst und verstehst, dass das, was du derzeit machst, ein Finden ist. Du probierst, studierst, verwirfst, uebernimmst, und am Ende wirst du ganz woanders sein, als du dir das haettest vorstellen koennen. Das ist so, weil du die Richtung nicht kennst, in die es fuer dich gehen soll, und deshalb ist es auch so wichtig, dass du nicht zu steuern versuchst, sondern dich fuehren laesst von deinem eigenen Leben. Und das wiederum geschieht unter anderem, indem du gestoppt wirst, wenn du etwas mit Gewalt umsetzen moechtest. Sobald du also merkst, dass du mit dem Kopf durch die Wand moechtest, dass Widerstand da ist, ganz egal auch, wie sehr du etwas moechtest, gib nach. Das funktioniert am einfachsten, wenn du vertraust, dass es ok ist und sein wird.

Es gibt also keine Faustregel kein "Mach es so und nicht anders", sondern alles in deinem Leben fuehrt dich ganz automatisch dahin, wo du letztendlich auch hingelangen moechtest, naemlich zur Selbstannahme und Zufriedenheit.

Dazu gehoeren Etappen, jetzt z.B. dein Wehren gegen die Angst "aus Angst" (Angst als Antrieb, wie du schreibst). Auch das kann hilfreich sein. Das ist aber auch kein dauerhaftes Rezept, sondern erst mal ein Ausbruch aus alten Mustern. Ich habe z.B. vor Jahren mit Angst als Motor mit dem Rauchen aufgehoert, also solch eine grosse Angst vor dem "Rueckfall" gehabt, dass mich das alleine davon abgehalten hat, wieder mit dem Rauchen anzufangen. Das war damals so fuer mich noetig, aber eigentlich total unnoetig, da ich Angst (der Gedanke, ohne Zigaretten nicht leben/gluecklich sein zu koennen) mit Angst bekaempft hatte. Das braucht enorm viel Energie, kann aber in Situationen, in denen man sich in der Angst zu sehr eingekerkert hat, genau das Richtige sein.

Also folge ruhig deinem Pfad, bekaempfe Angst ruhig aus Angst, uebe dich im Positiven Denken, lass dich nicht verunsichern (das ist auch wieder nur Angst). Dir kann nichts passieren, und du kannst keinen "falschen Weg" gehen. Du wirst merken, wenn der jetzige Weg an "seinem Ende" angekommen ist, wenn du die Richtung wechseln musst, wenn es nicht mehr ganz so funktioniert wie bisher. Das ist kein wirkliches "Ende", sondern nur der Auftakt fuer eine weitere Veraenderung.

Es geht nur darum, dass du dir im Hinterkopf behaeltst, dass es keinen "einen Weg" gibt, sondern deine Entwicklung aus unzaehligen Pfaden besteht, klitzekleine Veraestelungen, mal nach rechts, mal nach links, mal nach oben, mal nach unten, ohne dass je einer der Wege "DER Weg" waere. Ein bisschen so wie die Fahrt durch die Innenstadt - keine Strasse ist die richtige, aber der gesamte Weg fuehrt dich zum Ziel, nicht zuletzt durch die Erfahrungen, die du waehrend des "Fahrens" sammelst.

Du brauchst daher jetzt auch keine Faustregel fuers Materialisieren zu entwickeln oder verstehen, was "am besten" funktioniert, denn darum geht es gar nicht. In Wirklichkeit dreht sich alles nur um deine Heilung, und dazu ist "jedes Mittel" recht. Deine Guides werden dich so fuehren, dass du immer wieder etwas finden wirst, dass dir hilft, den naechsten Schritt zu machen. So lange, bis du im Rueckblick dann erkennen wirst, dass vieles "eigentlich" ueberhaupt nicht noetig gewesen ist, aber doch noetig war, weil du in dem Zustand, in dem du warst, nicht anders konntest und genau das gebraucht hattest. Betrachte alles so und versuche nicht, es in Schubladen zu sortieren oder "DEN Weg" herauszufinden. Und wenn du wieder zu zweifeln anfaengst, dann denke daran, wie viel besser es dir inzwischen geht, wie sehr dir deine Vorgehensweise bereits geholfen hat, dich aus alten Mustern zu loesen. Und ja, am Anfang laeuft es oft parallel, d.h., du hast die alten GS noch in dir sitzen, aber foerderst/naehrst sie nicht mehr, sondern fokussierst aufs Positive. Das ist das, was ich oft als "Die Angst wahrnehmen, aber ihr nicht folgen/zuhoeren" bezeichne.

Und je mehr Erfolg du hast, desto mehr Vertrauen bekommst du, dass es ok ist und sein wird, dass du nicht haengengelassen wirst und dass es nicht "fuer den Rest deines Lebens so bleiben" wird (eine typische Angst, die viele von uns haben). Nur versteife dich nicht auf "den Weg", sondern behalte dir im Bewusstsein, dass das, was heute hilfreich ist, morgen laengst veraltet sein kann. Das ist ok, und dir werden immer wieder neue Werkzeuge gegeben. Und ehe du dich versiehst, gehoert die grosse, laehmende Angst der Vergangenheit an, weil du "durch sie durchgearbeitet" hast. Du machst also alles richtig, bleibe dir treu, mach so, wie es passt und sich gut anfuehlt, aber bleibe gleichzeitig offen fuer Veraenderungen und Richtungswechsel, s.o.

> Drehe ich mich dann nicht im Kreis? Ich habe mich viel mit mir selbst beschäftigt in den letzten Jahren und viiiel nachgedacht. Dieses 'Warum erschaffe ich mir das?' mit einbegriffen. Das Ende vom Lied ist aber immer, dass ich an meinen negativen GS ankomme und das schon alles darauf zurükzuführen weiß - aber dann tut sich nichts mehr, außer dass ich mich in der Negativität suhle.

Weil du noch nicht vertraust. Aber das, was du derzeit "tust", wird dich dahin bringen, also zu mehr vertrauen.

> Aber ist es nicht irgendwo ein Anfang, sich als Gestalter der eigenen Realität zu sehen?

Ein bisschen vielleicht. Aber du bist so viel mehr als das, was du jetzt von dir wahrnimmst, und wie ich bereits schrieb, geht es bei dem ganzen Thema fuer dich jetzt gar nicht ums Materialisieren an sich, sondern um Heilung. Sie (die Materialisation) ist quasi das Seil, an dem du dich aus der Negativitaet herausholen kannst, aber das Seil ist nur ein Helfer, nicht "DER Weg", sondern nur eine Bruecke/Kruecke, die du jetzt brauchst.

Wie gesagt, du machst das alles schon ganz richtig. Lass dich nicht verunsichern und betrachte es als Teil eines viel groesseren Prozesses, der in dir ablaeuft. Alles ist gut.

Liebe Gruesse
Caro


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 194.96.43.4 by Pepi on March 18, 2019 at 11:00:41:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 17, 2019 at 18:28:29:


Hallo native, >Ich würde da schon gerne immer selbst 'Hand anlegen'. Vielleicht ist das aber auch einfach Sturköpfigkeit, haha ;)

Als kleine Aufheiterung ein Sprichwort: "Wenn du den lieben Gott zum Lachen bringen willst, dann plane.....


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 91.0.126.55 by Inalina on March 18, 2019 at 18:50:34:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 17, 2019 at 18:40:21:


ja dann bist du schon einen Schritt weiter ;-) Ich mache mir oft Gedanken über den Plan.

Ich habe das mit dem Plan betont, da ich den Eindruck habe, dass ein Wunsch immer mit dem Plan korrespondiert. Oft aus einem subjektiven Mangel heraus. D. h. der Ist-zustand ist nicht der den ich möchte. Das ich das so empfinde, passiert aufgrund meiner Programierung etc.

Ich denke aber man kann lernen zu differenzieren, was genau ich von dem Gewünschten erwarte. Oder anders ausgedrückt. Möchte ich wirklich eine Bohrmaschine oder möchte ich einfach nur das Loch in der Wand, oder gar ein Bild an der Wand. Möchte ich das Bild an der Wand um andere zu beeindrucken oder erfreut es mich selbst...

Aus übergeordneter Sicht haben wir einen Wunsch, der ein bestimmtes Erleben ermöglicht, da man durch diesen Wunsch in eine bestimmte Richtung getrieben wird.

Das sind einfach mal, vielleicht ein wenig unsortiert, meine Gedanken dazu :-)

LG


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 80.131.226.160 by native on March 19, 2019 at 19:33:38:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by Inalina on March 18, 2019 at 18:50:34:


Hallo Inalina!

''ja dann bist du schon einen Schritt weiter ;-) Ich mache mir oft Gedanken über den Plan. ''

Ich versuche es zumindest, weil ich gemerkt habe, es bringt mich nicht voran, sondern hält mich nur zurück.

''Ich denke aber man kann lernen zu differenzieren, was genau ich von dem Gewünschten erwarte. Oder anders ausgedrückt. Möchte ich wirklich eine Bohrmaschine oder möchte ich einfach nur das Loch in der Wand, oder gar ein Bild an der Wand. Möchte ich das Bild an der Wand um andere zu beeindrucken oder erfreut es mich selbst...''

Letzteres finde ich vor allem wichtig! Ähnlich wie mit dem Sportwagen aus Buch 3. Da spielt halt mächtig das Ego mit rein...

Danke für deine Gedanken!! :) Ich lese hier alles immer mit großem Interesse ;)

LG


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 80.131.226.160 by native on March 19, 2019 at 19:45:19:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by Caro on March 18, 2019 at 01:40:48:


Hallo Caro!

''Ich verstehe deine Vorgehensweise, und sie ist auch nicht verkehrt! Ueberhaupt nichts ist verkehrt, sondern du lernst durch alles, was du tust.''

Danke! Das zu lesen hab ich gebraucht.

''Sobald du also merkst, dass du mit dem Kopf durch die Wand moechtest, dass Widerstand da ist, ganz egal auch, wie sehr du etwas moechtest, gib nach. Das funktioniert am einfachsten, wenn du vertraust, dass es ok ist und sein wird.''

Ja, ich halte mich so gut es geht an deine Worte und versuche nichts zu erzwingen. Ein bisschen hab ich die Sorge, dass ich dadurch wieder in die Opferrolle falle - aber ich versuche, die Balance zu finden.

''Und ja, am Anfang laeuft es oft parallel, d.h., du hast die alten GS noch in dir sitzen, aber foerderst/naehrst sie nicht mehr, sondern fokussierst aufs Positive. Das ist das, was ich oft als "Die Angst wahrnehmen, aber ihr nicht folgen/zuhoeren" bezeichne.''

Danke, ich hatte schon die Befürchtung ich mache es (wieder) ''falsch'' ... rational weiß ich, dass das gar nicht geht, aber emotional dieses Selbstvertrauen zu kriegen ist schon nicht leicht.

''Und je mehr Erfolg du hast, desto mehr Vertrauen bekommst du, dass es ok ist und sein wird, dass du nicht haengengelassen wirst und dass es nicht "fuer den Rest deines Lebens so bleiben" wird (eine typische Angst, die viele von uns haben). Nur versteife dich nicht auf "den Weg", sondern behalte dir im Bewusstsein, dass das, was heute hilfreich ist, morgen laengst veraltet sein kann. Das ist ok, und dir werden immer wieder neue Werkzeuge gegeben. Und ehe du dich versiehst, gehoert die grosse, laehmende Angst der Vergangenheit an, weil du "durch sie durchgearbeitet" hast. Du machst also alles richtig, bleibe dir treu, mach so, wie es passt und sich gut anfuehlt, aber bleibe gleichzeitig offen fuer Veraenderungen und Richtungswechsel, s.o.''

Das sind wirklich heilende Worte, das muss ich jetzt schon mal sagen, und es beschreibt genau die Dinge, die mir durch den Kopf gehen.

'' Sie (die Materialisation) ist quasi das Seil, an dem du dich aus der Negativitaet herausholen kannst, aber das Seil ist nur ein Helfer, nicht "DER Weg", sondern nur eine Bruecke/Kruecke, die du jetzt brauchst.''

Ja, momentant fühlt es sich einfach (richtig) gut an, also wird es schon taugen so, wie es läuft ;) Abwarten und Tee trinken, auch wenn ich so so so gerne schon durch wäre mit allem :D

LG


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 87.148.43.113 by AnnaMutter on March 20, 2019 at 11:01:23:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 19, 2019 at 19:45:19:


Hallo Native, wenn Du mit allem "durch wärst", wäre Deine IK beendet … Du musst doch nicht "durch" sein, Leben ist stetige Veränderung, es ist immer im Fluss und gibt Dir genau das, was Du brauchst. Lerne besser hinzuschauen, dann erkennst Du Deine, wie Caro sagte "Werkzeuge" …

Und was ganz wichtig ist: Genieße Dein Leben so wie es ist, Du darfst das ….

Liebe Grüße Anna


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Wunsch vs. Benötigen


Posted from 80.131.226.160 by native on March 21, 2019 at 08:14:53:
In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by AnnaMutter on March 20, 2019 at 11:01:23:


Liebe AnnaMutter!

Vielen Dank! Ja, ich bin eig. kein Rennpferd, das schnellstmöglich irgendwo ankommen soll, ich weiß :D

Dieser Zustand ist aber irgendwie nichts Halbes uns nichts Ganzes, so kommt es mir vor.

"Und was ganz wichtig ist: Genieße Dein Leben so wie es ist, Du darfst das …."

Danke für diese Worte! :) ich nehm sie mir zu Herzen.

LG


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