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Posted from 217.82.41.45 by Monika on June 02, 2017 at 03:41:53:

Hallo Caro und Peter und der liebe Rest,

nach endlosem Lesen und Denken hat sich soeben etwas Konkretes formuliert, von dem ich gerne wüßte, ob ich da auf dem richtigen Weg bin: ich konnte zb bisher nicht ganz verstehen, warum mein Partner im Reading sein Lebenswerk als unwichtig einstufte und das was daraus wurde. Kann es sein, dass es ganz egal ist, welchen Beruf wir ergreifen oder welches Hobby wir haben? Hauptsache, wir machen die gewünschten Erfahrungen? Das geht als Priester, kann aber auch als Büroangestellter funktionieren.Beruf und Hobby sind also Begleitwerk, eigentlich unwichtig. Nur die Erfahrungen sind das, worum es geht.Wird ja auch immer gesagt. Bisher habe ich dem, womit man sich hier beschäftigt, einen sehr hohen Stellenwert eingeräumt. Heißt aber weiter: auch die Menschen an sich, also zb ich, bin nicht so wichtig. Nur insofern, als dass ich einem anderen eine Erfahrung beschere, oder er mir. Wie im Theater, die Rolle kann ja durchaus auch von jemand anderem ersetzt werden. Nun ja, der Kopf mag es verstehen, aber da liegt natürlich mein Kampf. Ich denke ja menschlich und das oben genannte, wenn es denn so stimmt, glaubte ich von Anfang an so verstanden zu haben, aber es schmerzt natürlich, aus menschlicher Sicht. Und über den Punkt komme ich so neben bei erwähnt nicht hinüber. Ich brecbe also immer wieder ein. Da stehen 2 Tatsachen direkt nebeneinander. Wobei Caro,du wirst mir sagen, die eine davon ist ja die Illusion.Stimmts? Ich fühle mich nach wie vor absolut getrennt, das macht es nicht leicht. Aber witzigerweise fühle ich mich durchaus begleitet. So hatte ich vorgestern ein für mich sehr beeindruckendes Erlebnis : ich war in meinem Atelier, wie immer,seit dem Tod meines Lebensgefährten , ohne Energie, Plan und Ziel.Ich war sehr traurig und über etwas verärgert und sprach zum Foto meines Lebensgefährten: was sagst du zu allem, findest du das gut, warum hilfst du mir nicht, ich weiß nicht weiter. Und plötzlich geht die Tür auf, und ein älterer Herr kommt herein.Normalerweise kommt da niemand! Ich war total erschrocken und auch verlegen, weil Chaos im Raum. Ich entschuldigte mich sofort, ich sei durch die Trauer noch sehr blockiert und es entstünde nichts Neues. Der Mann, Jahrgang 1933, Mediziner, sagte sofort: aber sie wissen doch, nur weil man etwas nicht mehr sieht, ist es deshalb nicht weg. Er war also direkt beim Thema, mit dem ich mich hier nun seit 1,5 Jahren täglich beschäftige. Er erwähnte auch die Quantenphysik.Er sagte, er glaubt durch den Krieg stark geworden zu sein. Er hätte die Gewissheit gehabt, es geht für ihn weiter, wenn er es angeht. Ich fragte ihn, ob er sich vorstellen könnte, dass ein anderer Mensch an der gleichen Erfahrung zerbrochen wäre. Zögerlich bejahte er das. Er sagte, ich hätte es gerade sehr schwer, aber, das wäre eine wichtige Lebensaufgabe für mich. Ich sollte das nicht wegschubsen, sondern es annehmen und angehen, denn es hätte ja etwas mit mir zu tun. Kurz danach ging er und ich habe bitterlich geweint. Das war für mich kein Zufall, sondern die direkte Antwort auf meine Zwiesprache mit Helmut. Als ob mich jemand von drüben besucht hätte, um mir den Kopf gerade zu rücken. Ich hab später tatsächlich gegoogelt, ob dieser Mann noch lebt. Tut er wohl; ) Die Botschaft war also, den Zustand annehmen und angehen, anpacken.

Mich beschäftigt aber noch etwas: die Gewissheit, die er hatte, um überhaupt aufzustehen, anzupacken, weiter zu machen. Ansatzweise kenne ich das Gefühl und weiß deshalb, was er meint. Aber ich habe solche Gefühle nicht, da ist nichts, seit Helmuts Tod sowieso nicht. Insofern schwimme ich und sehe keinen Weg, hab keine Energie und das macht mich noch trauriger. Ich kenne es aus meinem Leben nur so, dass da ein schwerer Mantel über mir liegt, der mich niederdrückt. Immer schon. Ich bin mittlerweile durchaus in der Lage schöne Dinge wahrzunehmen, aber das Gefühl, die Freude dazu fehlt. Insofern, alles Kampf und Krampf. Schade eigentlich, ich meine ich bemühe mich sehr, das richtige zu tun. Es ist doch traurig, wenn man vom Verstand viele Dinge versteht und sie dennoch nicht umsetzen kann, weil sie "im Herzen" ? nicht ankommen. Vielleicht gibt es Input von euch, welches mich wieder einen Schritt weiter bringt. Liebe Grüße Monika

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