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Der Superplan

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Posted from 161.97.235.130 by Caro on November 05, 2017 at 23:18:23:

In Reply to: Der Superplan posted by Tigeria on November 05, 2017 at 10:44:44:

Hallo Tigeria,

ich moechte an dieser Stelle auf ATI nochmals genauer eingehen, da ich denke, dass es grundsaetzlich auch vielen anderen eine Hilfe sein kann.

> Klar ist, dass wir alle und auch alles um uns herum ein Teil von ATI sind. Und auch, dass alles früher oder später wieder zu ATI zurückkehrt, nachdem die "Aufgabe" erfüllt ist.

Alles ist ATI. Nichts muss zu ihm zurueckkehren oder ist je von ihm getrennt.

Stelle dir ATI wie einen Felsen vor, und dass dieser Felsen eben alles ist, was ist. Ausser dem Felsen gibt es nichts. Damit der Felsen sich aber erkennen kann als etwas, richtet er seinen Fokus auf einen Teil von sich, z.B. auf eines seiner Atome. Obwohl der Felsen unbewegt ist, ist es im Felsen selbst sehr bewegt. In seinem Innern findest du Molekuele, die wiederum aus Atomen bestehen, und auf subatomarer Ebene wird alles ganz "lebendig" und auch Bewegung laesst sich hier finden. Daher bezeichnete "Gott" in GmG sich als "Unbewegten Beweger".

Das Elektron ist also "der Fels in Bewegung".

Anders kann man sagen, dass Tigeria "ATI in Form" ist. Denn ATI hat in seiner ultimativen Existenz keine Form, es denkt nichts, es fuehlt nicht, es bewegt sich nicht usw. Um etwas zu sein, richtet es seinen Fokus auf einen Teil von sich. Und es hat IMMER einen Fokus auf einem Teil von sich liegen - das ist ja seine Existenz. Der Fels waere ja kein Fels ohne sein Inneres, ohne seine Molekuele. Dasselbe gilt fuer ATI.

> Auch ist klar, dass sich ATI durch die Erfahrungen in irgendeiner Weise erweitern bzw. weiterentwickeln muss. Und genau hier stellen sich mir die Fragezeichen.

ATI entwickelt sich nicht weiter. Es ist ja bereits alles! Es koennte nicht mehr sein, als es bereits ist. Es macht aber als z.B. Tigeria die Erfahrung, sich weiterzuentwickeln, waechst heran vom Baby zum Erwachsenen und erlebt Reifeprozesse etc. Das alles ist aber etwas, was im Innern von ATI geschieht. ATI erlebt sich im Grunde nur selbst, erneut und erneut und erneut als alles, was es ist. Fuer ATI ist das keine Weiterentwicklung, sondern einfach nur ein "Feiern" dessen, was es ist. Das ist so, wie wenn du immer wieder neu vergisst, was du bist, um erneut zu entdecken, was du bist. Das kannst du ewig so weiterfuehren, ohne dass es je langweilig wuerde. Die Geschichte der kleinen Seele, die Katja erwaehnte, verdeutlicht das sehr schoen.

> Da ATI alles ist und ohne ATI nichts ist

Es ist deshalb nichts, weil es nichts ausser ihm gibt. Stell dir einfach mal vor, dass es nur dich gaebe und nichts sonst. Wie wuerdest du dich definieren, wenn es nur dich gaebe? Du koenntest dir nicht einmal einen Namen geben, weil du ja alles waerst, was es gibt. Du koenntest nicht sagen "Ich bin", weil das Wort "Ich" oder auch das Wort "Bin" keine Bedeutung haetten. Auf der Ebene des ultimativen Bewusstseins sind Sein und Nichtssein dasselbe - es gibt keinen Unterschied mehr.

> bedeuted es ja, dass selbst ATI noch nicht perfekt ist und durch jede zurückkehrende Energieform vollendeter wird, indem es sämtliche Erfahrungen aufnimmt und verarbeitet.

Lass dir mal auf der Zunge zergehen, dass ATI ALLES ist. Wie koennte das, was alles ist, noch perfekter werden? Wie koennte das, was bereits alles ist, noch "vollendeter" werden? Wie koennte das, was bereits alles ist, noch irgendetwas WERDEN?

Die einzige Art, wie ATI etwas werden kann, ist, indem es vergisst, dass es bereits ALLES ist und einen Fokus auf einen Teil von sich selbst richtet, um dann die Illusion von Entwicklung zu erfahren. "Erst war ich ein Baby, dann wurde ich erwachsen. Erst wusste ich wenig, dann lernte ich dazu". All das ist aber eine Illusion, etwas, das innerhalb von ATI stattfindet und nichts daran, aendert, dass es bereits alles ist, was ist.

ATI gewinnt nichts dazu, wenn es sich selbst erfaehrt. Es erfreut sich aber an sich selbst, daran, erneut und erneut zu erfahren, wer es ist. Wohin auch immer es seinen Blick richtet, er landet immer auf ihm selbst, denn es ist alles, was ist.

> Durch die fehlende Zeit bzw. die Gleichzeitigkeit ist ATI aber auch die Unendlichkeit. Dies wiederum bedeutet, alle Erfahrungen sind bereits bei ATI und es kann seine einzelnen Energieformen nach Belieben bewegen.

Ganz genau.

> Für mich hört sich ATI irgendwie nach einem Paradoxon an. Ein ewig existierendes "Etwas", welches sich erweitert, aber die Erweiterung schon erfahren hat.

Es kommt dir nur wie ein Paradoxon vor, weil du ATI immer noch als "Wesen" betrachtest, als "Etwas", wie du selbst schreibst. ATI ist aber kein "Etwas". ATI ohne Form ist gar nichts. Es kann sich selbst erst als "Etwas" wahrnehmen, wenn es seinen Fokus auf einen Teil von sich richtet, weil es ausserhalb von ihm nichts gibt. Erst dadurch bekommt es Form, erst dadurch kann es sich als etwas definieren, erst dann gibt es Bewegung, ein Hier und Dort, Entwicklung, "Zeit" usw.

Wenn du vergessen wuerdest, dass du einen Koerper hast und dann zum ersten Mal deinen grossen Zeh betrachtest und erkennst, dass er zu dir gehoert, erweiterst du dich auch nicht. Und selbst wenn du nicht vergisst, dass du einen grossen Zeh hast, kannst du einen Blickwinkel einnehmen, den du so noch nie zuvor (aus deiner Perspektive) eingenommen hast und einen Zeh in einem ganz neuen Licht betrachten. Aber auch das ist keine Erweiterung - es kommt dir nur so vor, weil es aus DEINER Perspektive etwas neues ist. Und darum geht es fuer ATI: Es aendert einfach seine Perspektive, indem es seinen Fokus auf einen Teil von sich richtet. Und AUS der verengten Perspektive ist alles dann ein Abenteuer. Da es unendlich viele Perspektiven gibt, wird es auch nie langweilig.

Und wenn wir jetzt noch einen Schritt weitergehen und die Zeitlosigkeit mit einbeziehen, dann geschieht alles, was ATI jemals erleben koennte, jedes Richten des Fokusses auf einen Teil von sich in diesem einen Augenblick - JETZT. Es gibt daher auch keinen Zustand der Wiederholung, weil alles in diesem einen Moment ist.

Damit das besser verstanden werden kann, verwende ich oft das Beispiel eines Daumenkinos, in dem also alle Einzelbilder laengst existieren, aber erst das schnelle Anschauen hintereinander zur Illusion von Bewegung fuehrt.

Wurdest du also je erwachsen? Nein, du bist alles, was du je warst und sein wirst, jetzt in diesem einen Augenblick. Du bist auch jetzt gerade das neugeborene Baby, aber dein Fokus liegt da nicht drauf. Das "Baby-Sein" ist fuer dich aus deiner jetzigen Perspektive eine abgeschlossene Erfahrung. Aber sie existiert auch jetzt noch! Du waehlst lediglich, was du wahrnehmen willst und bewegst dich quasi von Moment zu Moment, und wie im Daumenkino erzeugt das die Illusion von Entwicklung, als waerest du erst das eine gewesen und dann etwas anderes.

Am Ende gibt es nur das Ist/Ist-Nicht, das auch von Gott in "Gespraeche mit Gott" erwaehnt wird. Alles andere ist Illusion.

Liebe Gruesse
Caro

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