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Auf unsere Gefühle vertrauen

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Posted from 80.187.102.196 by Tigeria on January 04, 2018 at 10:28:29:

Hallo zusammen,

heute muss ich eine eigentlich dumme Frage stellen, bei der mir die Antwort eigentlich schon klar ist.

Ich weiß, dass wir auf unsere Gefühle vertrauen sollten. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen das rationale mit dem gefühlsmäßigen kollidiert. Beispiel: Man fühlt etwas, will es aber nicht wahrhaben oder man kann es nicht umsetzen, findet keine Möglichkeit, wird durch äußere Umstände davon abgehalten, etc..

Wenn man etwas ganz deutlich spürt, einen Zug hat, das Ego sich aber weigert, dies anzuerkennen bzw. umzusetzen. Klar spielt hier auch wieder eine Art der Angst mit rein, etwa der Angst die Situation zu erleben.

Das alles verstehe ich ja, auch die Tatsache, dass es laut Plan alles so gewollt ist usw.

Aber irgendwie lässt mich die Frage nach dem WARUM nicht los. Warum fallen wir trotz erhöhtem Bewusstsein wieder in diese passive Rolle zurück? Warum lassen wir diese Ängste zu, obwohl wir es doch besser wissen müssten? Warum reagieren wir impulsiv, obwohl wir es doch nicht mehr müssten?

Ich weiß schon, dass wir trotz allem Wissen noch Menschen sind und unsere Gefühle erleben sollen. Das ist mir alles bewusst. Aber wieso gibt es immer wieder Phasen, in denen das Ego stärker ist als das Bewusstsein? Man sollte doch denken, dass mit jeder Bewusstseinserweiterung das Ego kleiner wird.

Da ich mich momentan in einer ruhelosen Phase befinde und merke, dass mein Wille in eine andere Richtung geht als meine Gefühle, stellt sich mir diese Frage.

Es gibt ja zigfache Möglichkeiten, sich in diesem Dilemma befinden zu können. Sei es Streit, Liebe, Kinder, Beruf, persönliche Ängste, die plötzlich da sind (z.B. Midlife Crisis, Höhenangst, Platzangst). Bei all diesen Dingen handelt es sich zu 90% um zwischenmenschliche Probleme. Eigentlich sollte man ja in diesen Fällen das Ego ignorieren und auf den/die anderen Menschen oder die Angst zugehen, aber oftmals besteht hiergegen ja auch in irgendeiner Form auch eine Angst vor diesem Schritt oder besser gesagt vor der Reaktion oder den Folgen daraus.

Klar, die Angst soll überwunden werden um alles was danach folgt erleben zu können. Die Alternative wäre ewiges Verharren in der Situation.

Also die Lösung ist mir klar, nur die Frage nach dem WARUM geht irgendwie tiefer. Diese Frage kann ich mir nicht mit: "Weil ich oder mein Plan es so wollte" erklären. Natürlich war es meine Entscheidung vor der Inkarnation, aber es kann doch nicht zielführend sein, immer wieder Rückschritte zu machen, die man eigentlich in einer ähnlichen Form schon durchlebt hat. Wenn auch vielleicht mit einem anderen Ausgang...

Ich hoffe, jemand kann meinen Gedankenknäuel entwirren. Fühle mich gerade sehr verwirrt, weil ich mir a) nicht erklären kann, warum der Wille und die Gefühle so sehr differieren und b) diese beiden Polaritäten nicht zum ersten Mal durchlebe. Ich möchte einfach verstehen, warum wir manchmal wie durch ein Gummiband wieder an eine fast identische Stelle unseres Lebens katapultiert werden um diese erneut zu durchleben. Soll hier eventuell dieses Mal eine andere Entscheidung getroffen werden um auch diese Folgen zu erleben?

Danke für Eure Gedankengänge hierzu.

Viele Grüße und ein erfolgreiches 2018.

Tigeria

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