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Wunsch vs. Benötigen

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Posted from 161.97.235.130 by Caro on March 18, 2019 at 01:40:48:

In Reply to: Wunsch vs. Benötigen posted by native on March 17, 2019 at 19:06:09:

Hallo Native,

> Geht nicht auch beides? Der Wunsch sowohl aus dem Grund heraus, dass es einen erfüllt, als auch aus dem Grund, dass ich den Mangel an dieser Erfüllung spüre und das verändern möchte?

wie gesagt geht es um die Motivation dahinter ... also den "Gedanken hinter dem Gedanken".

Ich verstehe deine Vorgehensweise, und sie ist auch nicht verkehrt! Ueberhaupt nichts ist verkehrt, sondern du lernst durch alles, was du tust.

Wichtig ist nur, dass du dich nicht versteifst, sondern offen bleibst und verstehst, dass das, was du derzeit machst, ein Finden ist. Du probierst, studierst, verwirfst, uebernimmst, und am Ende wirst du ganz woanders sein, als du dir das haettest vorstellen koennen. Das ist so, weil du die Richtung nicht kennst, in die es fuer dich gehen soll, und deshalb ist es auch so wichtig, dass du nicht zu steuern versuchst, sondern dich fuehren laesst von deinem eigenen Leben. Und das wiederum geschieht unter anderem, indem du gestoppt wirst, wenn du etwas mit Gewalt umsetzen moechtest. Sobald du also merkst, dass du mit dem Kopf durch die Wand moechtest, dass Widerstand da ist, ganz egal auch, wie sehr du etwas moechtest, gib nach. Das funktioniert am einfachsten, wenn du vertraust, dass es ok ist und sein wird.

Es gibt also keine Faustregel kein "Mach es so und nicht anders", sondern alles in deinem Leben fuehrt dich ganz automatisch dahin, wo du letztendlich auch hingelangen moechtest, naemlich zur Selbstannahme und Zufriedenheit.

Dazu gehoeren Etappen, jetzt z.B. dein Wehren gegen die Angst "aus Angst" (Angst als Antrieb, wie du schreibst). Auch das kann hilfreich sein. Das ist aber auch kein dauerhaftes Rezept, sondern erst mal ein Ausbruch aus alten Mustern. Ich habe z.B. vor Jahren mit Angst als Motor mit dem Rauchen aufgehoert, also solch eine grosse Angst vor dem "Rueckfall" gehabt, dass mich das alleine davon abgehalten hat, wieder mit dem Rauchen anzufangen. Das war damals so fuer mich noetig, aber eigentlich total unnoetig, da ich Angst (der Gedanke, ohne Zigaretten nicht leben/gluecklich sein zu koennen) mit Angst bekaempft hatte. Das braucht enorm viel Energie, kann aber in Situationen, in denen man sich in der Angst zu sehr eingekerkert hat, genau das Richtige sein.

Also folge ruhig deinem Pfad, bekaempfe Angst ruhig aus Angst, uebe dich im Positiven Denken, lass dich nicht verunsichern (das ist auch wieder nur Angst). Dir kann nichts passieren, und du kannst keinen "falschen Weg" gehen. Du wirst merken, wenn der jetzige Weg an "seinem Ende" angekommen ist, wenn du die Richtung wechseln musst, wenn es nicht mehr ganz so funktioniert wie bisher. Das ist kein wirkliches "Ende", sondern nur der Auftakt fuer eine weitere Veraenderung.

Es geht nur darum, dass du dir im Hinterkopf behaeltst, dass es keinen "einen Weg" gibt, sondern deine Entwicklung aus unzaehligen Pfaden besteht, klitzekleine Veraestelungen, mal nach rechts, mal nach links, mal nach oben, mal nach unten, ohne dass je einer der Wege "DER Weg" waere. Ein bisschen so wie die Fahrt durch die Innenstadt - keine Strasse ist die richtige, aber der gesamte Weg fuehrt dich zum Ziel, nicht zuletzt durch die Erfahrungen, die du waehrend des "Fahrens" sammelst.

Du brauchst daher jetzt auch keine Faustregel fuers Materialisieren zu entwickeln oder verstehen, was "am besten" funktioniert, denn darum geht es gar nicht. In Wirklichkeit dreht sich alles nur um deine Heilung, und dazu ist "jedes Mittel" recht. Deine Guides werden dich so fuehren, dass du immer wieder etwas finden wirst, dass dir hilft, den naechsten Schritt zu machen. So lange, bis du im Rueckblick dann erkennen wirst, dass vieles "eigentlich" ueberhaupt nicht noetig gewesen ist, aber doch noetig war, weil du in dem Zustand, in dem du warst, nicht anders konntest und genau das gebraucht hattest. Betrachte alles so und versuche nicht, es in Schubladen zu sortieren oder "DEN Weg" herauszufinden. Und wenn du wieder zu zweifeln anfaengst, dann denke daran, wie viel besser es dir inzwischen geht, wie sehr dir deine Vorgehensweise bereits geholfen hat, dich aus alten Mustern zu loesen. Und ja, am Anfang laeuft es oft parallel, d.h., du hast die alten GS noch in dir sitzen, aber foerderst/naehrst sie nicht mehr, sondern fokussierst aufs Positive. Das ist das, was ich oft als "Die Angst wahrnehmen, aber ihr nicht folgen/zuhoeren" bezeichne.

Und je mehr Erfolg du hast, desto mehr Vertrauen bekommst du, dass es ok ist und sein wird, dass du nicht haengengelassen wirst und dass es nicht "fuer den Rest deines Lebens so bleiben" wird (eine typische Angst, die viele von uns haben). Nur versteife dich nicht auf "den Weg", sondern behalte dir im Bewusstsein, dass das, was heute hilfreich ist, morgen laengst veraltet sein kann. Das ist ok, und dir werden immer wieder neue Werkzeuge gegeben. Und ehe du dich versiehst, gehoert die grosse, laehmende Angst der Vergangenheit an, weil du "durch sie durchgearbeitet" hast. Du machst also alles richtig, bleibe dir treu, mach so, wie es passt und sich gut anfuehlt, aber bleibe gleichzeitig offen fuer Veraenderungen und Richtungswechsel, s.o.

> Drehe ich mich dann nicht im Kreis? Ich habe mich viel mit mir selbst beschäftigt in den letzten Jahren und viiiel nachgedacht. Dieses 'Warum erschaffe ich mir das?' mit einbegriffen. Das Ende vom Lied ist aber immer, dass ich an meinen negativen GS ankomme und das schon alles darauf zurükzuführen weiß - aber dann tut sich nichts mehr, außer dass ich mich in der Negativität suhle.

Weil du noch nicht vertraust. Aber das, was du derzeit "tust", wird dich dahin bringen, also zu mehr vertrauen.

> Aber ist es nicht irgendwo ein Anfang, sich als Gestalter der eigenen Realität zu sehen?

Ein bisschen vielleicht. Aber du bist so viel mehr als das, was du jetzt von dir wahrnimmst, und wie ich bereits schrieb, geht es bei dem ganzen Thema fuer dich jetzt gar nicht ums Materialisieren an sich, sondern um Heilung. Sie (die Materialisation) ist quasi das Seil, an dem du dich aus der Negativitaet herausholen kannst, aber das Seil ist nur ein Helfer, nicht "DER Weg", sondern nur eine Bruecke/Kruecke, die du jetzt brauchst.

Wie gesagt, du machst das alles schon ganz richtig. Lass dich nicht verunsichern und betrachte es als Teil eines viel groesseren Prozesses, der in dir ablaeuft. Alles ist gut.

Liebe Gruesse
Caro

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