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Posted from 161.97.235.130 by Caro on April 08, 2019 at 00:33:53:

In Reply to: Planverfehlungen posted by Tigeria on April 07, 2019 at 18:36:36:

Hallo Tigeria,

> Weshalb muss ich durch diese Täler gehen, obwohl ich doch schon 100% Vertrauen in mich selbst hatte? Soll ich es immer wieder neu erlernen?

es geht nicht nur ums Vertrauen in dich selbst, sondern auch ums Vertrauen in dein Leben, deinen Lebensplan und die dir gegebene Fuehrung, ums Vertrauen darein, dass alles immer so kommt, wie es am allerbesten fuer deine Entwicklung ist, und dass alles nur da ist, um dir zu dienen, nicht um dir zu schaden oder dich zu quaelen.

Wenn du Angst spuerst, dann nur, weil du NICHT vertraust. Vertrauen ist nichts, was noetig ist, wenn alles "gut laeuft", denn es gibt dann ja gar keinen Anlass, ueberhaupt vertrauen zu muessen. Aber wenn die Dinge nicht so laufen, wie man das moechte, wenn sie aengstigend scheinen, wenn sie unverstaendlich wirken, wenn man nicht mehr begreifen kann, warum etwas passiert, wo der Sinn liegen soll, genau DANN ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Vertrauen noetig ist.

Und Vertrauen bedeutet nicht, dass man sich zusammenreisst und der Situation trotzt oder sie bekaempft, "durchhaelt" oder sich "durchbeisst". Das waere eher ein Kampf, Krieg, und dieser passiert immer aus Angst heraus, nicht aus Vertrauen. Vertrauen bedeutet, die Kontrolle ueber sein Leben abgeben zu koennen, ohne dabei zu schlottern und darunter zu leiden, sondern im tiefsten Wissen, dass es in Ordnung sein wird, ganz gleich auch, wie es kommt. Das braucht etwas Mut, weil es ungefaehr so ist, wie wenn du aus einem brennenden Hochhaus springen sollst im Vertrauen darauf, dass dich die Feuerwehrleute mit dem Netz unendlich viele Stockwerke unter dir schon auffangen werden.

Dein gesamtes Leben lang hast du genau das Gegenteil gemacht, weil du - so wie wir alle - gelernt hast, dass du dich schuetzen musst, dass das Leben gefaehrlich ist, dass nichts von nichts kommt usw.

Es ist also alles andere als einfach und auch nichts, was wir von heute auf morgen aendern koennen. Es ist ein laengerer Prozress, und jedes Mal, wenn du in eine Situation gebracht wirst, die dir zeigt, dass du dem Leben noch nicht vollkommen vertraust, nutze sie, um dir bewusst zu machen, wo noch Aengste sind.

> Oder geht es vielleicht mehr um die betroffenen Mitmenschen?

Um diese geht es sicherlich auch, aber es geht in deinem Leben immer um dich. D.h., selbst wenn eine Situation auch fuer andere da ist, so ist sie nie nur fuer andere da. Alles in deinem Leben ist FUER DICH.

> Aber weshalb denkt sich eine VS solch einen harten Plan aus und warum gewinnt man erst Stärke um sie dann zu verlieren?

Frage dich einmal, ob es wirklich Staerke gewesen ist, wenn du sie durch ein bisschen Durchschuetteln wieder verlierst? Wenn die Staerke von Innen kommt und auf dem absoluten Vertrauen basiert, dass NICHTS jemals an dir ruehren kann, dann kann dich auch nichts jemals umwerfen, dann waerst du der Fels in der Brandung, die Ruhe im Chaos.

Das ist das Ziel des Wandels letztendlich, aber an diesem Punkt sind bisher nur sehr wenige Menschen. Vertrau dem Prozess, dass er es nur gut mit dir meint, und dass alles, was dir gegeben wird, dir helfen soll und dich weiterfuehrt, immer und ausschliesslich.

> Gut, sie ist noch da, nur eben nicht so intensiv und es gibt Tage an denen ich außer Leere und Traurigkeit nichts fühle, dann gibt es Tage, da ist alles "ok" und dann gibt es die Tage der Stärke, an denen ich wie vorher Superspaß am Leben habe und ich denke, ich hätte es überstanden.

Es gibt nichts zu "ueberstehen"! All das ist doch nur in deinem Kopf so, weil die Dinge so furchtbar erscheinen. Daher stammen auch die Traurigkeit und die Leere, also von der Angst. Versuche mal, dich selbst ein bisschen mehr zu beobachten, also deine Gefuehle und Gedanken. Auf diese Weise kommst du schnell dahinter, welche Aengste in dir stecken. Du magst rational vertrauen, aber es ist etwas voellig anderes, dies auch wirklich emotional zu tun, in Situationen, in denen du am "seidenen Faden an einer Klippe" zu haengen scheinst.

Der erste Schritt ist, sich selbst mehr zu beobachten und zu bemerken, wie man wirklich fuehlt, was man wirklich glaubt, wovon man innerlich ueberzeugt ist. Fuehlst du dich leer und bist traurig, dann ist das aus Angst so. Hast du erkannt, dass Angst da ist, dann stelle dich ihr. Mach dir klar, dass sie nur ein Gefuehl ist, ein natuerliches Gefuehl, aber dass sie nichts bedeutet, dass sie keine Aussage oder Bewertung ist. Sie "sagt nichts aus", sie ist weder ein Warnsignal noch irgendetwas anderes - sie ist nur ein Gefuehl. Sie ist nur deshalb so unertraeglich, weil du sie mit einer Bedeutung verbunden hast. Z.B. Angst = Gefahr. Dann glaubst du jedes Mal, wenn du Angst spuerst, dass du in Gefahr bist. Selbstverstaendlich koenntest du dann nicht entspannen.

Evtl. kann dir auch folgender Beitrag eine Hilfe sein: http://www.jenseits-de.com/g/forums/diskussion/messages/27822.html

> Das kann doch nicht der Sinn meines Plans sein? Dauernder > Kampf...

Das ist auch nicht der Sinn. Dich wird alles am Schluss zum Vertrauen zurueckfuehren - darum geht es, dem dient es.

> Nicht falsch verstehen, ich vertraue schon in meinen Plan, aber diese dauernden Verletzungen und Enttäuschungen reichen für 2 Inkarnationen...

Es geht hier um Themen, denen du noch auszuweichen versuchst, Wunde Punkte, die aufgeloest werden wollen. Es wird so lange in diese Wunden "gehauen", bis du keine Pflaster mehr raufklebst, sondern beginnst, dich mit ihnen auf tieferer Ebene auseinanderzusetzen, d.h., mit Vertrauen (dass dir nichts passieren kann) wirst du die Gefuehle komplett zulassen, die du jetzt nur ansatzweise fuehlst (und so unertraeglich findest) und dann in dem Augenblick merken, dass alles in Ordnung ist (und dir an den Kopf hauen, weil du dich fragen wirst, wieso du das nicht vorher gesehen hast ;-)).

Leider geht es nicht anders. Wuerde man dich "in Ruhe" lassen, wuerdest du dich nicht erweitern, nicht begreifen, dass es gar nicht so ist, wie du dachtest. Du hast sehr viel theoretisches Wissen, aber jetzt geht es darum, dieses Wissen auch zu leben. Und das kannst du nur, wenn du bestimmte "Erkenntnisse" erhaeltst. Bildlich gesehen kannst du ueber das Wasser und seine Zusammensetzung philosophieren und Abhandlungen darueber schreiben, aber bevor du nicht einen Fuss reingehalten hast, weisst du nicht, wie sich Wasser anfuehlt. Dein ganzes Bild vom Wasser wird sich veraendern, wenn du es einmal auf der Haut gespuert hast.

Und dasselbe ist es mit der Angst. Wir wissen, sie ist nur ein Gefuehl, und wir koennen das zigmal aufschreiben und uns vorsagen, aber solange wir es nicht wirklich und am eigenen Leib bemerken, sind wir clueless, wissen eigentlich gar nicht, worum es wirklich geht. Und wenn wir es dann erlebt haben, aendert sich automatisch unsere gesamte Perspektive, und das, was vorher furchtbar war, ist auf einmal ueberhaupt nicht mehr schlimm, sondern in Ordnung.

Durch diesen Prozess gehst du viele Male, d.h., du wirst Erkenntnisse haben und mehr begreifen, um dann wieder vor einer Wand zu stehen, aber mit jedem Mal wird es dir leichter fallen loszulassen und zu vertrauen, bis du an den Punkt kommst, an dem es fuer dich nicht mehr noetig ist, der Angst zu folgen.

> Ich denke, dass es hierbei wirklich um eine Bewusststeinserweiterung geht und ich erneut gestärkt daraus hervor gehen werde.Nur wie oft kann ein menschlicher Körper das aushalten?

Mach dir darueber keine Sorgen. Dein Koerper ist Werkzeug hier, und er haelt mehr aus, als du dir vorstellen kannst. Aber es geht ja gar nicht ums Aushalten und Durchhalten (s.o.), sondern ums Loslassen. Letzteres ist ganz einfach. Solange es ein Kampf ist und anstrengend, weisst du, dass Angst der Motor ist.

Liebe Gruesse
Caro

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