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    Empirische Beweisführung

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    Posted from 90.146.57.104 by Hermann on June 26, 2010 at 18:19:47:

    Ein Vortrag des Teilchenphysikers H.P.Dürr hat mich motiviert, einen Beitrag hereinzustellen, der deutlich macht, dass die wissenschaftlich anerkannte Methode der empirischen Beweisführung aufgrund der Erkenntnisse der modernen holistischen Quantenphysik nicht mehr für die Forschung in den Naturwissenschaften angewandt werden kann, sondern nur noch ein Relikt der alten mechanischen experimentellen Physik ist. Die konservative Physik wurde bereits vor ca. 100 Jahren durch die Forschungsergebnisse von Max Planck zur "alten Physik" degradiert.

    Ein zentraler Anspruch der Beweisführung ist die Wiederholbarkeit eines Experiments für Wissenschaftler der ganzen Welt, die allesamt zum selben Ergebnis kommen müssen. Durch die Erkenntnis der Quantenphysik, wonach es keinen außenstehenden Beobachter gibt, sondern vielmehr der Forscher das Resultat eines Experiments durch sein Bewusstsein beeinflusst, ist die Erfüllung dieses Anspruchs nicht mehr möglich.

    Der Unterschied zwischen der alten und der neuen Physik lässt sich an der Eigenheit eines Elektrons sehr gut beschreiben. In der alten Physik galt es als erwiesen, dass ein Elektron in Bahnen um den Atomkern kreist. Als man nun diese Bahnen bestimmen - das heißt, den Weg des Elektrons von A nach B finden wollte - stellte sich heraus, dass es einen bestimmten Weg und damit eine fixe Umlaufbahn des Elektron gar nicht gibt, sondern lediglich die "Wahrscheinlichkeit", wo das Elektron wieder auftauchen kann bzw. wieder sichtbar werden wird. Zwangsläufig kommt man dann bei jedem weiteren Experiment zu einem anderen Ergebnis.

    Mittlerweile wurde auch festgestellt, dass das Elektron am Punkt A beobachtet nicht das gleiche ist, wie das am Punkt B. Das Elektron ist daher kein isoliertes, sich in Umlaufbahnen bewegendes Teilchen, sondern ein ständig aufblitzendes Etwas, dessen Örtlichkeit des kurzfristigen Sichtbarwerdens sich nicht bestimmen lässt.

    Die Atome, die in der alten Physik als "bewiesene" Grundbausteine der Materie galten, da sie als unteilbar qualifiziert wurden, gibt es in dieser Beschreibung nicht mehr, da sie aus Elektronen, Protonen und Neutronen zusammengesetzt sind (also geteilt!). Seit einigen Jahrzehnten weiß man, dass auch Neutronen und Protonen wiederum aus kleineren Teilchen, den Quarks, zusammengesetzt sind, folglich gibt es weder das Atom noch die Bausteine des Atoms. Viele namhafte Wissenschaftler sind überzeugt, dass auch die Quarks Gebilde von noch kleineren Teilchen, den Strings, und diese ein Produkt von Schwingungen sind (Stringtheorie).

    Die neue Physik war daher gezwungen, den alten Weg der materialistischen Wissenschaft und deren Methoden zu verlassen, da auf diesem keine neuen Erkenntnisse mehr möglich waren. Der stark erkennbare Weg der Naturwissenschaften geht in den immateriellen Bereich der Schöpfung, also dorthin, wo sich die Jenseitswissenschaft schon befindet. Von der Jenseitswissenschaft nun Beweise nach der Grundlage der alten und längst überholten, konservativen Wissenschaft zu verlangen, ist in hohem Ausmaß widersinnig, da dies selbst für die neue Physik unmöglich ist.

    Bleibt noch die Frage zu klären warum es noch Wissenschaftler gibt, die in der alten Physik verharren und die längst überholten Erkenntnisse unter Einsatz aller tauglichen und untauglichen Mittel am Leben erhalten wollen. Die Denkstruktur dieser Wissenschaftler verdeutlicht H.P.Dürr anhand eines Kartenspielmodells.

    Er nimmt die erste Karte vom Kartenstoß – es ist das Herz As – und legt sie aufs Rednerpult. Jede weitere Karte stellt die jeweils gegenwärtige Wirklichkeit dar. Mit der zweiten Karte, die auf die erste Karte gelegt wird, entsteht eine neue Wirklichkeit, eine neue Erkenntnis, welche die "bis dahin gültige Erkenntnis" zudeckt, wodurch die vorherige keine Gültigkeit mehr besitzt.

    Wenn ich also wissen will, wie die Welt funktioniert, muss ich Karte für Karte vom Stoß nehmen. Die folgenden Karten sind dann die Herz 2,3,4,5,6 usw. Jetzt stellt sich der Wissenschaftler die Frage, "kann ich aus der Vergangenheit (die Karten, die übereinander gelegt auf dem Pult liegen) und der Gegenwart (die oberste Karte, die sichtbar ist) die einzig gültige Wirklichkeit bestimmen, das heißt, die Karten vorhersagen, die sich noch im Stoß befinden, und damit die Schöpfung erklären?"

    Er erinnert sich an die vorangegangenen Karten und sieht die oberste, die Herz 6, und stellt nun eine Hypothese auf, "die Welt besteht aus Herzen". Dann fragt er sich, was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Karten, nimmt die nächste Karte vom Stoß und stellt fest, es ist die Herz 7.

    Bei der Herz 7 kommt der Wissenschaftler dann zur Erkenntnis: Die Welt besteht aus Herzen, die in jedem Augenblick um eins zunehmen. Diese Erkenntnis wird nun als Naturgesetz postuliert und es wird auch eine Prognose gewagt, nämlich dass die nächste Karte eine Herz 8 ist. Und es ist auch eine Herz 8. Jetzt wird dieser Wissenschaftler berühmt und spätestens bei der nächsten vorhergesagten Karte, der Herz 9, bekommt er den Nobelpreis.

    Noch während der Feierlichkeiten nach der Verleihung des Nobelpreises wird weitergeblättert, und die Herz 10 bestätigt weiter die zum Naturgesetz erhobene Erkenntnis. Demzufolge muss dann auch die Herz 11 kommen – aber siehe da, es kommt keine Zahl mehr, sondern ein Bild – nämlich der Herz Bube?!? Nun wird festgestellt, dass dieses Gesetz noch nicht gut genug ist und dass es noch verbessert werden muss. Nun bedarf es eines Wissenschaftlers vom Format eines Einsteins, der dann feststellt, dass, wenn die Zahl 10 erreicht ist, eine Korrektur erfolgen muss. In Ermangelung eines Einsteins, setzt man nun alle Hoffnung auf die Forschung in Cern.

    Wie wir hier wissen, geht es nicht um die einzelnen Karten als Objekt gesehen, sondern um die Information, die uns damit übermittelt wird. Die Konzentration ist daher nicht auf das Objekt zu richten, sondern auf die Möglichkeiten, die uns dieses Objekt bietet. Die für uns sichtbar gemachten Objekte sind für unsere dreidimensionale Welt notwendig, aber sie dienen nur, um ein Spiel in Gang zu bringen und dadurch Emotionen zu erleben. Der Reiz des Kartenspiels liegt ja auch nicht im Betrachten der einzelnen Karten, sondern in den Spielmöglichkeiten, die die Karten uns bieten.

    Die Schöpfung hat natürlich kein Interesse daran, die Spielmöglichkeiten, sprich die Erlebensmöglichkeiten, zu reduzieren. Ein Spiel mit 52 Spielkarten, die allesamt Herz Asse sind, ist ja auch nicht möglich. Daher sind Seelen mit übertriebenem Selbstwertgefühl, Borniertheit, Geltungssucht und dergleichen inkarniert, um das Spiel des Lebens interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Gleiches funktioniert natürlich auch im religiösen Bereich.

    Liebe Grüße

    Hermann




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