Materie

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Posted from 84.171.54.179 by apfelsine / Sonja on January 03, 2008 at 15:29:25:

Hallo,

nachdem ich des öfteren gesehen habe, das es hier noch mehr Sonja's gibt, was ja nicht unedingt erstaunlich ist, werde ich hier jetzt nurnoch unter meinem Nick apfelsine posten.

Nun zum Thema.
Ich gehe zur Zeit Seths Erklärungen zum Thema Materie durch und da ich finde, das es eine Bereicherung für uns alle ist, habe ich eine erste Zusammenfassung dazu abgefasst, der ich bei Interesse gerne noch weitere folgen lassen würde. Vielleicht gelingt es dadurch ein großes Gesamt-Bild zu formen, das alle Teile miteinander besser - vollständiger - vereint.

Nach Seth nehmen wir alle Objekte in unserer Selbstperspektive wahr. Alle Objekte werden von uns konstruiert und sind nur für uns in unserer Perspektive sichtbar.

Anders als es den Anschein hat, ist Materie nicht konstant existent. Sie wird permanent neu erschaffen in einem andauernden pulsierenden Wechsel zwischen Existenz und Nicht-Existenz.
Materie ist spontan und augenblicklich. Die Veränderungen die wir in Materie wahrnehmen ist eine Illusion.
Statt dessen wird die Materie konstant neu erschaffen. Energie füllt vorliegende Muster auf. Klarheit Starrheit und Qualität hängt von der Energie ab, von der es geformt wird. Die Eigenschaften hängen von der Position der Energie ab.
Die Muster werden von uns selbst erschaffen.
Auf telepathischer Ebene werden Eigenschaften übertragen, die mithelfen, genaue Details zu geben und ungefähre Ortsangaben genau zu fixieren.
Jeder in einem Raum konstruiert die eigene physische Materialisation der Idee „Fernsehgerät“ . Die Idee ist bekannt. Sonst wäre es möglich, das die Konstruktionen nicht alle übereinstimmten, sonder physisch aufeinander abgestimmt werden müssten.
Die physische Konstruktion des Gerätes wird unterstützt durch die allgemein vertraute Idee eines Fernsehgerätes wie sie im Allgemeinwissen existiert.
Das Objekt braucht Energie um sein physisches Universum zu konstruieren. Kein Atom des Objektes ist heute und morgen gleich.

Zitat Seth (Band 2, S. 169): „Fast jedes Kind glaubt irgendeinmal, dass wenn es die Augen schließt, seine Umgebung verschwunden sei. Es nimmt an, dass der Stuhl nicht existiert wenn es den Stuhl nicht sieht und , meine lieben Freunde, in diesem Falle ist das Kind gescheiter als der Erwachsene.“

Wenn die Sinne das Objekt nicht in der Selbst-Perspektive wahrnehmen, existiert das Objekt nicht. Wird es berührt, existiert es nur in der sinnlichen Wahrnehmung.
Der Stuhl existiert nicht, um gesehen zu werden, wenn das Kind ihn nicht sieht. Sieht es der Vater, so sieht der Vater den Stuhl aus der Selbstperspektive.
Ein Objekt wird von seinem Erschaffer fortwährend konstruiert, wenn sich dieser Erschaffer im Raum befindet. Das Objekt wird teilweise konstruiert, wenn der Erschaffer sich nicht im Raum befindet.
Ist der Erschaffer nicht im Raum und befasst sich nicht mit dem Objekt, nimmt er sich nicht die Mühe, es zu konstruieren.
Wäre er nicht im Raum und würde sich an das Objekt erinnern, würde er sofort das Objekt konstruieren.
Jemand der sich zu dem Moment in dem Raum befindet, würde das nicht wahrnehmen. Denn wir sind uns nur unserer eigenen Konstruktionen bewusst.
Das gleiche Objekt wird sozusagen von jedem der diesen Raum betritt anders konstruiert. Der Standort wird durch innere telepathische Kommunikation abgestimmt.
Es gibt Gesetze auf unserer Ebene, die die Konstruktion von Materie regeln, aber das sind psychische Gesetze.
Diese begründen sich mit der Fähigkeit des Individuums eine Idee in Materie umzusetzen, der Fähigkeit Energie zu erhalten und zu übermitteln, der Fähigkeit des Individuums in Bezug auf tatsächliche Erschaffung.

Jede physische Konstruktion setzt sich aus Atomen und Molekülen zusammen, die ebenfalls wieder ein allgemeines Bewusstsein und ein Kapselverständnis besitzen. Sie besitzen jedoch keine starken organisatorischen Tendenzen in sich selbst und es ist die Energie des Individuums, die diesem Aufbau hilft.
Eine schwache Fähigkeit, um Energie anzuzapfen, ergibt auch schwache Konstruktionen.
Neben materiellen Konstruktionen formen wir auch Konstruktionen anderer Art, die wir nicht auf der bewussten Ebene wahrnehmen. Sie existieren in klar definierten atomaren Strukturen und können von den inneren Sinnen wahrgenommen werden. Sie besitzen unterschiedliche Dichten und Geschwindigkeiten.

Unsere Energie ist meist auf physische Konstruktionen und Materie gerichtet. Aber nicht alle Energie wird so gebraucht. Der bewusste Geist (Gehirn) hat seine eigenen Gründe, wie und welcher Art er mit der Welt der physischen Konstruktionen umgehen will. Er ist selbst ein physische Konstruktion. Hierbei steht Gehirn für die physische Konstrutkion und während der Geist für das unfassbare steht.

Wenn fünf Personen ein Glas betrachten oder eher zu betrachten scheinen, haben wir fünf verschiedene Gläser nicht nur eines.
Jede Person konstruiert das Glas aufgrund ihrer eigenen persönlichen Perspektive.
Es gibt daher fünf Personen, fünf verschiedende Perspektiven und Raum-Kontinua in denen das Glas existiert.
Jedes Glas besteht aus ganz realen Molekülen und Atomen, die ihr eigenes allgemeines BW und Kapselverständnis haben, die zusammen eine Glasgestalt formen. Es gibt einen Punkt, wo sich die fünf Perspektiven überlappen. Würde man ihn finden, könnte man nur ganz kurz die anderen vier erblicken.

Diese Angaben stammen aus dem Seth Buch der Sitzungen Bd. 2 und können auf den Seiten 155-199 nachgelesen werden.

Nach Seth handelt es sich dabei um das nötige einführende Grundverständnis zum Thema Materie. Konzepte die man nach seiner Aussage kennen muß, bevor ein tieferer Einstieg möglich ist.

Fortsetzung folgt

lg
apfelsine

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