Posted from 91.0.89.232 by Susanne on October 15, 2009 at 13:44:40:
Liebes Team,
mich beschäftigt etwas in Bezug auf die Wirkungsweise von Glaubenssätzen (GS) und ihre Übertragbarkeit auf den Plan an sich und damit seiner Sichtbarmachung, Erschaffung eben über diese GS. Durch Seth, Eure Bücher, etc. habe ich mich schon mehr als einmal gewühlt :-).
Ich gehe jetzt davon aus, dass es einerseits über den Plan an sich um das reine, selbst gewählte Erleben geht, andererseits um die Umsetzung dessen über die GS als Mittel zum Zweck, also quasi als „Werkzeug“. GS, als individuelle „Einheiten“ bestimmter Gedanken und Gefühle, sind also immer und allein dafür verantwortlich, dass die jeweilige Realität, die sie nach Plan nur gestalten können und sollen, von innen nach außen sichtbar wird. Ist das so?! Sind sie das einzige Mittel im Vorgang der Erschaffung?!
In Bezug auf mein Verständnisproblem vielleicht am besten ein Beispiel: in einem in Bezug auf GS deutlich ablesbaren, nicht sehr "angenehmen" Plan werden Veränderungen in der sichtbaren Realität erschaffen, nachdem man (bewusst oder unbewusst) über einen Kern-GS und alle dazu gehörigen GS seine innere Realität verändert hat. Wenn also alle GS eher an einem Strang ziehen und man sich damit z.B. ein Leben gestaltet hat, in dem man nichts „haben“ darf und auf der ganzen Linie nur entbehrt, müsste man über die neuen GS, natürlich falls Plan, ein Leben erschaffen können, in dem man mehr „haben“ darf und dann auch hat. Als Folge davon erlebt man dann auch z.B. einen ganz wichtigen, neuen Planpunkt, meinetwegen echte Erfüllung im Job oder das erste Mal eine Partnerschaft und Liebe – absolut gegensätzlich zum bisherigen Leben. Soweit verstehe ich das.
Nehme ich jetzt aber z.B. einen ebenso gut ablesbaren Plan, wo sehr viele positive oder besser gesagt weniger hinderliche GS ein angenehmes, erfülltes Leben voller Haben und bislang ohne eine vom Plan vorgesehene Erfahrung von Verlust, Entbehrung, etc. erschaffen haben, dann hat und lebt dieser Mensch doch offensichtlich nur diese GS. Natürlich mögen ihm vereinzelt hier und da weniger positive GS sein Leben auch erschweren, aber die großen Planpunkte und das hauptsächliche Erleben resultieren doch aus den vielen positiven GS. Was passiert, wenn in seinem gewohnten Erleben ganz „überraschend“ ein schwerer Verlust, Tod des Partners, plötzliche Verarmung, usw. eintritt? Wie kann ich das mit der Wirkung von schon bestehenden GS in Verbindung bringen?! Sieht es doch so aus, als ob gar keine GS vorhanden sind, die diese neue Realität gestalten könnten?! Wie verhält sich das alles, wenn ich davon ausgehe, dass nur die GS, also Gedanken und Gefühle, dafür verantwortlich sind, jegliche Realität, also auch diesen „schlimmen“ Planpunkt sichtbar zu machen?! Die erforderlichen GS scheinen nicht zu existieren..... Habe ich das einigermaßen gut beschreiben können :-)?!
Das hält mich schon drei Nächte wach :-). Wo sitzt meine „Sperre“ im Kopf? Alle großen Planpunkte sind „fix“, werden auf jeden Fall erschaffen, es geht ums Erleben – aber doch auch sie müssten immer auf ein länger entwickeltes, einheitlicheres „Bündel“ von GS zurückzuführen sein?! Ich danke Euch jetzt schon –
liebe Grüße, Susanne