jenseits-de.com Gemeinnützige Organisation

Das führende Ressort auf dem Gebiet der Jenseitsforschung



Falls Sie noch neu sind, kann der Überblick Ihre Orientierung erleichtern.




Unsere Bücher





Unsere Buchleser




Keine Bestätigung, Lizenz?
Status Buchbestellung

Installationsanleitung





Falls Sie eine weitere Lizenz benötigen, eine Frage haben oder Hilfe beim Öffnen Ihres Buches brauchen, dazu gibt es das...

Support Center




Aus aktuellem Anlass




Aus dem Leben gerissen....

[ Bisherige Antworten ] [ Antwort verfassen ] [ Forum ]

Posted from 109.192.216.90 by Wendy on December 01, 2016 at 10:21:59:

Hallo,

meine geliebte Katze musste nach 13 gemeinsamen Jahren vorgestern sterben. Ich hatte sie aus dem Tierheim, wo man ihr genaues Alter nicht kannte. Sie war damals schwerst traumatisert und galt als nicht vermittelbar, weil sie sich von niemandem anfassen ließ und sich immer nur in den Katzenhöhlen versteckte. Als ich ein Viertel Jahr nach dem Tod einer zugelaufenen Katze an einem unheilbaren Nierntumor mich auf die Suche nach einer neuen Katze im Tierheim machte, wurden mir zunächst 2 süße Katzenbabys angeboten. Aber das Mädel sah fast genauso aus wie die verstorbene Katze und einen Kater wollte nicht. Etwas ratlos meinte die Tierpflegerin, dann hätte sie nur noch Wendy und führte mich zu ihr. Sie zog sie aus der Höhle, streichelte sie und wies mich an, dasselbe zu tun. Wir hatten sofort eine Verbindung, auch wenn sie beim ersten Mal recht bald wieder in die schützende Höhle wollte. Ich habe sie dann noch 4 Mal besucht und ihr immer etwas Leckeres zu Fressen und viel Zeit mitgebracht. Bereits beim zweiten Mal kannte sie meine Stimme und kam zum Erstaunen der Pflegerin alleine aus der Höhle raus. Sie leckte mir die Hand, schmuste und schaute mir tief in die Augen. Eigntlich habe ich eine leichte Katznhaarallergie aber bei Wendy hatte ich komischerweise so gut wie nie Symptome. Als ich mich dann entschlossen habe, sie zu nehmen, war das die beste Entscheidung meines Lebens! Wir hatten 13 wundervolle Jahre zusammen. Sie war für mich da und ich für sie. Vor 8 Jahren hatte sie eine Schwere Zahn-OP bei der man fast alle Zähne ziehen mußte wegen einer Zahnerkrankung. Dabei hat man eine BLutuntersuchung gemacht und Leukose festgestellt. Mir war klar, daß es eine tickende Zeitbombe war. Ich habe nach Kräften versucht, alle Anweisungen des Tierarztes einzuhalten: In der gewohnten Umgebung lassen, Ruhe, kein Freigang, eine Stress, keine Impfungen mehr. Damals hatte man mir noch eine Interferon.-Behandlung als Spritzenkur prophylaktisch angeraten, aber sie war nach dieser OP in so schlechtem Zustand, daß ich kein gutes Gefühl dabei hatte und es sein ließ. Wir hatten eine wunderschöne Zeit zusammen. Manchmal hatte ich das Gefühl, die versteht meine Gedanken und weiß schon was ich meine, bevor ich etwas zu ihr sage. Sie war meine Seelenschwester, meine Feundin, mein Kind, meine beste Vertraute. Sie hat alle Stessoren, die ich ihr im Laufe der letzten 6 Jahre zugemutet habe, super gemeistert: erst kam mein Mann, dann unser Sohn. Danach kam der kleine Hund, mit dem sie ich gar nicht verstanden hat. Beide waren lange aufeinander eifersüchtig, was sich erst besserte, als ich bei allem Wendy als die Ältere konsequent zuerst drangenommen habe (Schmusen, Fressen usw.) Irgendwann hat sie verstanden, daß sich sie nicht weniger liebe, nur weil der Hund da ist. Letztes Jahr sind wir dann aus ihrer geliebten sonnigen Wohnung raus. Sie liebte es, in der Dachwohnung in der Sonne zu liegen und war im Sommer gerne stundenlang auf dem Balkon.Aber die Wohnung war einfach zu klein. Wir hatten sehr viel Stress und sehr wenig Zeit in den letzten 1 bis 1, 5 Jahren. Natürlich kam auch sie ab und an zu kurz. Ab Weihnachten letztes Jahr wurde sie schlanker. Sie war immer mollig, aber wir dachten, durch die vielen Treppen im Haus hätte sie halt mehr Bewegung und deshalb abgenommen. Dann fing sie an weissen und manchmal gelblichen Schaum zu erbrechen, war oft sehr lange müde und spielte kürzer als sonst, brauchte mehr Pausen. Aber erst als sie im nächsten viertel Jahr weiter abgenommen hat, so gut wie alles erbrach und nur noch schmusen und schlafen wollte war uns klar, daß etwas nicht stimmte. Wir sind direkt in die Tierklinik mit ihr. Die Ärztin machte eine Blutuntersuchung und eine allgemeine Untersuchung mit Fieber messen, Abtasten usw. Ich war so in Sorge um sie und versuchte mich innerlich auf das Schlimmste vorzubereiten. Doch dann gab die Ärztin aufgrund des recht unauffälligen Blutbilds Entwarnung. Es wäre alles ok, sie hätte eine Gastritis und möglicherweise verträgt sie ihre Futtersorte nicht, hieß es. Beim Gehen meinte sie noch, in seltenen Fällen könne hinter einer solchen Symptomatik mit einer solchen Gewichtsabnahme- Wendy hatte in einem Viertel Jahr von 5,5 Kg auf 3 Kg abgenommen- auch einmal ein Tumor stecken, was sie mir nicht wünsche. Sie könne aber nichts tasten und sich soll mir keine Gedanken machen. Tja dann habe ich meine Wendy einerseits erleichtert aber andererseits besorgt wieder mit nach Hause genommen. Meine innere Stimme sagte mir, sie hat etwas Wichtiges übersehen und leider sollte sie Recht behalten. Das Pulver wirkte nicht. Im Gegentil, es ging ihr davon noch schlechter als zuvor. Ich dachte, es sei eine Art Erstverschlechterung, aber es wurde nur noch schlimmer statt besser. ALs dann noch ganz schlimmer Durchfall dazukam und sie anfing, alle Betten zu verpinkeln, obwohl sie sonst die sauberste und reinlichste Katze der Welt war, machte ich scwhweren Herzens wieder einen Termin in der Tierklinik. Wie Allgemeine Untersuchung und Röntgen. Der Befund war erschütternd. Diesemal konnte man etwas tastenn. sie hatte einen Tumor im Darm. Der Arzt riet mir zur Op. Als ich dann weiter fragte und er bestätigte, daß die Tumor von der Leukose kommen, fing er an von Euthanasie zu reden. Ich war total geschockt und fing noch während des Gesprächs an zu weinen. Ich weiß nicht wie ich die Fahrt nach Hause geschafft habe, denn vor lauter Tränen habe ich kaum noch etwas gesehen. In unserer Verzweiflung haben wir mit einem anderen TA aus derselben Klinik noch gesprochen, der uns sagte, wenn es seine Katze wär, würde er per OP nachsehen, um welche Art Tumor es sich handelt und ob man es noch operieren kann. Zusätzlich haben wir einen Tierheiler eingeschaltet, der uns auch zur OP riet. Er meintr sogar, er hätte gesehen, dass die Ärzte sich geirrt hätten und es gutartig sei. Hoffnung keimte auf. Als ich selber mit meinen Feenkarten nach einer Lösung sucht, erhielt ich die Karte "Loslassen". Ich war entsetzt. Der Tierheiler führte ein gedankliches Gespräch mit Wendy, indem er ihren enormen Lebenswillen bemerkte. Sie hätte zu ihm angeblich gesagt, sie möchte sofort für die OP angemeldet werden, weil sie leben möchte und Frauchen sollte gefälligst stark sein! Im Herzen wußte ich, die OP war falsch, aber ich klammerte mich an diese Hoffnung. Wir hatten schöne letzte 4 Tage, weil das Wochenende dazischen lag. Ich habe ihr alle Lieblingsspeisen rauf und runter gekocht und ganz viel mir ihr gekuschelt, so weit sie es aufrund der Schmerzen noch zulassen konnte. Die Nacht nach der Diagnose hat sie komplett bei mir im Bett verbracht und ist keine Minute von meiner Seite gewichen. Durch die Vitamin-B-Spritze, die der TA ihr auf meine Bitte gegeben hat, bekam sie etwas Kraft und Appetit und hat sogar noch rohe Rindehackböllchen verpeist. So abend kam das Erbrechen wieder. Immer wieder hatte sie Probleme mit der Kraft und dem Kreislauf, so daß sie nicht mehr die Treppe hinunter kam oder einfach ausgerutscht bzw. umgefallen ist. Am Montag setzte sie sogar noch Kot ab. Wieder ließ mich die Frage nach der richtigen Entscheidung nicht los. Ohne OP würden die Ärzte sie ohne Schmerzmittel verrecken lassen, bis sie an Darmverschluß, Kreislaufkollaps oder Herzversagen stirbt. Mit OP hatte sie wenigstens eine Chance, oder? Ich wollte alles tun, um sie zu retten. Als ich sie Dienstag Morgen in den Transportkorb packte, mauzte sie jämmerlich. Sie hat regelrecht protestiert. Als ich dann die Türe der Tierklinik öffnen wollte ließ sie einen Mauzer los, wie ich ihn noch nie im Leben gehört habe. Der Ton ging mir duch Mark und Bein und ich höre ihn noch heute....Sie hatte in den 4 Tagen 150 Gramm abgenommen trotz Lieblingsspeisen und Vitamin-Spritze. Ich hat darum, daß ich für die Narkose bei ihr bleiben darf, bis sie eingeschlafen ist, was man mir auch gewährte. Doch sie wurde kurze Zeit nach der Spritze unruhig, schnappte nach Luft, leckte die Lippen- das habe ich bei ihr noch nie gesehen und war erschüttert. Ich habe sofort den Schwestern Bescheid gegeben, die meinten, das könne bei Narkose schon mal sein. Allerdings kam kurz darauf die OP-Assistentin, die sie mitgenommen hat. Später erfuhr ich, daß sie starke Kreislaufprobleme und auch ganz blasse Schleimhäute hatte. Dann kam die bange Zeit des Wartens. Ich versuchte mich mit einem Buch abzulenken, aber irgendwie liefen mir trotzdem schon wieder die Tränen. Nach einer halben Stunde wurde ich hineingebeten. Man zeigte mir ein Handy-Foto des Tumors in ihrem Bauch. Es war ein Lymphknoten, so dick wie 2 Zwetschgen. Ein weiterer Lymphknoten im Hals war befallen (Ob sie sich deshalb in der letzen Zeit nicht mehr gern das Kinn und die Pfoten hat kraulen lassen, was sie früher so liebte?). Es sei eine Systemische Erkrankung, also der Krebs sei im ganzen Körper. Meine Hoffnung zerplatze in diesem Augenblick wie eine Seifenblase. Der Tumor war operabel, aber der Chriurg wollte ihn nicht entfernen! Er wollte nur ein Stück rausnehmen, untersuchen lassen um ihr danach die passende Chemotherapie zu verordnen! Er wollte das dicke Teil tatsächlich in ihr drinlassen. Er meinte, wenn er es entfernt, fängt es erst recht an zu wachsen und zu streuen. Ich entgegnete, wenn er in den Tumor reinschneidet, sei dies ebenfalls der Fall, worauf der nur noch leise ja sagte und auf den Boden sah. Er riet mir weiter zur Chemo und wollte daß ich sofort eine Entscheidung treffe. Dies habe ich abgelehnt, ich wollte erst mit meinem Mann telefonieren, der auch eine innige emotionale Beziehung zu ihr hatte. Wir diskutierten lange aber wir beide brachten es aus Liebe zu ihr nicht mehr übers Herz, sie jetzt aufwachen zu lassen mit den Tumor-Schmerzen plus den OP-Schmerzen und dann soll sie auch noch eine Chemotherapie ertragen. Ich fragte den Arzt, ob jemals irgendeine Katze diese Chemo überlebt und einigermaßen gesund geworden ist, was er verneinte. Es ging nur rein um die Verlängerung der Lebenzeit, sonst um nichts, meinte er. Mein Mann und ich hatten uns dann dazu entschlossen, sie nicht mehr aufwachen zu lassen aus der Narkose. Der Gednnke, daß sie das jetzt alles noch mitmachen soll nur damit wir sie nach all den Qualen nach einigen Tagen doch zum Einschläfern birngen müssen, war uns unerträglich. Da meine Katze aber so einen Lebenwillen hatte und unbedingt bei mir leben wollte (ich hatte auch versucht, ein gedankliches Gespräch mit ihr zu führen, mit demselben Ergebnis wie der Tierheiler, daß sie leben will), kam und komme ich mir bis heute vor wie ein Mörder.... Es ist grauenvoll. Ich liebe meine Katze so sehr, daß ich sie immer bei mir haben will, auch nach ihrem Tod. Deshalb habe ich sie am Tag ihres Toden in das pro Weg 50 Km entfernte Tierkrematorium gefahren. Ihre Überreste kommen in eine Urne, die bei mir bleibt, so lange ich lebe. Wenn ich einmal gehen muss, möchte ich sie in meinem Grab haben.....Das komische war während der Fahrt hatte ich das Gefühl, meine Katze fliegt links oben über mir mit. Sie fragte mich sogar einmal, wohin ich sie denn fahre, wir waren dich schon kurz daheim? Durch das viele Weinen hatte ich auch noch einen heftige Halswirbelblockade. Ich konnte vom Moment ihres Todes an meien Kopf nicht mehr nach links drehen und hatte starke Schmerzen, die über die Schulter bis in die Finger strahlten. Erst einen Tag nach ihrem Tod war ich in der Lage, mit einem Foto und einer Kerze Kontakt zu ihrer Seele aufzunehmen und richtig mir ihr zu sprechen. Ich spürte, daß sie in der Zwischenwelt war und wollte sie ins Licht schicken. Ich sagte ihr, wenn sie möchte, soll sie ins golden-weisse Licht und ihren alten Körper loslassen. Sie soll ich als Seele erholen und wenn sie soweit ist, darf sie gerne zu mir zurückkommen- mit einem neuen Körper. Ja, sie wollte, und wie! Sie soll nur mir und meinem Mann eindeutige und mehrere Zeichen geben, dáß es wirklich SIE ist, dann hätte sie auf jeden Fall einen Platz bei uns! Meine Kattze entgegnete, sie würde gerne als großer Hund wiederkommen, worauf ich ihr sagte, ich wisse nicht ob ich das körperlich schaffe. "Dann als mittelgroßer Hund" fragte sie? Ich sagte ihr, mir wäre ein kleiner Hund oder eine Katze/Kater lieber. Aber ein kleiner Hund kam für sie nicht im Frage, da sei ja dann so wäre wie unser Hung, und das wolle sie nicht. Dann also doch lieber als Katze ;-) In diesem Moment spürte ich einen großen Frieden und Glück bei uns beiden und ich wußte, sie war ins Licht gegangen. Schlagartig waren die Schmerzen in meinem Hals verschwunden. Ich konnte den Kopf drehen, als ob nie etwas gewesen wäre. Erst danach wurde mir bewußt, das auf der linken Schulter und Brust immer ihr Lieblings Kuschel.- und Schlafplatz gewesen ist......Ich wünsche ihr gute Erholung und allen Segen dieser und jener Welt und hoffe, daß sie bald zu mir zurückkommt. Sie sagte was von Früähjahrs- oder Herbstkätzchen. Jetzt bin ich mal gespannt :-) Aber ich vermisse sie unendlich und es tut mir so leid, daß sie so gehen mußte. Irgendwie konnte ich mir nicht einnmal richtig von ihr verabschieden....Hoffentlich sehen wir uns wieder, geliebte Wendy! Du warst und bist die beste Katze auf der ganzen Welt!

Bisherige Antworten:



Antwort verfassen

Name    : 

Subject : 
Beitrag: Optional Link URL : Link Title : Optional Image URL:

[ Bisherige Antworten ] [ Antwort verfassen ] [ Forum ]