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Angst vor dem Tod und Alleinsein

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Posted from 93.222.172.40 by Lea on December 06, 2016 at 03:36:56:

Hallo an alle Leser,

ich habe eben dieses Forum gefunden.

Ich weiß nicht wie ich mein Problem darstellen soll, da es so komplex ist. Ich weiß auch nicht ob ich damit richtig hier bin. Auch habe ich Angst meine Anonymität zu verlieren, obwohl das evtl egal wäre.

Mein Problem ist: Ich bin körperlich sehr krank und glaube dass ich - wenn nicht ein kleines oder größeres Wunder eintritt - nicht mehr wirklich lange zu leben habe. Ich bin momentan in meiner Lebensmitte vom Alter her.

Ich muss starke Medikamente nehmen die mein Körper immer schlechter verträgt und ich weiß dass ich ohne sie nicht überleben werde, wenn sich nicht grundlegend eine Stabiliserung einstellt, was sich eben bei allen Versuchen über Jahre nicht wirklich tut.

Ich fühle mich damit teilweise wahnsinnig alleine und zwar auch aus dem Grund, dass es bei meinen Krankheiten nicht so eindeutig ist wie bei anderen Diagnosen mit dem möglichen Sterben, so dass ich niemanden wirklich habe mit dem ich über den Tod sprechen kann in meinem Umfeld.

Ich weiß dass sich meine Ärzte und Familie teils große Sorgen machen. Von manchen Ärzten auch schon gehört, dass sie mir nicht mehr helfen können. Sogar nahe Verwandte meinten sie wären lieber tot als das mitzumachen was ich mit mache. Meine Krankengeschichte ist schon arg komplex und heftig, aber zu lang für dieses Posting.

Aber ich glaube die meisten wollen oder können nicht sehen wie es wirklich um mich steht bzw. wenn dann zeigen sie es nicht offen und hoffen eben weiter darauf dass ich wieder auf die Beine komme, auch wenns langsam absurd ist. Über das Thema Tod sprechen geht nicht ,das wird hartnäckig verdrängt.

Ich habe einiges gelesen über das Leben nach dem Tod, zB mehrere Bücher von Bernard Jakoby. Zunächst half es. Jetzt habe ich das Gefühl grob zu verstehen was womöglich (oder auch sicher) nach dem Tod kommt. Und es sollte mich beruhigen.

Dennoch habe ich Angst. Ich kann nicht genau sagen wovor. Angst los zu lassen von meinem Körper und allem Materiellem. Evtl. Angst vor den möglichen negativen Phasen des Übergangs bevor wir ins Licht kommen.

Auch Angst dass ich bis zu meinem Tod isoliert und alleine und mit schweren Symptomen einfach vor mich hinleide und meine Psyche zuvor noch total kaputt geht. Von dem was ich verstehe wäre dann auch der Übergang schlechter? In Verzweiflung, Verbitterung, Depression und Einsamkeit zu gehen könnte Schlechtes auf der anderen Seite weiter erschaffen.

Eigentlich würde ich auch sooo gerne gesund leben, aber ich habe die Hoffnung auf ein halbwegs gesundes Leben nach vielen vielen Jahren der Krankheit langsam aufgegeben. Dennoch liebe ich das Leben so und es tut weh nicht das tun zu können was ich gerne würde oder zumindest einfach nicht jeden Tag leiden zu müssen.

Obwohl meine Lebensqualität unterste Schublade ist kann ich nicht los lassen.

Ich bin oft sehr unruhig, wenn ich an den Tod denke. Manchmal auch erleichtert. Aber es fehlt mir die begleitende Liebe und es gibt in meinem Umfeld eben niemand der mir da beistehen könnte. Gleichzeitig habe ich das Gefühl mich an einen relativ frühen Tod gewöhnen zu müssen und bevor es so weitergeht wäre das wohl auch besser.

Ich habe mich schon gefragt, ob es Therapeuten gibt, die mit mir über den Tod sprechen könnten. Aber ich kann eben keine sicher tödliche Diagnose aufweisen und habe Angst da niemanden zu finden der es ernst nimmt oder dann eher wieder neue med. Therapien in den Raum stellt, die dann wieder nur enttäuschen.

Auch hadere ich teilweise damit warum das in meinem Leben so gekommen ist. Ich kenne die Theorien vom Lernen durch Leiden. Ich verstehe sie auch. Aber wenn man über viele viele Jahre ständig mit der körperlichen Hölle kämpft ist es wirklich schwer das einfach abzunicken und sich ständig für diese (harten) Lehren zu bedanken oder gerne als Lehrschablone anderer zu dienen. Ich tue es noch, aber ich fühle dass ich mit meiner Kraft bald am Ende bin und bin froh wenn ich nicht noch total duchdrehe oder verbittere.

Ich kämpfe wirklich schon lange und habe alles gegeben meine Psyche nicht unterkriegen zu lassen.

Na ja meine Frage wäre eben, ob Ihr Ideen habt wie ich mich mit dem Thema nicht so alleine fühlen müsste. Es ist ja schon gut, dass ich hier schreiben kann.

Oder wie kann ich loslassen lernen? Ich habe doch so viel gelesen was mich beruhigen sollte. Aber das Lesen geht über den Verstand und das reicht nicht. Mein Körper und meine Psyche haben Angst und fühlen sich alleine. Ich will auch nicht einsam und verbittert gehen wenn es mal soweit ist. Ich muss vorbeugen.

Ich werde gerne mal mehr im Forum lesen wenn es meine Kraft erlaubt.

Von Herzen Danke an alle Antwortenden, Lea

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