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HILFEEEEEE!!! Mein endloser Kampf mit mir selbst!!!!

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Posted from 161.97.235.130 by Caro on March 21, 2017 at 01:13:02:

In Reply to: HILFEEEEEE!!! Mein endloser Kampf mit mir selbst!!!! posted by dorina on March 20, 2017 at 13:33:14:

Hallo Dorina,

das Ganze ist viel einfacher, als dir das jetzt vorkommen mag, und zu viel Denken/Gruebeln ist in diesem Fall hinderlich und sogar kontraproduktiv, weil es dich immer wieder vom Wesentlichen wegbringt.

Wenn du versuchst, dich aufs Wesentliche zu besinnen, so ist das, dass es dir schlecht geht und du Hilfe moechtest. Es geht nicht darum, dass du gerne "fuer immer trinken" moechtest, denn sonst waerest du gar nicht hier, sondern wuerdest einfach weitertrinken. Du spuerst in dir, dass ein Problem da ist, das geloest werden moechte, und es wird dir sehr helfen koennen, wenn du dich dieser einen Tatsache stellen wuerdest, also dem Umstand, dass ein Teil in dir nicht mehr so weiterleben moechte wie bisher.

Das ist deshalb so wichtig, weil dieser Teil spaeter dein Antrieb sein wird fuer deine Heilung. Mache dir also erst mal bewusst, dass du hier nur geschrieben hast, weil du Hilfe moechtest. Und Hilfe im Aussen suchst du nur, weil du selbst nicht mehr weiterweisst. Es bringt daher nichts, wenn du bei Hilfsversuchen zu steuern versuchst, sondern im Gegenteil, dann bist du nur wieder im alten Fahrwasser und drehst dich im Kreis.

Hilfe zur Aenderung ist eigentlich ganz einfach. Das einzige, was uns im Weg steht, und das nicht nur bei Suechten, sondern insgesamt im Leben bei jeder Lebensaufgabe/Huerde, ist unsere Angst. Wir nehmen diese in der Regel nicht mal als Angst wahr, sondern fuehlen sie nur, waehrend sie unser gesamtes Denken und unsere Perspektive ueberschattet. Alles, was wir wahrnehmen, ist durch die Angst gefaerbt. Wir merken das nicht, uns kommt es neutral vor und sogar logisch, und so sehen wir gar keinen Grund dafuer, irgendwo tiefer zu schauen, schliesslich haben wir - so glauben wir - einen sehr klaren Blick auf die Dinge.

Deine Situation jetzt ist aber durch deine Perspektive ausweglos. Und immer dann, wenn du dich in einer "ausweglosen Situation" befindest, kannst du dich darauf verlassen, dass du die Dinge nicht klar siehst. Denn es gibt keine ausweglosen Situationen, sondern nur Sackgassen. Und immer dann, wenn du eine Sackgasse erreicht hast, ist das eine gute Sache, keine schlechte, weil dir jetzt die Moeglichkeit gegeben wird, etwas zu veraendern. Denn waere die Sackgasse nicht da, wuerdest du auf deiner Einbahnstrasse einfach weiterlaufen, bis in alle Ewigkeit, in deinem Fall so weiterleben wie bisher, ohne irgendeine Aenderung.

Aber in der Tiefe wolltest du die Aenderung ja schon lange. Du hast dich nur nicht getraut, hast einfach weiterhin Wein eingegossen, weil es noch ging. Irgendwas hat sich jetzt aber geaendert, so dass das "Weiter-Wein-Eingiessen" immer schwerer faellt bzw. nicht mehr die Befriedigung bringt, die es dir einst gab. Und wie ich oben schrieb, ist das eine gute Sache, keine schlechte. Die Einbahnstrasse, auf der du warst, haette dich nirgendwohin gefuehrt. Jeder Tag waere wie der naechste gewesen, bis zu deinem Tod. Und das ist so fuer dich nicht vorgesehen.

Heilung jedoch ist etwas, das "wehtut", weil wir dann etwas konfrontieren muessen, das wir eigentlich nie wieder anschauen wollten. Das betrifft im Wesentlichen Gefuehle, die wir niemals wieder fuehlen wollten (der Entschluss dazu wird oft bereits in frueher Kindheit gefaellt), verknuepft mit vielen hinderlichen Glaubenssaetzen. Dein Alkoholismus ist nichts weiter als eine Umgangsweise, eine Methode, um mit deinen Glaubenssaetzen und Gefuehlen umzugehen, aber er war eine Einbahnstrasse und fuehrte dich nun in die Sackgasse.

Anstatt nun in der Sackgasse verzweifelt schreiend um Hilfe zu rufen, stoppe einmal und sieh, dass du sie bereits hast. Die Hilfe ist bereits da, und sie war es schon die gesamte Zeit. Nur wolltest du sie bisher nicht sehen auf deiner Einbahnstrasse. Erst jetzt in der Sackgasse, wo das Weiterlaufen nur noch ein Im-Kreis-Gerenne ist, wird dir klar, dass du nicht weiterkommst.

Dein Guide ist bei dir und fuehrt dich, aber es ist noetig, dass du bereit bist, etwas zu veraendern, und zwar fuer dich. Alle Hilfe ist sofort da, wenn du die Bereitschaft entwickelst, die Kontrolle, die Steuerung ueber das, was als naechstes passiert, abzugeben, und auch zu akzeptieren, dass sich dein Leben veraendern wird. Alles, was du verlieren wirst, ist die Trostlosigkeit, die Ausweglosigkeit, die eintoenige Einbahnstrasse. Und alles, was du dazu tun musst, ist, deine Angst zu konfrontieren.

Wie AnnaMutter bereits schrieb, musst du das nicht alleine machen, sondern kannst dir dazu professionelle Hilfe holen. Aber du musst den Helfer auch helfen lassen. Solange du zu steuern versuchst, wirst du in die "falsche Richtung" steuern, d.h. zurueck in Richtung Einbahnstrasse/Sackgasse. Mit einer Sucht kann man nur aufhoeren, wenn man aufhoert, die Sucht als seinen "Freund und Helfer" zu betrachten und bereit ist, einen Weg zu gehen, den man nicht kennt, von dem man nicht weiss, was er bringen wird. Denn Alkohol hat dir immer genau das geliefert, was er versprochen hat - er war im Grunde ein sicherer Hafen, etwas, auf das du dich verlassen konntest. Das haben Drogen alle miteinander gemeinsam - sie sind verlaesslich in ihrer Wirkung.

Wenn du nun aber mit der Droge aufhoeren moechtest, wirst du automatisch mit grosser Angst konfrontiert, denn nicht nur fehlt dir dann deine vertraute Umgangsmethode fuer deine Gefuehle, sondern gleichzeitig begehst du eine neue Strasse, die du ueberhaupt nicht kennst, was dir Angst macht. Und an genau dieser Stelle ist es wichtig, dass du beginnst, Kontrolle abzugeben und auf deinen Guide zu vertrauen, der das alles hier nicht veranstaltet, um dich zu quaelen oder dir zu schaden, sondern nur, um dir zu helfen.

Der Plan ist nicht ein wildes Wirrwarr von Erlebenswuenschen, sondern er verfolgt einen sehr guten Zweck, der im Rueckblick auch immer erkennbar ist. D.h., es ist nicht so, dass du Alkoholismus erleben und dich quaelen sollst, einfach so und ohne Grund, sondern alles ist immer nur Mittel zum Zweck. Es geht hier um Entwicklungen, die dadurch bei dir angestossen werden, um Erkenntnisse, die daraus erwachsen. Die Freiheit, die du dir wuenschst, darfst du haben. Du hast den Wunsch auch nicht von ungefaehr, denn deine Situation jetzt ist unertraeglich. Nur wirst du die Freiheit anders erhalten, als du dir das jetzt wuenschst. Anstatt dass die Ketten, die dich gefesselt halten, einfach von alleine verschwinden, wirst du lernen, dass du dich selbst angekettet haeltst und im Zuge dich selbst befreien. Das ist ein laengerer Prozess und geschieht nicht ueber Nacht, aber du wirst langsam mehr erkennen, Zusammenhaenge, die in dir wirken, begreifen, auch die Rolle des Alkohols besser verstehen, und dich Schritt fuer Schritt da rausbewegen. Das wird spaeter fuer dich einen ganz anderen Gehalt haben, als wuerde dir einfach alles von deinem Guide genommen.

Letzteres wuerde dir nicht wirklich was bringen, keine Erkenntnisse, kein Wachstum. Du bist aber hier, um etwas bestimmtes zu erfahren, um Erkenntnisse zu gewinnen. Du kannst dich darauf verlassen, dass du dir deinen Plan schon mit sehr viel Sinn gewaehlt hast aus einem sehr hohen Bewusstsein heraus.

Also, besinne dich auf das, was du wirklich moechtest, und dann trau dich. Wage es, such entsprechende Stellen zur Hilfe auf, und nimm die Hilfe an, die dir gegeben wird. Ueberlass die Fuehrung den Helfern und deinem Guide.

Liebe Gruesse
Caro

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