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Posted from 188.193.222.207 by dorina on August 27, 2017 at 11:47:43:

Hallo all Ihr Lieben, da bin ich mal wieder

Mein Beitrag heute ist kein Hilfeschrei und auch keine Bitte um Ratschläge, ich möchte Euch nur teilhaben lassen, wie es ist, eine Gefangene einer Sucht zu sein. Der so sehr liebe Ricky hat mir ja schon einmal so einfühlsam geantwortet, dass auch er ein gewisses Suchtproblem mit dem Essen und dem Annehmen seines Selbst hat, weil übermäßiges Essen nun einmal Übergewicht auslöst, er sich damit nicht wohlfühlt, aber trotzdem für sein seelisches Wohlbefinden auch aus dieser Misere nicht herausfindet.

Ich sitze jetzt hier, trinke Absinth mit Wasser und merke, wie mich das mehr und mehr entspannt, wie es Schleusen in meinem ansonsten so traurigen Denken und Dasein öffnet.

Wenn ich ein paar Stunden am Tag nüchtern bin, empfinde ich folgendes: totale Interessenlosigkeit keinerlei Hoffnungen oder irgendwelche Ziele, außer, dass mir meine Erwerbsunfähigkeitsrente gezahlt wird der Wunsch nach absoluter Ruhe, kein Facebook, keine Kontakte mehr zu Menschen, auch nicht zu meiner Familie der Drang, nur noch zu schlafen, mich aus diesem gesamten Leben auszuklinken (ich bin aber nicht selbstmordgefährdet, dazu bin ich viel zu feige, könnte ja wehtun)

Warum ich das hier schreibe: vielleicht lesen das noch andere Suchtkranke, es gibt doch so viele Süchte: Magersucht, Internetsucht, Freß- und Brechsucht, Handysucht, Arbeitssucht, Zwangserkrankungen u.v.m. - und ich frage mich WARUM??!! Weil all diesen Menschen Zuwendung, Zuhören und Aufmerksamkeit fehlt!

In meinem Fall habe ich mich bewußt dazu entschieden, erst einmal die echte menschliche Hölle, meine persönliche Hölle zu erfahren, zu ergründen, schauen, was in dieser Hölle abgeht und wieviel von mir dann noch übrigbleibt. Vielleicht leitet mich mein Guide dahin, weil ich es anders nicht begreifen KANN, ohne diese bittere Erfahrung gemacht zu haben.

Ich liebe alle Tiere sehr, vor allem Hunde, sie sind ehrlich, entweder sie zeigen dir sofort, ob sie dich mögen oder nicht oder sie zeigen einem die ehrlichste Liebe, die es zwischen Geschöpfen geben kann.

Wie tief diese Reise in meine Untiefen noch geht, weiß ich nicht, ich weiß nur, was ich jetzt veranstalte, mit dem Risiko meine eigene Person in den seelischen Abgrund zu treiben, irgendwie zieht es mich dahin, ohne jegliches Ziel, mit einem ehrlichen, innerer, tiefem Empfinden, ich muß diesen Weg gehen, das Ziel wird mir hoffentlich gezeigt.... ich habe keines mehr vor Augen...

Gut, ganz so depressiv soll das jetzt nicht rüberkommen, wie schon erwähnt, ich hoffe auf Anteilnahme, nicht auf Ratschläge, die Lösung muß ich selber finden - und ich denke, trotz aller Misere, ich KANN das!

Freue mich schon sehr auf Eure Antworten!

Liebe Grüße an Alle, vor allem an Ricky, Dorina

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