Beitrag von astrid am 30 Juni 2000 um 08:03:21:
hi, alienna!
es mag für manche menschen ethische gründe geben, eine verbrennung abzulehnen......aber das argument, dass die gegangenen noch fühlen, was mit ihrem physischen körper nach ihrem tode angestellt wird, ist humbug. bei all den kontakten, die ich seit jahren nach "drüben" erlebt habe, ist dies kein einziges mal vorgekommen.
es würde zudem bedeuten, dass sie auch "mitfühlen" wie ihr körper in der erde versenkt wird oder in einer autopsie zerschnippelt......naja, was nun grausamer erscheinen mag, falls dies stimmen würde, bleibe dahingestellt. aber nichts von alle dem ist mir drüben je begegnet.
alles liebe
astrid
Liebe Grüsse
Dass das friedliche Lächeln aus dem Gesicht des Toten gewichen ist hat etwas mit der einsetzenden Leichenstarre zu tun, bei der sich die Muskeln verkrampfen.
Der Tote Mensch verlässt seinen Körper in der Regel sehr sehr schnell - lt. tibetanischem Totenbuch dauert es so lange, wie es dauert eine Mahlzeit einzunehmen.
Viele Grüße
Anette
....wäre interessant, um welches buch es sich da handelt. ich bin gut bewandert, was die literatur zu diesem thema angeht und mir sind solche aussagen schriftlicher art tatsächlich noch nie untergekommen. aber ich weiß, dass aus konservativen christlichen kreisen gerne alles mögliche unternommen wird, um der körperverbrennung entgegenzuwirken. deshalb vermute ich jetzt einfach einmal, dass der autor sich zumindest an deren ideologie orientieren könnte.
glaub mir, es bleibt sicher kein rest im körper hängen, nichtmal für kurze zeit.....die "seele" spaltet sich da kein bisschen oder hängt nur zur hälfte außerhalb des körpers. vielleicht bezog sich die aussage im buch aber auch nur auf "verbrennungs-opfer", also um solche verstorbenen, deren todesursache mit feuer zu tun hatte, dann spüren sie tatsächlich noch die gefühle, die sie kurz vor ihrem tod hatten.
alles liebe
astrid