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Re: Eine Frage bezüglich des Anfangs

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Beitrag von Peter am 12 Februar 2001 um 02:16:20:

Antwort zu: "Eine Frage bezüglich des Anfangs" beigetragen von Knut am 12 Februar 2001 um 01:15:50:

Hallo Knut,

> Ich habe mir letztens eine ziemlich interessante Frage gestellt.

Je nachdem, wie tief man in Deine Frage einsteigen will, laesst sie sich relativ leicht beantworten, oder ist sie gar unmoeglich zu beantworten...

> Eine Seele wird im Gegensatz zu dem Mensch nicht erschaffen, sondern ist ewiglich. Gut, wenn eine Seele schon ewig da war, dann muss es doch einen Grund geben, warum sie gerade jetzt - und mit jetzt meine ich seit der Entstehung der Erde - in den Menschlichen Körper inkarniert um körperliches Leid und auch Freuden zu erfahren. Was ist der Zweck des Ganzen, ich sehe keinen Bezug zwischen der Ewigkeit und der Vergänglichkeit auf Erden.

Der Sinn und Zweck der Inkarnationen sind die Vergroesserung der seelischen Reife der Ueberseele mittels "Aussendung" von Teilseelen in die materielle Ebene zur Sammlung und Erlernung von "Lebenserfahrung". Die Ueberseele ist ein geistiges "Gebilde", und in der geistigen Ebene kann die Seele keine Erfahrungen sammeln, wozu man einen physischen Koerper braucht. Die materielle Ebene ist quasi ein Boot-Camp, eine Schule, und die Teilseele inkarniert, um einen "Kurs" zu belegen. Nach mehreren "Klassen" (mehreren Inkarnationen) hat sie dann eben ihr Ausbildungsziel erreicht, hat quasi ihr "Abitur" in der "Tasche".

Der scheinbare Widerspruch zwischen Unendlichkeit und Vergaenglichkeit ist keiner, wenn Du Dir ein Schuljahr vorstellst. Der Schueler existiert weiter, nur das Schuljahr ist zuende.

> Irgendwann muss doch irgendwas "da oben" schiefgelaufen sein, dass wir hier inkarnieren müssen bzw. es wollen. Warum wollen wir lernen? Warum müssen wir hier Hass, Eifersucht u. a. Dinge erfahren, wenn wir solche Gefühle später eh ablegen werden?

Es ist nichts schiefgelaufen, alles erfolgt genau nach Plan und mit sehr viel Sinn dahinter. Die gesamte Schoepfung ist enorm komplex und "perfekt". Und warum lernt ein Schueler im Gymnasium Latein und die Differentialrechnung, wenn er das im spaeteren Leben wahrscheinlich nie wieder brauchen wird? Es hat dazu beigetragen, dass er seinen Intellekt erweitert hat, sein Denkvermoegen, seine "persoenliche Reife". Und durch die Inkarnierungen erweitert die Seele ihre individuelle, seelische Reife.

> Was mich eigentlich interessiert, was ist der grosse rote Faden hinter der gesamten Sache?
> Sind wir irgendwann in Ungnade gefallen? Haben wir vielleicht irgendwann, irgendwas falsch gemacht?

Wir sind sicher nie irgendwann in Ungnade gefallen, und wir sind auch nicht aus Strafe auf der Erde, genausowenig, wie man ein Kind aus Strafe in die Schule schickt! Keiner hat etwas falsch gemacht, alles laeuft hier nach "Plan".

Das war der einfache Teil. Viel schwieriger wird es aber, wenn wir uns fragen, wo denn die Seelen herkommen, und wer "Gott" bzw. der "Schoepfer" ist. Wie ich schon in einem frueheren Posting geschrieben habe, koennte ich mir vorstellen, dass, so wie jede Teilseele eine Ueberseele hat, und jede Tierseele eine Gattungsseele, dass also die Ueber-Ueberseele aller Ueberseelen und Gattungsseelen "Gott" ist, dass wir also ein Teil von "ihm" sind, und er somit die Gesamtheit von "uns allen". Waere dem aber so, und wenn Gott schon so intelligent war, dass er diese enorm komplexe Schoepfung erschaffen hat, was wollte er dann damit erreichen, wenn er uns - seine Teilseelen - aussendet, um hier auf der Erde "Primitiverfahrungen" zu sammeln, die doch in gar keiner Relation zur Komplexitaet der Schoepfung stehen!???

Ich kann mit somit gut vorstellen, dass er die materielle Ebene erschaffen hat, als Mittel zum Zweck, so wie man eben eine Schule baut, um dann Kinder (Teilseelen) dorthin zu schicken, nur verstehe ich nicht, wie ein gigantischer Intellekt durch derartige Primitiverfahrungen profitieren kann!?

Ich kann hier ueber unsere Eindruecke aus dem Jenseits und unsere Erfahrungen mit Seelen berichten, doch wenn es um die Schoepfung selbst geht, so fuerchte ich, werden wir das zu Lebzeiten weder erfahren, noch ueberhaupt begreifen...

Alles Liebe,
Peter





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