jenseits-de.com Gemeinnützige Organisation

Das führende Ressort auf dem Gebiet der Jenseitsforschung



Falls Sie noch neu sind, kann der Überblick Ihre Orientierung erleichtern.




Unsere Bücher





Unsere Buchleser




Keine Bestätigung, Lizenz?
Status Buchbestellung

Installationsanleitung





Falls Sie eine weitere Lizenz benötigen, eine Frage haben oder Hilfe beim Öffnen Ihres Buches brauchen, dazu gibt es das...

Support Center




Aus aktuellem Anlass





Re: Leben und Sterben lassen

[ Alle Antworten ] [ zurück zum Index ]


Beitrag von Peter am 05 März 2001 um 01:26:35:

Antwort zu: "Re: Leben und Sterben lassen" beigetragen von Helmut am 05 März 2001 um 00:26:08:

Hallo Helmut,

Dein Betrag stellt viele Fragen, und ich versuche sie bestmoeglich zu beantworten:

> Wir konnten ihn aber nicht so liegen lassen und riefen bei seinem Zusammenbruch den Arzt. (Sonst unterlassenen Hilfeleistung) Mit gutem Zureden wurde er ins Krankenhaus gebracht wo er anderentags wegen Herzversagen kolabierte.

Dies ist ein sehr sensibler Punkt. Ich weiss leider nicht, wie das in Deutschland derzeit gehandhabt wird, aber in den USA draengt man darauf, dass JEDER dem Tod nahestehende Kranke eine Erklaerung abgibt (bzw. seine Angehoerigen), die den Wunsch des Kranken in bezug auf Wiederbelebung ausdrueckt. Der Wunsch des Kranken steht dabei im Vordergrund und MUSS als sein persoenliches Recht respektiert werden! Leider hat der Kranke noch nicht in allen Laendern ein Recht darauf, in Frieden sterben zu duerfen.

> Man gab ihm die bekannten Elektroschocks, womit er zurückgeholt wurde. Dann war er 6 Wochen auf der Intensivstation, wo wer noch dreimal auf die gleiche Art wiederbelebt wurde. Nach dem letzten Mal schrie er das Krankenhauspersonal derart unflätig an, dass man ihn endlich aufgab und ins Sterbezimmer verbrachte.

Mit einer "Do Not Resuscitate (wiederbeleben)" Instruktion ware das z.B. in USA NIE passiert!

Hier prallen viele unterschiedliche Emotionen aufeinander:

- das medizinische Personal ist oft zu sehr darauf bedacht, auch mit Gewalt am Leben halten zu wollen, denn das ist die medizinische Berufsauffassung,

- die Angehoerigen wollen oft um nichts in der Welt einen lieben Menschen verlieren,

- der Kranke selbst hat oft - je nach seiner Einstellung - eine enorme Angst vor dem Tod,

- die Gesetzgebung sieht oft nur die Hilfeleistung, nicht aber das Recht des Einzelnen, in Frieden sterben zu duerfen.

> Er mußte wohl solange wie möglich durchhalten, denn jeder Tag auf der Intensivstation brachte für das Krankenhaus ca. DM 1000,-. Zum Schluß ließ der Arzt dann die Bemerkung los, dass er halt eben von vornherein keine Chancen mehr gehabt hätte.

Deutschland ist leider in zu vielem hinterher...

> So sieht es bei uns aus. Der Mensch dient als Einnahmequelle bis zuletzt und durfte nicht früher erlöst werden. Wo bleibt da die Humanität?

Ich wuerde nicht behaupten wollen, dass der Kranke nur als Einnahmequelle angesehen wird, besonders nicht in Zeiten, in denen ueberall gespart wird. Es ist wohl eher die uebliche Unfaehigkeit der Regierung, mit der stetig fortschreitenden Entwicklung (auch ideologisch) mitzuhalten!

> Wenn jemand klar genug erkennen kann, dass er keine Chancen mehr hat, sollte man ihm doch die Erlösung gönnen.

Ja!

Aber diese Erkenntnis muss erst erreicht werden, und noch nicht alle haben sie erreicht. Ich selbst kaempfte verbissen um meine Frau, und inzwischen mache ich mir Vorwuerfe, dass ich dadurch ihr Leiden nur verlaengert habe. Aber sie versteht es und hat mir deswegen auch noch keinen Vorwurf gemacht (ich treffe sie im Schnitt alle 2-3 Wochen einmal durch meine Jenseitsarbeit).

> Übrigens: wenn er zwischendurch wach war, berichtete er von keinerlei Nahtoderlebnissen. Er hatte nur den Wunsch bald erlöst zu sein.

Das beweist nichts! Vielleicht glaubte er nichts, oder vielleicht sah er etwas und wollte nur nicht darueber reden!

> Er hat sich auch nie aus dem Jenseits in irgendeiner Form bei seinen Angehörigen gemeldet, obwohl wir noch viel über ihn gesprochen haben. Anscheinend ist er dort auch tot - wie unsere übrigen verstorbenen Angehörigen, die sich auch nie gemeldet haben.

Auch das sagt nichts, denn viele Seelen melden sich nicht, weil sie nicht KOENNEN, oder sie melden sich, und keiner der Angehoerigen bemerkt es, was hauptsaechlich vorkommt!

> Meint ihr nicht, dass ihr mit dem sogenannten Leben nach dem Tod mehr euren Wunschvorstellungen entsprecht?

Ich z.B., und mit mir viele andere, WISSEN es genau, dass es ein Jenseits gibt, und ein Leben nach dem irdischen Tod, weil wir staendig mit Seelen drueben arbeiten!

> Wo sollten sie denn leben? Im kalten Weltall oder noch in der Wohnung? Seid ihr nicht dem Wahn von inzwischen Millionen erlegen, die daran glauben und die Tatsachen damit nur verdrängen?

Nein! Und wo sie leben, darueber kannst Du in diesem Forum viel lesen. Alle meiner Beitraege reflektieren die Ergebnisse meiner Arbeit und stellen nicht nur einen Glauben oder ein Wunschdenken dar.

Aber denke mal nach: Die meisten Menschen, die mit Gewalt am Leben halten, glauben nicht an ein Leben nach dem irdischen Tod (Angehoerige und med. Personal), waehrend diejenigen, die glauben, viel leichter gehen und gehenlassen!

Alles Liebe,
Peter





Alle Antworten: