jenseits-de.com Gemeinnützige Organisation

Das führende Ressort auf dem Gebiet der Jenseitsforschung



Falls Sie noch neu sind, kann der Überblick Ihre Orientierung erleichtern.




Unsere Bücher





Unsere Buchleser




Keine Bestätigung, Lizenz?
Status Buchbestellung

Installationsanleitung





Falls Sie eine weitere Lizenz benötigen, eine Frage haben oder Hilfe beim Öffnen Ihres Buches brauchen, dazu gibt es das...

Support Center




Aus aktuellem Anlass





Re: Seelen

[ Alle Antworten ] [ zurück zum Index ]


Beitrag von Peter am 13 März 2001 um 06:56:31:

Antwort zu: "Re: Seelen" beigetragen von Sandra am 13 März 2001 um 05:40:28:

Hallo Sandra,

schoen, dass du dich wieder zu Wort meldest :)

> "Worte des Trostes"...der Wortschatz der ungeborenen Kinder dürfte ja nicht allzu gross sein. Ich versteh das also nicht ganz...oder ich lege mal wieder jedes Wort auf die Goldwaage. Wenns also nicht so wörtlich gemeint war, korrigiere mich bitte. Aber ansonsten würd ich schon gern wissen, wie sie denn Worte des Troste übrig haben, wenn ihre Sprache noch nicht entwickelt war.

Es ist kompliziert und noch viel komplizierter, es in nur wenigen Saetzen zu erklaeren. Beide Aussagen sind richtig, auch wenn sie sich scheinbar widersprechen. Es kommt immer darauf an, wer mit der Seele spricht, und wo die Seele ist.

- Seelen in den LICHTEBENEN (dies gilt NICHT fuer andere Ebenen) sind weder Kleinkinder noch Greise, sie sind einfach "nur" Seelen. Auch sind sie uns wissensmaessig ueberlegen, sprechen also sehr "gebildet".

- Kehrt eine Seele nach einer missglueckten Inkarnation in die Lichtebenen zurueck, so ist sie wieder diese erwachsenen wirkende, "gebildete" Seele.

- Wenn ich ueber ein Medium mit dieser Seelen spreche, kann ich mich mit ihr vernuenftig unterhalten, denn ICH weiss ja, dass wir keine "falsche" Seele "erwischen" koennen!

- Wenn aber eine Mutter mit nur geringen Jenseitskenntnissen mit einem verstorbenen Kleinkind (sagen wir 5 Jahre alt) durch ein Medium spricht, so geht diese Seele, der Mutter zuliebe, in den Zeitpunkt des Todes zurueck und verhaelt sich und spricht GENAUSO, wie zuletzt als 5-jaehrige, damit die Mutter sie erkennen KANN. Das "Kleine" bringt also gemeinsame Erinnerungen, durch die es identifiziert werden kann, denn der Mutter geht es nicht um Jenseitsforschung, sie braucht Trost in ihrem Kummer und will wissen, ob ihr KIND "lebt"!

- Will aber die Mutter mit einer Fehlgeburt sprechen, so gibt es keine gemeinsamen Erinnerungen, die die Seele zwecks Identifikation verwenden koennte. Sie wird dann immer sehr wenig sprechen und nur einfach Liebe schicken.

Das Problem ist, dass sich die meisten Menschen eine Seele, die erwachsen wirkt und gebildet spricht, einfach nicht als die Seele ihrer Fehlgeburt vorstellen koennen, und alle Aussagen somit zweifeln werden. Und da es keine gemeinsamen Erd-Erinnerungen gibt, ist die Unterhaltung sinnlos.

Der regelmaessige Leser dieses Forums sollte inzwischen bereits wissen, dass alle Seelen auf der Erde nur Rollen spielen. Die Seele eines Kindes ist somit NIE das Kind der Eltern, es hat diese Rolle nur gespielt, ebenso wie die Seelen der Eltern nur die Rollen der Eltern spielen! Und die Seelen drueben wissen, dass wir Menschen meistens nichts vom Jenseits verstehen, und somit spielen sie bei Sitzungen die Rolle des Verstorbenen den Angehoerigen zuliebe weiter.

Ich hoffe, es ist ein bisschen klarer geworden... :)

Alles Liebe,
Peter





Alle Antworten:



(2149)



Re: Seelen


Beitrag von Sandra am 13 März 2001 um 08:46:22:
Antwort zu: Re: Seelen beigetragen von Peter am 13 März 2001 um 06:56:31:


> Ich hoffe, es ist ein bisschen klarer geworden... :)<
So kompliziert das alles auch ist, mit meinem bisherigem Wissen lässt es sich schon viel besser nachvollziehen.

Es erscheint logisch, dass die kleinen Seelen sich nur so zeigen, wie sie zu Lebzeiten waren. Nicht aber wie "reif" und "erwachsen" sie nun drüben sind. Wir würden es wohl nicht verstehen oder nicht wahr haben wollen.

Bei der Diskussion um Ulrike las ich, dass die Seelen nach ihrem Ableben den Plan erkennen und im genannten Fall Ulrike ihrem Mörder vergibt.
Schon hat sich die nächste Frage entwickelt:
Reden die Seelen bei den Sitzungen über ihren Plan, den sie ja erkannt haben? (Ich meine die Sitzungen, in denen du u.a. mit kleinen Seelen durchaus erwachsen reden kannst und sie gesprächiger sind.) Sagen sie sowas in der Art wie:"ja, es war der Plan, dass ich eine Fehlgeburt sein sollte, den Autounfall hatte etc.?" Es würde doch vielleicht für die Hinterbliebenen noch mehr als Erklärung und Gewissheit dienen, dass der Tod seinen Nutzen hatte. Oder halten sie die Kommunikation eher allgemein....dass es ihnen gut geht, sie keine Schmerzen etc. mehr haben, einfach damit die Familie beruhigt ist?

Lieben Gruß,
Sandra


[ Alle Antworten ] [ zurück zum Index ] [ nach oben ]


(2152)



Re: Seelen


Beitrag von Peter am 13 März 2001 um 11:49:29:
Antwort zu: Re: Seelen beigetragen von Sandra am 13 März 2001 um 08:46:22:


Hallo Sandra,

> Es erscheint logisch, dass die kleinen Seelen sich nur so zeigen, wie sie zu Lebzeiten waren. Nicht aber wie "reif" und "erwachsen" sie nun drüben sind. Wir würden es wohl nicht verstehen oder nicht wahr haben wollen.

Genau, und es sind auch keine "kleinen Seelen"! Wir hatten kuerzlich eine huebsche Frauenseele, sie sah so um die 30 aus, und als sie sich zur Sitzung hinsetzte, wurde sie zunehmend juenger, erst 18-20, dann etwa 12, schliesslich 6, und je juenger sie wurde, umso kindlicher und schuechterner wurde sie. Schliesslich mussten wir ihr jeden Satz aus der Nase ziehen, was die Sitzung sehr erschwerte! Die Seelen "spielen" also fuer die Sitzung nicht, sie senken sich von ihrer hohen Bewusstseinsebene fast runter auf die irdische, um in jeder Beziehung, aussehens-, wesens-, intelligenz- und gefuehlsmaessig DER Verstorbene zu WERDEN!

Es ist etwas schwer zu verstehen, aber es geht hier um Bewusstsein! Ein intelligenter Mensch kann sich zwar dumm stellen, er ist aber deswegen immer noch intelligent. NICHT aber so bei den Seelen! Wir haben hier auf der Erde das niedrigste Bewusstsein. Selbst Seelen im Fegefeuer haben ein hoeheres als wir, und die Seelen im Licht ein noch viel hoeheres! Wenn sich also eine Seele bewusstseinsmaessig senkt, um als der Verstorbene erkannt zu werden, dann spielt sie nicht das 5-jaehrige Kind, sie IST ES dann, mit dem Wissen einer 5-jaehrigen, und den Aengsten, den Hemmungen und der Schuechternheit einer 5-jaehrigen! Das ist auch der Grund, warum Seelen nicht gerne ueber ihren Tod sprechen! Sie koennen das schmerzfrei als Lichtwesen tun, aber dann erkennt die Mutter sie ja nicht. Rutscht die Seele aber in das Bewusstsein der 5-jaehrigen, dann leidet sie oft sehr dabei, besonders wenn der Tod mit traumatisch war!

> Bei der Diskussion um Ulrike las ich, dass die Seelen nach ihrem Ableben den Plan erkennen und im genannten Fall Ulrike ihrem Mörder vergibt.

Hauptsaechlich die Seelen in den hohen Astralebenen und Lichtebenen, denn sie erst haben das entsprechende Bewusstsein dafuer. Seelen im Geisterguertel und in Hoellen verstehen ihren Plan noch nicht, so wie auch die meisten Menschen ihn nicht verstehen.

Wir hatten kuerzlich einen 3-fachen Moerder, der sich dann erschoss. Es ging ihm zu unserer Ueberraschung sehr gut! Er kam gerade aus dem Sanatorium, wo seine Traumata behandelt wurden, denn wie gesagt, die Seele nach dem Tod, und noch auf irdischem Bewusstseinsniveau, SPIELT nicht den Moerder, sie IST der Moerder! Sie musste aber fuer ihre Rolle nicht buessen, weil es ja ein Plan war, und sie hat nur diese unschoene Rolle uebernommen, fuers eigene Wachstum und den anderen zuliebe! Die Seele selbst ist eine gute Seele, sie hatte nichts zu buessen, sie "opferte" sich nur fuer diese sehr undankbare und auch schmerzhafte Rolle, damit die Huerden, sprich 'Schicksalsschlaege', in den Plaenen von 30 beteiligen Angehoerigen geschehen konnten! Sie alle litten schrecklich unter dieser Tragoedie, aber diese dient dem seelischen Wachstum ALLER, und sie war GEPLANT!

Das ist aber jetzt ganz sicher kein Freibrief fuer Mord und Selbstmord, denn wir Menschen kennen unseren Plan ja nicht, und wir duerfen ihn deshalb auch logischerweise nie erfahren! Bringt sich jemand um, OHNE dass es 'der Plan' war, endet er meist im Geisterguertel und in seiner Hoelle!
> Schon hat sich die nächste Frage entwickelt:
> Reden die Seelen bei den Sitzungen über ihren Plan, den sie ja erkannt haben? (Ich meine die Sitzungen, in denen du u.a. mit kleinen Seelen durchaus erwachsen reden kannst und sie gesprächiger sind.) Sagen sie sowas in der Art wie:"ja, es war der Plan, dass ich eine Fehlgeburt sein sollte, den Autounfall hatte etc.?"

Ja, sie sagen es uns, aber nicht von alleine und zu den Angehoerigen, weil sie ja davon ausgehen, dass die es sicher nicht verstehen wuerden. Aber wenn ich sie direkt danach frage, dann heisst es oft, es war "der Plan".

> Es würde doch vielleicht für die Hinterbliebenen noch mehr als Erklärung und Gewissheit dienen, dass der Tod seinen Nutzen hatte. Oder halten sie die Kommunikation eher allgemein....dass es ihnen gut geht, sie keine Schmerzen etc. mehr haben, einfach damit die Familie beruhigt ist?

Genau! Aber die Seelen erscheinen bei den meisten Sitzungen so, wie sie als Menschen zuletzt waren, und dann sind sie nicht "erleuchtet" und reden dann auch nicht ueber den Plan. Doch wir halten UNSERE Sitzungen ueberwiegend ohne die Angehoerigen ab, und die Seelen "rutschen" dann zuerst runter, damit man sie auch erkennen kann, und oft bitten wir sie spaeter, besonders wenn der Verstorbene zu Lebzeiten sehr wortkarg war, doch lieber wieder als Seelen im Licht mit uns zu sprechen, sich also wieder auf ihre gegenwaertige Bewusstseinsebene zu heben, weil dann die Sitzung einfach viel produktiver wird. Und da ich ja dem Angehoerigen hinterher das Wie, Warum und Wieso erklaere, sind diese Sitzungen auch heilsamer, als die auf erdlichem Niveau, wie sie von den meisten Medien abgehalten werden. Aber die haben halt keine Zeit fuer Aufklaerung, denn es muss ja immer schnell und billig gehen...

Lieber Gruss,
Peter


[ Alle Antworten ] [ zurück zum Index ] [ nach oben ]