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Re: Eine Geschichte von Merkwürdigkeiten, Hoffnungen und Angst...

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Beitrag von Peter am 24 Juni 2001 um 03:03:13:

Antwort zu: "Eine Geschichte von Merkwürdigkeiten, Hoffnungen und Angst..." beigetragen von Angelus am 24 Juni 2001 um 01:28:42:

Hallo Angelus, oder besser "Angela", :)

es ist nie leicht, einen Beitrag richtig zu interpretieren. Ich versuche es aber trotzdem:

> Vor nunmehr 7 jahren ist mein damaliger Freund Dominik bei einem Autounfall gestorben. Die Merkwürdigkeiten nahmen schon 2 Tage vor seinem Unfall ihren Lauf, ....

Dein freund hatte offensichtlich eine Vorahnung. Solche Vorahnungen sind bei sensitiven bzw. medialen Menschen nicht ungewoehnlich. Aber Vorahnungen sind meist nie ganz eindeutig, und somit wusste er vermutlich nicht, dass es eine war, wen sie betraf, wann genau, und ob sie wirklich wahr wuerde. Als du dann deinen Unfall hattest, meinte er zuerst, seine Vorahnung haette dich betroffen.

> Allerdings "spürte" ich ganz deutlich, wie er mich oft von hinten zu umarmen schien. Eines Nachts bin ich aufgewacht und spürte eine kalte Hand auf meinem Bein. Da war aber nichts und ich hab mich ganz furchtbar erschrocken. Die Hand zog sich ebenso erschrocken zurück und ich hatte das Gefühl, daß es "der Hand" leid tat, mich so erschreckt zu haben.

Es sieht so aus, als waerst du selbst stark sensitiv bis leicht medial. Du hast also mit ihm kommuniziert, er war da, wie fast alle Seelen in der ersten Zeit nach dem irdischen Tod, nur konntest du ihn - im Gegensatz zu den "normalen" und nicht-sensitiven Menschen sehr gut fuehlen.

> Ich war total schockiert und fragte mich, ob das ein "zeichen" war, daß ich doch nicht so allein war, wie ich dachte.

Schwer zu sagen...

> Allerdings seit ca. 2 Jahren träume ich ganz anders..... Diese Träume sind so furchtbar!!!

> Ich hab seit damals auch ganz oft diese Schatten im Augenwinkel und dieses Gefühl "im Nacken". Auch sind mir Geräusche nicht ganz unbekannt. Ich weiß, daß ich keine Angst zu haben brauche, aber ich kann nichts gegen machen.

> Einerseits wünsche ich mir den Kontakt zu seinem Spirit so sehr, andererseits hab ich diese Riesenangst. Was soll ich tun?? Kann mir jemand einen Rat geben? Muß ich ihn nicht auch irgendwann loslassen?

Und hier meine Vermutung: Du bist inzwischen leicht medial geworden. Als medialer Mensch ziehst du niedere Seelen im Geisterguertel an und kannst sie auch aus dem Augenwinkel heraus sehen. Nur fehlt es dir noch am noetigen Wissen ueber diese Dinge! Du solltest dich also bilden, damit du Kontrolle ueber diese Situation bekommst. Lese dazu die ausgewaehlten Beitraege aus dem Wegweiser durchs Forum (im Forum rechts oben anklicken), speziell diese beiden:

Beitrag Nr. 3335
Beitrag Nr. 2583

Du musst unbedingt lernen, deine Angst zu kontrollieren, denn sie macht alles nur noch schlimmer!

Als naechstes solltest du - wie du ja schon selbst sagtest - Dominiks Seele loslassen! Er ist jetzt 7 Jahre drueben, ist sicher schon ziemlich weit oben, lebt sein eigenes Leben, und auch du musst jetzt DEIN eigenes Leben leben und dich von ihm loesen. Er geht dir dadurch nicht verloren! Er wird dir trotzdem weiterhin zuschauen und sich freuen, wenn du selbst auch Fortschritte machst!

Und was deine Traeume seit 2 Jahren betrifft, da vermute ich, dass du NICHT mit Dominik Kontakt hattest! Einerseits war er da schon 5 Jahre lang drueben und schon ziemlich hoch oben, und nach dieser langen Zeit werden auch die luziden Traeume sehr viel seltener! Andererseits wurdest du - wie du auch sagtest - medial und hast somit jetzt auch mit niederen Seelen Kontakt! Du musst jetzt aufpassen, dass du nicht jeden Kontakt mit Dominik in Verbindung bringst! Der nicht-sensitive Mensch hat nach einem Todesfall - wenn ueberhaupt - NUR mit dem Verstorbenen Kontakt, aber der mediale nimmt sehr viel mehr auf! Du musst somit lernen, zwischen Dominik und niederen Seelen zu unterscheiden!!!

Am besten bildest du dich erstmal, indem du alle Beitraege im Wegweiser liest. Das sollte dir eine gewisse Grundlage geben. Und dann solltest du unbedingt an der Angstkontrolle arbeiten, denn du musst lernen, die "Tuere zuzumachen"!

> Ich hab noch nie so offen über das alles geredet/geschrieben.

Hier im Forum kannst du offen schreiben, hier lacht dich keiner aus! Ausserdem gibt es hier einige Mediale, die dir immer Rat geben koennen.

Alles Liebe,
Peter





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Noch mal eine Frage...


Beitrag von Angelus am 24 Juni 2001 um 12:16:03:
Antwort zu: Re: Eine Geschichte von Merkwürdigkeiten, Hoffnungen und Angst... beigetragen von Peter am 24 Juni 2001 um 03:03:13:


Lieber Peter!

Danke erstmal für die Antworten, sie haben mir schon ein Stück weiter geholfen.
Jetzt hab ich die letzte Nacht noch lange gelesen und überlegt. Dabei ist mir etwas aufgefallen, bzw. eingefallen.
Als ich noch ein Kind war hatte ich schreckliche Angst allein zu sein. Ich bin oft total hysterisch geworden, wenn ich allein zu Hause bleiben sollte und hab mir sämtliche Geschichten einfallen lassen, nur damit jemand in meiner Nähe bleibt. Ich konnte nie im Dunkeln schlafen (das haben ja aber viele Kinder) und wenn ich allein im Haus war, hab ich wie gelähmt auf Türen gestarrt, weil ich immer vermutete, gleich würde jemand reinkommen. Ich rechnete dann stets mit irgendwelchen "Monstern" o.ä., jedenfalls nichts "Menschliches". Später, meine Eltern waren beide berufstätig, hab ich im ganzen Haus Licht angemacht und mich entweder in eine Ecke verkrochen und regungslos verharrt , oder, wenn ich es gar nicht mehr ausgehalten habe, bin ich raus auf die Straße gelaufen und hab so getan, als würd ich spielen. Alles nur, damit ich "richtige" Menschen um mich hatte. Meine Eltern und alle anderen haben sich immer lustig über mein Verhalten gemacht und es nie ernst genommen. Ich war deswegen sogar schon beim Psychotherapeuten, der mir auch nicht weiterhelfen konnte, denn ich konnte es nicht richtig erklären. (Es sind gerad schon wieder diese Geräusche zu hören-unheimlich!!) Das einzige Wesen, was meine Angst wohl gespürt haben muß, war meine Katze, die in ganz schlimmen Fällen dann immer um mich herum war. Mit der Zeit lernte ich die Angst "zu verstecken" und mit ihr einigermaßen klar zu kommen. Allerdings ist mir heute Nacht klar geworden, daß es das selbe Gefühl war, daß ich jetzt immer "im Nacken" habe, nur lass ich mich nicht mehr so davon überwältigen. Was kann ich tun? Weiterhin ist mir irgendwann klar geworden, daß diese Angst in gewisser Weise auch ein Schutz für mich ist. Denn immer hatte ich das Gefühl, wennich diese Angst wirklich verlieren wollen würde, würde etwas über mich hereinbrechen, was ich nicht "kontrollieren" könnte. Ich habe keine Ahnung, wie ich das beschreiben kann. Es ist wie ein grauer Fleck in mir, ein Teil, den ich nicht zulassen kann, weil die Folgen für mich unüberschaubar wären (was immer sie auch sein mögen). Ich weiß nicht was richtig wäre; weiter so wie bisher zu leben und "diese Dinge" mit Gänsehaut und Hirngespinnsten abzutun (allerdings immer auch irgendwie fasziniert zu sein) oder mich auf mich selber einlassen und schauen was passiert (vielleicht werd ich auch verrückt?) -
In mir sieht es momentan mächtig turbulent aus. Hättest du vielleicht einen Tip für mich? Oder kannst du mir Literatur empfehlen, die mir weiterhelfen könnte?

Vielen Dank und einen ganz lieben Gruß
Angelus


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Antwort und ANGST


Beitrag von Peter am 25 Juni 2001 um 00:05:11:
Antwort zu: Noch mal eine Frage... beigetragen von Angelus am 24 Juni 2001 um 12:16:03:


Hallo Angelus,

deine Schilderungen zeigen immer deutlicher, dass du schon von klein auf sehr sensitiv warst. Fast alle natuerlichen Medien, d.h. Menschen, die diese Veranlagung schon von Kind an hatten und nicht erst als Erwachsene bekamen, wurden von ihren Eltern schon mal zu psychiatrischen Untersuchungen gebracht.

Du warst aber nicht mal medial, du warst "nur" sensitiv. Das hatte Vor- und Nachteile: du hast somit keine "Toten" gesehen (wie der Junge im Film 'The Sixth Sense'), und hast dies auch nie als "normal" empfunden -Kinder, denen das passiert, haben gewoehnlich auch keine Angst, betrachten das als voellig normal -"Mami, schau, da drueben steht der (verstorbene) Opa"- denken anfangs immer, dass JEDER sieht, was sie sehen- aber du bist nie soweit gekommen und dadurch auch nie deine Angst losgeworden! Aber wenigstens wurdest du auch nicht in eine Anstalt eingeliefert, wie das leider einigen medialen Menschen, dank der Ignoranz der Psychiater, passiert ist!

> Das einzige Wesen, was meine Angst wohl gespürt haben muß, war meine Katze, die in ganz schlimmen Fällen dann immer um mich herum war.

Katzen und Hunde sind auch sensitiv, und somit konnte deine Katze auch die Anwesenheiten fuehlen!

> Mit der Zeit lernte ich die Angst "zu verstecken" und mit ihr einigermaßen klar zu kommen. Allerdings ist mir heute Nacht klar geworden, daß es das selbe Gefühl war, daß ich jetzt immer "im Nacken" habe, nur lass ich mich nicht mehr so davon überwältigen. Was kann ich tun?

Ja, was dich immer beunruhigt hat, war das Gefuehl der Anwesenheit. Du hast jemanden gefuehlt, hast erwartet, dass gleich ein 'Monster' zur Tuer rein kommt, weil du ja nicht wusstest, WEN oder WAS du da fuehltest!

> Weiterhin ist mir irgendwann klar geworden, daß diese Angst in gewisser Weise auch ein Schutz für mich ist. Denn immer hatte ich das Gefühl, wennich diese Angst wirklich verlieren wollen würde, würde etwas über mich hereinbrechen, was ich nicht "kontrollieren" könnte.

Nein, so ist das nicht. Die Angst selbst ist kein Schutz! Im Gegenteil, sie oeffnet die Tueren und laesst noch mehr niedrige Seelen in deine Wohnung! Du musst die Angst loswerden, d.h. anstatt dem reaktiv ausgesetzt zu sein, was passiert, hast du dann proaktiv Kontrolle darueber, was passieren WIRD!

Es geht hier um Kontrolle: du erlaubst derzeit den Seelen, mit dir zu machen, was SIE wollen, aber du musst Kontrolle ueber die Situation bekommen, damit DU erlaubst, was passieren darf und wer hier der Herr/Frau im Haus ist! Wenn du erst in Kontrolle bist, dann erlaubst du erst gar keiner Seele, in deine Naehe zu kommen! Du sendest dann fuer sie Signale aus, dass das DEIN BEREICH ist, in dem sie nichts zu suchen haben!

Was du aber vielleicht meinst, ist das Nichtnachgeben. Das war gut so, und es stellte ja indirekt -und dir unbewusst- eine Art Schranke dar, die diese Seelen halbwegs von dir weghielt, aber halt nur halbwegs. Denn wenn du unwissend und jenseitsmaessig ungebildet nachgegeben haettest, dann waere es u.U. noch viel schlimmer geworden! Dann haettest du vielleicht ein paar Scherzbolde zu dir gelassen, und dann waeren u.U. Gegenstaende durch die Luft geflogen!

> Ich habe keine Ahnung, wie ich das beschreiben kann. Es ist wie ein grauer Fleck in mir, ein Teil, den ich nicht zulassen kann, weil die Folgen für mich unüberschaubar wären (was immer sie auch sein mögen).

Du hast unbewusst bereits eine Art "Schutzwall" um dich herum aufgebaut!

> Ich weiß nicht was richtig wäre; weiter so wie bisher zu leben und "diese Dinge" mit Gänsehaut und Hirngespinnsten abzutun (allerdings immer auch irgendwie fasziniert zu sein) oder mich auf mich selber einlassen und schauen was passiert (vielleicht werd ich auch verrückt?) -

Du wirst nicht verrueckt, du bist nur da, wo viele sensitive und mediale Menschen sind, die nicht wissen, was mit ihnen los ist. Nur ist es bei dir nicht sooo schlimm, wie bei einigen, die mich schon um Hilfe angeschrieben haben. Bei vielen dieser Menschen hat es voll im Haus gespukt, d.h., der Fernseher schaltete sich von alleine ein, sie tauschten ihn dann um, doch der neue machte das selbe, der Ton vom Fernseher oder Radio wurde ploetzlich ganz laut, Gegenstaende fielen von den Waenden oder schwebten durchs Zimmer, und Schatten bzw. Gestalten wanderten durch die Wohnung.

Wenn du dich darauf einlaesst, dann kann das eben Erwaehnte passieren! Aber dazu bist du noch nicht vorbereitet! Spiele dich nicht damit rum, denn du wirst dann nur verrueckt dabei!

Was du tun musst, ist deine Angst loszuwerden und deinen Wohnbereich zu "verteidigen", indem du erstens weisst, WAS mit dir los ist, und WAS du da siehst, fuehlst und hoerst, und dann zweitens sagst, "jetzt reicht es mir aber, das hier ist MEIN Haus, hier habe ICH das Sagen!".

Viele Unkundige, bei denen es viel schlimmer war als bei dir, kamen von alleine zu diesem Punkt, indem ihnen die Geisterei nach einigen Monaten, Schaeden und Verletzungen schliesslich "zu bloed" wurde! Die Wut ist das beste Mittel, die eigene Angst zu ueberwinden! Aber du musst auch verstehen, WAS eigentlich und WARUM passiert!

> In mir sieht es momentan mächtig turbulent aus. Hättest du vielleicht einen Tip für mich? Oder kannst du mir Literatur empfehlen, die mir weiterhelfen könnte?

Mach, was ich dir eben gesagt habe! Gute Literatur ist mir persoenlich keine bekannt. Dieses Thema ist leider in der Bevoelkerung noch weitgehendst unbekannt.

Alles Liebe,
Peter


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