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Wenn Kinderseelen Abschied nehmen......

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Beitrag von Norbert am 01 Juli 2001 um 21:34:53:

So tragisch es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren, so scheint die Krönung der Tragödie zu sein, wenn es sich bei diesem Menschen um ein Kind handelt.
Die Frage wird laut, wie Gott diesen Tod hat zulassen können. „Warum gerade mein Kind“.
Diese Frage vermag aus unserer Mitte wohl kaum jemand zu beantworten. Doch Alles in der großen Geschichte der Schöpfung hat seinen Sinn. Auch wenn dieser Umstand für die Hinterbliebenen wohl kaum Trost zu vermitteln mag. Nichts geschieht zufällig – Der Kreislauf des Lebens dreht das Rad der Geschichte. Doch welchen Sinn kann es haben, wenn ein Kind aus unserer Mitte gerissen wird?
Könnte es sein, dass man vor allem in der jetzigen hochtechnologisierten Zeit die Kleinigkeiten des Glücks übersieht? Müssen wir erst auf „brutale“ Weise an die Herrlichkeit der Schöpfung erinnert werden?
Ich kann Ihnen diese Frage nicht beantworten. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass Sie Ihr geliebtes Kind wiedersehen werden - So, wie Sie es in Ihrem Herzen tragen, so wird es auf Sie warten. Wenn Ihre Zeit gekommen ist, wird Ihr Kind Ihnen entgegengehen und Sie werden wieder vereint sein.
Kinder haben die größte Angst, in den Momenten des Sterbens allein zu sein und niemanden um sich zu wissen. Doch in diesem Augenblick ist man niemals allein. Man ist auch im täglichen Leben nicht allein, aber kaum jemand weiß etwas davon.
Zur Zeit des Hinübergleitens werden unsere geistigen Führer, „Schutzengel“ und solche Wesen, die wir geliebt haben, und die schon vor uns hinübergegangen sind, uns zur Seite stehen und uns behilflich sein. Immer ist jemand als Helfer zugegen, wenn wir unsere irdische Hülle ablegen. In den meisten Fällen handelt es sich um bereits „vorausgegangene“ Väter oder Mütter, Großväter oder Großmütter oder aber auch um ein Kind, sofern dieses vor uns abberufen wurde.
Dr. Elisabeth Kübler Ross schrieb in ihrem Buch „Über den Tod und das Leben danach“: „Wir glaubten, das wir die Nahtoderfahrungen von Kindern am besten studieren können, indem wir uns an die Betten von sterbenden Kindern setzten, die nach einem Autounfall der Familie eingeliefert worden waren. Diese Untersuchungen führten wir meist nach dem 4. Juli, dem Memorial Day, dem Labor Day und an Wochenenden durch, wenn ganze Familien mit ihren Wagen unterwegs zu sein pflegen und allzu oft Frontalzusammenstöße verursachen, bei denen einige Familienmitglieder sofort getötet, andere aber verletzt in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert werden.
Ich habe mir auferlegt, mich an das Bett der kritisch verletzten Kinder zu setzen, da ich mich ja im besonderen Maß der Kinder annehme. Ich wusste jeweils ganz sicher, dass jene Sterbenden noch nicht über die Anzahl und die Namen ihrer übrigen Verwandten informiert worden waren, die bereits aufgrund des Unfalles gestorben waren. Es war faszinierend für mich zu hören, dass sie immer ganz genau wussten, wer von den übrigen schon gestorben war.
Ich sitze bei Ihnen, beobachte sie in aller Stille, vielleicht halte ich auch ihre Hand. So wird mir auch jede bei ihnen aufkommende Unruhe sofort erkennbar. Kurz vor dem Tod stellte sich bei ihnen oft eine friedliche Feierlichkeit ein, was immer ein bedeutsames Anzeichen darstellt. In diesem Moment frage ich sie, ob sie bereit und fähig seien, ihre augenblickliche Erlebnisse mit mir zu teilen. Und sie antworten mir oft mit ähnlichen Worten wie jenes Kind, das sagte:
„Alles ist jetzt in Ordnung. Meine Mutter und Peter warten schon auf mich.“
Ich wusste zu dieser Zeit bereits, dass seine Mutter am Unfallort gestorben war, doch dass sein Bruder Peter schon gestorben sein sollte, war mir noch nicht berichtet worden. Kurz Zeit darauf nahm ich einen Anruf vom Kinderkrankenhaus entgegen. Man teilte mir mit, dass Peter vor zehn Minuten gestorben war.
Während all der Jahre, in denen wir solche Fälle zusammentrugen, haben wir bei keinem Kind erlebt, dass es in seinen Sterbeminuten ein Familienmitglied erwähnt hatte, das nicht schon gestorben war, und wäre es nur vor wenigen Minuten gewesen.
Ich kann mir diese Tatsache nicht anders erklären, als dass ich mich der Behauptung anschließe, dass die Sterbenden sich schon der Gegenwart ihrer verstorbenen Familienmitglieder bewusst sind. Jene haben auf die Hinübergehenden gewartet, um sich mit ihnen wieder vereinigen zu können.
Aber dass es sich so verhalten soll, können sich gewiss viele Menschen noch nicht vorstellen.







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