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Re: Wie sag ich's meinem Kinde??

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Beitrag von Astrid am 22 Januar 2002 um 07:41:48:

Antwort zu: "Wie sag ich's meinem Kinde??" beigetragen von McMartigan am 21 Januar 2002 um 19:13:02:

hallo, mac!

mein sohn ist hellsichtig und inzwischen 10 jahre alt. auf unserem gemeinsamen weg kamen auch negative erlebnisse vor, die ihn sehr beschäftigt hatten. mein versuch war, ihm dabei zu helfen, sein vertrauen in seinen schutz zu stärken, egal was ihm da begegnet. es war immer wieder dieses hinführen in seine eigene mitte, die ihn da rausgeholt hat. was ich vermeide ist, ihn mit meinen eigenen erfahrungen vollzustopfen und ihn verstärkt durch fragen auf seine empfindungen aufmerksam zu machen.

ein beispiel: er hat öfter mal abends kurz vor dem einschlafen urplötzlich angstzustände. er beschreibt es so, dass sich in seinem bauch alles zusammenkrampft und in seinem hals ein knoten bildet.....gleichzeitig spürt er, dass er in gefahr ist. ich führe ihn dann durch diese situation, indem ich ihn frage, ob er unterscheiden kann, woher dieses gefühl kommt.....also ganz "real" aus welcher himmelsrichtung.....ob es von außen kommt oder aus seinem inneren......ob er diesem erlebnis eine farbe zuordnen kann, ob er fühlt, ob es mit menschen zu tun hat, oder mit tieren, oder anderen dingen usw.........je nachdem, welche antworten da jeweils kommen..........so hat er in der zwischenzeit ein bisschen gelernt, selber diese forschungen zu machen, fühlt sich dadurch nicht mehr total als opfer, sondern kann aktiv dran gehen..........und wie gesagt, ich versuche ihm dabei zu helfen, sein vertrauen in seine kraft zu stärken. ich geb ihm unterstützung bei schutztechniken, wenns notwendig ist und versuch zu helfen, wenn er selber unsicher ist, ob er sich einem bild, einem wesen oder einer bestimmten situation gegenüber schützen soll oder mehr öffnen........ich entscheide sowas nicht für ihn, sondern bin nur da, um ihm auf seine fragen dann zu antworten, wie es mir eben möglich ist...........

ich wünsch euch viel glück :-)))
astrid




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Wie sag ich's meinem Kinde?? - Ein Beispiel


Beitrag von McMartigan am 22 Januar 2002 um 11:58:53:
Antwort zu: Re: Wie sag ich's meinem Kinde?? beigetragen von Astrid am 22 Januar 2002 um 07:41:48:


Hallo Astrid, hallo Forum

Anlaß zu meiner Frage war folgende Begebenheit.
Es war vergangenen Sonntag. Mein Sohn war bei mir zu Besuch, wie fast jedes Wochenende. - Ich bin zwar geschieden aber das Verhältnis zu meiner Ex-Frau hat sich dadurch verbessert und somit gibt es keine Probleme mit unserem Kind. - Ich hatte mich mittags hingelegt, weil ich Fieber hatte durch einen grippalen Infekt. Mein Sohn malte und hörte eine Kinder-CD. Zwischendurch kam er immer mal wieder ins Schlafzimmer um nach mir zu sehen, vielleicht auch weil er sich etwas langweilte. Ich habe jedenfalls nicht geschlafen und hab immer mitbekommen, sobald er im Zimmer war. Zuweilen hab ich ihn kurz angeschaut.

Jedenfalls abends, als er wieder bei seiner Mama war und wir noch miteinander telefonierten, sagte er, er hätte einmal Angst gehabt. Ich soll ihn angeblich, während ich im Bett lag, angeschaut haben und gesagt haben: Wenn er nochmal durchs Zimmer läuft, werde ich ihn hauen.

Ich fand das ganz entsetzlich, denn es bestand gar kein Grund dazu, so etwas zu sagen. Ich empfand es auch als angenehm, das mein Sohn hin und wieder mal reinschaut und auch sehr beruhigend.

Ich kann nicht sagen, ob ich zwischendurch eingedößt war, ob ich was im Schlaf gesagt habe, oder ob mein Sohn irgendwelche Eindrücke von früher auf mein Verhalten projeziert hat. - Ich war früher zuweilen relativ hart zu meinem Sohn, was ich aus heutiger Sicht bedaure. Wie ich in anderen Postings angedeutet habe, ging es mir als Kind mit einem "Strengen" Vater selbst nicht immer gut. Zuweilen war das, was man so Erziehung nennt, nichts anderes Überforderung (emotional), Unwille (nicht einfühlen wollen) und übertriebene Härte des Erziehenden (Vaters). - Dito, das kann ich über mich rückblickend auch sagen. Ich habe für mich daraus etwas gelernt. (Hab ich schon mal irgendwo gepostet)

Ich weis nicht wie mein Sohn zu so einer Behauptung kommt. Es kann sein, er sah vor seinem geistigen Auge seinen Vater wie er früher war. Und hat sich dann so lebhaft in dieses Situation hineingedacht, das sie real wurde. Oder er sah mich, oder etwas, das mir gleich schien, also eine astrale Erscheinung, die wie ich im Bett lag und ihn dann anschaute und dann mit ihm schimpfte.

Aus so einen Erlebnis leite ich ab, das mein Sohn sehr sensibel ist oder sogar etwas sensitiv.

Wie sollte ich aus dieser Situation meinem Sohn erklären, was er sieht, denn für ihn war doch alles eindeutig und echt. - Ich habe mich abends trotzdem bei meinem Sohn für mein Verhalten entschuldigt und gesagt das es mir leid tut. Das ich es nicht sagen wollte und ihn doch sehr lieb habe.

Gruß Mac


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hm.....


Beitrag von Astrid am 22 Januar 2002 um 14:09:05:
Antwort zu: Wie sag ich's meinem Kinde?? - Ein Beispiel beigetragen von McMartigan am 22 Januar 2002 um 11:58:53:


hallo, mac!

> Wie sollte ich aus dieser Situation meinem Sohn erklären, was er sieht, denn für ihn war doch alles eindeutig und echt. - Ich habe mich abends trotzdem bei meinem Sohn für mein Verhalten entschuldigt und gesagt das es mir leid tut. Das ich es nicht sagen wollte und ihn doch sehr lieb habe.

es ist natürlich von außen jetzt schwierig, dir zu raten.....mag sein, für deinen sohn war es ein ganz reales erlebnis......wenn du dir sicher bist, dass du tatsächlich nicht getan hast, wie er es beschreibt, würd ich es trotzdem so stehen lassen vielleicht.......mag sein, es ist für deinen sohn ein bedürfnis, mit dir auf seine art über die früheren verletzungen zu reden......mag sein, er hat auf diese art unbewußt versucht, herauszufinden, wie du heute reagierst, wenn er dich mit deiner aggressiven seite konfrontiert.............vielleicht ergibt sich nochmal eine situation, wo du von dir aus über dein früheres verhalten mit ihm reden kannst.......ich mein nicht aus schuldgefühlen heraus, sondern um ihm zu helfen, zu erkennen, dass du dich geändert hast und wie diese veränderung möglich war.........ich denke, dass kinder durch unsere art mit konflikten umzugehen lernen......und es ist eins der größten geschenke an ein kind, wenn es von einem elternteil lernen kann, dass konfliktbewältigung mit einem positven ausgang tatsächlich möglich ist.........

ich kann mir gut vorstellen, dass er gehört hat, was er an reaktion bei dir vielleicht befürchtet hat........und wenn das so ist, dann kann dieses ereignis ein schöner hinweis dafür sein, dass er jetzt bereit dazu ist, dich und deine veränderung zu überprüfen und zu verstehen........ich weiß es nicht.......letztlich spürst du viel genauer, welchen zugang du zu deinem sohn haben kannst.........

ich würds als einladung zum gespräch ansehen............und es auch mit deiner ex-frau durchsprechen, denn sie könnte sicher auch dazu beitragen, dass er versteht, woher seine angst kommt und dass sie jetzt nicht mehr sinnvoll ist........dabei lernt er möglicherweise auch gleich noch, dass angst ganz reale bilder erzeugen kann und es darum geht, die angst als solche zu erkennen und damit schwächer zu machen.

elternschaft ist wirklich nicht gerade die einfachste herausforderung und doch unglaublich direkt, was? :-)

liebe grüße
astrid


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Re: elternschaft....ja


Beitrag von McMartigan am 22 Januar 2002 um 14:35:19:
Antwort zu: hm..... beigetragen von Astrid am 22 Januar 2002 um 14:09:05:


Hallo Astrid,

> elternschaft ist wirklich nicht gerade die einfachste herausforderung und doch unglaublich direkt, was? :-)

Ja, es ist schwer. Doch mein Kind ist mein großer Lehrer, der mir verzeihen kann, wenn ich was falsch mache. Ich wünschte ich könnte das so gut wie er. Aber dafür ist er ja da, damit ich das noch begreife.

Danke für die Hilfestellung
Mac


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