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Die Kunst ein Trancemedium zu sein

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Posted by Peter on May 18, 2002 at 23:36:25:

In Reply to: "Die Kunst ein Trancemedium zu sein" posted by /// on May 18, 2002 at 18:36:58:

Hallo "///",

> Ein Volltrance Medium muß in der Lage sein, das eigene Ego völlig auszuschalten.

Das geschieht, ohne dass das Medium sehr viel dazu tut. Es ist so aehnlich wie Hypnose: das Medium verschiebt seinen Fokus auf eine andere Ebene, und der Guide zieht es dann so tief rein , wie das eben noetig ist, um eine solide Verbindung zu erstellen.

> Was bedeutet dies für die Person Medium. Sie begibt sich völlig in die Hände ihres Sitters, sie muß ihm völlig vertrauen. Er ist der Spieler, sie das Instrument.

Nicht in die Haende des Sitters! Ein Sitter koennte doch mit dem Medium nicht viel anfangen, und das Medium waere auch nicht so geschuetzt! Ein VT-Medium arbeitet immer mit einem Partner, wir nennen ihn scherzhaft "Pimp" *lach*, das englische Wort fuer Zuhaelter.

Ich verstehe meine Aufgabe als Pimp so, dass ich das Medium beschuetze, denn es ist ja in diesem Zustand nicht mehr voll "zurechnungsfaehig". Auch spiele ich mich nicht mit dem Medium, ich betrachte es als ein wertvolles Instrument und behandle es dementsprechend! Und es versteht sich ja auch, dass der Pimp mindestens soviel ueber das Jenseits und ueber die mediale Verbindung verstehen MUSS, wie das Medium selbst! Wie sonst koennte er das Medium fuehren und beschuetzen?

Und was das Vertrauen betrifft, da hast du voellig recht. Es ist eine sehr enge Beziehung, und die Erlebnisse formen doch auch beide! Nach zig oft aufregenden Einsaetzen im GG mit teils boesartigen Seelen, waechst man doch zusammen: das Medium ist das Auge des Pimps, und der Pimp kuemmert sich nicht nur mit Hilfe seines Guides um diese Seele, er "beschuetzt" auch sein Medium!

> Wenn ich die Sache aus diesem Blickwinkel betrachte, dann gibt es gute und schlechte Instrumente, aber das beste Instrument wird keine guten Klänge hervorbringen, wenn der Spieler seine Sache nicht beherrscht.

Um bei deinem Vergleich zu bleiben: ein qualifiziertes VT-Medium ist eine Stradivari, die einfache Mediale im Vergleich dazu eine Geige. Und eine Stradivari in der Hand eines Musikschuelers wird auch nur kraechzen und nie ihren vollen Klang entwickeln.

> Möchte ich ein Instrument in den Händen eines anderen sein. Möchte ich mich benutzen lassen - in zweifacher Hinsicht? Möchte ich blind vertrauen und mich ausliefern ? Denn was anderes bedeutet es, mich in die Mitte zweier Mächte zu begeben (Spieler und Guide).

Es hat viel mit Geben und Vertrauen zu tun! Wer nicht vertrauen kann und sich nicht anderen zuliebe "hingeben" kann, ist dafuer sicher nicht geeignet. Das Medium ist ein Teil eines Teams, bestehend aus mehreren Guides, dem Medium und dem Pimp. Und in diesem Team hat jeder seine ganz spezielle Aufgabe, und jeder vertraut dem anderen voll.

> Entspricht ein VT-Medium lediglich einer Stromleitung. Der Guide ist der Stromgeber/Anbieter, das Medium die
Leitung/passiver Überträger und der Sitter, derjenige der den Strom nutzbar macht, indem er den Stecker in die Steckdose steckt und somit die Verbindung herstellt.

Das Medium ist die Leitung, das ist korrekt. Aber die allein reicht noch nicht aus. Neben der Seele, die die Infos gibt, helfen noch ein oder zwei Guides mit, die die Frequenz des Mediums stabilisieren, dem Medium bei Bedarf Energie schicken, das koerperliche Befinden des Mediums ueberwachen, gelegentlich uebersetzen, wenn die Seele z.B. nicht mit der Datenbank des Mediums vertraut ist, oder wenn die Seele zu hoch schwingt. So muessen Aussagen von 1. oder 2. Kopien fast immer vom Guide in Worte und Symbole aus der Datenbank des Mediums uebersetzt werden, da sie wegen des zu hohen BWs fuer uns Irdische unverstaendlich sind. Und hier ist noch der Pimp mit seinem Guide, wobei der Pimp das Medium ebenfalls ueberwacht, und der Guide oft die Fragen bzw. den Fuehrungsstil des Pimps steuert. So bekam ich sehr oft die "richtigen Ideen" telepathisch von meinem Guide, um einem Problem auch moeglichst schnell auf den Grund zu kommen.

> Dies bedeutet doch: Ein Volltrance Medium ist passiver Mitspieler und keineswegs wie so häufig angenommen wird, ein aktiver Spieler.

Das VT-Medium ist ein sehr aktiver MITspieler, ein sehr wichtiges Glied in der Kette, denn ohne Medium gibt es keine keine Verbindung. Aber es gehoert NICHT zum Job des Mediums, die Aussagen zu interpretieren! Es wird aber sicher hinterher das Protokoll nachlesen und ist dann auch oft ueberrascht, was da alles drin steht, und wovon es keine Erinnerung hat!

Vielleicht versteht der Leser jetzt besser, dass zwischen dieser Arbeit und der eines Trostmediums ein gewaltiger Unterschied besteht.

Schlechter Vergleich: unser Team arbeitete wie ein OP-Team, bestehend aus 4 oder 5 Spezialisten, waehrend das Trostmedium eher wie ein Hausarzt arbeitet, der auch auf die Psyche des Sitters Ruecksicht nimmt. Beim OP-Team dagegen hat jeder seine Aufgabe. Der Narkosearzt kuemmert sich nicht um den Chirurgen, und der kuemmert sich nicht um die Arbeit seiner Assistenten. Jeder kuemmert sich um SEINE Aufgabe, zum Wohl des Patienten!

> Wird man Volltrance Medium aufgrund einer bestimmten Persönlichkeitsstruktur oder muß man dafür ein besonders hochentwickeltes BW haben.

Als erstes muss es im Plan des Mediums stehen. Ist dies nicht der Fall, so geht auch nichts. Ist es aber der Plan des Mediums, so wird es entsprechend aufgebaut. Die Voraussetzungen werden schon lange vorher schrittweise gelegt, und dazu gehoert meist eine natuerliche Medialitaet, eine vorhergehende gute Schulbildung, ein oft sehr harter Plan mit vielen "Weichmachern", und schliesslich ein ausloesendes Ereignis, das einen BW-Schub bewirkt. Dieses Medium hat dann auch meist eine Reihe von Guides (selten weniger als 5) und geht oft in nur kurzer Zeit durch 3 oder 4 durch, die es jeweils eine Stufe hoeher bringen. Und es wird auch zu seinem Partner gefuehrt.

Die Guides dieses Mediums sind auch oft sehr fordernd und setzen das Medium unter konstanten Druck (je nach Ziel). Es ist keine leichte Aufgabe, und der Guide scheint staendig anzuschieben, ist aber auch sehr hilfreich und erklaert staendig. Nur gibt es sehr viel zu lernen, und das Medium ist taeglich gefordert! Es ist koerperlich oft sehr hart, immer hoehere Schwingungen aushalten zu muessen, immer tiefere Trance-Zustaende, und immer laengere Sitzungen.

> Wenn ich mir meine Instrumenten Theorie vor Augen führe ?????..... dann denke ich, müßte das VT-Medium noch nicht einmal ein besonders hoch entwickeltes BW haben. Was nutzt es der Geige eine Geige zu sein, wenn niemand auf ihr spielt. Bringt sie aus sich selbst eine Melodie heraus.

Das VT-Medium braucht ein hoeheres BW, um schwingungsmaessig auch hoeher rauf zu kommen! Und ein VT-Medium spielt auch nicht mit sich selbst, sondern ist immer ein Teil eines Teams! Es ist ein Teil eines Programms, an dem viele Beteiligte mitwirken!

> Was bedeutet es, das eigene Ego auszuschalten. Kann ein normaler Mensch das überhaupt ? Gehört dazu nicht eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur ?

Trance ist aehnlich einer Hypnose. Der Hypnotisierte hat dann keinen eigenen Willen, ueberdenkt seine Handlungen nicht und beurteilt sie auch nicht mehr. Das IBW geht waehrend der Sitzung runter, so wie es auch im Schlaf waehrend der Verbindung mit dem Haus auf fast Null geht. Die Verbindung ist dann sauber und frei von jeder irdischer Denkart und Ego.

> Haben deshalb soviele berühmte Mediums im persönlichen Leben Probleme, haben Schwierigkeiten mit der Bewältigung des Alltags, mit der Gesundheit, der Psyche?

Jeder Mensch mit einem hohen BW hat es schwer in einer Gesellschaft von bw-verengten Menschen. Er wird nicht verstanden. Eine ausgepraegte Medialitaet ohne gute Erdung kann sich leicht als Realitaetsverlust auswirken, da Medien staendig ihren Fokus auf verschiedene Ebenen richten. Sie werden deshalb auch oft als geisteskrank klassifiziert. Aber zwischen Schizophrenie und Medialitaet besteht ja kein so grosser Unterschied. In beiden Faellen wird der Fokus auf eine andere Ebene verschoben, und ohne gute Erdung weiss das Medium oft nicht mehr, was eigentlich "normal" ist. "Normal" ist aber relativ. Alles ist "normal", nur in einer Gesellschaft von Nichtmedialen ist eben die "Blindheit" "normal".

Ich schrieb ja kuerzlich ueber die Multidimensionalitaet der Seele. Wir alle existieren als Seele bzw. Teilseele in verschiedenen Dimensionen gleichzeitig, nur eben ist der Fokus des "normalen" Menschen fest auf die materielle Ebene gerichtet, waehrend fuer ihn die anderen Ebenen unterbewusst sind. Ein gutes Medium dagegen kann seinen Fokus bewusst auf andere Ebenen verschieben.

> Warum ich mir diese Fragen stellen, mit denen ich niemanden beleidigen will, vielleicht deshalb, um Menschen die sich
wünschen ein Medium zu werden klar zu machen, daß dies oft nur möglich ist um den Preis einer labilen Psyche, wenig Widerstandskraft gegen das Leben.

Man kann kein Medium werden, wenn es nicht im Plan steht, und man wird nicht mehr, als es der Plan vorsieht! Es gibt so viele Mediale, damit in unserer "wissenschaftlich gepraegten" Gesellschaft das Thema "Leben nach dem Tod" wachbleibt. Das ist der Zweck einer medialen Person, und meist auch nicht mehr! Und dazu braucht die Mediale auch nicht viel Bildung und kein hohes BW.

Nur eben werden dann einige dieser Personen "groessenwahnsinnig" und bilden sich in ihrer Unkenntnis vielleicht ein, dazu auserwaehlt zu sein, mit der Mutter Gottes zu channeln, um der Menschheit lebenswichtige Aussagen zu ueberbringen. Und dabei wissen sie oft nicht einmal, dass sie einen Guide haben... Sie verhalten sich dann aehnlich einem Lagerarbeiter, der zum Lagerverwalter befoerdert wurde: aufgeblasenes Ego und NICHTS dahinter!

> Natürlich gibt es auch starke Mediums, aber sind diese dann wirklich in der Lage ihr Ego völlig auszuschliesen und sich in eine so tiefe Trance fallen zu lassen, daß sie ihr Selbst nicht mehr spüren.

Ein qualifiziertes Medium hat ein hoeheres BW, ist demuetig und hat sein Ego unter Kontrolle. Es hat "Klasse", ist also das, was man als einen "feinen Menschen" bezeichnet, im Gegensatz zum "Proleten"...

> Setzt sich bei der völligen Ausschaltung des Egos nicht das Selbstbehauptungssystem in Gang, ähnlich wie bei einem
Ertrinkenden der im letzten Moment von seinem Überlebenstrieb zum Kämpfen veranlasst wird?

Nein.

> Ich hoffe ich habe jetzt niemanden auf die Füsse getreten. Aber ich denke mal, daß jene VT-Mediums die es geschafft haben, trotz ihrer Leitfähigkeiten ihre Lebenskraft und Widerstandskraft zu bewahren, keine Probleme mit meinen rein theoretischen
Überlegungen haben und die anderen bitte ich, mir meine Fragen nachzusehen. Sie sollen nicht abwertend sein. Ich habe nur
laut nachgedacht

Du musst verstehen: Ein dafuer gemaess Plan vorgesehenes Medium hat ein hoeheres BW, steht also "ueber den irdischen Dingen", hat keine Angst vor dem Tod, versteht sich als Dienerin in einer Dienerrolle in dieser Inkarnation, und strahlt echte Bereitschaft und Liebe zum Geben aus. Und somit ist es auch nicht ego-getrieben!

> Aber vielleicht kann mir der eine oder andere seine Sicht der Dinge aus den eigenen Erfahrungen heraus erklären

Ich denke, es werden sich nicht zu viele melden, die Erfahrung im Umgang mit VT-Medien haben. Ich bin dir auch dankbar, dass du diese Frage gestellt hast, da sie hoffentlich wieder ein bisschen mithilft, die Fronten zwischen den oft ego-aufgeblasenen esoterischen Medialen und diesem Ressort zu glaetten.

Alles Liebe,
Peter






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Die Kunst ein Trancemedium zu sein


Posted by /// on May 19, 2002 at 10:36:11:

In Reply to: Die Kunst ein Trancemedium zu sein posted by Peter on May 18, 2002 at 23:36:25:

Hallo Peter,

wenn es dir nichts ausmacht, möchte ich noch etwas bei diesem Thema bleiben und neue Fragen stellen

a;
Weiß ein Medium, daß es ein Medium ist

b;
wie kann es feststellen:
wo seine Begabungen liegen - wie tief es in Trance gehen kann -
in welchen Bereichen es sich einsetzen soll?

c;
Wie kann es seine medialen Gaben weiterentwickeln (ich gehe jetzt mal davon aus, daß dies gemäß seinem Plan wäre). Ich meine aber nicht die Jenseitsbildung, die setze ich als selbstverständlich oder nachholbar voraus.

> Und was das Vertrauen betrifft, da hast du voellig recht. Es ist eine sehr enge Beziehung, und die Erlebnisse formen doch auch beide! Nach zig oft aufregenden Einsaetzen im GG mit teils boesartigen Seelen, waechst man doch zusammen: das Medium ist das Auge des Pimps, und der Pimp kuemmert sich nicht nur mit Hilfe seines Guides um diese Seele, er "beschuetzt" auch sein Medium!

Ich weiß nicht, ob ich damit richtig liege, aber ich bin der Meinung, daß Medium und wie du sagst sein Pimp zusammengehören und daß gerade diese Kombination gedacht war und nicht willkürlich verändert werden sollte oder sogar kann. Denn diese beiden füllen die Lücken im jeweils anderen, ergänzen sich sozusagen.
Nur durch diese bestimmte Kombination entsteht die Form und Art der Botschaft. Eine andere Zusammensetzung brächte eine andere Botschaft heraus und ich persönlich glaube sogar, daß eine andere Zusammensetzung unfruchtbar sein würde, weil die Partner nicht austauschbar sind.

Und um auf weiter unten stehende Aussage "Medien sind feine Menschen" einzugehen, meine ich sogar, daß gerade diese Feinheit in Empfindsamkeit, Verhalten usw. einen gegenteilig veranlagten Pimp erfordert. Was natürlich nicht heißen soll, daß der Pimp jetzt gröhlen müßte oder grobschlächtig wäre, aber ich denke es schon so, daß er weniger empfindsam und mehr realitätsgebunden, daß er anstatt schreckhaft mehr draufgängerisch, anstatt leise mehr laut sein sollte und wahrscheinlich auch ist. Denn nur so kann das Medium geerdet werden und seine Gaben zur Geltung kommen und gehört werden.

Ich könnte mir sogar vorstellen, daß der Pimp eine, das empfindsame Medium verletzende Persönlichkeit haben könnte und wenn ich so in mich reinhöre, dann sehe ich das Medium als seelisch verletztbare Person, eine zarte ätherische Blume die sich vor allem was laut und fordernd ist fürchtet und vor der lauten Welt gerne flüchten möchte.
Vielleicht müßte ihr Freund und Beschützer ihr die weiche Seite seines Wesens zeigen und sich ihr liebevoll zuwenden anstatt sie zu verschrecken.
Doch was sind innere Bilder? Sie kommen und gehen und werden nur zur Wirklichkeit, wenn es da jemanden gibt, der sie erkennt.

> Vielleicht versteht der Leser jetzt besser, dass zwischen dieser Arbeit und der eines Trostmedien ein gewaltiger Unterschied besteht.

Ich denke, der Leser versteht schon den Unterschied, aber dem Leser gefällt das von oben nach unten Denken nicht. Es sind verschiedene Bereiche, auch qualitativ unterschiedliche Bereiche. Doch beide Bereich sind notwendig. Das eine baut auf dem anderen auf, arbeitet aufeinander zu. Ohne Trostmedium keinen Trost, ohne VT-Medium keine Infos. Ohne Trostmedium kein Erkennen, daß es nach dem Tode weitergeht und infolgedessen kein Interesse am strukturellen Jenseitsaufbau. Die Trostmedien entsprechen den Füssen und das VT-Medium dem Kopf, aber das eine wäre ohne das andere nicht vollständig.

Gleiches zieht gleiches an. Esotherische Spinner ziehen das ihnen entsprechende Klientel an und ernstzunehmende Trostmedien ziehen ernsthaft Suchende an. Jeder kommt dort an, wo er hinwill.

Meiner Meinung nach muß ein VT-Medium bereit sein, sehr viel übertragenes Leid auszuhalten. Nicht jede Seele ist dazu in der Lage und bereit dazu. Diese Medien gehen doch freiwillig durch anderer Menschen Höllen.

Trostmedien sind noch nicht so weit. Sie sammeln noch Erfahrungen, sie brauchen noch die Dankbarkeitsenergien der von ihnen getrösteten. Sie nehmen, weil sie noch brauchen. Doch was ist schlecht daran. Alles hat seine Berechtigung, nichts ist unnötig.

Es gehört sehr viel Reife dazu, Tätigkeiten ohne Lohn zu verrichten und die meisten Menschen bestehen auf ihrem Lohn, wenn auch in unterschiedlicher Währung (Geld, Energie, Aufmerksamkeit usw) Je höher das BW desto freiwilliger die Energieabgabe.

> Dieses Medium hat dann auch meist eine Reihe von Guides (selten weniger als 5) und geht oft in nur kurzer Zeit durch 3 oder 4 durch, die es jeweils eine Stufe hoeher bringen. Und es wird auch zu seinem Partner gefuehrt.

Würde mein obenstehendes Denkmodell bestätigen. Beide sind aufeinander angewiesen, füreinander gedacht. Jede Krise in deren Beziehung leitet lediglich eine neue Richtung ein, entspricht einer Entwicklungsförderung, dient gewissen persönlichen Bereinigungen.

Nimmt das Medium von Anfang an, seine Guides als solche wahr kommuniziert es bewußt mit diesen, so nach dem Motto: "hallo, Guide Gustav",......oder kann es auch sein, daß es belehrt wird ohne dies mit personellen Guides in Verbindung zu bringen, indem es anscheindend zündende Ideen hat und diese mit Intuition verwechselt.

> Nur gibt es sehr viel zu lernen, und das Medium ist taeglich gefordert! Es ist koerperlich oft sehr hart, immer hoehere Schwingungen aushalten zu muessen, immer tiefere Trance-Zustaende, und immer laengere Sitzungen.

Das würde in der Praxis bedeuten, daß man das Privatleben des Medien so streßfrei wie möglich gestalten sollte, weil ansonsten die Gefahr bestünde, daß es zwischen den Anforderungen zerbrechen könnte und seine sowieso geschwächte Konstitution an inneren Zweispältigkeiten und nicht mehr zu verarbeitende Härten zerbrechen könnte.
Ich stelle mir vor, daß solche Medien sehr zerbrechlich sind und besonders geschützt und beschützt werden müßten.

> Jeder Mensch mit einem hohen BW hat es schwer in einer Gesellschaft von bw-verengten Menschen. Er wird nicht verstanden. Eine ausgepraegte Medialitaet ohne gute Erdung kann sich leicht als Realitaetsverlust auswirken, da Medien staendig ihren Fokus auf verschiedene Ebenen richten. Sie werden deshalb auch oft als geisteskrank klassifiziert. Aber zwischen Schizophrenie und Medialitaet besteht ja kein so grosser Unterschied. In beiden Faellen wird der Fokus auf eine andere Ebene verschoben, und ohne gute Erdung weiss das Medium oft nicht mehr, was eigentlich "normal" ist. "Normal" ist aber relativ. Alles ist "normal", nur in einer Gesellschaft von Nichtmedialen ist eben die "Blindheit" "normal".

Was verstehst du unter einer guten Erdung? Wie macht man das?

> Nur eben werden dann einige dieser Personen "groessenwahnsinnig" und bilden sich in ihrer Unkenntnis vielleicht ein, dazu auserwaehlt zu sein, mit der Mutter Gottes zu channeln, um der Menschheit lebenswichtige Aussagen zu ueberbringen. Und dabei wissen sie oft nicht einmal, dass sie einen Guide haben... Sie verhalten sich dann aehnlich einem Lagerarbeiter, der zum Lagerverwalter befoerdert wurde: aufgeblasenes Ego und NICHTS dahinter!

Da kann ich dir nur zustimmen. Aber gerade diese Menschen lösen oft erst die Suche nach "der Wahrheit" aus und Menschen die mit solchen Menschen in Kontakt waren oder von ihnen verschreckt wurden, werden bestimmt nicht mehr auf solche Scharlatane hereinfallen.
Man erkennt ihresgleichen an den Schwingungen und an den Lächerlichkeiten ihrer Aussagen und meidet sie (Fiat Lux z.B.).
Ich sehe sie nicht mehr als sonderliche Gefahr an. Sie ziehen eh nur die ihnen gleichenden Geister an. Sie verdummen niemanden. Zu ihnen kommen Dumme.
Dank ihnen kommt die Wahrheit besser ans Licht. Ich vergleiche das mit Sängern. Laß 100 Leute wie Raben durch die Gegend krächzen und gröhlen, um wieviel schöner ertönt dann der Klang einer gottbegnadeten Sängerin. Je mehr es von ihnen gibt umso schöner sieht die Wahrheit aus.

in diesem Sinne alles Liebe dir.

"///"


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(372)


Die Kunst ein Trancemedium zu sein


Posted by Peter on May 20, 2002 at 03:03:48:

In Reply to: Die Kunst ein Trancemedium zu sein posted by /// on May 19, 2002 at 10:36:11:

Hallo "///",

ich bin dankbar, dass Alex ausgeholfen hat, da ich es oft nicht mehr schaffe, alle Postings und Mails zu beantworten. Deshalb nur einige Ergaenzungen zu Alex' bereits sehr guten Antworten:

> ich weiß nicht ob ich damit richtig liege, aber ich bin der Meinung, daß Medium und wie du sagst sein Pimp zusammengehören und daß gerade diese Kombination gedacht war und nicht willkürlich verändert werden sollte oder sogar kann.... und ich persönlich glaube sogar, daß eine andere Zusammensetzung unfruchtbar sein würde, weil die Partner nicht austauschbar sind.

Alles hat seinen Sinn! Und so wie sich ein Medium entwickelt, so entwickelt sich ja auch ein Pimp! Und beide haben ihre Plaene, und diese Plaene muessen nicht immer parallel verlaufen!

Was mich betrift, so fing ich ja bei Null an, und wie ich schon schrieb, gibt man einem Musikschueler keine Stradivari in die Hand! Und so kann ich inzwischen deutlich sehen, dass mir immer wieder die zu meinem jeweiligen Wissenstand passenden Medien zugefuehrt wurden, um dann zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder "entfernt" zu werden, um so Platz fuer das naechste zu machen.

Es haengt ja immer vom Plan ab, und nicht jedes Medium soll forschen. So bekam ich erst 2 Trostmedien, anschliessend ein Medium fuer leichte Problemfaelle (und natuerlich auch immer die passenden Faelle dazu), danach ein Medium fuer schwere Problemfaelle und den Einstieg in die Forschung, und jetzt wurde mir das 5. zugefuehrt, dass ich fuer die Forschung ausbilden soll.

Jedes Medium brachte mich eine Stufe weiter, um dann entsprechend seinem Plan seine eigenen Wege weiterzugehen. Und somit kann ich deine Frage nicht direkt bejahen, weil alles vom Plan abhaengt, und weil wir die Plaene nicht kennen! So wurde mir erst viel von Medien beigebracht, dann half ich dem naechsten Medium und lernte mit ihm zusammen weiter, und jetzt bilde ich das Medium selbst aus. In jenem Fall, den du ansprichst, koennte es doch genauso sein, dass das Medium eben seinen Pimp ausbilden soll (?), wobei ich zugeben muss, dass die Paarung eigenartig erscheint, aber alles hat schon seinen tieferen Sinn!

> Und um auf weiter unten stehende Aussage "Mediums sind feine Menschen" einzugehen, meine ich sogar, daß gerade diese Feinheit in Empfindsamkeit, Verhalten usw. einen gegenteilig veranlagten Pimp erfordert. Was natürlich nicht heißen soll, daß der Pimp jetzt gröhlen müßte oder grobschlächtig wäre, aber ich denke es schon so, daß er weniger empfindsam und mehr realitätsgebunden, daß er anstatt schreckhaft mehr draufgängerisch, anstatt leise mehr laut sein sollte und wahrscheinlich auch ist. Denn nur so kann das Medium geerdet werden und seine Gaben zur Geltung kommen und gehört werden.

Medium und Pimp sollen sich ja ergaenzen, und so muss einerseits die Wellenlaenge stimmen, gleichzeitig brauchen sie aber auch unterschiedliche Qualitaeten. Es ist notwendig, dass der Pimp "haerter" im Nehmen ist, da Medien zwangslaeufig oft emotional arg mitgenommen werden, wenn sie z.B. bei Problemfaellen den oft unsagbar grossen Schmerz der Seelen fuehlen.

So hatte ich einige Faelle, bei denen das Medium "ausflippte", aber das hilft der Seele ja nichts, da hilft dann nur noch eine gewisse "Brutalitaet". Und diese Faelle haben mich dann auch so sehr abgehaertet, dass ich von neuen Lesern oft als "lieblos" bezeichnet werde. Es hat aber nichts mit Liebe zu tun, nur mit Haerte und Gewoehnung. Waehrend der normale Mensch nichts mit Toten zu tun haben will, ist eben die Leichenfrau abgehaertet. Und waehrend die Angehoerigen bei einem Herzstillstand durchdrehen, schneidet der Arzt die Brust auf und fuehrt eine Herzmassage durch. Ist er herzlos, weil er nicht mitweint... Es gibt eben Situationen, wo energisches Handeln angebrachter ist als gezeigtes Mitgefuehl...

> ich denke der Leser versteht schon den Unterschied, aber dem Leser gefällt das von oben nach unten Denken nicht. Es sind
verschiedene Bereiche, auch qualitativ unterschiedliche Bereiche. Doch beide Bereich sind notwendig. Das eine baut auf dem anderen auf, arbeitet aufeinander zu. Ohne Trostmedium keinen Trost, ohne VT-Medium keine Infos. Ohne Trostmedium kein Erkennen, daß es nach dem Tode weitergeht und infolgedessen kein Interesse am strukturellen Jenseitsaufbau. Die Trostmediums entsprechen den Füssen und das VT-Medium dem Kopf, aber das eine wäre ohne das andere nicht vollständig.

Der Begriff "Trostmedium" wird oft abwertend verstanden, aber es ist wie beim BW oder Blutdruck: es ist eine Feststellung und keine Bewertung! Es ist eine Klassifizierung, wie ja auch die Berufe klassifiziert sind!

Trostmedien sind so wichtig wie praktische Aerzte! Sie erfuellen IHRE Aufgabe, und die ist das Spenden von Trost und das Verbreiten des Glaubens an ein Leben nach dem Tod. Sie sollen nicht forschen, aber es schadet ihnen auch nicht, wenn sie sich weiterbilden!!! Auch von einem praktischen Arzt erwartet man ja schliesslich, dass er sich weiterbildet!

Neben den Trostmedien und den Forschungsmedien, gibt es ja noch andere, z.B. fuer Problemfaelle der Seelen, oder fuer "physical mediumship", und letztere dienen hauptsaechlich dem Beweis. Und so hat eben jedes Medium seine Aufgabe, ausser denen, die nichts koennen und nur Geld kassieren... Aber warum sollte es in dieser Branche nicht auch Gauner geben... Die Welt braucht Polaritaeten...

> Gleiches zieht gleiches an. Esotherische Spinner ziehen das ihnen entsprechende Klientel an und ernstzunehmende Trostmedien ziehen ernsthaft Suchende an. Jeder kommt dort an, wo er hinwill.

Eben. Und damit jemand -gemaess Plan- betrogen werden kann, um daraus (hoffentlich) etwas zu lernen, bedarf es auch Betrueger...

> Nimmt das Medium von Anfang an, seine Guides als solche wahr
kommuniziert es bewußt mit diesen, so nach dem Motto: "hallo, Guide Gustav",......oder kann es auch sein, daß es belehrt wird
ohne dies mit personellen Guides in Verbindung zu bringen, indem es anscheindend zündende Ideen hat und diese mit Intuition
verwechselt

Es haengt von der Entwicklungsstufe ab. Eine Mediale kennt ihren Guide oft gar nicht, aber in fortgeschritteneren Stadien spricht sowohl das Medium, wie auch der Pimp, mit den Guides namentlich. So kenne ich 3 Guides meines letzten Mediums, habe auch ein teilweise enges Verhaeltnis zu ihnen, wie auch zu meinen eigenen Guides (5).

> was verstehst du unter einer guten Erdung? Wie macht man das ?

Have you hugged your tree today? *lach*

Geh viel in die Natur, leg dich auf die Erde, in die Wiese, betreibe Sport, umarme ruhig einen Baum... und lies dazu FACHbuecher.

Alles Liebe,
Peter


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(360)


Die Kunst ein Trancemedium zu sein


Posted by Lexle on May 19, 2002 at 13:04:22:

In Reply to: Die Kunst ein Trancemedium zu sein posted by /// on May 19, 2002 at 10:36:11:

Hallo, ///,

hoffe, Du nimmst mir nicht übel, daß ich hier ein bißchen mitmische, aber da ich in einer ähnlichen Konstellation stecke, kann ich da auch ein bißchen was zu sagen... :-)

>a;Weiß ein Medium, daß es ein Medium ist

Kann jetzt nur von den Medien sprechen, die ich kenne:
Ja, das weiß der Betreffende..., denn meistens haben diese Menschen ja auch eine "Odyssee" an "komischen" Erlebnissen hinter sich, die bewirken, daß sie sich damit auseinandersetzen (müssen.. *gg*). Und das "Auseinandersetzen" beeinhaltet ja nicht nur das Lernen über das Jenseits an sich, sondern auch das "Herumexperimentieren" mit Schwingungen..., was aber NIE ohne Hilfe - sei es von drüben und/oder durch einen Pimp - stattfindet...

>b; wie kann es feststellen:
wo seine Begabungen liegen - wie tief es in Trance gehen kann -
in welchen Bereichen es sich einsetzen soll ?

Das kristallisiert sich alles im Laufe der Ausbildung raus... und liegt natürlich auch am Plan selbst. Auch das "wie tief in Trance gehen können" wird erarbeitet. Oftmals äußert sich eine zu tiefe Trance bei Medien in Übelkeit bis hin zum Erbrechen, es kann vorkommen, daß Medien noch Tage brauchen, aus diesem Zustand wieder richtig rauszukommen. Aber das ist auch ein Weg des Lernens, für beide Seiten, also dem Guide und dem Medium. Und es hat auch etwas mit einer Art "Training" zu tun... :-) Und damit wäre dann auch Deine Frage c) beantwortet...; es ist wie in der Schule..., je mehr Du lernst, desto mehr "weißt" Du auch, was Du noch machen kannst... Und mußt das eben dann auch wieder "trainieren"....

>ich weiß nicht ob ich damit richtig liege, aber ich bin der Meinung, daß Medium und wie du sagst sein Pimp zusammengehören und daß gerade diese Kombination gedacht war und nicht willkürlich verändert werden sollte oder sogar kann. Denn diese beiden füllen die Lücken im jeweils anderen, ergänzen sich sozusagen.
Nur durch diese bestimmte Kombination entsteht die Form und Art der Botschaft. Eine andere Zusammensetzung brächte eine andere Botschaft heraus und ich persönlich glaube sogar, daß eine andere Zusammensetzung unfruchtbar sein würde, weil die Partner nicht austauschbar sind.

Das hatte Peter auch gemeint damit...
Der Pimp und das Medium sind eine Einheit, wachsen an- und miteinander...; ein privates Beispiel: Dinge, die mich gedanklich beschäftigen und ich mit meinem "Schützling" diskutiere, bekommt dieser oft in Form von Bildern erklärt, die er dann wiederum an mich weitergibt. Und damit kann ich dann auch wieder was anfangen, und es bekommt das Puzzlespiel langsam Form...*ggg*
Andersrum ist es auch oft so, daß ich etwas verinnerlichen konnte, was meinem Partner noch nicht so verständlich war..., und das kann man dann auch wieder erklären...

>Und um auf weiter unten stehende Aussage "Mediums sind feine Menschen" einzugehen, meine ich sogar, daß gerade diese Feinheit in Empfindsamkeit, Verhalten usw. einen gegenteilig veranlagten Pimp erfordert. Was natürlich nicht heißen soll, daß der Pimp jetzt gröhlen müßte oder grobschlächtig wäre, aber ich denke es schon so, daß er weniger empfindsam und mehr realitätsgebunden, daß er anstatt schreckhaft mehr draufgängerisch, anstatt leise mehr laut sein sollte und wahrscheinlich auch ist. Denn nur so kann das Medium geerdet werden und seine Gaben zur Geltung kommen und gehört werden.

Das stimmt bedingt, zumindest aus meiner Erfahrung... Da der Pimp und das Medium ja eine "Einheit" bilden, sind sie beide immer zu bestimmten Zeitpunkten genauso drauf, wie es der ganzen Sache im Moment förderlich ist... Emotionen sind nach wie vor wichtige Ratgeber, für beide Seiten! Und eine beidseitig durchgemachte Phase bringt viel an neuen Erkenntnissen, sowohl für den, der gerade emotional hängt, als auch für den, der das ganze gerade unbeteiligter sehen kann.

>Ich könnte mir sogar vorstellen, daß der Pimp eine, das empfindsame Medium verletzende Persönlichkeit haben könnte und wenn ich so in mich reinhöre, dann sehe ich das Medium als seelisch verletztbare Person, eine zarte ätherische Blume die sich vor allem was laut und fordernd ist fürchtet und vor der lauten Welt gerne flüchten möchte.

Mediale Menschen sind bestimmt ab und an empfindsamer als andere, aber wäre es ein Dauerzustand, wären diese Menschen wirklich schon alle (!) in psychiatrischer Behandlung... Und ein Medium würde sich nie einen Pimp auf Dauer "aussuchen", der es permanent "verletzt" auf die eine oder andere Art und Weise, das würde schon gegen das Naturell der Medien an sich sprechen. Sie müssen sich sehr gut aufgehoben fühlen, eben, das Vertrauen muß da sein. Und das kann sich ja nur aufbauen, wenn die Chemie stimmt...*ggg*

>Nimmt das Medium von Anfang an, seine Guides als solche wahr
kommuniziert es bewußt mit diesen, so nach dem Motto: "hallo, Guide Gustav",......oder kann es auch sein, daß es belehrt wird ohne dies mit personellen Guides in Verbindung zu bringen, indem es anscheindend zündende Ideen hat und diese mit Intuition verwechselt

Also, bei Peter und Kati war es so, und bei meinem Schützling und mir ist es auch so... Nichts geschieht ohne Unterstützung der Guides...
Aus meiner Sicht auch wirklich schön, weil man - hiermit meine ich wieder beide Seiten...:-) - weiß, daß man in guten Händen ist..., ähnlich wie in der Fahrschule..., notfalls kann der Fahrlehrer einspringen...*gg*

>das würde in der Praxis bedeuten, daß man das Privatleben des Mediums so streßfrei wie möglich gestalten sollte, weil ansonsten die Gefahr bestünde, daß es zwischen den Anforderungen zerbrechen könnte und seine sowieso geschwächte Konstitution an inneren Zweispältigkeiten und nicht mehr zu verarbeitende Härten zerbrechen könnte.

Jein... Alle Menschen, die irgendetwas in der Richtung machen, haben - wie schon erwähnt - den einen und anderen Schicksalsschlag hinter sich. Manche solche "Klöpse", daß man nur den Kopf schütteln muß und mitfühlt.. Die sog. Weichmacher...
Aber aus der Praxis gesehen stärken diese den Menschen, machen auch einen Tick "demütig" bzw. dankbar für die kleineren Dinge des Lebens. Auf der anderen Seite sind aber eben auch mediale Menschen sehr gefühlsbetont und emotional, d. h. kleinere Katastrophen des Alltags werden viel schlimmer empfunden, als es "in Wirklichkeit" (naja, das hängt jetzt wiederum vom Betrachter ab...) ist... Und daher haben Medien meistens viel "verrücktere" Alltage und Lebensumstände, als Außenstehende jetzt meinen würden....

>was verstehst du unter einer guten Erdung? Wie macht man das ?

Da ist z. B. wieder wichtig, daß das Medium auch einen normalen Alltag hat! Sich auch mit den kleinen Dingen des Lebens auseinander setzten muß und auch Dinge hat, die total "weltlich" sind... Eben Sachen, die das Medium förmlich zwingt, in diesen Momenten mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen zu stehen...

So, hoffe, ich konnte auch ein bißchen was zur Erklärung beitragen...:-)
Alles Liebe
Alex



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(365)


Die Kunst ein Trancemedium zu sein


Posted by /// on May 19, 2002 at 20:52:31:

In Reply to: Die Kunst ein Trancemedium zu sein posted by Lexle on May 19, 2002 at 13:04:22:

Hallo Alex,

> hoffe, Du nimmst mir nicht übel, daß ich hier ein bißchen mitmische, aber da ich in einer ähnlichen Konstellation stecke, kann ich da auch ein bißchen was zu sagen... :-)

warum sollte ich dir das übel nehmen. Ich habe Sehnsucht nach Infos und bin dankbar für jeden, der sich meiner annimmt :-))

> Und das "Auseinandersetzen" beeinhaltet ja nicht nur das Lernen über das Jenseits an sich, sondern auch das "Herumexperimentieren" mit Schwingungen..., was aber NIE ohne Hilfe - sei es von drüben und/oder durch einen Pimp - stattfindet...

Was meinst du mit "experimentieren mit Schwingungen". Meinst du damit sich Schwingungen bewußt machen, darüber Infos über den Menschen der dahinter steht, zu ziehen. Aura lesen oder Tranceversuche, Astralreisen usw. Eben die ganze Palette durchprobieren.

> > b; wie kann es feststellen, wo seine Begabungen liegen - wie tief es in Trance gehen kann - in welchen Bereichen es sich einsetzen soll?

> Das kristallisiert sich alles im Laufe der Ausbildung raus...

Wie geht eine solche Ausbildung vor sich - wie kommt das Medium zu seinem Ausbilder - findet diese Ausbildung über Praxisübungen statt oder handelt es sich dabei um theoretisches lernen.

> Da der Pimp und das Medium ja eine "Einheit" bilden, sind sie beide immer zu bestimmten Zeitpunkten genauso drauf, wie es der ganzen Sache im Moment förderlich ist... Emotionen sind nach wie vor wichtige Ratgeber, für beide Seiten! Und eine beidseitig durchgemachte Phase bringt viel an neuen Erkenntnissen, sowohl für den, der gerade emotional hängt, als auch für den, der das ganze gerade unbeteiligter sehen kann.

Kann ich das so verstehen, daß die Beiden eine sehr persönliche Bindung miteinander eingehen, die eine ungewöhnlich intensive Nähe beinhaltet. Eine Liebesbeziehung ohne Sex...quasi ? Ich stelle mir eine solche Beziehung stellenweise intensiver als eine Liebesbeziehung vor, weil sie mit ungewöhnlichen Emotionen und tiefstem Vertrauen, behaftet ist. Ein grenzenloses einlassen auf die Seele eines anderen.

ich hätte noch eine Frage:
kann ein Pimp, mehrere Medien haben oder nur eines. Ich frage dies wegen der Intensität dieser Beziehungen, weil ich denke, daß Beziehungen dieser Art auch sehr kräftezehrend sein können.

> So, hoffe, ich konnte auch ein bißchen was zur Erklärung beitragen...:-)

Na, das war doch schon eine ganze Menge. Danke auch und alles liebe
"///"


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Die Kunst ein Trancemedium zu sein


Posted by Petra S. on May 20, 2002 at 09:19:26:

In Reply to: Die Kunst ein Trancemedium zu sein posted by /// on May 19, 2002 at 20:52:31:

>was meinst du mit "experimentieren mit Schwingungen". Meinst du damit sich Schwingungen bewußt machen, darüber Infos über den Menschen der dahinter steht, zu ziehen. Aura lesen oder Tranceversuche, Astralreisen usw. Eben die ganze Palette durchprobieren.

Das Experimentieren von Schwingungen zeigt sich darin, daß man die Manigfältigkeit der aurischen Energiefelder erkennt. Jeder Mensch "schwingt" anders, jedes Tier schwingt anders, und jede Situation schwingt anders ; das Einfühlen in die Emotionen Deines Gegenübers ist der Auslöser.

>kann ich das so verstehen, daß die Beiden eine sehr persönliche Bindung miteinander eingehen, die eine ungewöhnlich intensive Nähe beinhaltet. Eine Liebesbeziehung ohne Sex...quasi ?

Die Bindung zwischen einem Medium und seinem/ihrem Partner ist und muss auf Vertrauen aufgebaut sein. Meine Erfahrung in diesem Gebiet setzte sich aus diesen Vorraussetungen zusammen; nebst einer intensiven Freundschaft, einer respektierten Liebe zueinander als Menschen und natuerlich auch als Menschen die für einander da sind.

>ich hätte noch eine Frage:
kann ein Pimp, mehrere Mediums haben oder nur eines. Ich frage dies wegen der Intensität dieser Beziehungen, weil ich denke, daß Beziehungen dieser Art auch sehr kräftezehrend sein können.

Ein Partner, ob nun das Medium oder der Begleiter, können andere Partner annehmen. Die Intensität und auch die Natur der Wiedergabe liegt in der Konstellation der Gemeindschaft. Der Begleiter kann durchaus mehrere Medien haben, sowie auch das Medium mehrere Begleiter haben kann. Der Begleiter erlebt somit eine andere Sichtweise der Schöpfung, aber das Medium arbeitet wie zuvor.


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Die Kunst ein Trancemedium zu sein


Posted by Lexle on May 19, 2002 at 21:20:38:

In Reply to: Die Kunst ein Trancemedium zu sein posted by /// on May 19, 2002 at 20:52:31:

Hallo..:-)

>warum sollte ich dir das übel nehmen. Ich habe Sehnsucht nach Infos und bin dankbar für jeden der sich meiner annimmt :-))

Hach, da bin ich aber froh... *schweißvonstirnwisch* hihihi

>was meinst du mit "experimentieren mit Schwingungen". Meinst du damit sich Schwingungen bewußt machen, darüber Infos über den Menschen der dahinter steht, zu ziehen. Aura lesen oder Tranceversuche, Astralreisen usw. Eben die ganze Palette durchprobieren

Da kann ich jetzt nur bedingt aus dem Nähkästchen plaudern, weil wir das ganze ja noch nicht sooo lange machen und wir ja auch noch nicht wissen, wie der Weg aussehen soll, den wir beschreiten sollen... Wir sind noch nicht an der ganzen Palette..:-)
Während eines Readings, welches IMMER mit den/dem Guides stattfinden, kommt es auch oft vor, daß der Guide noch eine Seele "reinläßt"...; die Seelen unterscheiden sich ja alle anhand ihrer Schwingungen..., das meinte ich z. B. mit "Rumexperimentieren". Ein Medium "merkt" sich dann diese Schwingungen und mit etwas Übung weiß es dann auch in etwa, "woher" diese Seele kommt.

>wie geht eine solche Ausbildung vor sich - wie kommt das Medium zu seinem Ausbilder - findet diese Ausbildung über Praxisübungen statt oder handelt es sich dabei um theoretisches lernen.

Wie kommt das Medium zu seinem Ausbilder..., hahaha, wenn man manchmal die Wege verfolgst, die die Menschen zusammenbringt, kann man nur den Hut über die wahnsinnige Verflechtung der einzelnen Pläne ziehen... Aber logischerweise wird das ja alles vor Inkarnation beschlossen; bei einem solchen wichtigen, gegenseitigen Part kann man eigentlich davon ausgehen, daß man aus einer gemeinsamen SF kommt (zumindest trifft das bei uns zu...:-)).

Die "Ausbildung" beeinhaltet eigentlich alles: Die Readings, Träume, Denkanstösse "aus dem Nichts"...(hahahaha), Postings, Bücher... Einfach eben alles.
Viele, Du wahrscheinlich auch, die sich intensiv mit dieser Materie befassen, werden bestätigen, daß man oft Träume hat, die man noch so plastisch vor Augen hat, daß man sie Bild für Bild erzählen könnte..., ein gutes Beispiel, was während der Ausbildung passiert. Und natürlich auch Gespräche mit den Guides... Wobei die Ausbildung immer wieder individuell ist, so wie ja auch der Schüler individuell ist....

>kann ich das so verstehen, daß die Beiden eine sehr persönliche Bindung miteinander eingehen, die eine ungewöhnlich intensive Nähe beinhaltet. Eine Liebesbeziehung ohne Sex...quasi ?
Ich stelle mir eine solche Beziehung stellenweise intensiver als eine Liebesbeziehung vor, weil sie mit ungewöhnlichen Emotionen und tiefstem Vertrauen, behaftet ist. Ein grenzenloses einlassen auf die Seele eines anderen.

Das kann man sicher nicht auf alle beziehen; kann jetzt auch nur für mich sprechen: Die Beziehung ist intensiv, und es herrscht auch wirklich absolutes Vertrauen, was aber auch nicht heißt, daß es keine kleineren Reibereien gibt. Aber aus meiner Sicht und aus meinem Gefühl her ist es eine sehr tiefe "Liebesbeziehung", aber auf einer ganz anderen Ebene...

>ich hätte noch eine Frage:
kann ein Pimp, mehrere Mediums haben oder nur eines. Ich frage dies wegen der Intensität dieser Beziehungen, weil ich denke, daß Beziehungen dieser Art auch sehr kräftezehrend sein können.

Hahaha, ich muß immer breit grinsen wg. "Pimp"...: Eigentlich benutzen wir den "Zuhälter" hier wirklich wie ein wissenschaftlichen Fachausdruck...

Ehrlich gesagt, da denke ich, daß es auf den "Pimp" selbst ankommt, und wie leicht oder schwer das Medium lernt und/oder sich auch führen läßt.. Da kann ja vielleicht Peter was zu sagen, der hat da ja definitiv die größeren Erfahrungen..
Für mich kann ich es mir nicht vorstellen, und ich will es auch gar nicht...:-)

Lieben Gruß
Alex

P.S.: Da fällt mir noch was anderes ein: Du hattest Mad mal das Celestine-Buch mit Arbeitsteil empfohlen...
Lt. "meinem" Buchladen war das eine Sonderausgabe und ist vergriffen, evtl. könnte man es noch über Antiquariate beziehen...




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Die Kunst ein Trancemedium zu sein


Posted by /// on May 19, 2002 at 21:37:45:

In Reply to: Die Kunst ein Trancemedium zu sein posted by Lexle on May 19, 2002 at 21:20:38:

Hallo Alex
nochmals Danke...das Buch kannst du über Amazon auch bestellen. Dort wird man nur wirr, weil es so aussieht, als gäbe es xyz-BÜcher davon. Im Grunde geht es dabei nur um gebundene Ausgaben oder Teilausgaben. Ich schreibe dir mal die 2 Titel auf, wenn du diese hast, hast du alle Bücher.

AUTOR; James Redfield
Titel: Das Buch von Celestine (die 9 Erkenntnisse der Celestine)

dieses Buch beinhaltet den Roman, den ich langweilig fand und das Handbuch, das ich Klasse fand. Aber ich denke, beides gehört schon zusammen.

Dann gibt es noch:
die 10 Prophezeiung von Celestine und ein extra Handbuch dazu.

Ich kann diese Bücher jedem empfehlen, der sich für die Gründe zwischenmenschlichen Verhaltens interessiert. Im Grunde genommen hätte ich mir alle anderen Bücher ob Psychologie oder sonstwas sparen können. Wie ich schon Mad schrieb, bringen aber auch sie nur etwas, wenn man sie studiert und nicht nur einfach durchliest. Aber das dürfte für dich ja kein Problem sein. Ich bin mir sicher, du wirst begeistert sein. Schreib mir mal was du davon hälst

alles liebe dir "///"



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Celestine!


Posted by Janie on May 19, 2002 at 22:11:26:

In Reply to: Die Kunst ein Trancemedium zu sein posted by /// on May 19, 2002 at 21:37:45:

Hallo :-)
Kann mich nur ///'s Meinung anschliessen,diese Bücher sind absolut empfehlenswert.

Ich persöhnlich würde aber doch erst den Roman lesen und dann das Arbeitsbuch dazu,ist sonst eventuell zu verwirrend.

Viel Spass beim Lesen.
Liebe Grüsse
Janie


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