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Thema Gefühle

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Posted by Manuel on May 29, 2002 at 17:51:02:

Hallo,
ich möchte einen kleinen Beitrag zum Thema Gefühle
"posten". Wie soll man "out of body" Gefühle haben,
geschweigedenn logisch denken können?


Gefühle bestimmen unser Leben. Denn lange bevor die kleinen grauen Zellen im Gehirn einen Denkprozess in Gang setzen, hat unser Körper schon auf der emotionalen Ebene eine ganze Kette von Reaktionen ausgelöst. Reaktionen, die wir als Gefühl von Wut oder Freude, von Angst oder Zufriedenheit wahrnehmen.

Dass wir dagegen wehrlos sind, ist allerdings ein Trugschluss. Denn so unromantisch es auch klingen mag: Emotionen entstehen nicht in unserer Seele und auch nicht im Herz, sondern in den unendlichen Bahnen unseres Nervensystems. Sie sind nichts anderes als das Ergebnis von Hormonausschüttungen ? Folgen der elektrisch-biochemischen Programme, die in unserem körpereigenen Informations- und Kommunikationssystem ablaufen.

Hochkomplexes Wechselspiel

Es brauchte einen neuen Zweig der naturwissenschaftlichen Forschung ? die Psychoneuroimmunologie (PSI) genannte Lehre von der wechselseitigen Beziehung zwischen Psyche, Nerven, Hormonen und Immunsystem ?, um der Quelle unserer Gefühle auf die Spur zu kommen. Sehr vereinfacht gesagt, läuft die Sache folgendermaßen ab: Alles, was wir sehen, hören, riechen, schmecken oder fühlen, ist ein Reiz, der ein hochkomplexes Wechselspiel im Körper auslöst. Schneller, als uns bewusst ist, werden Informationen über diese Sinneseindrücke mittels chemischer Botenstoffe, so genannter Neurotransmitter, ans Gehirn weitergeleitet. Allerdings nicht nur an den Neokortex, der für die intellektuelle Verarbeitung der Außenreize zuständig ist, sondern gleichzeitig ? weniger detailliert und deshalb fehleranfälliger ? auch an den so genannten "Mandelkern" im limbischen System, den man als Ursprungsort unserer Gefühle bezeichnen könnte.

Das Dilemma: Während der Neokortex seine Botschaft erhält und von allen Seiten beleuchtet, bevor er Aktionen einleitet, schüttet der Mandelkern blitzschnell einen Hormoncocktail aus, der den Verstand zumindest kurzzeitig blockiert. Rationale Überlegungen dringen dann nicht mehr durch: Wir sind "blind vor Wut", "gelähmt vor Schreck", "starr vor Angst" oder "außer uns vor Freude" ? und diese Gefühle stehen der Vernunft im wahrsten Sinn des Wortes im Weg.

Zwischen Glück und Melancholie

Wie dieser Hormoncocktail zusammengesetzt ist, hängt davon ab, ob zu dem entsprechenden Reiz schon ein emotionales Programm existiert. Wer ein bestimmtes Lied mit Gedanken an seine große Liebe verbindet, wird auch Jahre später bei den ersten Tönen ein warmes Gefühl im Bauch verspüren ? ausgelöst durch so genannte "Glückshormone". War beim selben Lied dagegen von Trennung die Rede, reagiert der Körper jedes Mal mit dem Ausstoß von "Melancholiehormonen".

Diese Tatsache lässt sich positiv nützen: Mit dem emotionalen Trainingsprogramm ? einem Weg, der in dreimal drei Schritten zum Ziel führt ?, kann man gute Laune ? unabhängig von äußeren Umständen ? ganz einfach selbst erzeugen.

Schritt 1: Die Kraft der Vorstellung

Positiv denken allein ist allerdings zu wenig. Denn wer die schönen Sätze nicht glaubt, die er sich tausendmal vorsagt, wird sich auch beim tausendundersten Mal nicht einen Deut besser fühlen. Wirklich wirksam sind nur Affirmationen, die nicht nur positiv formuliert, sondern auch positiv gefühlt werden und daher ins Unterbewusstsein vordringen.

* Beginnen Sie jeden Morgen mit einem Satz, der Sie selbstbewusst in den neuen Tag führt, z. B. "Alles, was ich wirklich will, erreiche ich auch", "Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten" oder "Von heute an lerne ich, mich anzunehmen, wie ich bin". Probieren Sie verschiedene Varianten aus, indem Sie sie fünfmal laut aussprechen. Benützen Sie nur jene Sätze, die Sie positiv berühren und keine innerliche Widerrede auslösen!

* Erlauben Sie sich Tagträume. Und gönnen Sie sich hin und wieder geführte Phantasiereisen ? je öfter Sie Ihr Kino im Kopf mit schönen Bildern füllen, desto schneller reagiert der Körper mit einer Dosis Glückshormone.

* Versuchen Sie, negativ erlebte Situationen neu zu bewerten. Selbst schmerzhafte Dinge haben oft eine unfreiwillig komische Seite, die so manchen Auslöser für Stress, Wut und Ärger relativiert. Oder nehmen Sie die Hubschrauberperspektive ein ? von oben gesehen reduzieren sich Menschen und Erlebnisse auf Spielzeugdimension und verlieren dabei viel von ihrem Schrecken.

Schritt 2: Körper und Seele in Schwung bringen

"Runners High" nennt sich die Hochstimmung, in die Läufer kommen, wenn ihr Körper Endorphine produziert ? die stärksten körpereigenen Glücksdrogen. Doch auch andere lustvolle Arten der Bewegung wie Tanzen, Power-Aerobic, Yoga, Pilates oder Tai Chi bauen die Glückshormone blitzschnell auf und die aufgestauten Stresshormone ab.

* Gönnen Sie sich daher jeden Tag zumindest 30 Minuten Bewegung, ganz gleich, welcher Art: Die entstehenden Endorphine, Testosterone und das Glückshormon Serotonin verdrängen die Stresshormone und lösen die von ihnen verursachten Energieblockaden.

* Lassen Sie keinen Tag ohne intensiven Körperkontakt vergehen. Denn auch zärtliche Berührungen sind nicht nur wichtig, sie sind überlebenswichtig. Massieren und massiert zu werden gehören wie das Streicheln und das Gestreicheltwerden zu den wenigen absolut stress- und angstfreien Erregungen.

* Knipsen Sie so oft wie möglich ihre körpereigene "Glückslampe" an ? das Lächeln. Besser noch: Lachen sie lauthals los und bringen Sie mit Ihrer Seele auch gleich Ihren Körper in Schwung. Lachen ist nämlich eine Art "inneres Joggen": Wer 20 Sekunden herzhaft lacht, erbringt dieselbe körperliche Leistung wie bei einem Drei-Minuten-Sprint.

Schritt 3: Essen Sie sich glücklich!

Gute Laune lässt sich essen, denn alles, was wir zu uns nehmen, wirkt sich direkt auf unser Hormonsystem aus. Der wirksamste Stimmungsaufheller ist einmal mehr der Neurotransmitter Serotonin, zu dessen Aufbau wiederum Tryptophan, eine essentielle Aminosäure, benötigt wird.

Wer seinen Speiseplan ganz bewusst auf "Gute-Laune-Kost" umstellt, profitiert allerdings nicht nur stimmungsmäßig, sondern auch leistungsmäßig: Viele der kulinarischen "Happymacher" sind nämlich auch "Power food", das die Konzentration und die Kreativität fördert.

* Tanken Sie täglich Glücksstoffe, allen voran Serotonin. Klassische Serotoninquellen sind Teigwaren, Getreidegerichte und Kartoffeln, aber auch Nüsse, Feigen, Ananas und Bananen, die als echte Frustkiller gelten.

* Schokolade ist (für beide Geschlechter) ein echter Seelentröster, denn sie hebt nicht nur den Serotoninspiegel gewaltig an, sondern setzt auch körpereigene Opiate frei. Als Dauerlösung sind Schokoriegel und Co. trotzdem nicht anzuraten, denn früher oder später ist der Frust über die überflüssigen Kilos größer als die Lust an der süßen Sünde.

* Fasten Sie einmal im Jahr und erleben Sie den ultimativen Glückskick: Schon kurzfristiger Nahrungsverzicht erhöht den Serotoninspiegel und verlangsamt gleichzeitig dessen Reduktion. So wirkt das Glückshormon intensiver und länger, als wenn normal gegessen und getrunken wird.


sagt jetzt bitte nicht Wegweiser lesen, den kenne ich!!

Trotzdem erklärt er mir nichts!

Besten Gruß

Manuel





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(491)


Thema Gefühle


Posted by Jack on May 29, 2002 at 19:00:48:

In Reply to: Thema Gefühle posted by Manuel on May 29, 2002 at 17:51:02:

Die Gehirnforschung hat im Wesentlichen eine Erkenntnis gebracht: Bewusstsein und Gefühle korrelieren mit gewissen Gehirnfunktionen. Das widerlegt aber weder die Existenz einer vom Körper unabhängigen Seele, noch beweist es, dass BW und Gefühle vom Gehirn erzeugt werden, und schon gar nicht erklärt es, wie das überhaupt funktionieren soll. (Bewusstsein als Folge von elektrischen Prozessen im Gehirn? Dann hat mein Computer doch bestimmt auch ein BW :-) Man kann aus einer Korrelation nicht auf Ursache-Wirkung schließen, das wird übrigens auch jeder Wissenschaftler bestätigen. Woher die Korrelation kommt, ist auch klar, schließlich ist das Gehirn jenes Organ, das die Schnittstelle zur Seele darstellt :-)

Grüße,
Jack


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(502)


Thema Gefühle


Posted by Manuel on May 30, 2002 at 09:24:01:

In Reply to: Thema Gefühle posted by Jack on May 29, 2002 at 19:00:48:

Hallo jack und andere,
das was du so schön mit deinem Computer beschrieben hast, ist wohl der springende Punkt.
Könnte dieser Bewußtsein im menschlichen Sinne haben oder nicht? Ich glaube, wäre der Mensch
fähig ein Gehirn mit all seinen Funktionen zu durchblicken und technisch zu konstruieren, so
könnte auch der entsprechende Computer Bewußtsein besitzen.

Ich möchte es so unwissenschaftlich wie möglich erklären. Du sagst Gefühle lassen sich nicht
auf die Funktion des Gehirns reduzieren. Wenn ich dir bestimmte Bodenstoffe entziehen würde,
würdest du von einem Moment auf den anderen nichts mehr für deine Mutter, Frau etc. empfinden
Du würdest völlig unmoralische Entscheidungen treffen! Du hättest schwerste Depressionen,
gegen die du mit deinem sowieso illusionärischen Willen nichts unternehmen könntest.

Die stichhaltigsten Fakten für ein Bewußtsein , einen Verstand ohne Gehirn wären sogenannte
OBE`s bzw. NDE`s.
Diese Menschen behaupten sie wären "out of body". Die medizinischen Fakten und Untersuchungen sprechen aber eine andere Sprache. Bei umfangreichen Untersuchungen wurde
festgestellt, dass sich diese Erlebnisse, wenn sie auch nicht der unseren Realität entsprechen, doch nur im Gehirn ablaufen. Sämtliche Abläufe, wie erhöhte Glücksgefühle,
wie religiöse Erlebnisse, sind über Cortex(Hirnrinde), wie über das limbische System, mit
all den im Einsatz befindenden Botenstoffen und Hormonen nachweisbar, als würdest du es
im Wachbewußtsein erleben.

Natürlich sind diese Erlebnisse einschneident, auch ich hatte schon eine OBE, doch laufen
sie nur im Gehirn ab, und ohne dieses hätte man auch nicht diese Gefühlserlebnisse, von
denen berichtet wird.

Das reicht für`erste

Besten Gruß
Manuel


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(519)


Thema Gefühle


Posted by Janie on May 30, 2002 at 16:56:11:

In Reply to: Thema Gefühle posted by Manuel on May 30, 2002 at 09:24:01:

Hallo Manuel!

>>Natürlich sind diese Erlebnisse einschneident, auch ich hatte schon eine OBE, doch laufen
sie nur im Gehirn ab, und ohne dieses hätte man auch nicht diese Gefühlserlebnisse, von
denen berichtet wird.

Sorry,aber ich bezweifle,dass Du wirklich schon mal eine OBE hattest,sonst würdest Du selbst erkennen,dass Gefühle und Gedanken nicht allein vom Gehirn kommen KÖNNEN.
Sicher ist das Gehirn des Menschen die Schnittstelle,das Steuerpult oder was weiss ich.
Aber eines ist sicher: Die Seele kann denken und fühlen ohne Gehirn,oder wie erklärst Du Dir die Kommunikation mit Seelen verstorbener,die dann weinen,sich freuen,leiden oder glücklich sind im Jenseits?
Gut,Du könntest jetzt sagen,das sind alles Projektionen des Gehirns,somit wären wir alle hier dann nichts weiter,als Menschen,die sich alles nur einbilden.
Aber wie erklärst Du Dir dann,dass Medien,die mit Seelen verstorbener kommunizieren,Dinge wissen,die Sie gar nicht wissen können?

Viele Menschen versuchen immer wieder,diese Phänomene zu beweisen und hoffen dabei auf einfachste Erklärungen (kommt eh alles vom Gehirn),aber nie konnten Wissenschaftler Beweise erbringen.
Ich schätze,dieses "Geheimnis" wird uns Menschen immer verborgen bleiben,die Komplexibilität der Schöpfung passt nicht in das menschliche Gehirn.

Liebe Grüsse
Janie


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(509)


Thema Gefühle


Posted by Caro on May 30, 2002 at 14:21:25:

In Reply to: Thema Gefühle posted by Manuel on May 30, 2002 at 09:24:01:

Hallo Manuel!

--wurde festgestellt, dass sich diese Erlebnisse, wenn sie auch nicht der unseren Realität entsprechen, doch nur im Gehirn ablaufen. Sämtliche Abläufe, wie erhöhte Glücksgefühle,--

"Festgestellt" wurde dies nicht. Es wurde lediglich vermutet, daß NDEs durch Glückshormone ausgelöst werden, ausgeschüttet durch Sauerstoffmangel im Gehirn.
Das "Problem" hierbei: Zum Unglauben der Mediziner hatten allerdings ebenfalls Personen NDEs, welche nur einem 1-2 Min. Herzstillstand unterlagen (ein Zeitraum, in dem O2-Mangel im Gehirn noch nicht existiert). Liest man genauer über medizinische ErklärungsVERSUCHE von NDEs so jagt ein Widerspruch den nächsten. Medizinisch bewiesen sind NDEs noch nicht!

--wie religiöse Erlebnisse, sind über Cortex(Hirnrinde), wie über das limbische System,--

s.o.

--doch laufen sie nur im Gehirn ab,--

So lange man dies nicht bewiesen hat, ist es reine Glaubenssache.
Du glaubst den Vermutungen einiger Mediziner (es gibt nämlich etliche, die sich von solchen Spekulationen distanzieren), welche hoffen der nächste Nobelpreisträger zu werden, indem sie mit dem Gehirn alles erklären wollen, was uns ausmacht.
Wir alle haben unseren eigenen Glauben, doch man sollte immer hinterfragen und wissenschafliche Arbeiten objektiv betrachten, um aufgeschlossen (es wird täglich irgendeine ältere "bewiesene" Theorie verworfen) für Änderungen und Neuerkenntnisse zu sein.

Mediziner konnten bisher nicht mal ansatzweise erklären, wie NDE-Patienten hören konnten, was (in anderen Räumen)und von wem gesprochen wurde, sehen konnten wie diese Menschen gekleidet waren etc.

Peter hat mal geschrieben, daß es unsinnig wäre, von uns (Menschen) auf den Aufbau der Schöpfung schliessen zu wollen (wie soll die Ameise aus ihrem Blickwinkel die Erde begreifen?).
So ist es auch mit der Medizin. Sie versucht alles, was noch unbegreiflich erscheint, in die Schublade Gehirn einzusortieren. Wohin auch sonst?
Das Universum ist noch lange nicht "erklärt", aber das Leben (die wohl komplexeste Stuktur) soll so einfach sein? Ein Widerspruch in sich.

Liebe Grüße
Caro


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(507)


Thema Gefühle


Posted by Jack on May 30, 2002 at 13:11:38:

In Reply to: Thema Gefühle posted by Manuel on May 30, 2002 at 09:24:01:

Hallo Manuel,

zum Thema OBE/NDE: es wurden lediglich für einige Komponenten einer NDE wissenschaftliche Erklärungen gefunden (beispielsweise der "Tunneleffekt", aber auch Glücksgefühl u.ä.), wobei auch nicht bewiesen ist, dass diese Erklärung tatsächlich zutrifft. Keine wissenschaftliche Erklärung gibt es für die Außerkörperlichkeit selbst, außer verschiedene Erklärungsversuche der Psychologie, die aber auch nichts als Spekulation darstellen ("Realitätsflucht" und dergleichen), und vor allem auch nicht für verifizierbare Beobachtungen, die während NDEs gemacht wurden (z.B. konnten manche NDE-Patienten nach der Operation genau berichten, was die Ärzte gemacht hatten, welche Instrumente der Chirurg benutzt hat, und wo sich das Zimmer befindet, in das man sie nachher gebracht hat).

> Wenn ich dir bestimmte Bodenstoffe entziehen würde, würdest du von einem Moment auf den anderen nichts mehr für deine Mutter, Frau etc. empfinden. Du würdest völlig unmoralische Entscheidungen treffen! Du hättest schwerste Depressionen, gegen die du mit deinem sowieso illusionärischen Willen nichts unternehmen könntest.

Hier hat Peter mal ein schönes Beispiel gebracht: Nehmen wir ein ferngesteuertes Modellschiff und betrachten wir nur dieses Schiff. Wir "sind" das Schiff, wir befinden uns im Wasser und wissen nichts vom Land und dem Menschen mit der Fernsteuerung in der Hand. Das Schiff hat einen eingebauten Empfänger, der die Signale der Fernsteuerung empfängt und in Bewegung umsetzt. Würde es da nicht auch naheliegen, zu sagen, die "Intelligenz" des Schiffes entsteht im Empfänger? Nun machen wir im Empfänger irgendetwas kaputt. Wir schließen einen Kondensator kurz, wir schneiden einen Draht durch, was auch immer. Was passiert? Klarer Fall, das Schiff funktioniert nicht mehr. Aber ist das ein Beweis dafür, dass die Ursache für die Bewegung des Schiffes tatsächlich im Empfänger zu suchen ist? Nein, wir wissen, dass der Empfänger nur die Signale umsetzt, die er von der Fernsteuerung erhält, die ein Mensch bedient! Genauso ist es mit dem Gehirn. Es ist naheliegend, aus rein irdisch/wissenschaftlicher Sicht anzunehmen, dass das Gehirn die Ursache von Bewusstsein und Gefühlen ist. Aber bewiesen, wissenschaftlich bewiesen ist diese Annahme genausowenig wie unsere "Theorien" vom Jenseits, und es gibt zwar keine Beweise von wissenschaftlicher Qualität, aber doch jede Menge Indizien, die für mich eine klare Sprache sprechen, dass hinter der "Seele" doch etwas mehr steckt als ein menschliches Organ.

Gruß,
Jack



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(511)


Thema Gefühle


Posted by Manuel on May 30, 2002 at 14:56:14:

In Reply to: Thema Gefühle posted by Jack on May 30, 2002 at 13:11:38:

Hallo Jack,
es ist zwar nicht bewiesen, ob hier evt. noch so eine Art Feld, ich nenne es Seele ist, die
erst "fühlt", dass heißt dann, ohne diese Seele die fühlt, würde der ganze chemische Prozess
im Gehirn nichts bringen. Was aber sicherlich bewiesen ist, ist der Sachverhalt, dass die
Gefühle ob Liebe, Haß oder sonst was EINDEUTIG! vom Gehirn kommen, von diesem , natürlich
auf Grund eines Gedanken bzw. Geschehen im Leben, ausgelöst werden.

Nun Jack, deine bzw. die esoterische Theorie müsste ja sein,dass bei der NDE Erfahrung
bspw. oder kontrollierten Astralreisen die wohl überwiegend sehr schönen
Gefühle z.b der universellen Liebe oder sonst was einfach so entstehen, es ist einfach eine Form
von Energie die in uns und um uns ist. Bei vielen NDE bzw. OBE Untersuchungen gerade
in den USA wurde aber eindeutig nachgewiesen, dass bei den Personen, die nötige Gehirn
aktivität, dass heißt, die Ausschüttung von Hormonen, das feuern gewisser Gehirnareale
immer stattgefunden haben, um dass die Personen dass was sie während der OBE bzw. NDE
gefühlt haben, überhaupt fühlen konnten. Wenn es also eine , wie es hier genannt wird,
Seele bzw. die Teilseele die wir ja sind gibt, so müsste diese, wenn das Bewußtsein
auf den Energiekörper fokusiert ist, auch ohne die Gehirnaktivität denken und fühlen
können, was aber wie gesagt nicht der Fall ist. Folgerichtig muß alles über bzw. im
Gehirn stattfinden, auch wenn es verdammt real erscheint.

Jack, ich glaube zb. an quantenphysikalische Phänomene , somit auch an Gedankenübertragung
oder Fern bzw. Selbstheilungskräfte. All das ist aber kein Anhaltspunkt dafür, dass mein
Geist ohne Gehirn denken und fühlen kann. Es ist ein Anhaltspunkt, dass es eine Physik gibt
die uns noch nicht bekannt ist, mehr aber nicht. Alles andere spricht gegen jegliche Logik!

Besten Gruß
Manuel



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(514)


Thema Gefühle


Posted by Jack on May 30, 2002 at 15:22:55:

In Reply to: Thema Gefühle posted by Manuel on May 30, 2002 at 14:56:14:

> Was aber sicherlich bewiesen ist, ist der Sachverhalt, dass die Gefühle ob Liebe, Haß oder sonst was EINDEUTIG! vom Gehirn kommen, von diesem , natürlich auf Grund eines Gedanken bzw. Geschehen im Leben, ausgelöst werden.

Nein, das ist sicherlich *nicht* bewiesen! Bewiesen ist, dass bestimmte Gedanken und Gefühle mit bestimmten Gehirnfunktionen in direktem Zusammenhang stehen, aber daraus auf ein Ursache-Wirkungs-Prinzip zu schließen (--> das Gehirn ist die Ursache für Gedanken und Gefühle), ist grob unwissenschaftlich. Das ist keine Esoterik, sondern reine Wissenschaft. Ein Zusammenhang ist nicht notwendigerweise ein ursächlicher Zusammenhang, das wird dir jeder Wissenschaftler bestätigen.

Eindeutig ist, dass wissenschaftlich nicht geklärt ist, woher Gedanken, Gefühle, BW kommen. In diesem Erklärungsnotstand einfach darauf zu bestehen, aus dem Gehirn, na eh klar, woher denn sonst, kommt mir so vor wie das Kind, das vermutet, dass der Kasperl im Fernseher wohnt.

Jack


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(516)


Thema Gefühle


Posted by Jack on May 30, 2002 at 15:36:11:

In Reply to: Thema Gefühle posted by Jack on May 30, 2002 at 15:22:55:

Noch was zum Thema Quantenphysik, weil Du ja geschrieben hast, dass Du daran "glaubst": Die Quantenphysik basiert im Wesentlichen auf der Entdeckung, dass die Elementarteilchen, je weiter man sie zerteilt, immer weniger aus Materie zu bestehen scheinen, und der daraus resultierenden Schlussfolgerung, dass Materie in Wirklichkeit nur eine besondere Ausprägung von Energie(-quanten) darstellt. Und was soll Bewusstsein anderes sein als eine Form von Energie? Und schon haben wir's: Materie ist eine Folge von Bewusstsein, nicht umgekehrt (wie von der Medizin propagiert).

Die moderne Physik ist in den letzten Jahrzehnten ein gutes Stück weitergekommen, die Medizin bzw. Gehirnforschung haben leider wenig Bemühen gezeigt, die neuen physikalischen Erkenntnisse in ihre Forschung einfließen zu lassen.

Gruß,
Jack


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