Wie bereits erwähnt, ist die Kommunikation mit Verstorbenen möglich, sofern wir die Verbindung zu unserer Überseele verbessern können, d.h., wenn wir diese Verbindung aus dem unterbewussten in einen mehr bewussten Zustand bringen können. Viele Menschen, besonders in fernöstlichen Ländern, üben sich deshalb in Yoga und diversen Meditationsübungen. Und obwohl diese Übungen erfolgreich sind, erfordern sie leider oft jahrelange, wenn nicht gar jahrzehntelange Übung. Für den Menschen, der bewusster und "gesünder" leben will, ist dies ganz sicher eine vernünftige Betätigung. Für den Angehörigen jedoch, der keinerlei Erfahrung auf diesen Gebieten hat, aber trotzdem Verbindung zu seinem Verstorbenen aufnehmen möchte, dauern diese Methoden ganz einfach zu lange. Somit stellt sich die Frage, gibt es etwas, was die Erreichung eines veränderten Bewusstseins beschleunigt, und so die Verbindung zu Verstorbenen in relativ kurzer Zeit ermöglicht?
Zuerst muss ich etwas einschieben, was ich bisher noch nicht erwähnt habe. Es wird allgemein die Auffassung vertreten, dass wir alle im Schlaf astralwandern. Und viele unserer Träume sind nicht nur Reflektionen unserer bewussten Erlebnisse während des Tages, die dann im Schlaf verarbeitet werden, viele davon sind tatsächlich Ausflüge in die Astralwelt. Es gibt hier verschiedene Ressorts, die sich mit dem Astralwandern beschäftigen und auch erklären, wie man das Astralreisen und OBEs erlernen und forcieren kann.
Der "normale" Mensch, im Gegensatz zum Medium, das meist eine entsprechende Veranlagung hat, wird sich grundsätzlich immer damit schwer tun, bewusst astral zu wandern um mit seinen Verstorbenen Verbindung aufnehmen zu können. Es gibt keine Methode, in der man sich hinsetzt und bereits nach 5 Minuten ins Jenseits schauen kann, quasi wie in ein Fernsehgerät, so schön es oft wäre. Die Frage ist jetzt, gibt es wenigstens etwas, was nicht jahrelange Übung erfordert, und was trotzdem die Wahrscheinlichkeit einer Vision von Verstorbenen ermöglicht? Die Antwort darauf ist ein eingeschränktes Ja, eingeschränkt deshalb, weil nicht jeder erfolgreich sein wird, egal, wie sehr er sich auch bemühen mag. Dr. Moody hat mit seinem Psychomanteum eine Erfolgsquote von ca. 50%. Das Monroe Institut erreicht eine Erfolgsquote von angeblich 60%. Das heißt also, dass es immer Menschen geben wird, die es trotz allem einfach nicht schaffen werden. Trotzdem wird man nie wissen, ob man zu der einen oder der anderen Gruppe gehört, solange man nicht wenigstens die eine oder andere Methode, oder alle, versucht hat.
Als Anleitung für den Laien ohne alle Vorkenntnisse in Meditation werden deshalb zwei einfache Methoden empfohlen. Die erste, dass er, bevor er schlafen geht, seinen verstorbenen Angehörigen bittet (sie hören uns immer), ihn im Schlaf und während einer nächtlichen Astralreise in der Astralebene zu "treffen", und ihn diesen "Traum" nach dem Aufwachen auch nicht vergessen zu lassen. Dieses "erwünschte" Zusammentreffen ist im Prinzip das selbe wie die sehr oft spontanen "Träume" von unseren verstorbenen Angehörigen, die sich durch sehr große Klarheit auszeichnen, und die als luzide Träume bezeichnet werden. Es handelt sich dabei nicht wirklich um Träume, es handelt sich vielmehr um eine Kommunikation mit Verstorbenen während einer Astralreise im Schlaf (im Gegensatz zu einer Astralreise bei Bewusstsein nach oft jahrelanger Übung).
Die zweite Methode ist die einer Art von Meditation ohne Vorkenntnisse. Es wird empfohlen, dass man sich einfach ganz bequem hinsetzen soll, sich entspannen soll, und die Gedanken einfach kreisen lassen soll. Dies ist vergleichbar mit dem Einschlafen, jedoch besteht der Trick darin, dass man den Zustand, in dem man kurz vor dem Einschlafen kommt, beibehalten soll, und so vermeidet, dass man voll und ganz einschläft. Nachdem zuerst die Gedanken kreisen, entsteht dann allmählich ein Gefühl der Ruhe, die Gedanken stoppen, und die Bilder, die anschließend auftauchen, sind Bilder von drüben und entstammen nicht unseren eigenen Gehirnen.
Das schwierigste bei jeder Kommunikation mit dem Jenseits ist die Entspannung. Sich voll zu entspannen ist oft sehr schwer, besonders für trauernde Angehörige, die durch die Traumata der letzten Wochen und Monate oft unbewusst völlig verkrampft sind und sich an diesen Zustand auch oft schon so sehr gewöhnt haben, dass sie es gar nicht mehr merken. Es gibt aber zahlreiche Audio-Kassetten, CDs, oder wav- bzw. MP3-Files, die entspannend wirken und so helfen können, eine wirklich tiefe Entspannung zu erreichen. Das bringt uns zum Thema Hirnwellen, auf das ich zum besseren Verständnis des ganzen kurz eingehen will.
Delta-Wellen: Tiefschlaf. Frequenz zwischen 0,5 und 4 Hz. Diese Wellen sind typisch für den Tiefschlaf. Zusätzlich stimulieren Wellen im Delta Bereich die Produktion von Hormonen, die das Immunsystem stärken, was erklärt, warum man durchs Schlafen schneller gesund wird.
Theta-Wellen: Tiefe Entspannung. Frequenz zwischen 4 und 7 Hz. Diese Wellen erreicht man beim Einschlafen, im Schlaf, während der Träume, und unmittelbar vor dem Aufwachen. Es ist der Bereich, in dem oft bewegte Bilder, Ideen, Problemlösungen, und auch oft Visionen auftreten, also ein Stadium des erweiterten Bewusstseins. Auch fördert dieser Bereich das Lernen und die Merkfähigkeit, und in ihm wird das Verhältnis zwischen Natrium und Kalium im Hirn ausbalanciert, was eine Rolle in der Erholung müder Gehirnzellen spielen soll.
Alpha-Wellen: Meditation. Frequenz zwischen 7 und 12 Hz. Das ist ein Bereich der tiefen Entspannung, aber noch nicht der vollen Meditation. Es ist das Tor zum Bereich des erweiterten Bewusstseins, kurz unterhalb unserer bewussten Wahrnehmung. Alpha ist auch der Bereich der Schuman-Resonanzfrequenz, die auf das Elektomagnetfeld der Erde anspricht.
Beta-Wellen: Bewusstsein. Frequenz zwischen 13 und 27 Hz. Es ist der Bereich des wachen Bewusstseins, der Konzentration, des aktiven Gedankenprozesses und auch der erhöhten "Alarmbereitschaft". Wer dies gerade liest, befindet sich im Beta Stadium.
Gamma-Wellen: Hyper-Psychologischer Zustand. Frequenzen über 27 Hz. Gamma-Wellen treten auf bei Angstzuständen, Hyperaktivität, Spannungen und Etappen körperlicher Hochleistungen. Aber auch viele Geisteskranke, z.B. Schizophrene, zwiegespaltene Persönlichkeiten zeigen eine erhöhte Hirnstromaktivität im Gamma-Bereich auf. Dieser Bereich ist noch sehr wenig erforscht und viele Wissenschaftler betrachten ihn auch als Teil des Beta-Bereichs.
Frequenzen von null Hz kann es nicht geben, das wäre dann der Hirntod.
Aufgrund dieser Forschungsergebnisse kam eine Auswahl von effektiven Bändern und CDs auf dem Markt, die bestimmte Zustände und Bereitschaften fördern sollen, so z.B.:
Entspannung: Binaural Beat Frequenzen zwischen 5 und 10 Hz,
Meditation: Binaural Beat Frequenzen zwischen 4 und 7 Hz,
Einschlafen: Binaural Beat Frequenzen zwischen 1,5 und 2,5 Hz,
Kreativität: Binaural Beat Frequenz von 6 Hz für einige Zeit, dann auf 10 Hz steigend,
Stressreduktion: Binaural Beat Frequenz unter 11 Hz,
Selbsthypnose: Binaural Beat Frequenz zwischen 8 und 10 Hz, zusätzlich zu Hypnosebändern bzw. zu meditationsbegleitenden Bändern,
Super-Lernen: Frequenzen zwischen 7 und 9 Hz, während man z.B. Fremdsprachenbänder anhört,
Unterbewusstes Programmieren: Frequenzen zwischen 5 und 7 Hz mit gleichzeitigem Abspielen von Bändern, die unterbewusste Mitteilungen haben (z.B. zur Verbesserung des Selbstwertgefühls),
Verbesserung von ESP/Eingebungen: Frequenzen im Theta-Bereich, 4 bis 7 Hz,
Erreichung von erweiterten Bewusstseinszuständen: Theta-Frequenzen mit täglich 30 minütigen Sitzungen,
Schnelle Erholung nach langem Tag: Niedrige Alpha-Frequenzen zwischen 8 und 10 Hz für jeweils ca. 15 Minuten wirken entspannend.
Im Monroe Institut ging man im Laufe der 40 Jahre wesentlich weiter und drang auch wesentlich tiefer in die Materie ein. So wurde u.a. medizinisch-wissenschaftlich erwiesen, dass bei Verwendung des Binaural Beats für ca. 30 Minuten pro Tag und über mehrere Wochen hinweg, bereits nach etwa 6 Tagen auf dem CT-Scan eine Synchronisation der Hirnhemisphären sichtbar wird, was sich durch zunehmend synchronere Farbbereiche in den Hemisphären zeigt. Die Idee dahinter ist, dass wir unser Gehirn kaum in seiner theoretisch möglichen Kapazität ausnützen, und dass unser Gehirn durch diese 'Stimulierung' ein größeres Potential erreichen kann und soll, und wir somit zu höheren intellektuellen Leistungen fähig werden können.
Ein weiterer Bereich der Forschung war die Vielzahl der Frequenz-Kombinationen während verschiedener Bewusstseinszustände. Anstelle sich beim Binaural Beat auf nur eine Hauptfrequenz zu beschränken, versuchte man die Hirnstromfrequenzen verschiedener Menschen während unterschiedlichen Zuständen - z.B. Meditation - zu messen und auf Bändern zu imitieren. Die so produzierten Bänder beinhalten hinter einer Geräuschkulisse Hauptfrequenzen in mehr als einem Bereich, z.B. Delta zur Entspannung, Theta zur Bewusstseinserweiterung, Alpha zur Entspannung und verbesserten Kreativität, und Beta um dabei auch noch wach zu bleiben. Auch variieren diese Frequenzen auf und ab, da jeder Mensch etwas unterschiedlich 'gebaut' ist, um so bei möglichst vielen Menschen die gewünschten Wirkungen zu erzielen.
Unter dem Namen Hemi-Sync sind viele Bänder und CDs erhältlich, die zur Unterstützung ganz bestimmter Gehirn-Funktionen kreiert wurden. Auch bietet das Monroe Institut eine Kollektion von Bändern und CDs an, die die in jedem Menschen vorhandenen medialen Fähigkeiten verbessern sollen. Wie eingangs erwähnt, gibt das Monroe Institut dabei eine Erfolgsquote von 60% an.
Das Monroe Institut vermeidet in seiner Terminologie bewusst Beziehungen zu religiösen, spirituellen bzw. philosophischen Ideologien. Es schuf so die imaginären Bezeichnungen Fokus (n), die bestimmte Zustände darstellen sollen. Fokus 10 ist z.B. der Zustand eines erweiterten Bewusstseins, Fokus 21 entspricht der Bewusstseinsebene, die man als untere Astralebene versteht, Fokus 27 die 'Eingangsebene' für frisch Verstorbene, und Fokus 31 bis Fokus 35 entsprechen den Lichtebenen, usw. Die Gateway Serie soll mit Bändern und Anleitungen (auf Englisch) dem Benutzer helfen, die bestimmten Bewusstseinsebenen durch Übung zu erreichen, und durch Hilfstechniken dann so zu "verankern", dass diese später je nach Bedarf und wie auf Knopfdruck abgerufen werden können.
Warnung: Einen Brain Wave Generator darf nicht verwenden, wer unter Epilepsie, Herzrhythmusstörung, und allgemeinen Herzkrankheiten leidet, einen Herzschrittmacher hat, oder Psychopharmaka, Tranquilizer bzw. Aufputschmittel einnimmt.
Guided Meditation (Theta) (246 KB)
Deep Meditation (Alpha, Beta, Theta, Delta) (251 KB)
Deep Learning (Theta) (248 KB)
Brain Power (Alpha, Beta, Theta, Delta) (248 KB)
Herunterladbarer Hemi-Sync File (aus Sven's Astralwander Ressort, 9 Sekunden, endlos abzuspielen):
http://www.jenseits-de.com/g/audio/hemi21e.zip
Herunterladbarer Hemi-Sync Muster-File (4,9 MB):